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Gamer

#1

Beitragvon Sponskonaut » Di 8. Dez 2009, 02:33

So, im Januar wird es ja soweit sein, dass wir in Deutschland "Gamer" mit Gerard Butler zu sehen bekommen werden. Eine Rezension gibt es jetzt schon auf myfanbase zu lesen: http://www.myfanbase.de/index.php?mid=774&tid=2813.

Trotz der ziemlich schlechten Kritik bin ich mal auf den Streifen gespannt, da ich die Thematik doch ganz interessant finde. Schwachpunkt könnte (das denke ich jedenfalls) der Hauptdarsteller werden. Ich persönlich habe Butler (leider) noch in keiner Rolle gesehen, in der er mich überzeugt hat. In "300" war mir die schauspielerische Leistung relativ egal, weil es ja da hauptsächlich um die Optik des Films ging, in "Die nackte Wahrheit" war es allerdings noch schlimmer, weil er da den Macho mit dem eigentlich weichen Kern, meiner Meinung nach, auch nicht sonderlich überzeugend verkörpert hat und irgendwie zu aufgesetzt wirkte. Demnächst werde ich mir mal "Das Gesetz der Rache" anschauen, habe aber auch da ziemlich niedrig angesetzte Erwartungen, zumal die Trailer schon einiges in der Richtung durchblicken lassen...

Was denkt ihr von Gamer? Ist das ein Film, den ihr euch antun werdet? Und wenn ja, welche Erwartungen habt ihr?


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Re: Gamer

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mi 21. Jul 2010, 02:53

Ich habe mir "Gamer" jetzt mal angeschaut, und auch "Gesetz der Rache" habe ich mir vor einiger Zeit mal angetan. Letzteren fand ich ziemlich schlecht, will da aber jetzt nicht näher drauf eingehen, weil es in diesem Thread ja um "Gamer" gehen soll.

Zunächst mal muss ich sagen, dass das größte Highlight an dem Film war, ihn auf unserem HD-Fernseher anzusehen. Was Optik und Atmosphäre angeht, ist der Film nach einer gewissen Zeit ziemlich nervig. Mit den vielen schnellen Schnitte (gerade in bei den Kriegs-Szenen) wird meiner Meinung nach etwas übertrieben, und was die Figuren angeht, sind die sehr, sehr eindimensional gehalten. Auch der Charakter des Dexter-Darstellers (komme gerade nicht auf den Namen) ist nicht gerade genial geschauspielert und wirkt viel zu übertrieben als dass man ihn als "Bösewicht" wirklich ernst nehmen könnte.

Die Story selbst ist nicht wirklich interessant umgesetzt worden, die Message des Streifens ist banal, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autoren nicht viel Wert auf einen geschickt aufgezogenen Spannungsbogen gelegt haben. Jedenfalls hatte ich nie das Gefühl, dass so richtig Spannung aufgekommen ist. Der ganze Film ist vielmehr auf einem konstanten Niveau irgendwie vor sich hin geplätschtert.

Was den Hauptdarsteller angeht, wird ihm in dieser Rolle schauspielerisch nicht gerade viel abverlangt. Aber ich muss zugeben, dass solch ein muskelbepackter Action-Held ohne Tiefgang wenigstens eine Rolle ist, der Gerard Butler noch einigermaĂźen gewachsen ist. Ansonsten habe ich ihn bisher nicht als wirklich ernstzunehmenden Schauspieler wahrgenommen. DafĂĽr wirken seine "anspruchsvolleren" Momente einfach zu plump und aufgesetzt.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, dem kann ich guten Gewissens sagen, dass er da auch nicht viel verpasst! Wer sich einfach über eine Spielfilmlänge mal berieseln lassen will, der der kann das mit Gamer sicherlich tun.


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