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2016 // Kevin can wait

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2016 // Kevin can wait

#1

Beitragvon Sponskonaut » Sa 17. Dez 2016, 13:40

https://www.youtube.com/watch?v=paoLfDBcmY0
  Handlung
Polizist Kevin (Kevin James) tritt seinen Ruhestand an und freut sich darauf, die FĂĽĂźe hochzulegen und nichts mehr zu tun. Allerdings hat der Familienvater wohl nicht seine turbulente Familie bedacht...
Da die neue Serie von King of Queens-Star Kevin James bald Premiere feiert, dachte ich mir, ich lege direkt mal einen Thread dazu an. [zwinker] In Deutschland und Österreich geht es schon in wenigen Tagen los: Über Amazon Prime Video wird man die ersten drei Episoden ab dem 20. Dezember 2016 sehen können. Danach wird man jeden Dienstag einen neue Episode bestaunen können.

Sofern in meinem Prime-Account schon vorhanden, werde ich mir die Serie sicherlich anschauen. Freue mich jedenfalls sehr, dass Kevin James mal wieder in einem richtigen Sitcom-Format zu sehen ist, weil ich hier seine große Stärke sehe. Bin auf jeden Fall gespannt, auch wenn ich sicherlich keinen "Überhammer" wie KOQ erwarte.


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Re: 2016 // Kevin can wait

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mi 21. Dez 2016, 01:26

So, habe gerade gesehen, dass die Serie in meinem Prime-Account enthalten ist. [yeshappy]

Werde mir die ersten drei Episoden sicherlich die Tage mal anschauen und dann meine Meinung dazu abgeben.


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Re: 2016 // Kevin can wait

#3

Beitragvon Sponskonaut » Mi 21. Dez 2016, 20:34

So, ich habe mir jetzt mal die erste Episode angeschaut und fand sie schon mal ganz ordentlich.

Jedenfalls denke ich, dass da schon großes Potential für eine sehr lustige Sitcom vorhanden ist, auch wenn die erste Folge zugegebenermaßen auch nicht der "Oberbrüller" war. Es sind definitiv aber ein paar Charaktere vorhanden (bspw. seine Kollegen, die ebenfalls im Ruhestand sind), die im Verlauf der Serie für noch mehr gute Lacher sorgen könnten.

Ăśbrigens ist auch wieder Kevin James' Bruder Gary Valantine mit von der Partie, der in KOQ schon Dougs Cousin Danny gespielt hat. Und in "Kevin can wait" spielt er sogar seinen Bruder. [grinsen] Bin mal gespannt, wie oft er noch zu sehen sein wird. Erinn Hayes, die Kevins Frau Donna spielt, ist natĂĽrlich ein kleiner Augenschmaus. [liebe] [zwinker] Aber auch schauspielerisch macht sie eine ganz gute Figur.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie diese Sitcom sich noch entwickelt. Die Rolle, die Kevin James verkörpert, ist der von Doug natürlich ziemlich ähnlich, was ich auch irgendwie erwartet hatte. Ich vermute einfach mal, dass beide Figuren recht nah dran am wahren Charakter des Schauspielers sind.

Was mir in der ersten Folge allerdings ein bisschen negativ aufgefallen ist, waren die vielen Lacher aus der Konserve. Man kennt dieses "Hintergrundlachen" ja aus anderen Sitcoms und ist schon so sehr daran gewöhnt, dass man es sich ohne gar nicht mehr vorstellen kann. Aber in der ersten Episode empfand ich den Einsatz schon ein bisschen übertrieben. Ich hoffe sehr, dass sich das in den kommenden Folgen ein bisschen legt.

Jedenfalls werde ich definitiv weiterschauen! [yeshappy]


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Re: 2016 // Kevin can wait

#4

Beitragvon Sponskonaut » Fr 6. Jan 2017, 13:54

Ich habe auch letzten Dienstag wieder brav "eingeschaltet" und mir die neue Episode "Kevin's Good Story" angeschaut. Ist mittlerweile die 5. Folge, und ich habe nach wie vor SpaĂź an der Serie.

In den Kritiken scheint die Serie ja nicht allzu gut weggekommen zu sein, aber ich kann die negativen Stimmen nur teilweise nachvollziehen. Ich glaube eher, dass viele ein zweites KOQ erwartet haben. Aber dass man das kaum hinkriegt, sollte jedem klar sein.

Was ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig finde, ist das Setting. Das Ganze wurde auch in der Mediapost-Kritik angesprochen:

But this show’s run-of-the-mill “family” setup is just one of its many problems. Here’s a first: In my entire history of reviewing TV shows, going back 20-25 years, I don’t remember ever complaining about a show’s set or even mentioning it. But the place where most of the premiere episode of “Kevin Can Wait” takes place -- the interior of the Gable home -- is so noticeably ludicrous in the way it is laid out that you never for one moment believe it is someone’s real house.

Granted, many house and apartment interiors seen in TV comedies are unrealistic on some level. But none that I can remember were ever as blatantly farfetched as this one. This house interior is so wrong that it actually becomes a distraction.

Quelle: Mediapost-Artikel

Auch wenn ich dem Review in den anderen Punkten widersprechen muss, ist hier was Wahres dran: Das Haus kam mir von Beginn an auch ein bisschen merkwĂĽrdig vor. Und vor allem finde ich es irgendwie "ungemĂĽtlich". Es wirkt fĂĽr mich zu gewollt, im Gegensatz zu den anderen Settings wie z.B. in "Immer wieder Jim" oder eben "King of Queens". Bei Letzteren hat man eher das GefĂĽhl, dass die Protagonisten auch wirklich dort leben. Alles ist liebevoller und authentischer eingerichtet.

Allerdings muss man an dieser Stelle auch auf den "Stil" der Serie hinweisen. Es gibt ja Sitcoms, die sich durchaus in ihrer Machart stark unterscheiden. Teilweise sind die Unterschiede eklatant, teilweise sind es eher Nuancen. Die meisten Sitcoms, die man so kennt, spielen sich meistens in einem festen Studio-Setting ab. Das sind auch die, die mir persönlich am besten gefallen. Ich finde, da ist man einfach näher an den Figuren dran, erlebt sie in ihrem unmittelbaren Umfeld. Dann wiederum gibt es Sitcoms, die von diesem Studio-Konzept komplett abweichen. "Sex and the City" wäre da so ein Beispiel: viele Außenaufnahmen und auch wesentlich mehr Kameraeinstellung, was eben auch der Tatsache geschuldet ist, dass man nicht in einem engen Studio filmt - da gelten dann kameramäßig andere Gesetze. Nun ja, und dann gibt es noch Sitcoms, die beides irgendwie miteinander vermischen. "Kevin can wait" ist so ein "Hybrid". Da hat man zum einen das normale Studio-Setting, sieht aber auch viele Szenen, die draußen gefilmt wurden. Ich denke, dass das auch so ein kleines Problem ist, zumindest im Fall dieser Serie.

Aber wie gesagt, ich habe trotzdem viel SpaĂź an dieser Sitcom, obwohl ich glaube, dass sie vermutlich (und leider) nicht auf allzu viele Staffeln kommen wird. [hmm]


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Re: 2016 // Kevin can wait

#5

Beitragvon Sponskonaut » Sa 8. Apr 2017, 16:34

Mittlerweile bin ich bei der aktuellen 18. Episode angekommen, sechs weitere wird es noch geben. Und wie man lesen kann, wird...
SpoilerZeigen
Kevin James' Ex-Kollegin Leah Remini im Staffelfinale eine Gastrolle ĂĽbernehmen.
Ich muss sagen, dass sich die Sitcom qualitativ ziemlich gemausert hat. Während die ersten Episoden noch eher durchwachsen waren, sind die Folgen jetzt stärker geworden und beinhalten immer wieder ganz lustige Gags, die mich wirklich zum Lachen gebracht haben. Das heißt, ich habe wirklich Spaß an dieser kleinen Comedy-Serie.

Einwenden muss man aber nach wie vor, dass sie nicht die gleiche "Tiefe" hat wie andere Genre-Kollegen. Ein bisschen fehlen mir diese bestimmten emotionalen und berĂĽhrenden Momente, wie man sie in vielen anderen Sitcoms oftmals sieht. Das raubt der Sitcom ein wenig "Substanz". Aber ansonsten fĂĽhle ich mich bestens unterhalten und freue mich auf die noch kommenden Episoden.

Ob es eine zweite Staffel geben wird, kann ich gar nicht sagen, weil ich in der Hinsicht noch nicht nach Infos gesucht habe.


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Re: 2016 // Kevin can wait

#6

Beitragvon Gregor » Sa 8. Apr 2017, 18:27

Lol ich dachte schon die Serie hat mit den alten Kevin Filmen zu tun :D .



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Re: 2016 // Kevin can wait

#7

Beitragvon Sponskonaut » Do 27. Apr 2017, 17:05

Mittlerweile bin ich bei der aktuellen Episode angekommen und muss nach wie vor sagen, dass ich mich gut unterhalten fühle. Ich kann sogar sagen, dass ich mit ein bisschen Wehmut das Staffelfinale erwarte. In meinen Augen hat man es hier mit einer grundsoliden Sitcom zu tun. Die schlechten Kritiken kann ich keinesfalls nachvollziehen, auch wenn die Serie hier und da kleinere Schwächen hat. Aber in diesem Fall frage ich mich ernsthaft, wieso "Kevin can wait" derart niedergemacht wird, während solche unlustigen Sachen wie "Two & a half Men" so erfolgreich sein können. [nono]

Nun ja, trotz der miesen Kritiken und der eingebrochenen Quoten, hat CBS die Sitcom tatsächlich schon um eine 2. Staffel verlängert! [grinsen] Wann diese hierzulande zu sehen sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Gemutmaßt wird jedoch, dass es Ende 2017 schon so weit sein könnte.

Ich bin auf jeden Fall gespannt! [yeshappy]


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#8

Beitragvon Sponskonaut » Fr 20. Okt 2017, 17:00

FĂĽr alle, die es noch nicht wissen: Die 2. Staffel ist auf Amazon Prime bereits gestartet! Es ist zwar bisher nur die erste Folge vorhanden, jeden Dienstag soll die Serie aber fortgesetzt werden. Wobei ich es etwas merkwĂĽrdig finde, dass die Episode schon seit dem 25. September zu sehen ist. [hmm]

Ich werte es mal nicht als Spoiler, wenn ich Folgendes gleich zu Beginn verrate: Man hat Kevins Frau Donna (Erinn Hayes) tatsächlich den Serientod sterben lassen. [huch] Schon zum Staffelauftakt ist sie nicht mehr dabei, stattdessen scheint wohl Leah Remini den weiblichen Part zu übernehmen. Ich wusste davon nichts und finde es traurig, dass Hayes nicht mehr dabei ist. Fand sie wirklich toll!

Ich werde mal recherchieren, wieso sie ausgestiegen ist, könnte mir aber vorstellen, dass die Produzenten zum alten Erfolgs-Team aus KOQ zurückkehren wollten. Aber wie gesagt, das ist nur eine Vermutung. Auch wenn ich Leah Remini noch sehr schätze und mag, finde ich nicht, dass sie Donna in dieser Sitcom ersetzen kann. Zumal sie einen komplett anderen (tougheren) Charakter hat. Ich habe keine Ahnung, ob das Ganze die gesamte Staffel über wirklich funktioniert oder ob es doch eher wie ein KOQ-Aufguss wirkt. Ich fand sowohl die Serie als auch die Besetzung eigentlich rundum okay.

Ansonsten fand ich die erste Episode ganz in Ordnung, auch wenn ich tatsächlich dauernd das Gefühl hatte, dass irgendwas fehlt - was de facto ja auch so ist.


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#9

Beitragvon Sponskonaut » Fr 20. Okt 2017, 17:11

So, habe gerade mal geschaut, und es ist tatsächlich so, dass man Erinn Hayes gefeuert hat.

Sehr fadenscheinig finde ich allerdings Kevin James' Aussage, dass man irgendwas Gravierendes ändern musste, weil ihnen "die Ideen ausgingen"... [vogelzeig] Ich meine, welche besseren Ideen bringt denn die Ausgangslage, dass man die Mutter ein für alle Mal regelrecht aus dem Skript gekillt hat? Ich denke, dass man einfach nur auf Teufel komm raus das alte Erfolgsrezept aus KOQ noch mal aufbereiten wollte. Aber nach der ersten Episode finde ich, dass der Plan nicht wirklich aufgeht. Ich vermute, dass James und die Produzenten schlicht und ergreifend Angst vor schlechten Quoten hatten, sonst nichts. [nope]


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#10

Beitragvon Sponskonaut » Sa 28. Okt 2017, 12:38

Mittlerweile habe ich mir auch die zweite Episode angeschaut und bin immer noch zwiegespalten. [hmm] Sicherlich sollte man an Sitcoms keine allzu hohen Standards setzen, aber in diesem Fall kann man schon genauer hinschauen, weil die HintergrĂĽnde es irgendwie zulassen.

Zum einen kann man schon erkennen, dass die Chemie zwischen Kevin James und Leah Remini noch stimmt. Die beiden entwickeln vor der Kamera eine ganz eigene Dynamik, die man bei "Sitcom-Pärchen" nur selten findet. Zum anderen wird aber genau das durch zwei Dinge ausgebremst. Da wäre erst mal die Figur, die Leah Remini verkörpert: Eine toughe Ex-Polizistin, die ein bisschen "prollig" daherkommt und mit Carrie aus KOQ nicht viel gemein hat. Erschwerend kommt dann noch eine andere Synchronstimme hinzu. Während Kevin James eigentlich genau dieselbe Rolle verkörpert wie damals. Und genau diese beiden Figuren haben ja maßgeblich dazu beigetragen, dass sich diese einzigartige Dynamik erst entwickelt hat.

Das Nächste wäre schlicht die Tatsache, dass man Donna (Erinn Hayes) so unglaublich offensichtlich und ungeschickt aus dem Drehbuch rausgeschrieben hat. Für mich war sie von Beginn an fester Bestandteil des Casts, und die Figur hat eigentlich gut als "Gegenpol" zu Kevin funktioniert, während Reminis Charakter schon wieder viel zu übertrieben gezeichnet ist.

Ich bleibe dabei: Man hat sich keinen Gefallen damit getan, Erinn Hayes so rigoros aus dem Skript zu schreiben. Dass man ihren Serientod dann auch noch so beiläufig thematisiert und die Trauer der Familie fast komplett außen vor lässt, tut der Sitcom einfach nicht gut. Einzig und allein auf das alte "Dreamteam" aus KOQ zu setzen, funktioniert nicht.

Vermutlich werde ich die Serie weiterschauen, behalte mir aber vor auszusteigen, falls sich qualitativ nichts ändert.


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Beitragvon Sponskonaut » Do 16. Nov 2017, 00:06

Jetzt habe ich auch die aktuellste Folge (Episode 5) gesehen, von der ich aber "relativ" enttäuscht bin. Und ich hoffe, dass das im Verlauf der Staffel nicht so bleibt. [hmm]

Irgendwie habe ich das GefĂĽhl, als ob man den Fokus nun mehr auf die Nebenrollen legt. Enzo, den Besitzer der Pizzeria, hat man in "Grief Thief" sogar nun mehr oder weniger in die Handlung eingebaut, zumindest hat er in dieser Episode mehr Screentime als sonst. Ăśberhaupt muss ich sagen, dass ich die Nebenfiguren allesamt witziger finde als Kevin James. Ich glaube, das ist auch das groĂźe Problem der Sitcom: Kevin James spielt eigentlich genau denselben Charakter wie in KOQ, der sich, selbst nach dem - wie im vorigen Post schon mal gesagt - arg konstruierten Tod seiner Frau Donna, wirklich kein StĂĽck weiterentwickelt hat.

Besonders in dieser Episode hätte man das Thema gut aufgreifen können, da es hier um eine Selbsthilfegruppe von Alleinerziehenden geht, die ihren Partner verloren haben. Allerdings nutzen die Drehbuchautoren genau diese Steilvorlage überhaupt nicht, sondern betten das Ganze lediglich in eine austauschbare "Standard-Sitcom-Story", sodass ich das Gefühl hatte, dass hier umheimlich viel Potenzial verschenkt wurde. Vor dem Hintergrund, dass man Erinn Hayes ungeschickt aus der Serie geschrieben und das damit begründet hat, neue Ideen umsetzen zu können, wirkt diese Episode umso "jämmerlicher". Natürlich kann man von einer Sitcom keinen Tiefgang erwarten, aber dass es auch anders geht, konnte man beispielsweise in "Immer wieder Jim" sehen. Trotz Slapstick-Faktor hat man es in der Serie immer wieder geschafft, an den passenden Stellen auch mal enrsthafter zu werden. "Grief Thief" wäre die goldrichtige Folge gewesen, um Donnas Tod und Kevins Leben als Witwer genauer zu beleuchten. Aber dass man das überhaupt nicht genutzt hat, zeigt einmal mehr, dass dieser unsägliche Plot nur für den Rausschmiss von Erinn Hayes gedacht war. [nope]

Erschwerend kommt hinzu, dass sich Kevin James kein Stück weiterzuentwickeln scheint. Man hätte die Figur auch von Beginn an anders anlegen können, aber ich vermute, dass (das lässt sich ja schon am Namen erkennen) "Kevin" im Prinzip nur sein Alter Ego ist. Überhaupt unterscheidet sich der Protagonist kein Stück von Doug aus KOQ. Wenn man dann noch James' Kinofilme zum Vergleich heranzieht, stellt man schnell fest, dass sein schauspielerisches Können doch arg limitiert ist. Auch wenn ich KOQ nach wie vor zu meinen Lieblings-Sitcoms zähle.


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