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2012 // The Bay – Nach Angst kommt Panik

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2012 // The Bay – Nach Angst kommt Panik

#1

Beitragvon Sponskonaut » Do 7. Aug 2014, 01:07

Heute habe ich mir mal den Streifen The Bay angeschaut. Allerdings fällt mein Fazit doch eher "verhalten" aus.

https://www.youtube.com/watch?v=Ci2e35VuCfc

Zur Handlung: Der Film handelt von der kleinen Hafenstadt Claridge, in der es zur Feier des Unabhängigkeitstages 2009 zu einer Umwelt-Katastrophe kommt, bei der etliche Menschen sterben. Schon zu Beginn wird klar, dass der Auslöser für diese Ereignisse das verschmutzte Trinkwasser sein muss...

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Prinzipiell ist das erstmal ganz guter Stoff für eine spannende Geschichte, nur ist das Problem, dass man bei der Umsetzung ziemlich viele Fehler gemacht hat. Zum einen musste es unbedingt mal wieder dieser "Found-Footage-Stil" sein, wie man ihn schon Filmen wie "Blair Witch Project" oder "REC" kennt. Ich war ja ohnehin nie ein großer Fan von Wackelkameras und viel Rumgeschreie, aber solange es einigermaßen gut gemacht ist, kann sich auch mal diese Art von Horrorfilmen anschauen.

Die Krux bei "The Bay" ist aber nicht nur, dass man auf Found-Footage gesetzt hat, sondern auch wie.

Die ganze Geschichte aus Sicht einer Reporterin präsentiert, die vor Ort dabei war, die Ereignisse zusammenfasst und auf eben auf von der Regierung unterschlagenes Film-Material zurückgreifen kann. Selbstverständlich wurde so ziemlich alles mitgeschnitten... [rollendeaugen] Das sieht man etliche Video-Chats, Aufnahmen von Überwachungskameras und natürlich auch private Aufnahmen. "Bemerkenswert" finde ich bei der Story auch, dass schon recht viele Smartphone-Aufnahmen "verwurstet" wurden, obwohl die Handlung im Jahr 2009 angesiedelt ist, als Smartphones noch nicht so wirklich bei jedermann zu finden waren.

Die Story wird irgendwie recht lieblos "runtergerattert", es gibt keine überraschenden Wendungen oder Enthüllungen, und überhaupt plätschert die Geschichte ziemlich unspektakulär vor sich hin, woran auch die ekligen Szenen, die immer wieder gezeigt werden, nicht viel ändern können.

Was die Darsteller angeht, kann ich eigentlich auch nicht behaupten, dass sie mich wirklich überzeugt hätten. Ich hatte jedenfalls zu keiner Zeit das Gefühl tatsächlich mitzufiebern - was schon mal eine ziemlich schlechte Grundvoraussetzung ist.

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Nun ja, vielmehr gibt's zu diesem Streifen auch nicht zu sagen. Manche Found-Footage-Geschichte mag ihren Reiz haben, aber "The Bay" ist ein Paradebeispiel dafür, was herauskommen kann, wenn man "auf Teufel komm raus" diese Machart auf die Leinwand bringen will. Trotz allem würde ich sagen, dass ich einigermaßen "gut" unterhalten wurde, was ich einfach mal daran festmache, dass mir nicht nach Ausschalten zumute war. [zwinker]

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