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2001 // Immer wieder Jim

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2001 // Immer wieder Jim

#1

Beitragvon Sponskonaut » Fr 11. Mär 2016, 12:35

Da es noch keinen Thread dazu gibt, bin ich mal so frei, einen für "Immer wieder Jim" zu erstellen, einer Serie, die definitiv zu meinen Favoriten gehört. [yeshappy]

https://www.youtube.com/watch?v=O-fFFqDGovI

https://www.youtube.com/watch?v=Z380ZYOtoZU
  Handlung
"Immer wieder Jim" (Originaltitel: According to Jim) ist eine US-amerikanische Sitcom, die von 2001 bis 2009 produziert und ausgestrahlt wurde. Die Serie wird mehr oder weniger um das Alter Ego von Schauspieler James Belushi gesponnen, der mit seiner Frau Cheryl (Courtney Thorne-Smith, die auch schon in Melrose Place mitgewirkt hat) und seinen drei Kindern ein beschauliches und doch turbulentes Leben führt. Weitere Figuren sind Jims Schwager Andy (Larry Joe Campbell) und Schwägerin Dana (Kimberly Williams-Paisley).
Man könnte jetzt natürlich behaupten, dass sich diese kleine Sitcom nicht großartig von anderen Genre-Kollegen unterscheidet - und vermutlich hat man damit sogar Recht. Was diese Sitcom aber in erster Instanz von ähnlichen Produktionen abhebt, ist, dass man James Belushi, der nicht nur einen Namen, sondern bekanntermaßen auch ein großes komödiantisches Talent hat, als Zugpferd der Serie präsentieren kann. Seine Rolle als fürsorglicher Familienvater, der sich durch die Irren und Wirren des Vater- und Mann-Seins kämpft, scheint ihm wie auf den Leib geschrieben zu sein. Aber auch die Nebendarsteller machen einen grandiosen Job, und sogar die Kinder punkten immer wieder durch ein sehr pointiertes Spiel.

Was man an "Stories" so präsentiert bekommt, erfindet das "Comedy-Rad" sicherlich nicht neu, zeigt aber immer wieder Situationen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen und die jeder schon mal in ähnlicher Form selbst erlebt oder mitbekommen hat. Ich denke, dass dieses überspitzte und trotzdem sehr reale Abbild des Lebens ein immens wichtiger Punkt ist, wenn eine Sitcom funktionieren soll. Das gelingt "According to Jim" auf jeden Fall, werden doch immer wieder lebensnahe, charmante und emotional nachvollziehbare Geschichten erzählt.

---

Erzählerisch und schauspielerisch kann ich an der Serie jedenfalls nichts aussetzen, und ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass "Immer wieder Jim" bei mir direkt nach dem legendären "King of Queens" kommt. Beide Serien schaffen es immer wieder, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, vor allem dann, wenn es mir mal nicht so gut geht. [yeshappy]

Aktuell bin ich in den letzten Zügen der 1. Staffel, durch die ich regelrecht durchgeflogen bin. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass mir eine Serie richtig gut gefällt. [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mo 14. Mär 2016, 09:49

Ich muss ja zugeben, dass ich mich aktuell richtig in die Serie verliebe. [yeshappy] Mittlerweile bin ich mit der 1. Staffel durch, die 2. habe ich so ca. bis zur Hälfte gesehen.

Sehr cool fand ich ja den Gastauftritt von Dan Aykroyd, der in der Rolle des Polizisten (und guten Freundes von Jim) Danny Michalski noch drei weitere Male im Verlauf der Serie zu sehen ist. Die beiden kennen sich ja schon seit Saturday Night Live oder von den Blues Brothers, bei denen James Belushi quasi die Nachfolge für seinen verstorbenen Bruder John antrat. Jedenfalls gehören beide ja der gleichen Generation von Hollywood-Mimen an, und es ist einfach sehr schön und nostalgisch, die zwei Akteure zusammen zu sehen. [yeshappy] Wer sonst noch einen Gastauftritt in der Sitcom hat, kann man hier nachlesen.

Sehr schön finde ich auch, dass sich die Charaktere (trotz der Tatsache, dass es "nur" eine Sitcom ist) irgendwie auch ein Stück weiterentwickeln. Man denke nur mal an die Episode "Der Bachelor", in der auch Doug Savant, den man vor allem als Tom Scavo aus Desperate Housewives kennt, mitwirkt. Jim nähert sich da ein bisschen an seine Schwägerin Dana an, obwohl sich die Beziehung der beiden eher darauf beschränkt, sich gegenseitig zu foppen.

Gefühlt habe ich auch den Eindruck, als ob es (im Vergleich zu bspw. King of Queens) weniger Nebenstränge in den jeweiligen Stories gibt. Das mag zum einen daran liegen, dass der Cast bei KOQ irgendwie größer ist, zum anderen aber vielleicht auch daran, dass bei "Immer wieder Jim" die Nebenfiguren auch zur Familie gehören. Das macht die einzelnen Geschichten "kompakter", und alles "fließt" irgendwie ineinander. Ich glaube sogar, dass dieses "Familieninterne" einen großen Reiz der Serie ausmacht.

Bin jedenfalls sehr begeistert und werde die Staffeln sicherlich im Handumdrehen durch haben... [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#3

Beitragvon Sponskonaut » Do 17. Mär 2016, 14:12

Grandios fand ich ja die Doppelfolge "Wo die Liebe hinfällt", in der auch wieder Dan Aykroyd in der Rolle des Polizisten Danny Michalski zu sehen war. [yeshappy]

Ach ja, in der ersten Episode, in der Aykroyd das erste Mal auftaucht, jammen die beiden zum Schluss auch noch ein bisschen, genauso wie in dieser Doppelfolge auch. Auch eine sehr coole Sache, die beiden noch mal gemeinsam musizieren zu sehen. *|* Und wie es halt bei Männern aus dieser Generation so ist, ist es natürlich Blues-Rock, den die beiden da schmettern... [zwinker]

Aktuell bin ich jetzt mit Episode 17 der 2. Staffel durch und kann nach wie vor nicht genug von dieser feinen Sitcom kriegen. [lachen1]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#4

Beitragvon MartyMcFly » Do 17. Mär 2016, 19:31

Alles richtig, was du sagst. Ich schaue ja schon seit über einem Jahr, regelmäßig die Serie, dank Disney Channel. Ich glaube, schon fast alle Episoden mal gesehen zu haben. Es gibt aber sehr sehr viele Folgen. Daher, ähnlich wie bei King of Queens, hat man doch sehr lange etwas davon, vorallem, weil man die Folgen natürlich auch öfters anschauen kann. Einer der besten und lustigsten Sitcoms, die wirklich VIEL SPASS macht. Heute Mitternacht ist wieder Jim Zeit.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#5

Beitragvon Sponskonaut » Fr 18. Mär 2016, 09:20


MartyMcFly hat geschrieben:Daher, ähnlich wie bei King of Queens, hat man doch sehr lange etwas davon, vorallem, weil man die Folgen natürlich auch öfters anschauen kann.

Absolut! [daumen]

Ich denke auch, dass ich "Jim" nicht das letzte Mal geguckt haben werde, wenn ich mit den Staffeln durch bin. Ist ja das Schöne an (guten) Sitcoms, dass man immer mal wieder reinschauen kann. Man muss nur mal bedenken, wie oft KOQ in Wiederholungen gezeigt wurde.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#6

Beitragvon Sponskonaut » Sa 2. Apr 2016, 09:55

Mittlerweile habe ich sogar schon mit der 3. Staffel angefangen. [lachen1]

Sehr cool fand ich ja die finale Doppelfolge der 2. Staffel, "Showtime in Las Vegas". Schon alleine wegen der Drehorte fällt sie ein bisschen aus dem Rahmen. Eigentlich ist "Jim" ja eine Sitcom, die vorwiegend in Studiokulisse gedreht wird. Da gibt es einige andere Genre-Kollegen, die viel eher Spielfilm-Qualitäten haben. Man denke nur mal an "Modern Family", ebenfalls eine meiner Lieblings-Sitcoms. Bei diesen "hochwertigeren" Serien merkt dann aber auch meistens, dass mehr Liebe ins Detail gesteckt und die Charaktere konsequenter weiterentwickelt werden. Aber dazu werde ich an anderer Stelle später noch mehr sagen.

Apropos Charaktere: Was ich in "Die Internet-Auktion" (oder auch generell) ganz nett fand, war die Charakterzeichnung von Jim. Jedenfalls beschwert er sich da, dass er sich gefreut hätte, endlich mal wieder einen richtigen Kumpel gehabt zu haben. Zum Hintergrund der Geschichte:
SpoilerZeigen
Cheryl möchte in einer Auktion etwas für Jim ersteigern, merkt dann aber im Mail-Austausch, dass der andere Bieter ihr Ehemann ist. Sie gibt sich als Kerl aus, um Jim dazu zu bringen, auf den Artikel zu verzichten.


Ich denke, dass Jim hier ganz gut "gezeichnet" wurde. Als Ehemann und Vater von drei Kindern ergibt es sich ja von selbst, dass man wesentlich mehr Zeit mit der Familie verbringt als mit Freunden. Die Jungs aus der Band treten ja ohnehin nur sporadisch auf, und ansonsten hat Jim ja hauptsächlich mit der Familie seiner Frau zu tun, also Andy und Dana. Wie gesagt, finde ich ganz schön, weil es dann doch sehr realistisch wirkt.

Jedenfalls kann ich auch in der 3. Staffel noch keine "Abnutzungserscheinungen" feststellen. [yeshappy]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#7

Beitragvon Sponskonaut » Do 28. Apr 2016, 00:11

So, die ersten drei, vier Episoden der 3. Staffel hab ich jetzt durch, nachdem ich mal eine kleine Pause eingelegt hatte.

Ach ja, die 3. Season bringt zu Beginn ein bisschen was Neues, bspw. einen neuen Vorspann, der aber immer noch angenehm kurz ist. Ich finde es immer ein wenig nervig, wenn bei einer zwanzigminĂĽtigen ein gefĂĽhlt ewig langer Vorspann angesetzt wird.

Jedenfalls ist kleine Kyle ist nun ein bisschen älter geworden und wird in den ersten Folgen gleich mal ein bisschen "prominenter" in Szene gesetzt. Ich denke, dass sich die Serie noch ein gutes Stück verändern wird, wenn dieser Charakter mal soweit ist, dass man mehr Geschichten um ihn spinnen kann.

Gefühlt hatte ich auch den Eindruck, als ob die 3. Staffel zum Auftakt ein bisschen klamaukiger daherkommt. Ich hoffe, dass das nicht so bleibt. Ich denke aber ohnehin, dass sich die Dynamik einer Sitcom ziemlich verändern kann, wenn Kinder im Cast sind, die noch heranwachsen und sich entwickeln. Da müssen die Autoren die Stories dementsprechend anpassen und ihren Protagonisten quasi auf den Leib schreiben. Wie gesagt, ich hoffe, dass das die bisherige Qualität der Serie nicht negativ beeinträchtigt. Fände ich sehr schade, weil ich die Sitcom nach wie vor sehr sympathisch finde.

AuĂźerdem bin ich mal gespannt, ob mit der Zeit noch neue Charaktere dazukommen. Wobei ich denke, dass (besonders bei einer Sitcom) die Anzahl der Akteure arg begrenzt ist. Zumal man in diesem Fall mit den drei Kindern schon genĂĽgend Protagonisten am Start hat. Und Kyle kann ja in der 3. Season durchaus als "neue" Figur betrachtet werden, nachdem er als Baby ja noch keine groĂźen Auftritte hatte. [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#8

Beitragvon MartyMcFly » Do 28. Apr 2016, 19:38

Der Disney Channel ist schon wieder ziemlich durch mit der Serie, in der letzten oder vorletzten Staffel, ich gehe davon aus, sie fangen erneut wieder von vorne an. Gegen Ende der Serie ist es insgesamt nicht mehr sooo der BrĂĽller, Dana ist kaum noch da, Jims Frau hat auch meister viel weniger Screentime, es fokussiert sich eine Folge oft "nur" auf die zwei Jim und Andy. Aber wie gesagt, ist immer noch lustig, aber vielleicht nicht mehr so.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#9

Beitragvon Sponskonaut » Do 28. Apr 2016, 22:16


MartyMcFly hat geschrieben:Gegen Ende der Serie ist es insgesamt nicht mehr sooo der BrĂĽller, Dana ist kaum noch da, Jims Frau hat auch meister viel weniger Screentime, es fokussiert sich eine Folge oft "nur" auf die zwei Jim und Andy. Aber wie gesagt, ist immer noch lustig, aber vielleicht nicht mehr so.

Okay, danke fĂĽr die Info! Ich werde das mal beobachten. Momentan finde ich noch ziemlich ausgewogen, wie der Fokus auf die einzelnen Charaktere verteilt wird.

Ich kann mir nur vorstellen, dass Andy bei den Fans fast schon die beliebteste Figur ist und man deswegen das Zusammenspiel der beiden in den Vordergrund gerĂĽckt hat. Na ja, ich warte mal ab und gucke fleiĂźig weiter.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#10

Beitragvon Sponskonaut » Di 3. Mai 2016, 01:07

Mit dem Auftakt der 3. Staffel hatte ich ja irgendwie das Gefühl, als ob die Serie noch klamaukiger wird, allerdings habe ich spätestens mit der 6. Episode "ABCs und 123s" den Eindruck, als ob sich der Stil der Sendung wieder "normalisiert".

Was ich an einer guten Sitcom schätze, ist, wenn bei allem Humor auch immer eine gewisse (ernsthafte) Message transportiert wird. Ich finde, das macht "Immer wieder Jim" bisher sehr gut, und ich hoffe, dass das auch so bleibt. [yeshappy]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#11

Beitragvon Sponskonaut » Di 31. Mai 2016, 01:25

Mittlerweile bin ich bei Folge 23 der 3. Staffel angekommen und nach wie vor begeistert von der Serie, wobei ich momentan irgendwie das GefĂĽhl habe, als wĂĽrde die "Herzlichkeit" der Sitcom ein bisschen nachlassen. Es ist schwer zu beschreiben, aber mein subjektiver Eindruck ist, dass es mittlerweile nicht mehr ganz so viele emotionale Momente gibt. Aber ich werde das mal weiter beobachten.

Ganz cool fand ich ja bisher die Auftritte von Jennifer Coolidge (dürfte den meisten wohl als "Stiflers Mom" bekannt sein [zwinker] ), die Jims Schwester verkörpert. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich diese Figur ein bisschen übertrieben gezeichnet finde, während die anderen Charaktere authentischer wirken. Die Gastauftritte von Coolidge (bspw. in "Showtime in Las Vegas") waren zwar ganz lustig, das Verhalten der Figur aber irgendwie zu vorhersehbar, eben weil sie für meinen Geschmack zu klischeehaft wirkt. Wesentlich unterhaltsamer finde ich da die Auftritte von Dan Aykroyd.

Ich bin jetzt auf jeden Fall mal gespannt, wie gebannt ich den weiteren Verlauf der Sitcom noch verfolgen werde. Acht Staffeln sind schon eine Menge "Holz", weswegen es interessant zu sehen sein wird, ob mich die Serie über die gesamte Laufzeit derart überzeugen kann. [hmm] Aber okay, bei einer Sitcom möchte ich auch nicht "überanalysieren", weil es in erster Linie darum geht, ob man in den jeweiligen 20 Minuten gut unterhalten wird und ein bisschen lachen kann - und das war bisher immer der Fall.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#12

Beitragvon Sponskonaut » Mo 4. Jul 2016, 01:04

So, ich bin jetzt tatsächlich mit der 3. Staffel durch und habe schon die ersten beiden Episoden der 4. Staffel geschaut. [yeshappy]

Mein Fazit zu Season 3 fällt insgesamt aber genauso aus wie zu den ersten beiden Staffeln: Den Cast finde ich nach wie vor einmalig, und es waren wieder sehr viele gute Gags enthalten. Zu Beginn der Staffel hatte ich den Eindruck, als ob sich die Serie ein bisschen zu sehr in Richtung "Slapstick" entwickelt, aber das hat sich mit der Zeit gegeben.

Mit der vierten Staffel hält auch wieder ein neuer Vorspann Einzug, was ich immer als ein ganz nettes Element empfinde. Sympathisch ist mir aber vor allem, dass der Vorspann nach wie vor so kurz und knapp ausfällt und man schnell zur Geschichte selbst kommt.

Mal zur Story: Ich bin mal gespannt, wie es mit der Sache um das
SpoilerZeigen
geplante vierte Kind
weitergeht. [hmm] Das Thema wurde ja zum Ende der 3. Staffel angefangen, um zu Beginn der 4. Season direkt wieder aufgegriffen zu werden. Aber ich habe immer noch das Gefühl, als ob die drei Kids eher Nebenfiguren sind und man nur sporadisch den Fokus auf sie lenkt, was ich ein bisschen merkwürdig finde, weil zum Anfang der 3. Staffel Kyle ins Rampenlicht gerückt wurde. Komischerweise ist Kyle im Verlauf der Season eher wieder in den Hintergrund getreten, womit ich so nicht gerechnet hätte.

Ich hoffe ja sehr, dass die Show ihren Stil auch in Staffel 4 noch beibehält, und vor allem bin ich auf die Gastauftritte gespannt. Sehr cool und lustig fand ich die Auftritte von Chris Elliott als Reverend Gaylord Pierson. Der Kerl war ja auch schon in "King of Queens" zu sehen und hat, wie ich finde, einfach ein unglaubliches komödiantisches Talent. [daumen]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#13

Beitragvon Sponskonaut » Fr 16. Sep 2016, 02:07

Aktuell habe ich mir die 5. und 6. Episode der 4. Staffel angeschaut: "Ein KostĂĽm fĂĽr Kyle" und "Wenn der Vater mit der Tochter...".

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich jetzt schon eine Weile nicht mehr weitergeschaut hatte, oder ob es tatsächlich so abrupt kam. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass die Kinder plötzlich eine größere Rolle spielen - was ich eigentlich schon früher erwartet hätte. Besonderes die Sache mit dem imaginären älteren Kyle fand ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Auf der einen Seite bringt das zwar eine gehörige Portion "Tiefgang" mit rein - jedenfalls in einem Maß, das für eine Sitcom üblich ist -, auf der anderen Seite kommt mir dieses Element aber ein wenig wie ein Fremdkörper vor. Aber okay, es ist eine Sitcom, da kann ich das noch verkraften. [zwinker]

Ansonsten hat die Serie für mich nach wie vor die gleiche Qualität wie in den ersten drei Staffeln, und ich habe nach wie vor Spaß daran. Für mich hat sich Belushis Sitcom zum "Nebenbeigucken" als feste Größe entwickelt und sich aktuell gegen den Konkurrenten "Hör mal, wer da hämmert" durchgesetzt. Letztere habe ich auch noch nie komplett gesehen, werde die Serie aber vielleicht demnächst mal weiterschauen. Gleiches gilt aber auch für "Cheers". [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#14

Beitragvon Sponskonaut » Sa 3. Dez 2016, 20:38

Mittlerweile bin ich bei der 5. Staffel angekommen und kann nach wie vor keine ErmĂĽdungserscheinungen feststellen. [yeshappy]

Dass Dana
SpoilerZeigen
tatsächlich mal heiraten
würde, hätte ich wirklich nicht gedacht. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass dieser "running gag" noch weitergeführt wird. Fand ich auf jeden Fall ein ganz nettes Element, aber das Staffelfinale war auch ganz lustig.

Was mir aber mal wieder aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Cast wirklich sehr ĂĽberschaubar ist. Die Stories handeln in der Regel von Jim, seiner Freundschaft zu Andy oder eben von anderen "Familienangelegenheiten" und den Unterschieden zwischen Mann und Frau, wie sie anhand von Jim und Sheryl immer wieder thematisiert und herausgestellt werden.

Was mir tatsächlich (zumindest ein bisschen) fehlt, sind ein paar starke "Neben-Charaktere", die genauer beleuchtet werden. Wenn man mal mit KOQ vergleicht, dann gab es da gefühlt mehr Figuren, die entsprechend Screen-Time bekommen haben. Man denke nur mal an Spence oder Deacon, denen man teilweise sogar eigene Storylines gegönnt hat. Das findet man in "Jim" nur ganz selten. Meistens dann, wenn ein Gast-Star auftritt, wie z.B. Dan Aykroyd. Ich finde, es lockert eine Sitcom ein bisschen auf, wenn man den Fokus hin und wieder von den Hauptfiguren wegrückt.

Wie gesagt, ansonsten habe ich immer noch viel SpaĂź an der Serie und sehe sie auf einem qualitativen Level mit KOQ. [yeshappy]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#15

Beitragvon Sponskonaut » Di 13. Dez 2016, 02:40

Mit der 5. Staffel bin ich jetzt sogar fertig, muss aber auch sagen, dass ich da regelrecht durchgerast bin. [lachen1] Ich finde sogar, dass es die bislang lustigste und interessanteste Season war - was mehrere GrĂĽnde hat.

Es lockert die Serie ungemein auf, dass mit Ryan ein neuer Charakter dazugekommen ist. Der Kerl sorgt immer wieder für lustige Momente und hat mir schon einige Lacher beschert. Tut der ganzen Story auf jeden Fall gut, dass das ganze Familien-Konstrukt ein bisschen "aufgebrochen" wird. Ich hoffe ja sehr, dass die Figur noch länger erhalten bleibt und vielleicht noch andere dazustoßen.

Ein wenig merkwĂĽrdig fand ich, dass man
SpoilerZeigen
die Beziehung von Andy
nur in ein, zwei Episoden thematisiert und dann nicht mehr aufgegriffen hat. Fand ich ein bisschen schade, wobei ich nicht denke, dass in der Hinsicht noch mal was kommt.

Meine Highlights der Staffel waren auf jeden Fall "Das Sexualkundevideo", "Der Stock", "Ist er's oder ist er's nicht?" (mit dem grandiosen Gastauftritt von Eric Estrada) oder auch "Wiedersehen macht keine Freude", in der Jim
SpoilerZeigen
auf seinen Vater trifft, der ihn im Alter von 10 Jahren verlassen hat
. Finde ich immer wieder schön, wenn auch mal so eine "tiefgründe" Episode in einer Staffel eingebaut wird.

Wie gesagt, Staffel 5 war für mich (gefühlt) die bislang rundeste Season. Und ich hoffe inständig, dass die kommenden qualitativ nicht abnehmen werden.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#16

Beitragvon Sponskonaut » Mi 21. Dez 2016, 01:50

Ich muss zugeben, es ging schnell, aber ich bin nun tatsächlich mit der 6. Staffel durch. [grinsen]

Insgesamt hat mir die Season sehr viel Spaß gemacht. Dass die Story irgendwie schwächeln würde, konnte ich jetzt nicht wirklich feststellen, auch wenn ich den einen oder anderen Kritikpunkt habe. [zwinker]

Zum einen ist mir aufgefallen, dass ein paar Episoden anscheinend vertauscht sind. Da zieht sich z.B. ĂĽber mehrere Folgen der Handlungsstrang, dass
SpoilerZeigen
Dana bei Jim und Cheryl wohnt, während Ryan in Afrika ist und dort in die Hände von Rebellen fällt.
Allerdings sieht man ihn zwischenzeitlich in der Museums-Folge, sodass man meint, dass die Geschichte einfach nicht weiter verfolgt wird, um sie dann irgendwann doch wieder aufzugreifen. Nur wenige Episoden später heißt es,
SpoilerZeigen
dass Ryan nach Hause kommt.


Jedenfalls ist mir das aufgefallen. MĂĽsste man mal recherchieren, wieso das so gemacht wurde und ob da versehentlich Folgen vertauscht wurde. [hmm]

Und zum anderen empfand ich insbesondere die letzten vier Episoden der 6. Staffel als zu übertriebenen Slapstick. Zumindest ist mir in der ganzen bisherigen Serie noch nicht aufgefallen, dass man es es storymäßig so überspitzt hätte. Fand ich auch etwas gewöhnungsbedürftig, auch wenn ich die letzte Folge "Happy Birthday, Jim!" am Ende sehr rührend fand. Der Song ("Keep me in your Heart"), der in dem Video gespielt wird, stammt übrigens von Warren Zevon, einem amerikanischen Songwriter, der 2003 verstorben ist und mit Musikern wie Bruce Springsteen und Jackson Browne zusammengearbeitet hat.

https://www.youtube.com/watch?v=RMTKb-pgxGI

Wie gesagt, fand die Szene sehr rührend und hätte mir sie sogar eher als Serien-Finale vorstellen können.

Ich muss gestehen, dass mir die Sitcom und vor allem auch die Figuren mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Eigentlich genauso, wie es damals bei KOQ der Fall war. [yeshappy] Ich denke jedenfalls, dass ich mir mit den letzten beiden Staffeln jetzt ein bisschen Zeit lasse, damit ich noch ein wenig länger was davon habe. [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#17

Beitragvon Sponskonaut » Fr 6. Jan 2017, 20:48

Seit gestern bin ich mit der 7. Staffel durch und muss leider sagen, dass die Sitcom in dieser ein bisschen geschwächelt hat. [hmm]

Ich fand es z.B. sehr schade, dass man Danas Freund Ryan nun gar nicht mehr berücksichtigt hat. Fand diese Figur immer ganz lustig, zumal er die ganze Besetzung ein bisschen aufgelockert hat. Anscheinend hat er in der 8. Staffel noch mal einen Gastauftritt, aber ich hätte mir gewünscht, dass er weiterhin zum Cast gehört hätte. Schade, denn damit ist großes Potenzial einfach verpufft.

Auch finde ich es (vom Drehbuch her) etwas ungeschickt, dass man Danas
SpoilerZeigen
Kind bzw. ihre Rolle als Mutter
kaum noch thematisiert. Denn in der 6. Staffel war das ja ein relativ großes Ding. Finde ich wirklich schade, dass man die Handlungsstränge und die Entwicklung der Nebenfiguren einfach wieder außer Acht lässt. Gleiches gilt für Andy, der immer wieder mit diversen Frauen zusammenkommt, meist in der nächsten Episode seine Beziehungen wieder vom Tisch sind. Wie z.B. die mit Emily, die in der Episode "Der-Sechs-Wochen-Fluch" ja einen recht "ausführlichen" Auftritt hatte.

Die Story um Cheryls
SpoilerZeigen
erneute Schwangerschaft
hat für meinen Geschmack auch irgendwie nicht allzu sehr für unterhaltsame Momente gesorgt. Jedenfalls fand ich diesen Handlungsstrang eher ermüdend und habe mit jeder Folge gehofft, dass das Thema baldmöglich abgehakt wird.

Einen weiteren eher negativen Punkt musste ich in diesen "Erscheinungen", die Jim öfter mal hat, feststellen. In einer Episode begegnet er bspw.
SpoilerZeigen
dem Teufel
, in einer anderen trifft er auf
SpoilerZeigen
Gott
. Natürlich wird das Ganze dann mit Träumen oder dergleichen begründet, aber für mich waren diese Szenen irgendwie eher Fremdkörper, mit denen dann unbeholfen versucht wurde, irgendeine Message zu transportieren. Da hätte ich mir realitätsnähere Stories gewünscht.

Gefühlt ist auch der Slapstick-Anteil mit der 7. Staffel erhöht worden. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass es wesentlich klamaukiger zuging, als in den Seasons davor. Aber ob das wirklich zutrifft, kann ich gar nicht genau sagen. Ist eben nur mein subjektives Empfinden, kann mich auch täuschen.

Ich hoffe jetzt mal, dass die letzte Staffel wieder ein bisschen solider wird und sich auf die alten Stärken besinnt.


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#18

Beitragvon Sponskonaut » So 8. Jan 2017, 02:54

Jetzt habe ich die ersten vier Episoden der 8. Staffel schon geschaut und muss tatsächlich sagen, dass die Luft (zumindest ein bisschen) raus ist - was vielerlei Gründe hat.

Zum einen finde ich es schade, dass Dana (Kimberly Williams-Paisley) gar nicht mehr dabei ist. Ich glaube, es war in der 2. Folge ("Meine neue beste Freundin"), in der Jim kurz erwähnt, dass sie
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mit Ryan und ihrem Kind nach L.A. gezogen sei.
Aber als Zuschauer sollte man es schon merken, wenn man den neuen Vorspann sieht: In dem taucht Kimberly Williams-Paisley nämlich gar nicht erst auf. Finde ich wirklich sehr schade, weil dieser Nebencharakter das gewisse Etwas reingebracht hat. Ihre Kabbeleien mit Jim waren immer lustig anzuschauen, und überhaupt hat sie immer wieder für Lacher gesorgt. Für mich persönlich tatsächlich ein großer Minuspunkt, dass sie nicht mehr dabei ist.

Was Andy angeht, wurde seine Beziehung zu Emily gegen Ende der 7. Staffel anscheinend nicht ganz konsistent weitererzählt. Mit der ist er in der 8. Staffel nämlich immer noch zusammen. Ich habe aber so das Gefühl, als ob Emily (Mo Collins) quasi für Dana und Ryan "einspringt". Sie ist zwar auch ganz lustig, kommt aber an Dana und Ryan eigentlich nicht heran. Zumindest bisher nicht.

Irgendwie habe ich auch das Gefühl, als ob die Handlungsstränge in der 7. und 8. Staffel immer weniger "authentisch" werden. Vieles kommt mir zu übertrieben vor und wirkt mehr wie Slapstick, und überhaupt vermisse ich die Episoden, die ein bisschen "Tiefgang" haben.

Dass Jim und Cheryl jetzt
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noch mal Nachwuchs bekommen haben
, hat dem ganzen Gefüge auch nicht sonderlich gut getan, wie ich finde. Die Stories wirken nicht mehr so durchdacht, als ob die Autoren nicht mehr gewusst haben, worauf sie den Fokus setzen sollen. Finde ich jedenfalls sehr schade, dass die Sitcom auf den letzten Metern so schwächelt, deswegen hoffe ich auf einen versöhnlichen Abschluss.

Ich denke, ich werde die letzte Staffel jetzt auch noch schnell durchgucken, damit ich mich wieder auf andere Serien konzentrieren kann. [zwinker]


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Re: 2001 // Immer wieder Jim

#19

Beitragvon Sponskonaut » Mo 16. Jan 2017, 02:30

Seit wenigen Minuten bin ich mit der 8. und damit letzten Staffel von "Immer wieder Jim" durch und möchte jetzt mal ein Fazit zur Serie ziehen. [yeshappy]

Die 8. Season hat gefühlt anfangs ein bisschen geschwächelt, sich im Verlauf dann aber wieder gesteigert. Wobei sie qualitativ tatsächlich nicht an die vorherigen Staffeln anknüpfen konnte. Ich finde, das liegt zum größten Teil an Danas Abwesenheit. Anscheinend haben die Drehbuchautoren versucht, das zum einen mit den Kindern und zum anderen mit wechselnden Nebendarstellern aufzufangen. Beispielsweise Andys Freundinnen Emily und Mandy sollten diese Lücke wohl füllen, wobei keine von beiden Dana adäquat hat ersetzen können. Kimberly Williams-Paisley war einfach ein grandioser "Sidekick". Als potenzieller Dana-Ersatz hat mir Emily aber besser gefallen, weil sie einfach ein Stück lustiger als Mandy war.

Dass man mit Dana auch gleich Ryan rausgeschrieben hat, fand ich ebenfalls sehr schade. Die Figur kam gerade erst "richtig in Fahrt" und wurde (zumindest für mich) schon zu einem kleinen Sympathieträger, der für den einen oder anderen guten Lacher gesorgt hat. Wirklich sehr ungeschickt, diesen Charakter genau dann rauszunehmen, als er sich gerade "etabliert" hat. Jedenfalls fand ich es anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, nicht mehr Danas freche Spitzen gegen Jim mit dabei zu haben. Überhaupt wirkte die Besetzung dann nicht mehr so richtig homogen. Schön war es aber definitiv, dass man
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Dana und Ryan zum Staffelfinale noch mal gesehen hat!


Was Andy betrifft, fand ich es etwas merkwürdig, dass man seine Beziehungen nicht noch genauer beleuchtet hat. Oft war dieser Handlungsstrang auch ziemlich inkonsistent: Erst war er mit Emily zusammen, in der nächsten Episode wurde er als Single bezeichnet, um in der Folge darauf wieder mit ihr zusammen zu sein. Finde ich auch ein bisschen schade, weil er ja zweifelsohne eine der Hauptfiguren war.

Storytechnisch sind die Episoden zum Schluss auch ein bisschen abgeflacht. Jims "Erscheinungen", die ich ja vorher schon erwähnt hätte, wurden mir insgesamt einfach zu oft bemüht. Dass man ausgerechnet im Serienfinale in dieselbe Kerbe haut, war für mich zumindest noch ein kleiner Wermutstropfen. Im Grunde fand ich das Finale zwar ganz okay, und es waren natürlich auch ein paar gute Lacher dabei. Aber eigentlich hätte ich mir für diese tolle Sitcom ein rührenderes Ende gewünscht. Ich hatte sogar so eine Episode wie "Happy Birthday, Jim" aus der 6. Staffel erwartet. Einfach nur, um abschließend noch mal das Herzliche und die Wärme zu betonen, die diese feine Sitcom ohne Zweifel auch transportiert hat.

Wie gesagt, mit der 7. und spätestens mit der 8. Staffel wurde die Serie tatsächlich schwächer. Alles in allem kann ich sie aber nach wie vor zu meinen Lieblings-Sitcoms zählen, weil sie einfach in die gleiche Kerbe wie "King of Queens" schlägt - wobei ich Letztere wirklich als "Referenz-Sitcom" ansehe. Trotz der beiden letzten schwächelnden Staffeln habe ich mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt und habe etliche amüsante Momente mit "Immer wieder Jim" erlebt. [yeshappy]

Ob ich die Sitcom in absehbarer noch mal neu anfange und dann regelmäßig "so nebenbei" gucke, kann ich momentan gar nicht sagen. Vielleicht bin ich auch zu schnell durch die Serie gerast und hätte mir mehr Zeit dafür nehmen sollen. Womöglich hätten mir die letzten beiden Staffeln dann auch besser gefallen. Abschließend kann ich aber sagen, dass das "Jim-Gucken" am Abend schon zu einem kleinen Ritual geworden ist, so wie es bei KOQ schon der Fall war. Und wenn das gegeben ist, weiß ich, dass mir eine Sitcom wirklich gefällt. [daumen]


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