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2012 // Revolution

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2012 // Revolution

#1

Beitragvon Alexslider » So 27. Jul 2014, 16:05

Hat schon jemand was von der Serie Revolution gehört? Es ist wohl ein Endzeit-Drama. Durch einen unerklärlischen Zwischenfall fällt auf der Erde die gesamte Elektrizität aus und somit sind alle Geräte nicht mehr funktionsfähig. Die Serie setzt 15 Jahre nach diesem Ereignis ein. Amerika ist gespalten und lokale Machthaber regieren und müssen ohne Technik auskommen. Auf einem USB-Stick sollen sich wohl alle wichtigen Daten zu dem Blackout befinden. Also die Ursache und ein Plan zur Behebung des aktuellen Zustandes... klingt jedenfalls interessant. RTL Nitro hat sich die Ausstrahlungsrechte der Serie gesichert. Da werde ich doch bestimmt mal reinschauen. Die Serie ist wohl auch noch nicht abgesetzt. [lachen1]


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Re: 2012 // Revolution

#2

Beitragvon MartyMcFly » So 27. Jul 2014, 17:52

Hab mir damals die ersten zwei oder drei Episoden angesehen, danach nicht weiter verfolgt. Die Story ok, aber ein paar Sachen haben mich gestört, drum verlor ich das Interesse. Vorallem eins weiß ich noch: Diverse "Hochglanzpüppchen" (die schauspielerisch nicht viel hergaben) inmitten einer (fast) postapokalyptischen Umgebung...zzz....naja die Frisur sitzt jedenfalls, sonst herrscht Chaos...ein paar andere Dinge waren da auch noch (weiß ich aber nicht mehr), war jedenfalls absolut nicht überzeugt.


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Re: 2012 // Revolution

#3

Beitragvon Sponskonaut » Di 29. Jul 2014, 12:38


Alexslider hat geschrieben:Die Serie ist wohl auch noch nicht abgesetzt. [lachen1]

Also, Wikipedia sagt folgendes:

Bereits nach drei ausgestrahlten Episoden gab NBC die Produktion von sieben weitere Episoden bekannt, sodass die erste Staffel nun auf 20 Episoden kommt. Ende April 2013 wurde die Serie um eine zweite Staffel mit 22 Episoden verlängert. Im Mai 2014 gab NBC die Einstellung der Serie nach zwei Staffeln bekannt.

Ansonsten klingt die Story wirklich interessant, und schon allein Elizabeth Mitchell wäre für mich ein Grund, sich die Serie anzuschauen. [zwinker] Aber die Handlung kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Ich mag ja ohnehin Geschichten, in denen mehrere Leute mit einer Ausnahmesituation klarkommen müssen. [yeshappy] Und dass JJ Abrams (zumindest beim Piloten) beteiligt war, ist auch nicht zu verachten.

Gibt es denn schon einen Sendetermin fĂĽr den Start?


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Re: 2012 // Revolution

#4

Beitragvon Alexslider » Sa 22. Nov 2014, 09:17

Gestern sah ich erstmals den Trailer und der besagt, dass ab 27. November RTL den Pilotfilm zeigt. Danach läuft die Serie immer freitags auf RTL Nitro!


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Re: 2012 // Revolution

#5

Beitragvon Sponskonaut » Sa 22. Nov 2014, 09:53

Sehr cool! Wird auf jeden Fall mitgeschnitten! [yeshappy]


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2012 // Revolution

#6

Beitragvon Sponskonaut » Di 30. Dez 2014, 02:25

Zwar habe ich noch nicht mal mit der 1. Staffel angefangen, will das aber auch erst tun, wenn sie komplett gelaufen ist und ich alles mitgeschnitten habe.

Wie ich aber kĂĽrzlich gelesen habe, wird RTL Ende Januar aber direkt mit Season 2 weitermachen. Ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. [yeshappy] Bin sehr gespannt darauf.


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Re: 2012 // Revolution

#7

Beitragvon Sponskonaut » Fr 30. Jan 2015, 19:52

Zur Erinnerung: Heute abend um 22h geht es auf RTL Nitro mit Staffel 2 weiter. Um 1:50h kommt die Wiederholung.

Werde auf jeden Fall mitschneiden.


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Re: 2012 // Revolution

#8

Beitragvon Alexslider » Sa 31. Jan 2015, 16:54

Ja, hab die Folgen gesehen. Spannend sind sie auf jedenfall gewesen! In Staffel 2 schlagen die Autoren wohl einen neuen Weg ein. Denn irgendwie geht das ganze wohl in die mysterische Schiene... wie Aaron selbst sagt: "Er fĂĽhlt sich wie Mulder in Akte X". Na mal schauen wie es weitergeht. Viel dĂĽrfen wir wohl nicht erwarten. Das ganze ENDET ja mit einem Cliffhanger.


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Re: 2012 // Revolution

#9

Beitragvon Sponskonaut » So 12. Jul 2015, 17:45

Meine Frau und ich haben jetzt mit der Serie mal angefangen und haben jetzt drei, vier Folgen hinter uns. Bislang kann ich noch nicht viel dazu sagen, aber mein Fazit fällt erstmal eher vorsichtig verhalten aus.

Natürlich finde ich es sehr schön, Elizabeth Mitchell mal wieder in einer Serie zu sehen. [liebe] [zwinker] Bisher würde ich auch sagen, dass die schauspielerische Leistung der Darsteller wirklich okay ist. Was den Rest angeht, bin ich aber immer noch untentschlossen.

Von der Machart her merkt man natĂĽrlich die Handschrift von JJ Abrams. Seit den letzten "ErgĂĽssen" von Abrams, erwarte ich eigentlich nicht mehr viel von dem Kerl, der fĂĽr mich auch mittlerweile auf demselben Niveau wie der ĂĽberbewertete Christopher Nolan rangiert. [nono]

Was ich zum einen bemängeln muss, ist, dass man sofort in dieses postapokalyptische Szenario hineingeworfen wird. Mir ist zwar klar, dass man die Ursprünge für den endgültigen Stromausfall quasi von hinten aufrollen will, aber genau das, was in "Lost" so gut funktioniert hat - nämlich der ganzen Geschichte über die Charakterisierung der Figuren auf den Grund zu gehen -, funktioniert für meinen Geschmack hier nur sehr schwerlich. Irgendwie würde ich sogar fast schon sagen, dass diese Abrams-Machart sogar noch eher nervig daherkommt.

Zumal ich finde, dass man irgendwie nur schwer Zugang zu den Protagonisten findet. Die bleiben durch die Bank eher blass und fad, und selbst diese Flashbacks, wie sie in "Lost" auch schon zu GenĂĽge angewandt worden sind, machen die Charaktere nicht wirklich greifbarer. Ob das nun am Drehbuch oder den Darstellern liegt, ist schwer zu sagen. Ich selbst habe jedenfalls arge Probleme, hier irgendwelche Sympathien zu entwickeln.

Das Nächste wäre, dass man das Thema "Mensch gegen Mensch" bspw. in "The Walking Dead" schon ausreichend behandelt hat. Und wenn ich da z.B. an die Governor-Phase denke, dann war das für mich nicht wirklich interessant und spannend umgesetzt. Aufregender hätte ich es gefunden, wenn man die Geschichte nicht gleich in dieser postapokalyptischen Welt angesetzt, sondern die Zeit bis zum großen Stromausfall thematisiert hätte oder sich wenigstens mehr um die unmittelbare Zeit danach fokussiert hätte - wie es ja in den Flashbacks der Fall ist.

Na ja, ich werde mal weiterschauen, weiß aber wirklich noch nicht, ob ich tatsächlich am Ball bleibe. Nach vier Folgen muss ich leider sagen, dass ich mir wesentlich mehr versprochen hatte. Muss aber auch gestehen, dass ich nicht wusste, dass JJ Abrams involviert ist, sonst hätte ich meine Erwartungshaltung sicherlich noch runtergeschraubt... [nono]


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Re: 2012 // Revolution

#10

Beitragvon Alexslider » So 12. Jul 2015, 19:06

Bleib dran! Die Serie wird noch defininitv noch interessanter. Aber siehe oben :) Was den Chliffanger angeht... naja im Prinzip hätte die Serie nach Staffel 2 perfekt enden können, wenn sie nicht noch die eine weitere Szene angehangen hätten, die eine 3. Staffel eingeleitet hätte.


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Re: 2012 // Revolution

#11

Beitragvon Sponskonaut » So 12. Jul 2015, 20:06


Alexslider hat geschrieben:Bleib dran!

Ich werde das mal berherzigen, und Elizabeth Mitchell zuliebe wollte ich das sowieso tun... [zwinker]


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Re: 2012 // Revolution

#12

Beitragvon Sponskonaut » Fr 17. Jul 2015, 03:05

Wir sind mittlerweile bei der 7. oder 8. Folge angelangt, aber ich muss gestehen, dass mich die Serie nach wie vor noch nicht richtig gepackt hat.

Ich kann mir nicht helfen, aber das liegt (sofern ich mich da richtig einschätze) vermutlich an den ganzen Charakteren, zu denen ich irgendwie keinen Zugang finde. Das, was in "Lost" so grandios funktioniert hat, nämlich die Figuren in den Flashbacks genauer zu beleuchten und sie zu charakterisieren, verpufft in "Revolution" irgendwie. Für mich bleiben die einzelnen Figuren zu blass und klischeehaft.

Das beste Beispiel ist da wohl dieser Captain Neville. Bei ihm war mir von Anfang an klar, dass er im frĂĽheren Leben so ein Typ gewesen sein musste, der...

SpoilerZeigen
... sich nicht durchsetzen kann.


Um dann nach dem Blackout natĂĽrlich ein komplett entgegengesetzter Charakter zu werden. Wenn ich da beispielsweise an John Locke aus "Lost" denke und wie diese Figur so grandios gezeichnet wurde, dann liegen dazwischen wirklich Welten.

Was die Charakterzeichnungen angeht, muss man "Revolution" auch anlasten, dass es das Drehbuch nicht wirklich schafft, Figuren zu entwerfen, mit denen man als Zuschauer auf Anhieb sympathisieren kann. Jedenfalls geht es mir so. Ein weiteres Indiz dafür, dass genau das nicht so richtig funktioniert, ist für mich persönlich die Tatsache, dass ich mir kaum einen der Namen merken kann - und ich habe wirklich ein sehr gutes Namengedächtnis! Aber wie gesagt, von den Figuren bleibt einfach nicht viel hängen.

Was die Story angeht, kommt erschwerend hinzu, dass diese mich auch noch nicht gepackt hat. Die Neugier zu wissen, wie es in der nächsten Episode weitergeht - was ja genau die Stärke eines guten Serials sein sollte -, hat bei mir auch noch nicht eingesetzt. Dafür wird die ganze Geschichte um den Blackout nicht spannend genug erzählt.

Nun denn, das soll jetzt zwar noch noch lange nicht mein Abschluss-Fazit gewesen sein, und ich werde die Serie bestimmt auch noch ein bisschen weitergucken, aber ob sie sich zu einem mener diesjährigen HIghlights entwickeln kann, wage ich doch mal stark zu bezweifeln. Aber ich will ihr auf jeden Fall noch eine Chance geben. [zwinker]


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Re: 2012 // Revolution

#13

Beitragvon Sponskonaut » Do 6. Aug 2015, 02:56

So, mit der 1. Staffel sind wir jetzt durch. Zeit also, mal ein kleines Fazit zu ziehen... [zwinker]

Alexslider hat geschrieben:Die Serie wird noch defininitv noch interessanter.

Du hattest in der Tat recht, die Serie wurde wirklich noch interessanter, besonders so im letzten Drittel der Staffel, als die Geschichte rund um den Blackout weiter vorangetrieben wurde. Allerdings muss ich sagen, dass mich die gesamte Story bislang immer noch nicht vom Hocker gerissen hat. Irgendwie sind die "Aha-Effekte" gänzlich ausgeblieben - und gerade die finde ich bei einem Serial so verdammt wichtig.

Meinem Empfinden nach, wurde dieser Handlungsstrang in der 1. Staffel einfach nicht mitreißend genug erzählt. Zu sehr wird dieser Aspekt von der "simplen" Kriegsgeschichte - und prinzipiell ist Revolution auch "nur" ein modernes Kriegs-Epos - dominiert.

Dazu hatte ich noch den Eindruck, als wolle die Geschichte im Ansatz fast schon sowas wie eine "Charakterstudie" sein, da der Fokus im Großen und Ganzen auf den Figuren liegt. Aber genau das empfinde ich als die große Schwäche der Serie. Zum einen hatte ich bis zum Schluss der Staffel nie das Gefühl, dass es einen richtigen Sympathieträger gäbe, und zum anderen waren die Charakterzeichnungen für meinen Geschmack noch viel zu schemenhaft. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass die Protagonisten durch die Bank viel zu eindimensional angelegt wurden.

Genau das - wenn man jetzt mal den Vergleich zu Lost ziehen will, da ja in beiden Serien JJ Abrams involviert war und man auch in Revolution klar seine Handschrift erkennen kann - hat in Lost eben wesentlich besser funktioniert. Da wirkten die Figuren wesentlich reizvoller und vielschichtiger auf mich.

Mein Fazit zur 1. Staffel ist mal ein solides "Okay", mehr aber auch nicht. FĂĽr mich krankt die Serie vor allem an den eindimensionalen Figuren und letztlich auch an dem Drehbuch, dass die Story immer noch nicht richtig in Fahrt bringen will. [hmm]


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Re: 2012 // Revolution

#14

Beitragvon MartyMcFly » So 9. Aug 2015, 11:58

Lohnt es sich bei der Serie einzusteigen und Serienzeit dafĂĽr zu investieren? Ich war ja vom Anfang damals wenig begeistert. Ich denke, ich lass es, habe genug andere Serien, vorallem dann im Herbst, zu gucken.


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Re: 2012 // Revolution

#15

Beitragvon Sponskonaut » Di 11. Aug 2015, 01:51


MartyMcFly hat geschrieben:Lohnt es sich bei der Serie einzusteigen und Serienzeit dafĂĽr zu investieren? Ich war ja vom Anfang damals wenig begeistert.

Also, bei aller Kritik muss ich natĂĽrlich auch gestehen, dass es natĂĽrlich nicht so ist, dass mich die Serie nicht unterhalten wĂĽrde. Es ist schon irgendwie "Zug" in der Geschichte, und Spannung ist auch genĂĽgend vorhanden, aber irgendwie muss man schon sagen, dass es eben diese Spannung vor allem durch die "Action" (also durch das ganze Kriegsszenario) erzeugt wird - was letztlich auch nichts Schlechtes sein muss. Ăśbrigens sind auch ein paar blutige und brutale Szenen enthalten.

Aber - um womöglich schon mal mein Abschlussfazit vorwegzunehmen - irgendwie hatte ich schon etwas anderes oder "mehr" erwartet. Trotzdem ist die Serie unterhaltsam, und bei gerade mal zwei Staffeln kann man sich das Ganze ruhig mal anschauen. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich meine negative Kritik vielleicht doch ein bisschen relativieren muss. [hmm]

Man sollte wahrscheinlich nicht mit der Erwartung herangehen, eine ausgeprochene Sci-Fi/Mystery-Serie zu sehen zu bekommen, sondern ein neuzeitliches "Kriegs-Epos".


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Re: 2012 // Revolution

#16

Beitragvon Sponskonaut » Mi 19. Aug 2015, 10:55

So, nachdem wir nun die ersten paar Episoden der 2. Staffel hinter uns haben, muss ich meine Meinung zur Serie tatsächlich (sogar weitgehend) revidieren. [yeshappy]

Man kann schon sagen, dass die ganze Story in der 2. Staffel konsequent weitererzählt wird, und wahrscheinlich muss ich auch zugeben, dass ich der 1. Staffel etwas "verschlossen" gegenübergestanden habe, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass es mal wieder meine Frau war, die so darauf gepocht hat, förmlich durch die Serie zu fliegen. Da hatte ich einfach nicht die Möglichkeit, das Ganze erstmal auf mich wirken zu lassen.

Im Nachhinein muss ich tatsächlich sagen, dass die erste Season wohl doch spannender und mitreißender war, als ich es mir eingestehen wollte. MIttlerweile muss ich der Serie sogar attestieren, besser zu sein als "Falling Skies" - eine Serie, die ich bislang als ziemlich gut bezeichnen würde. Dass ich den Vergleich hier heranziehe, liegt vor allem daran, dass die Grundidee schon vergleichbar ist: In beiden Fällen handelt es sich um eine "moderne Kriegsgeschichte", bei "Falling Skies" freilich mit einem wesentlich höheren Sci-Fi-Anteil.

Die Aussage, dass die Serie keine Sympatieträger vorweisen könne, muss ich ebenfalls weitgehend zurückziehen. Sicherlich haben alle Charaktere irgendwelche Leichen im Keller, aber ich kann jetzt auch wirklich nicht behaupten, dass ich mit den Protagonisten nicht mitfiebern würde. Das heißt, mir sind die Figuren wahrlich nicht egal.

Mittlerweile kann ich da guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen und tendiere in Ansätzen sogar dazu, "Revolution" auf die Liste meiner diesjährigen Favoriten zu setzen. [yeshappy] Vermutlich habe ich mich von Beginn an nicht genug auf die Serie "eingelassen". [hmm]


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Re: 2012 // Revolution

#17

Beitragvon Alexslider » Do 20. Aug 2015, 19:12


Sponskonaut hat geschrieben:Mittlerweile kann ich da guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen und tendiere in Ansätzen sogar dazu, "Revolution" auf die Liste meiner diesjährigen Favoriten zu setzen. [yeshappy] Vermutlich habe ich mich von Beginn an nicht genug auf die Serie "eingelassen". [hmm]

Na sag ich doch! Revolution wird im Verlauf der Staffel noch besser. Sympatieträger ist aber eindeutig Aaron Pittman. Der hat der ganzen Serie einen gewissen humorvollen Anstrich gegeben. In Staffel 1 sah ich ihn anfangs als "unbedeutende" Nebenfigur. In Staffel 2 hat dieser Charakter sich dann aber stark weiterentwickelt.


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Re: 2012 // Revolution

#18

Beitragvon Sponskonaut » Do 20. Aug 2015, 20:26


Alexslider hat geschrieben:Sympatieträger ist aber eindeutig Aaron Pittman. Der hat der ganzen Serie einen gewissen humorvollen Anstrich gegeben. In Staffel 1 sah ich ihn anfangs als "unbedeutende" Nebenfigur. In Staffel 2 hat dieser Charakter sich dann aber stark weiterentwickelt.

Ja, absolut! Eigentlich mausert sich der Charakter schon im Laufe der 1. Staffel. Aber von Aaron Pittman abgesehen, sind auch immer mal wieder ein paar Gags eingebaut. Aber auch Rachel, Charlie und Miles sind fĂĽr mich Figuren geworden, mit denen man durchaus sympathisieren und mitfiebern kann.

Was ich ein bisschen zu offensichtlich fand, war, wie man Sebastian "Bes" Monroe...

SpoilerZeigen
... kurz vor seiner Hinrichtung...


... noch sympathischer zeichnen wollte. Das habe ich irgendwie als ein bisschen zu gezwungen wahrgenommen. Die Intention der Drehbuchautoren war da fĂĽr meinen Geschmack zu offensichtlich. Aber okay, das ist nur ein kleiner Makel, den ich verschmerzen kann. Ansonsten finde ich die Serie mittlerweile ziemlich stark, was ich zu Beginn so nicht erwartet habe. Aber manchmal lohnt es sich eben, sich noch ein wenig mehr Zeit zu geben, in eine Geschichte hinein und zu den Figuren Zugang zu finden. [yeshappy]


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Re: 2012 // Revolution

#19

Beitragvon Sponskonaut » Sa 29. Aug 2015, 01:37

An dieser Stelle muss ich dann doch Alexslider noch mal Recht geben, als er gesagt hat, die Serie würde später noch besser werden. [yeshappy]

Spätestens mit der 2. Staffel und der ganzen Geschichte...

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... um die Nanos...


... hat "Revolution" noch mal gut am Mystery/Sci-Fi-Anteil geschraubt, was der Serie sichtlich guttut. Das geht sogar soweit, dass eine Episode tatsächlich an Christopher Nolans "Inception" erinnert. Das ist auch genau die Folge, die wir aktuell gesehen haben.

Subjektiv ein bisschen "too much", ist fĂĽr mich die ganze Story um...

SpoilerZeigen
... Monroes Sohn, den er aus Mexiko holt.


Die gesamte Geschichte um den Kerl ist mir schlicht zuviel des Guten, ich kann es irgendwie nur schwer beschreiben. Die Figur an sich fand ich schon zu klischeehaft, wobei hierbei reizvoll ist, dass sich der Charakter Monroe merklich weiterentwickelt. Wobei ich mir sicher bin, dass man diese Entwicklung auch anders hätte vorantreiben können.

Dass Aaron Pittmann fast schon der Dreh- und Angelpunkt in der ganzen Geschichte geworden ist, gefällt mir hingegen sehr gut. Ich hoffe ja inständig, dass alles, was um diese Figur herum aufgebaut wurde, nicht irgendwie am Ende verpufft, weil die Serie abgesetzt wurde.


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Re: 2012 // Revolution

#20

Beitragvon Sponskonaut » So 25. Okt 2015, 02:53

So, wir sind jetzt tatsächlich mit Serie durch, und ich kann für mich das Fazit ziehen, dass ich insgesamt doch ganz angetan davon bin, wobei es dann doch den einen oder anderen Wermutstropfen gibt.

Im Großen und Ganzen ist Revolution schon ein ganz interessantes "Neo-Kriegs-Epos" mit recht vielschichtigen Charakteren. Dass es keinen wahren Sympathieträger gab, muss ich zwar revidieren, weil mir dann doch irgendwie alle Protagonisten ans Herz gewachsen waren, aber reizvoll - und sicherlich war das auch eine entscheidende Message der Geschichte - war für mich, dass wirklich alle Figuren in dieser Kriegs-Szenerie irgendwelche Leichen im Keller hatten - was sie letztlich eben so menschlich und authentisch gemacht hat. Dafür muss man die Autoren mal loben.

Dass Aaron Pittmann fast schon der Dreh- und Angelpunkt in der ganzen Geschichte geworden ist, gefällt mir hingegen sehr gut. Ich hoffe ja inständig, dass alles, was um diese Figur herum aufgebaut wurde, nicht irgendwie am Ende verpufft, weil die Serie abgesetzt wurde.

Als ich den Cliffhanger der finalen 2. Staffel gesehen habe, hatte ich letztlich doch den Eindruck, dass obiges der Fall ist, womit wir bei dem schon angesprochenen Wermutstropfen wären. Die ganze "Nanos-Geschichte", die eben den Mystery/Sci-Fi-Aspekt der Serie ausgemacht hat, war am Ende leider doch nicht mehr so entscheidend, weil die Story da endet, wo es in dieser Hinsicht erst richtig interessant geworden wäre. [hmm] Auf der anderen Seite ist das aber auch wieder der Punkt, der dafür sorgt, dass man als Zuschauer das Ganze als abgeschlossen betrachten kann, ohne dass viele Fragen offen geblieben wären. Von daher geht das Ende eigentlich in Ordnung, wie ich finde.

Alles in allem bin ich doch ganz froh darĂĽber, mir die Serie angeschaut zu haben. [yeshappy]


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