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#1

Beitragvon Sponskonaut » So 21. Apr 2013, 14:59

Gestern habe ich mir endlich mal einen Film angeschaut, den ich lange vor mir her geschoben habe, muss aber nun sagen, dass ich absolut begeistert bin!

Die Seite zum Film findet ihr hier, und die Story sieht so aus:

Eine Sonde der NASA, die auf der Suche nach vermuteten fremden Lebensformen war, stĂĽrzte sechs Jahre vor Beginn der Handlung ĂĽber Nordmexiko ab, wie ein einleitender Text informiert. Nachdem sich fremde Lebensformen (ĂĽber 100 Meter lange krakenartige Tiere) entwickelt hatten, wurde das Gebiet, die so genannte Infizierte Zone, abgesperrt.

Fotograf Andrew ist in Mexiko, nahe der Infizierten Zone, um Sensationsbilder von Opfern der Alien-Angriffe zu machen, die für die lokale Bevölkerung auch außerhalb der Zone inzwischen zum Alltag gehören. Gegen seinen Willen soll er Sam, die verwöhnte Tochter seines Verlegers, aus Mexiko zurück in die USA bringen, bevor alle Wege für die nächsten sechs Monate geschlossen werden, weil die Paarungszeit oder Eiablagezeit der „Monster“ beginnt, in der sie an Land kommen und aktiver und gefährlicher sind. Andrew soll Sam sicher zur Küste geleiten, damit sie mit der Fähre die infizierte Zone umgehen kann. Für das Ticket muss Andrew 5.000 Dollar bezahlen. Ein alternativer Weg ist nur der gefährliche Weg durch die Zone. Am Abend kommen sich Sam und Andrew bei einem Ausflug in die Stadt etwas näher, Sam lehnt jedoch konkrete Annäherungsversuche ab. Die lokale Nachtbekanntschaft, die Andrew im Tequilarausch daraufhin mit nach Hause nimmt, stiehlt ihm am Morgen Pässe, Ticket und Geld (er hatte auch Sams Sachen aufbewahrt). Nur mit Hilfe des wertvollen Verlobungsringes von Sam können sie jetzt einen illegalen Trip durch die Infizierte Zone kaufen. Mittels mexikanischer Schlepper gelangen sie in die Zone. Durch die Milizen erfahren sie das Geheimnis der Zone. Das außerirdische Leben hat seine Eier in pilzartigen Gebilden in den Bäumen abgelegt und US-amerikanische Giftgasbomben sollen diese abtöten, bevor sie, auf dem Weg durch die Flüsse im Ozean zu Riesenkraken geworden, wieder in das Hochland kommen, um erneut Eier abzulegen. Darum werden an die Bevölkerung auch Gasmasken ausgeteilt. Bei einer nächtlichen „Monster“-Attacke werden ihre bewaffneten Begleiter getötet, so dass Sam und Andrew ihre Reise alleine durch den Dschungel bis zur US-Grenzmauer, die verhindern soll, dass die „Monster“ auf US-Territorium gelangen, antreten müssen. Auf der ganzen Reise sind sie sich immer näher gekommen, Sam hat von ihrem Verlobten und ihren Problemen mit ihrem Vater erzählt, und Andrew von seinem sechsjährigen Sohn, der aus einer kurzen Beziehung stammte und zu dessen Geburtstag er in den USA sein wollte, weil er ihn sonst selten sieht.

Quelle: Wikipedia


Ich muss aber dazusagen, dass man nicht mit der Erwartung an den Film rangehen sollte, einen Sci-Fi-Actioner zu sehen, in dem es viel kracht und dauernd die Fetzen fliegen. Vergleichen wĂĽrde ich ihn eher bspw. mit dem "Mutanten-Film" Carriers, in dem vielmehr die gesellschaftliche Entwicklung nach solch einem Vorfall thematisiert wird. Wobei es in "Monsters" wesentlich gekonnter in Szene gesetzt wurde. Davon abgesehen, hat mich der Film auch ein bisschen an "Krieg der Welten" erinnert.

In "Monsters" bekommt man eben solche auch nur relativ dosiert zu sehen, und man kann vielmehr sagen, dass der Streifen eine interessante Mischung aus Sci-Fi, Roadmovie und Drama ist. Die Protagonisten stehen im Vordergrund, eine gehörige Portion Sozialkritik ist ebenfalls vorhanden, und letztlich stellt sich die Frage: Wer ist hier das eigentliche Monster?

Ein weiterer sehr positiver Aspekt, ist das Visuelle. Die Bilder, die dem Zuschauer präsentiert werden, sind einfach beeindruckend, und auch wenn ich es am Anfang etwas schwierig fand, mich mit den Hauptfiguren "anzufreunden", weil man ziemlich abrupt in die Story hineingeworfen wird, wird diese kleine Schwäche mit der Atmosphäre wettgemacht, die definitiv recht schnell aufkommt. Handwerklich ist der Film für mich eine wahrliche Meisterleistung.

Wer also einen "Sci-Fi-Monster-Film" sehen möchte, der nicht mit 08/15-Charakteren daherkommt und wesentlich mehr Tiefgang bietet, der ist mit dieser kleinen Genre-Perle sicherlich gut beraten. Man sollte allerdings mit den richtigen Erwartungen an den Streifen herangehen.

P.S.: Ich könnte mir gut vorstellen, dass Marty der Film sehr gut gefällt! [yeshappy]


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Re: Monsters

#2

Beitragvon Alexslider » Mi 24. Apr 2013, 18:03

Klingt interessant und der Trailer war auch nicht langweilig. Wenn der mal im TV laufen sollte, werde ich mir den sicher ansehen. [zwinker]


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Re: Monsters

#3

Beitragvon Sponskonaut » Do 25. Apr 2013, 02:17


Alexslider hat geschrieben:Klingt interessant und der Trailer war auch nicht langweilig.

Man sollte sich von dem Trailer aber auch nicht täuschen lassen. Die Action-Sequenzen sind relativ rar gesät, und es hätten (wie ich finde) sogar noch weniger sein dürfen. Im Vordergrund stehen eben die Protagonisten.


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