2026 // Scream 7

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Sponskonaut
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2026 // Scream 7

Beitrag von Sponskonaut »

Zufällig auf SkyGo auf den Film gestoßen, habe ich mir heute mal „Scream 7“ angeschaut – und schwanke noch zwischen „geht so“ und „eher unterwältigt“...


  Handlung
Sidney Prescott (Neve Campbell) lebt in Pine Grove mit ihrem Ehemann Mark Evans (Joel McHale) und ihren Kindern. Doch sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als es ein neuer Ghostface-Killer auf ihre älteste Tochter Tatum (Isabel May).

Vorab: Damals, als die ersten drei Filme rauskamen, war ich tatsächlich ein Fan der Reihe, auch wenn der dritte Teil qualitativ schon irgendwie nachgelassen hatte. Ich mochte es einfach, wie Kevin Williamson und Wes Craven das Slasher-Genre im Grunde fast schon neu erfunden haben. Diese selbstreferenzielle Metaebene und dass man es geschafft hat, spaßige Horrorfilme auf die Leinwand zu bringen, die trotzdem noch genügend Ernsthaftigkeit mitgebracht haben, sodass man mitfiebern kann, hat mich damals echt abgeholt.

Allerdings kann ich mich an den 4. Teil schon gar nicht mehr richtig erinnern, den 5. habe ich aber auch irgendwann in den letzten Jahren mal geschaut. Jedenfalls weiß ich noch, dass ich zumindest einen Teil mit Jenna Ortega gesehen habe. Da hatte man ja mit den Carpenter-Schwestern Tara (Jenna Ortega) und Sam (Melissa Barrera) auf neue Hauptdarstellerinnen gesetzt, die man ja für Teil 6 auch noch gewinnen konnte, aber nicht mehr für einen weiteren Film.

Dass man für „Scream 7“ nun wieder auf Neve Campbell und Courteney Cox gesetzt hat, ist zwar für Fans der ersten Stunde eine schöne Sache – ich war ja auch Fan der alten Besetzung –, aber leider hatte ich über die gesamte Spielzeit das Gefühl, dass sich das Spiel mit der Metabene mittlerweile arg abgenutzt hat. Und tatsächlich wusste ich auch gleich, wer der/die Killer sind.

Zugegeben, die Kills waren teilweise schon ziemlich heftig, haben aber inszenatorisch die Gratwanderung zwischen schockierend und „Schenkelklopfer-Komik“ ganz gut hinbekommen, so wie in den ersten Teil. Auch die darstellerischen Leistungen haben gepasst, nur wirkte das ganze Drehbuch doch arg konstruiert. Ich will hier nicht im Detail alles aufdröseln, aber gefühlt war das alles zu „durchinszeniert“, zumal auch das Motiv des Killers irgendwie zu weit hergeholt oder zu gewollt erschien.

Tatsächlich war Teil 7 mit 213,8 Millionen eingespielten US-Dollar der finanziell erfolgreichste Teil des Franchises – was ich mir wirklich nicht erklären kann. Jedenfalls kann ich es nicht nachvollziehen, dass der siebte (!!!) Teil einer Reihe noch mal so einschlagen kann. Jedenfalls hätte ich mir gewünscht, wenn man jetzt einen Schlussstrich unter das Universum gezogen hätte. Aber eine Fortsetzung ist wohl schon in der Mache... [rollendeaugen]

Meine Wertung: [popcorn] [popcorn] von 5 Popcorn-Portionen
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
- Henry David Thoreau
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