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Immer weniger Leute gehen ins Kino...

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Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#1

Beitragvon Sponskonaut » Sa 3. Jan 2015, 00:49

Heute habe ich einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um rückläufige Besucherzahlen in Kinos geht. Es werden zwar nur die Zahlen der USA genannt, aber ich vermute, dass es bspw. hierzulande auch nicht anders aussieht.

Die Ursachen für die Entwicklung sind vielfältig. Anfangs machte die Filmindustrie vor allem die Filesharing-Angebote verantwortlich, doch es zeigte sich, dass diese Argumentation haltlos ist. Ein wesentlicher Faktor dürfte hingegen sein, dass die Inhalte selbst nicht mehr zünden. Das zeigt sich daran, dass der vielfache Aufguss und das Strecken immer gleicher Grundlagen schlicht nicht mehr wie erwartet funktionieren. Die Schonwiederneuverfilmungs-Fortsetzung "The Amazing Spider-Man 2" wurde ebenso mit schwachen Ergebnissen abgestraft, wie das immer weitere Ausdehnen eines Stoffs in "The Hunger Games: Mockingjay — Part 1".

Hinzu kommt natürlich auch ein sich veränderndes Nutzungsverhalten. Viele potenzielle Kunden haben zuhause über Streaming-Dienste wie Netflix stets Zugang zu fast allem, was sie sich an Filmen wünschen. Hinzu kommt, dass die Bedeutung und Qualität von Serien in den letzten Jahren massiv zugenommen hat. Diese sind bei einer zunehmenden Zahl von Zuschauern inzwischen beliebter als einzelne Filme.

Quelle: WinFuture

Ich weiß jetzt nicht genau, ob wir das Thema schon mal hatten, frage aber einfach noch mal: Wie sieht es bei Euch aus? Geht Ihr überhaupt noch ins Kino? Wenn ja, wie oft? Würdet Ihr sagen, dass sich an Eurem "Kinogänger-Verhalten" merklich etwas verändert hat?

---

Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich eigentlich gar nicht mehr ins Kino gehe und prinzipiell auch kaum noch Ambitionen habe, es zu tun. Der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe, war "Ted". [zwinker] Aber davor war es auch schon Ewigkeiten her, dass ich mal ins "Lichtspielhaus" gegangen bin - was verschiedene GrĂĽnde hat.

Zum einen wäre da schlicht die Tatsache, dass mir der Eintritt zu teuer geworden ist. Rechnet man dann noch eventuelle Spritkosten dazu und den Fakt, dass man dafür bezahlt, den Film ein einziges Mal zu sehen, sind mir das zuviele Kosten. Das Geld spare ich dann doch lieber und kaufe mir dafür die Blu-Ray. Na ja, und mein Heimkino ist technisch ohnehin recht gut ausgestattet.

Zum anderen finde ich es zu Hause einfach viel bequemer: Man kann den Film pausieren, wann man will, hat keine nervigen Sitznachbarn, die einem unter Umständen das Filmerlebnis zunichtemachen. Und überhaupt ist man mit einem Heimkino zeitlich wesentlich flexibler.

Das Nächste wäre, dass ich schon lange nicht mehr scharf darauf bin, einen neuen Film "sofort" zu sehen. Ob ich ihn nun im Kino oder zu Hause schaue, tut der Qualität keinen Abbruch. Dazu kommt noch, dass es eigentlich kaum noch Streifen gibt, die ich wirklich auf der großen Leinwand sehen muss, zumal ich auch noch nie ein sonderlich großer Fan von Blockbustern war.

Alles in allem ist mein Interesse am Kino in den letzten 10 Jahren so gut wie auf "Null" gesackt, aus den oben genannten Gründen, wobei ich so Mitte/Ende der 90er fast jede Woche mit Freunden ins Kino gegangen bin, als die ganzen Multiplex-Kinos ihren Boom erlebt haben. Allerdings habe ich da auch noch besser verdient und war noch nicht so in der Materie drin, was Heimkinos angeht. Aber spätestens dann, als ich mir meinen ersten Breitbild-Fernseher (damals noch eine Röhre, bestellt bei Quelle) gekauft und mit DVDs angefangen habe, bin ich immer weniger ins Kino gegangen und war in meinem Freundeskreis innerhalb kürzester Zeit derjenige, der die größte Sammlung zu Hause hatte. [zwinker]


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#2

Beitragvon Viktualia » Sa 3. Jan 2015, 09:00

Meine Kinogänge haben auch abgenommen. Zum Einen liegt es daran, dass ich nicht alleine gehen möchte -meist ist es schwierig jemanden zu finden der mitkommt. Zum Anderen ist es wirklich zu teuer. Was sicherlich Gründe hat, damit sich die Kinos noch irgendwie halten können etc. (Doch wie bei der Deutschen Bahn ist das eine Milchmädchenrechnung...meiner Ansicht nach.)
Nicht nur der Eintritt ist überteuert, auch die Preise für die Snacks sind eine bodenlose Frechheit. Unter 15 Euro wäre da meist nichts zu machen. Und so ingesamt ist der alte "Kinoflair" irgendwie nicht mehr vorhanden. Aber ab und zu gibt es Filme die ich einfach gerne noch im Kino schauen möchte. Auch wenn es dann nur selten klappt, da die Filme nur kurze Zeit im Kino laufen, so mein Gefühl.
Habe selbst nämlich keinen modernen technischen Kram zu hause. [zwinker] Immer noch eine Röhrenglotze hier ein DVD - und Videoplayer...ja ihr dürft schockiert sein, kein Blue-Ray-Player und keine Blue-Rays. Das liegt einfach daran, dass ich daran nicht so wirklich Interesse habe. Für technischen Klimbim Geld auszugeben, das ich eh nicht habe. Da gibt es wichtigeres. Außerdem sind technische Geräte ja fast schon veraltet, sobald man sie nach hause getragen hat oder sich liefern ließ. Übertrieben gesagt, gibt es ein paar Tage später schon wieder was viel besseres und und und. Den sch*** mach ich einfach nicht mit. [nono] [zwinker]



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#3

Beitragvon Sponskonaut » Sa 3. Jan 2015, 10:36


Viktualia hat geschrieben:Außerdem sind technische Geräte ja fast schon veraltet, sobald man sie nach hause getragen hat oder sich liefern ließ. Übertrieben gesagt, gibt es ein paar Tage später schon wieder was viel besseres und und und. Den sch*** mach ich einfach nicht mit.

Wobei das eigentlich eher auf IT zutrifft und weniger auf Stand-alone-Geräte, die man sich ins Wohnzimmer stellt.

Wir haben unseren Samsung-Flatscreen jetzt seit 2010, den Blu-Ray-Player haben wir uns kurze Zeit später geholt - und beides reicht vier Jahre später immer noch mehr als aus. Was an "Innovationen" bis dato rausgekommen ist, was TVs angeht, sind auch wirklich nur Spielereien. Ich habe bspw. diese ganzen Bildverbesserungs-Funktionen allesamt deaktiviert, weil die eigentlich mehr Probleme bereiten, als dass sie was bringen würden. Eher noch im Gegenteil: Das Bild wird fast schon "verfälscht". Blu-Rays haben wir uns bis heute aber sehr sehr wenige zugelegt, weil wir das meiste aus dem Netz laden, ich es in meine digitale Sammlung einpflege und dann per AppleTV, das im Wohnzimmer am Fernseher angeschlossen ist, von Rechner an den Flatscreen streame. Das Teil greift einfach auf die iTunes-Mediathek auf meinem Rechner zu. Und ich muss sagen, dass das die beste Investitionen für unser kleines Heimkino war.

Na ja, und wie man sieht, haben sich diverse Neuerungen bis heute nicht durchgesetzt. 3D interessiert im Wohnzimmer eigentlich niemanden, und ich vermute, dass diesen hochauflösenden 4K-Displays dasselbe widerfahren wird. Irgendwann wird es mit den vermeintlichen Innovationen einfach zuviel, was der Konsument dann auch durchaus abstraft. [zwinker]

Was den Sound angeht, haben wir auch eine relativ alte Anlage hier laufen. Das ist ein Set, das ich mal bei Amazon bestellt hatte und aus einem Pioneer-Receiver und einem Satz CANTON-Boxen besteht. Technisch gesehen ist die Anlage "uralt" (müssen locker 10 Jahre sein, wenn nicht noch mehr...), aber sie tut ihren Dienst immer noch zuverlässig und reicht uns vollkommen aus, um uns vom Klang "surrounden" zu lassen.

Wie du siehst, muss man in diesem Bereich gar nicht jeden Sprung mitmachen, weil es schlicht nicht nötig ist. Man muss nur mal bedenken, dass heute auch immer noch DVDs verkauft werden. Es müssen nicht immer Blu-Rays sein, und es kommt auch immer darauf an, ob sich das Quellmaterial hochauflösend überhaupt lohnt.


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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#4

Beitragvon Viktualia » Sa 14. Nov 2015, 21:59


Sponskonaut hat geschrieben: Wie du siehst, muss man in diesem Bereich gar nicht jeden Sprung mitmachen, weil es schlicht nicht nötig ist.

Ja das stimmt. Man sollte für sich selbst entscheiden, wie weit das gehen soll. Ganz ohne Technik kann ich nicht, aber es hält sich in Grenzen.
Ich musste grinsen, als ich beim Überfliegen der meines Post im Januar sah, dass ich noch Röhren-TV hatte. Ende Januar war ich das Ding endlich los. Hatte dann erstmal nichts und seit Sommer einen kleinen Flatscreen...das tolle daran mit USB Anschluss und spielt avi's ab.
GlĂĽcklicher konnte man mich nicht machen. Mehr brauch ich nicht. :)



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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#5

Beitragvon NannieMck » Mi 20. Jan 2016, 04:07

Fast 30 % aus dieser Altersgruppe seien zwar spontane Kinogänger, die die Lichtspielhäuser besuchen, ohne Ahnung zu haben, was sie schauen wollen. Aber selbst diese zücken meist im Kino als erstes das Smartphone und suchen weitere Informationen zu den zur Auswahl stehenden Filmen in den sozialen Netzwerken.



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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#6

Beitragvon Sponskonaut » Fr 22. Jan 2016, 00:29


NannieMck hat geschrieben:Fast 30 % aus dieser Altersgruppe seien zwar spontane Kinogänger, die die Lichtspielhäuser besuchen, ohne Ahnung zu haben, was sie schauen wollen. Aber selbst diese zücken meist im Kino als erstes das Smartphone und suchen weitere Informationen zu den zur Auswahl stehenden Filmen in den sozialen Netzwerken.

Hallo "Nannie",

mal davon abgesehen, dass du hier fĂĽr deinen Handy-Mist wirbst, begehst du auch eine Urheberrechtsverletzung, indem du einfach mal eine Passage aus diesem Filmstarts-Artikel rauskopiert hast.

Also nimm doch bitte deinen Fake-Account und suche dir einen anderen Spielplatz!


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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#7

Beitragvon Viktualia » Mi 30. Nov 2016, 18:25

Huch, das sehe ich jetzt. Wie findest du denn die geklauten Post, Sponkso? Ich weiĂź, dass die Unis solche Technik haben, um Klauereien bei B.A.'s bzw. generell Haus- und Abschlussarbeiten auf die Spur zu kommen. Geht es so in die Richtung? Bin neugierig.
Und zumal ist das noch nicht mal gut geklaut, passt noch nicht mal auf die Post davor. [nono]



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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#8

Beitragvon Sponskonaut » Mi 30. Nov 2016, 18:35


Viktualia hat geschrieben:Huch, das sehe ich jetzt. Wie findest du denn die geklauten Post, Sponkso? Ich weiĂź, dass die Unis solche Technik haben, um Klauereien bei B.A.'s bzw. generell Haus- und Abschlussarbeiten auf die Spur zu kommen. Geht es so in die Richtung?

Ach, sind nur Erfahrungswerte. [zwinker]

Aber mal im Ernst: Wenn es etwas gibt, für das ich ein ausgesprochenes Faible habe, dann ist es das Schreiben. Ob mir mein derzeitiges Fernstudium zum Online-Redakteur dabei hilft, solche "Fälle aufzudecken", weiß ich aber nicht. Aber man muss sich nur mal die Formulierungen anschauen, um zu erkennen, dass sie (oft) aus richtigen Artikeln stammen. Dann einfach mal entsprechenden Satz in die Suchmaschine kopiert, und schon findet man den Original-Text. [zwinker]


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Re: Immer weniger Leute gehen ins Kino...

#9

Beitragvon Sponskonaut » Di 6. Dez 2016, 13:32

Zum Thema gibt es auch mal wieder was Neues: Angeblich plant die Filmindustrie, aktuelle Kinofilme schon früher als Leihversion zugänglich zu machen. Die Rede ist von drei Wochen nach Kinostart. Wie Bloomberg berichtet, sollen die Preise für eine früherere Veröffentlichung aber mit 25 bis 50 US-Dollar zu Buche schlagen.

Ich für meinen Teil finde es fast schon lächerlich, wie Hollywood krampfhaft versucht, gegen schwindende Besucherzahlen zu kämpfen und dabei immer noch die Hand weit aufzuhalten. [kuckuck] Über die Ideenlosigkeit der Traumfabrik hatte ich mich ja hier schon ausgelassen, aber was da an "grandiosen" Einfällen jetzt nachkommt, ist wirklich nur noch erbärmlich.

Kinogänge sind und bleiben für mich uninteressant, sodass ich guten Gewissens sagen kann, dass ich vermutlich nie mehr in ein Lichtspielhaus gehen werde. Weshalb, hatte ich ja weiter oben schon ausgeführt. Da schaffe ich mir den wahren Filmgenuss lieber selbst zu Hause, habe außerdem die Inhalte, die mir gefallen, und ich bin freier und günstiger dran, wenn ich meine "Verpflegung" selbst bestimmen kann. [yeshappy]


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#10

Beitragvon Sponskonaut » Mo 27. Nov 2017, 23:00

Das Thema Kino hatte ich erst vor wenigen Tagen mit einem alten Schulkameraden, der mir sagte, dass er auch kaum noch Ambitionen hat ins Kino zu gehen. Wenn ich mir das aktuelle Kinoprogramm anschaue, dann kann ich wirklich nur mit dem Kopf schĂĽtteln. [nope]

Was mir momentan noch am ehesten zusagen würde, wäre der neue Film von Fatih Akin, "Aus dem Nichts". Der größte Wermutstropfen bei dem Streifen ist allerdings Diane Kruger, die ja eigentlich Heidkrüger heißt und für mich eine der untalentiertesten Darstellerinnen in Hollywood ist. Ihre Leistung soll in diesem Film ja angeblich so gut sein, wofür sie mit dem Darstellerpreis der 70. Cannes-Filmfestspiele ausgezeichnet wurde. Nun ja, trotzdem bleiben Werke mit ihr für mich ein absolutes No-Go.

Wie gesagt, in meinen Augen läuft im Kino ansonsten nur Mist. Wobei ich noch einige Leute in meinem Freundeskreis kenne, die tatsächlich in jeden x-ten Marvel-Film rennen, der so läuft - was ich überhaupt nicht verstehen kann. Kino war für mich mal Vielseitigkeit, aber die ist aus den Lichtspielhäusern schon vor Ewigkeiten verbannt worden. Sympathische Independent-Produktionen findet man eigentlich nur noch auf anderen Plattformen oder gar im TV. Deswegen bin ich froh, dass es das lineare Fernsehen überhaupt noch gibt. Wenn ich bedenke, was für Filmperlen bspw. auf ARTE oder 3sat immer mal wieder zu finden sind, dann bin ich dankbar, wenigstens auf diesem Weg noch gute europäische Produktionen sehen zu können.

Auch wenn ich mir wiederhole: Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man Hollywood für die x-ten Superhelden-Aufgüsse noch Geld in den Rachen schmeißen kann. [nono] Ein anderer alter Schulkamerad - wir hatten uns kürzlich zu dritt zum Essen getroffen - formulierte seine Begeisterung mit den Worten: "Ist doch auch mal ganz cool. Einfach Hirn abschalten und gucken!" [hmm] Nur muss man ja mittlerweile bei fast allen Hollywood-Filmen sein Hirn abschalten - und so oft würde ich das gar nicht hinbekommen. [zwinker] Ich will doch Geschichten sehen, die hängen bleiben, die mich noch Tage später beschäftigen. Und keine 2-Stunden-Berieselung, die ich sofort wieder vergessen habe.


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#11

Beitragvon Gregor » Di 28. Nov 2017, 10:03

Das Kinosterben kann man genauso vergleichen wie das Kneipensterben. Folgende GrĂĽnde sehe ich bei beidem:
  • Die Leute haben immer weniger Geld. Da ist es billiger die Filme fĂĽr zuhause zu kaufen sei es DVDs/Blurays/Netflix... oder illegal runterzuladen. Beim Kneipenproblem kauft man das Bier lieber im Supermarkt weils billiger ist.
  • Die Leute haben fĂĽr beides (Kino und Kneipe) keine Zeit mehr weil die Arbeit und die Familie stresst
  • Die Leute haben auch keine Lust fĂĽr beides und wollen lieber zuhause alleine sein wo es gemĂĽtlich ist
Ich denke auch Diskos werden nicht mehr so lange durchhalten.



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#12

Beitragvon Sponskonaut » Di 28. Nov 2017, 12:34


Gregor hat geschrieben: ↑
Di 28. Nov 2017, 10:03
Ich denke auch Diskos werden nicht mehr so lange durchhalten.

Na ja, so weit wĂĽrde ich jetzt noch nicht gehen. Besonders junge Leute suchen dieses Erlebnis noch, und es gibt dafĂĽr ja auch nicht unbedingt gleichwertige Alternativen. In den anderen Punkten gebe ich dir allerdings recht.

Die Preise fĂĽr Kinobesuche sind ja mittlerweile nicht mehr feierlich. Wenn man dann noch bedenkt, dass man Blu-Rays quasi hinterhergeschmissen bekommt. Und wie du schon sagst, gibt es auch schon genug legale Angebote im Netz, sei es Netflix oder Amazon, zu vernĂĽnftigen Preisen und mit mehr Auswahl.

Den "Nerv-Faktor" darf man auch nicht außer Acht lassen. Bei so vielen Menschen ist immer jemand dabei, der während der Vorstellung ständig quatschen oder mit seinem Knabberzeug rascheln muss. Dafür muss ich wirklich kein Geld ausgeben. Dazu hat das Heimkino den Vorteil, dass man jederzeit pausieren kann und es ohnehin gemütlicher hat.

Aber wie schon gesagt, für mich fehlt schon die Grundvoraussetzung: Dass es überhaupt einen Film gibt, den ich im Kino sehen will. Und da ich sowieso nicht der Blockbuster-Gucker bin, fällt für mich auch das Argument weg, einen Film unbedingt "auf der großen Leinwand" sehen zu müssen - als ob groß gleich besser wäre... Zumal man auf solch einer großen Leinwand nie dasselbe hochauflösende Bild hinbekommt wie auf einem Fernseher.

Dazu kommt noch, dass ich mittlerweile eher der Seriengucker geworden bin, weil ich da viel mehr Zeug finde, das mich interessiert. Wobei auch hier leider schon der Remake- und Reboot-Wahn ausgebrochen ist, fĂĽr den Hollywood heute steht. Aber da finde ich nach wie vor schneller und mehr Sachen, die mich interessieren. Davon mal abgesehen, dass ich hemisches "binge watching" wesentlich cooler finde, als erst in die Klamotten springen zu mĂĽssen, ins Auto zu steigen, zum Kino zu fahren, Wartezeiten zu haben und dann mit so vielen anderen Leuten im Saal sitzen zu mĂĽssen. Schon alleine das Prozedere, bis es mal zum eigentlichen Gucken kommt, ist mir heute viel zu nervig.


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