Wie gesagt, hatte "Happy Deathday" damals nie geschaut, weil er mich einfach nicht interessiert hat. Auch wenn die Idee, "Und täglich grüßt das Murmeltier" ins Horror-Genre zu übertragen, schon ganz reizvoll klingt. Wobei die Prämisse mit der Zeitschleife schon ziemlich oft verwurstet wurde, wenn man mal an Filme wie "Boss Level", "Edge of Tomorrow" oder "Source Code" denkt – in denen es mal besser und mal schlechter funktioniert hat.
In "Happy Deathday" funktioniert es aber ganz gut, auch wenn man den leicht komödiantischen Unterton für meinen Geschmack geflissentlich hätte weglassen können. Denn so viele komische Szenen, die auch für Lacher sorgen, hat der Film weiß Gott nicht. Vielleicht hätte das Ganze als ernsthafter Horror-Slasher noch besser funktioniert. Oder ein paar lustige popkulturelle Referenzen wären ein nettes Gimmick gewesen, kommt hier mit der Erwähnung von "Und täglich grüßt das Murmeltier" allerdings erst ganz zum Schluss. Aber unterm Strich fand ich es schon okay.
Was mich allerdings gleich zu Beginn genervt hat, war die Hauptfigur bzw. diese obligatorische Prämisse, dass sie erst mal unsympathisch rüberkommt, um dann im Verlauf der Geschichte "geläutert" zu werden. Ich weiß nicht, ob man das immer und wieder einbauen muss, damit sich ein Charakter auch sichtbar weiterentwickelt. Hat man für meinen Geschmack einfach schon viel zu oft gesehen, sodass es mich am Anfang erst mal genervt hat.
Dass die Horrorkomödie zum Finale noch mit einem kleinen Plot-Twist aufwartet, fand ich hingegen positiv, auch wenn man es schon erahnen kann. Aber irgendwie fand ich das dann doch "erfrischend", weil mir der Schluss vermutlich "zu wenig" gewesen wäre.
Mein Fazit:
