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2012 // James Bond 007: Skyfall

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2012 // James Bond 007: Skyfall

#1

Beitragvon Sponskonaut » So 12. Mai 2013, 00:31

Da meine Frau den neuen Bond-Film unbedingt gucken wollte, habe ich mich dazu auch mal breitschlagen lassen - und bin erwartungsgemäß enttäuscht werden. [hand-vor-gesicht]

Daniel Craig ist für mich ohnehin kein "richtiger" Bond geworden, weil ich ihn einfach zu kantig und unelegant finde. Dazu kommt noch, dass ich langsam aber sicher die Schnauze voll von diesen ganzen "Hollywood-Neuinterpretationen" habe, wie es bspw. schon bei den neueren Batman-Filmen oder auch Sherlock Holms der Fall ist. Die Drehbuchautoren und Regisseure sind viel zu bemüht, diesen kultigen Figuren einen "authentischeren" Charakter zu verpassen, am besten noch schön düster. Man versucht, die Figuren menschlicher und verletzlicher zu machen, zeigt ihre innere Zerissenheit aber letztendlich immer mit einem "originellen" Element: Man lässt sie saufen. [hand-vor-gesicht]

Jedenfalls habe ich das schon zum Beginn des Films gedacht, auch wenn es in den letzten beiden "Craig-Bonds" schon ähnlich gehandhabt wurde. Allerdings muss ich zugeben, dass mein Interesse schon nach dem Vorspann immer mehr abgeebbt ist und ich irgendwann fast eingeschlafen bin... [zwinker] Den Auftritt von Bösewicht Javier Bardem habe ich mir noch angetan, fand ihn aber auch nicht sonderlich herausragend. Na ja, und ich denke, vielmehr braucht man über diesen Streifen gar nicht mehr sagen.

Für meinen Geschmack ist das typische Bond-Flair mit diesem Film nun endgültig abhandengekommen, und ich würde mir wünschen, dass man die Reihe endlich einstampft und nicht weiter versuchen würde, die Figur Bond "neu zu erfinden".

Was haltet ihr von Skyfall bzw. den aktuellen 007-Filmen?


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Re: James Bond 007: Skyfall

#2

Beitragvon Alexslider » So 12. Mai 2013, 11:48

Ich habe bisher nur einen einzigen Bond-Film gesehen und das war der wo John Rhys-Davies mitgespielt hat. ;) Also "James Bond - Der Hauch des Todes".

Ansonsten interessiert mit mich diese Film-Reihe eigentlich wenig bis garnicht. Daher kann ich jetzt auch nicht mehr darüber sagen. Ich hab immer nur mal kurz reingezappt.


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Re: James Bond 007: Skyfall

#3

Beitragvon Lupos » So 12. Mai 2013, 13:26

ich habe bisher auch noch keinen gesehen..kein Interesse ..hab noch nicht mal ein Grund dafür [langweilig]


wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge

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Re: James Bond 007: Skyfall

#4

Beitragvon Sponskonaut » So 12. Mai 2013, 19:30

Na ja, ich habe die Bond-Filme (vor allem die mit Sean Connery, der für mich immer noch der beste Bond ist) als Kind gerne gesehen. Das Schöne an den Filmen war aber eben nicht nur die übertriebene Action, sondern auch der Witz und dass sie sich selbst nicht so ernst genommen haben. Bei den neuen Filmen möchte man aber davon weg und das Ganze "realistischer" gestalten, die Figur Bond menschlicher machen - und das passt irgendwie einfach nicht. Im Prinzip haben die neuen Filme genau das verloren, was die Reihe damals ausgemacht hat.

Auch bei den anderen Filmen, die neu aufgelegt wurden (Batman, Sherlock Holmes, etc.), bekommt man ständig zu hören, dass man sie am besten als "eigenständige Filme" sehen sollte. Da frage ich mich, wieso man sie dann noch mit dem entsprechenden Label versieht, wenn man sich vom Original ohnehin wegbewegen will. Aber das liegt wahrscheinlich schlicht und ergreifend daran, dass sie Filme mit einem gewissen Namen besser verkaufen lassen - was schon wieder ein Grund mehr ist, wieso mir Hollywood immer mehr auf den Senkel geht... Eine relativ gute "Hommage", wenn man es so nennen will, in Form einer Neuauflage, war für mich der A-Team-Film. Einfach aus dem Grund, weil die ganze Story in die heutige Zeit transportiert wurde, der Film sich selbst nicht wirklich ernst nimmt und die Figuren den Charme der Originale beibehalten haben. Da hat man wenigstens nicht probiert, die Charaktere gewollt authentischer und realistischer zu machen. Ich hätte es jedenfall schrecklich gefunden, wenn man aus dem A-Team einen bierernsten und düsteren Actioner gemacht hätte.

Wenn ich so überlege, wann mich die letzten Hollywood-Filme so richtig "gekickt" haben, dann war das wirklich so Mitte/Ende der 90er. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich danach irgendein Streifen aus der Traumfabrik tatsächlich vom Hocker gehauen hätte. Ist wohl mitunter ein Grund, wieso ich in den letzten Jahren vermehrt Interesse am europäischen Kino bekommen habe.


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