2025 // The Dogs

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Sponskonaut
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2025 // The Dogs

Beitrag von Sponskonaut »

Gestern bin ich im Zuge des Shocktobers bei Sley auf "The Dogs" gestoßen, der eigentlich ganz interessant klang. Allerdings wurde ich dann doch irgendwie enttäuscht.


  Handlung
Der Jugendliche Cameron (Donovan Colan) flieht mit seiner Mutter Katherine (Kathleen Munroe) vor dem gewalttätigen Vater. In einer Kleinstadt lassen sie sich in enem alten Farmhaus nieder. Was sie da noch nicht ahnen: Ein paar blutrünstige Höllenhunde haben es dort auf sie abgesehen.

So ähnlich wie meine Zusammfassung liest sich auch die Inhaltsangabe auf Sky – weswegen ich was ganz anderes erwartet habe. Tatsächlich hatte ich mit einer Mischung aus Creature-Feature und Home-Invasion-Horrorthriller gerechnet. Ich war sogar ziemlich in der Stimmung für solch einen Subgenre-Vertreter. Bekommen habe ich aber eine Story, die man so in ähnlicher Form schon viel zu oft gesehen hat.

Da ich auch nicht wusste, dass der Film auf der Romanvorlage von Allen Stratton aus dem Jahr 2015 basiert, wusste ich auch nicht, worauf ich mich einlasse. Denn "The Dogs" bietet weniger Monster- oder Tierhorror, sondern vielmehr ein Grusel-Drama mit ein bisschen sozialkritischem Unterbau. In erster Linie geht es um häusliche Gewalt, was auch durchaus in einem Horror-Thriller verarbeitet werden darf. Auch wenn es in der Filmadaption vermutlich wesentlich oberflächlicher thematisiert wurde als im Buch.

Tatsächlich hätte ich mir hier einen derben Tierhorror-Schocker gewünscht, allerdings spielen die "Höllenhunde", wie sie auch auf Sky genannt werden, gar keine so große Rolle. Denn "The Dogs" ist eher so ein Horrorfilm, in dem mit Toten kommuniziert wird, für die derjenige, der sie sieht, noch irgendwas erledigen soll. Und solche Stories hat es, wie ich finde, schon viel zu oft gegeben – und "The Dogs" ist hier keine Ausnahme.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich den Hauptdarsteller alles andere als überzeugend fand. Gut, Donovan Cole ist gerade mal 17 Jahre alt und wird im Laufe seiner Karriere sicherlich noch viel dazulernen. Aber irgendwie hatte ich permanent das Gefühl, dass man aus seiner Rolle wesentlich mehr hätte rausholen können. Schlecht war seine Leistung beileibe nicht, aber ich hatte arge Probleme, mit der Figur mitzufiebern.

Letztlich ist "The Dogs" für mich ein ziemlich generisches Horror-Drama, das für meinen Geschmack wenig raffiniert inszeniert wurde und auch keine herausragenden Highlights geboten hat. Dass er (wie viele andere Genre-Beiträge auch) dieses "Mit-den-Toten-kommunizieren-und-noch-was-für-sie-erledigen"-Ding runtergespult hat, konnte mich nicht überzeugen – eher noch im Gegenteil.

Meine Wertung: [popcorn] [popcorn] von 5 Popcorn-Portionen (wobei die noch sehr wohlwollend sind, denn eigentlich müsste ich dem Film gerade mal anderthalb geben)
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
- Henry David Thoreau
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