1998 // Dawson's Creek

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Sponskonaut
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1998 // Dawson's Creek

Beitrag von Sponskonaut »

Nach dem Tod von James Van der Beek haben meine Frau und ich mal mit "Dawson's Creek" angefangen. [yeshappy] Im "normalen" Stream läuft die Serie nicht, aber sie wurde mir auf meinem waipu-Stick in der waiputhek per "Retroserien" angezeigt. waipu hat ja etliche werbefinanzierte Sender mit drin, unter anderem jetzt auch "Dawson's Creek". Da kommt dann zwar am Anfang und in der Mitte Werbung, aber das ist okay, weil die Serie sonst nirgendwo läuft.


  Handlung
Dawson (James Van der Beek), Pacey (Joshua Jackson) und Joey (Katie Holmes) sind schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Vor allem Dawson, den angehenden Filmemacher, und seine beste Freundin Joey vernindet ein ganz besondres Band. Doch nun kommen die Jugendlichen in ein Alter, in dem sich die Hormone bemerkbar machen. Als dann auch noch die New Yorkerin Jen (Michelle Williams) in das verschlafene Küstenstädtchen kommt, bringt das die Gefühlswelt der Heranwachsenden gehörig durcheinander...

Ich muss ja gestehen, dass ich die Serie damals nie so richtig verfolgt habe, weil ich eher ein Fan von "Beverly Hills, 90210" und dem Spin-off "Melrose Place" war. Die RTL-Serien haben mir irgendwie mehr zugesagt, zumal sie sich auch in der Stadt abgespielt haben. Das fand ich damals irgendwie reizvoller, außerdem hatten diese Formate irgendwie die cooleren Charaktere. Deswegen lief "Dawson's Creek" bei mir immer eher unter dem Radar. Aber ich bin froh, die Serie jetzt neu entdeckt zu haben.

Meine Frau und ich haben zwar bisher nur die erste Folge geguckt, werden aber definitv am Ball bleiben – was mehrere Gründe hat. Zunächst mal findet man wirklich schnell Zugang zu den Figuren, was nicht zuletzt daran liegt, dass der eingeschworene Freundeskreis überschaubar ist. Das macht es nicht nur recht übersichtlich, sondern auch viel einfacher, an die Figuren heranzukommen und mit ihnen mitzufiebern. Dass man relativ schnell in die Geschichte hineinfindet, liegt aber nicht nur an den gut geschriebenen Charakteren, sondern auch am Drehbuch und am Storytelling.

Gleich in der ersten Szene lernt man Dawson und Joey kennen, und es wird auch gleich die "Problematik" genannt, um die es geht: nämlich dass die beiden nun langsam erwachsen werden und sich die Dinge in Zukunft ändern werden. Das heißt, es wird direkt zu Beginn überhaupt kein Hehl daraus gemacht, dass man es hier mit einer astreinen Coming-of-Age-Story zu tun hat. Alleine das finde ich schon grundsympathisch. Aber auch das Küstenstadt-Setting und schlicht und ergreifend die 90er-Machart haben mich sofort gekriegt.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich momentan sehr nostalgisch drauf und für derartige Formate gerade ziemlich empfänglich bin – weil es "die gute alte Zeit" ins Wohnzimmer zurückholt. Irgendwie fühlt sich das alles so selbstverständlich unbefangen an, dass man gleich den Eindruck hat, es mit einer Feel-Good-Serie zu tun zu haben – und das ist einfach nur wunderbar angenehm. [yeshappy]

Jedenfalls werden wie sicherlich gespannt weiterschauen, und parallel gucke ich natürlich auch "Smallville" weiter. [grinsen]
"A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone.”
- Henry David Thoreau
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