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[72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

Wie findest Du diese Episode?

****** eine der besten Sliders-Folgen aller Zeiten!
1
11%
***** sehr gute Folge - hat alles, was Sliders ausmacht!
1
11%
**** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
4
44%
*** vollkommen durchschnittliche Folge!
2
22%
** relativ schwache Folge!
1
11%
* eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!
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[72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

#1

Beitragvon Alexslider » Sa 24. Jan 2004, 20:31

Kurzer Inhalt:
Mallory hat schmerzhaft unter den Folgen der Persönlichkeitsverschmelzung zu leiden. Diana, die ehemalige Assistentin von Dr. Geiger versucht, die beiden Quinns zu trennen, um Mallory von den Schmerzen zu befreien. Bei ihrem ersten Slide in eine parallele Welt muss Diana erfahren, dass ihr alter Ego hier eine alleinstehende Mutter ist, die sich und ihr Kind mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Diana will das Schicksal ihrer Doppelgängerin nicht so einfach hinnehmen und aktiviert den von Dr. Geiger entwickelten Fusionsgenerator. Doch durch einen Fehler in der Programmierung taucht plötzlich der in den interdimensionären Zwischenraum verbannte Dr. Geiger auf und nimmt sofort seine zerstörerischen Forschungen wieder auf. Er erschafft eine dritte Diana, eine eiskalte Wissenschaftlerin, die Diana 1 festnehmen lassen will. Diana erkennt, dass es jeden Menschen im Leben anders treffen und sie die Schicksale ihrer Doppelgängerinnen nicht beeinflussen kann.

Wie fandet ihr so die Episode. Ich fand klasse das einige alte sliders-Bilder verwendet wurden... da wo Mallory sein Flashback hatte. Zusehen waren Bilder aus Staffel 2, 3 und 4. Dann der kurze Kromagg-Auftritt. Nur die Beziehung zwischen Mallory und Maggie fand ich nicht so doll aber ist doch irgendwie logisch da Maggie freilich "sauer" über das ist was mit Quinn passiert ist. Ich gebe 4*


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#2

Beitragvon Barnabas » Sa 24. Jan 2004, 22:19

*g*
Genau das gleiche hab ich heute in der Art auch geschrieben , das mir das Gezicke von Maggie auf dem keks geht. Erst Wade und nun Mallory.Naja mit den Rückblicken fand ich auch sehr interessant, da ich erst letzte Woche ca 20 Folgen nochmal geschaut habe (bin mal wieder in Sliderslaune*g*)
und doch vieles Wieder erkannt habe.
Also von mir auch eine 4*g*Ich hoffe das mir dem Gezicke hört bald auf.Und ich bin auf die nächsten 3 folgen gespannt kenne ich sie doch aus meinem USA aufenthalt 2000*g* (mal sehen wie schlecht wieder die übersetzung ist)
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#3

Beitragvon Alexslider » Sa 24. Jan 2004, 23:22

Eine Folge wird ja übersprungen (siehe im Beitrag "Blutige Erde") Ich kenne auch schon fast alle anderen Folge auf englisch. Aber bei dieser Folge hier ist mir aufgrund der Englischen Folge aufgefallen das einige Übersetzungen ins Deutsche nicht das sind was sie im englisch waren/sind.

Wo Diana, Maggie und Remmy ins Zimmer gekommen sind wo der Kromagg zusehen war sagt Diana "Ohh, was ist denn das?". Im Englischen war es aber "ohh my good!" und dann wo es darum geht was das (der Kromagg) ist. Frage Diana "Ja, aber wer ist das?" Im englischen aber: "Yeah, what is it? --> what für "was ist das?" außerdem sagt Remmy wo er mit der Lampe los geht "Out of the way" im deutschen etwas verzögert zum englischen: "Weg mit dir". Wie ihr seht alles in einer Szene. :)

Die Flashback-Szenen an die ich mich jetzt auf die schnelle noch erinnern kan waren aus: "Unter Dinosauriern", "Endzeit", "Der Geist aus der Flasche", "Slidecage", "Die Invasion", "Fröhliche Weihnachten"...


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#4

Beitragvon Capn » So 25. Jan 2004, 00:40

Naja, das war ja wohl eher nichts ...

Die erste Folge der fünften Staffel die ich gesehen habe und der Funke will nicht so recht zünden ... bei der Handlung um Dr.Geiger bin ich nu nicht ganz durchgestiegen, hab die ersten paar Minuten verpasst (Morgen nochmal WDH gucken), aber trotzdem war das Ganze nicht das Gelbe vom Ei ... Mit dem Ausscheiden von Quinn fehlt eine rechte Identifikationsfigur, Remmy eignet sich als Hauptdarsteller nur bedingt, der war von vornerein eher der amüsante Sidekick, find ich. Maggie mocht ich eh noch nie, und die beiden neuen Figuren sind zwiespältig. Diane ist mir auf den ersten Blick nicht so sympathisch, hat aber Potential, während Mallory ... naja, der wirkte auf mich wie ein zickiger 12jähriger. Und das soll das Double von Quinn in einer anderen Dimension sein? Von den schauspielerischen Fähigkeiten des Darstellers mal zu schweigen, dessen Gesichtsakrobatik wirkte in manchen ernsten Szenen doch schon unfreiwillig komisch.

Außerdem wieder ein paar Schwachsinns-Szenen, wie die in der die strenge Security-Diane (am Ende) ihr Double nicht erkennt, obwohl es offensichtlich ist, wem sie da gegenübersteht ... oder die beiden coolen Wachmänner, von denen der eine erst reagiert, nachdem Diane bereits aus der Tür ist und abgeschlossen hat. LOL ;)

Bewertung geb ich erst morgen ab, nachdem ich die Folge komplett gesehen hab.


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#5

Beitragvon Ryan » So 25. Jan 2004, 12:40


das war nicht unter dinosauriern sondern "rache an rickman" aus der 3. staffel. :wink:

also ich gebe 5 sterne, auf grund einer genialen handlungen! eine total überzeugenden maggie, einem total überzeugendem mallory und einer mitreißenden diana.
das war alles genial! und am bemerkenswertesten ist, dass diese welt am ende so geblieben ist, wie sie diana verändert hat. prima, weiter so!


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#6

Beitragvon Capn » So 25. Jan 2004, 13:03

Hmm ... aus welcher Folge ist denn die Szene in der Quinn am Roulett-Tisch angeschossen wird? Oder war das nie zu sehen?

Und wann haben Maggie und Quinn ein ganzes Leben miteinander verbracht? Ich hab doch alle Folgen gesehen ... :D


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#7

Beitragvon Barnabas » So 25. Jan 2004, 14:58

@capn
Die folge hab ich Gott sei dank erst vorgestern gesehen.Ich weiß nicht genau wie die Folge heißt, aber es ist eine folge der 4. Staffel, denn Collin slidet mit.Sie 4 kommen auf eine Erde in der die UNO-Truppen krieg gegen rebellen führen.Quinn und Maggie erkranken. Ein UN-Arzt kommt um sie zu untersuchen.Die beiden haben trübe Augen.Naja auf jedenfall stellt er fest das es der graue Star ist und das sie eigentlich schon fast 80 Jahre alt sein müßten.Der UN-Arzt will die Sliders unter quarantäne stellen und verschwindet aus dem Hotelzimmer.Da erscheint auf einmal ein Mann im raum mit Namen Thomas (wie sich nachher rausstellt der Sohn von Maggie und Quinn) und klärt die Sliders auf das Meggie und Quinn auf einer anderen Ebene leben.(ganz verstanden hab ich es da auch nicht).Aber man sieht auf jedenfall wie sie im Wagen sitzen nach dem abschlußball.Also die Szene die auch jetzt zu sehen war.Naja zur heilung mußte auf jedenfall die welt von Thomas zerstört werden oder so (wie gesagt s richtig hab ich das nicht verstanden)collin und remmy sliden mit thomas auf die welt mit.und sehen das junge Paar (quinn und Maggie) und das alte paar. Auf jedenfall muß thomas entscheiden was passiert, denn das "paar"ist schon uralt und thomas dürfte so 40-50 sein.Naja das nächste was man sieht ist das alle4 gesund auf dieser UN-Welt wieder reinsliden.
Das war im groben und ganzem die Folge*g*
Also kannst du jetzt auch den satz aus 5.1.verstehen als Mallory zu Maggie meinte wir haben sogar ein Kind und sie meinte das kann nur Quinn wissen.
Hab grad nochmal in den Episodenguid geschaut dürfte die folge:
Blick in die zukunft sein

Aber dieSzene mit dem Roulettisch weiß ich nun auch net aus dem stehgreif.
Hätte duell in der Wallstreet sein können , aber da war maggie nicht dabei.
Muß eh nochmal die 3. Staffel schauen schätze wenn ist sie dabei*g*

Gruß Barna



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#8

Beitragvon Alexslider » So 25. Jan 2004, 15:10

@ryan: natürlich, klar :) da rennen ja maggie und quinn vorm dino weg (glaub ich)...auf jedenfall flüchtet jemand. Hab auch heute noch eine Folge erkannt: Die Wasserhexe aus S3 - kurz vor dem Kromagg-Manta-Schiff. Nur die Szene ganz am Anfang kann ich nicht einordnen (mit diesem Wald)

@capn: diese Szene war meines wissens nicht zusehen. Im Gegenteil... die sliders haben nie Roulette gespielt. Muss wahrscheinlich eine Welt sein auf die sie geslidet sind die außerhalb der episoden liegt ;)

@barnabas: ganz genau. die folge ist es. es ist die vorletzte der 4. Staffel. Quinn und Maggie sind im sogenannten Blasenuniversum.


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#9

Beitragvon Capn » So 25. Jan 2004, 18:19

Achja.... stimmt :idea:

Danke, die Folge kenn ich doch ... hab den Inhalt aber total vergessen, die Ausstrahlung is wirklich schon ne Ewigkeit her ...


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#10

Beitragvon Barnabas » So 25. Jan 2004, 20:53

Zum Roulett?
Hat quinn nicht in der folge Duell in der Wallstreet R. gespielt?
Also in der folge Herrschaft der Mafia spielt er black Jack.
Aber ich meine er spielt doch auch irgendwo roulett und meint als er gewinnt es ist eine berechnung von ........(weiß net mehr genau) oder ich vertue mich mit irgend nen Film
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#11

Beitragvon Alexslider » So 25. Jan 2004, 21:14

Nee in Duell in der Wall Street hat Remmy gespielt und zwar Karten. Aber in Herrschaft der Mafia hmmm ja da könnte quinn roullett gespielt haben - bin aber nicht sicher, er kann aber auch karten gespielt haben - doch maggie war da doch nicht dabei und quinn wurde auch nicht angeschossen.


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#12

Beitragvon Ryan » Mo 26. Jan 2004, 17:29

ja in herrschaft der mafia hat quinn gespielt, durch seine berechnungen hat er dann sehr viel gewonnen. zusammen mit dieser nervenden frau...


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#13

Beitragvon Barnabas » Mo 26. Jan 2004, 22:51

aber kein roulett es war black jack



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Re: [72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

#14

Beitragvon ZackMallory » Mi 20. Mär 2013, 12:00

Sehr gute Folge und ich habe mit Mallory so mitgelitten, da er mit Quinn zusammen ist und von dessen Erinnerungen heim gesucht wird.. Die schrecklichen Erinnerungen wie die Kromaggs, den tot des Professors etc. Sehr sehr gut thematisert und der Schauspieler liefert eine tolle Show ab

Maggie gefiel mir auch. Natürlich hat sie egoistisch gehandelt um zu gucken ob ihr Quinn noch da ist und so, aber ich kann es nachvollziehen....
Aber total Geil finde ich ja natürlich Maggie's Erklärung an Mallory und wie sie damals zu den Sliders gestoßen ist und auf Rembrandt, Collin und Quinn getroffen hat... Merkwürdig: Ich hatte in Erinnerung, dass sie auf den Professor, Wade, Quinn und Rembrandt getroffen hat und an Collin so gut wie eine halbe Staffel lang gar nicht zu denken war !? Wer auch immer das geschrieben hat ist doch echt ein Wade-Hasser ^^

Aber die häufigen Erwähnungen an den Professor und auch teilweise an Wade gefallen mir wiederum sehr gut in dieser Folge.
Der Plot war sehr Spannend

Auch wie Diana mit ihrer Doppelgängerin konfrontiert wird und egoistisch versucht eine bessere Welt zu erschaffen und von Geiger manipuliert und erneut ausgenutzt wird. Also Geiger gefällt mir als kleiner Gegenspieler der Sliders sehr gut.

Ich muss sagen, dass Rembrandt,Diana,Maggie und Mallory ein sehr gutes Team abliefern und finde die 5.Staffel einfach besser als die 4.



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Re: [72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

#15

Beitragvon Sponskonaut » Mi 8. Jan 2014, 01:26

Zunächst mal muss erwähnt sein, dass "Quälende Erinnerungen" das Erforschen der Welt, in der sich die Truppe befindet, komplett außen vor lässt. Was man in der Vergangenheit oftmals als Makel ansehen konnte, macht in diesem Fall aber wirklich Sinn, weil die Folge zum Staffelauftakt (auch wenn es "schon" die zweite Episode ist) stattdessen das einzig Logische tut: sich eingehend mit den neuen Figuren zu beschäftigen!

Da wäre zum einen Dianas Begegnung mit ihrem Double und wie sehr sie dieses Aufeinandertreffen beschäftigt. Sie macht sich wirklich Gedanken um das Leben ihrer Doppelgängerin, zieht Parallelen zu ihrem eigenen Leben und muss sich erst noch mit den grundlegenden und ungeschriebenen "Slider-Gesetzen" anfreunden. Das bedeutet bspw., dass man die Entwicklung, die eine andere Welt genommen hat, auch mal akzeptieren muss. Oder auch, dass man das Leben anderer nicht immer beeinflussen oder "verbessern" muss. Sehr prägnant wird das in Szene gesetzt, als Diana, auf Geigers Drängen hin, mehrere Welten "überlappt" und damit nicht nur dafür sorgt, dass Geiger (im Vollbesitz seines Körpers) auf dieser Welt existieren kann, sondern auch, dass ihre Doppelgängerin sich zu einem völlig anderen Menschen entwickelt hat. Als sie dann noch von dieser Welt sliden muss, ohne das Ganze wieder rückgängig gemacht zu haben, muss sie sich selbst natürlich noch mehr infrage stellen...

Darstellerisch fand ich das von Tembi Locke schon sehr stark, und auch das Zusammentreffen mit ihrem Mentor Dr. Geiger sollte nicht unerwähnt bleiben. Auch hier wird wieder die enorme Leinwand-Präsenz von Peter Jurasik bemerkbar. Geiger weiß genau, wie er Diana zu manipulieren hat - ich finde, dass Locke mit Jurasik hier bestens harmoniert. Jedenfalls fand ich die Szenen, die die beiden zusammen haben, sehr eindringlich und "emotional spannend". Ich muss zugeben, dass ich das so gar nicht mehr in Erinnerung hatte.

Ebenfalls sehr prägnant für diese Folge ist der Fokus, wenn auch nicht so stark wie auf Diana ausgerichtet, auf Mallory. Zuerst versucht Maggie ja immer wieder, den alten Quinn aus ihm herauszukitzeln, bis sie dann einsehen muss, dass das wahrscheinlich gar nicht geht. Als Remmy und Maggie dann gemeinsam in der Chandler-Bar sitzen und die Erinnerungen an Quinn und Colin Revue passieren lassen, hatte ich schon irgendwie das Gefühl, dass hier dem Zuschauer der definitive Abschied von diesen beiden Charakteren verdeutlicht werden sollte.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Autoren Mallory dem Zuschauer ein bisschen näherbringen wollten, indem sie ihn ein bisschen zum "Opfer" hochstilisieren. In einer Szene, als Remmy und Maggie mal wieder Diana dazu drängen, die beiden Quinns voneinander zu trennen, fragt Mallory:

Was, wenn nur ein Quinn bei diesem Versuch herauskommt? Welchen wollt ihr dann?

Jetzt kann man natürlich mutmaßen, dass diese Frage auch indirekt an die Zuschauer gerichtet gewesen sein könnte, aber soweit möchte ich nicht gehen. Die unausgesprochene Antwort an Remmy und Maggie, die ebenso für die Zuschauer gilt, ist aber: "Jetzt bin ich aber nun mal da. Akzeptiert es oder lasst es bleiben!" [zwinker] Dass die Autoren auch die menschliche Seite von Mallory ein bisschen herausgestellt haben, indem sie ihn mit seinen Kindheitserinnerungen konfrontieren, ist auch noch ein weiteres Indiz dafür, dass diese Figur dem Zuschauer ein wenig näher gebracht werden soll. Prinzipiell würde ich sgen, dass das (zumindest im Ansatz) auch funktioniert, weil es ganz liebevoll in Szene gesetzt wurde.

Sehr schön fand ich auch, wie Maggie später auf dem Hotelzimmer im Prinzip die ganze Message dieser Episode zusammenfasst:

Versuch nicht, jemanden zu etwas zu machen, was er nicht ist.

Maggie sagt das in Bezug auf Dianas Absicht, das Leben ihrer Doppelgängerin zu beeinflussen, gleichzeitig blickt sie dabei aber auch auf Mallory, was bedeutet, dass sie selbst zu dieser Einsicht gelangt ist. Wie gesagt, ich finde, dass das die Schlüsselszene der Folge ist, weil sie die Intention der ganzen Geschichte gnadenlos auf den Punkt bringt.

Sehr schön fand ich auch auf der einen Seite die ruhigen Gespräche zwischen Maggie und Mallory, und auf der anderen genauso die zwischen Remmy und Diana. Die beiden Erfahrenen versuchen da, den beiden Neulingen die "Philosophie" des Slidens nahe zu bringen. Ich finde es auf jeden Fall passend, dass man diese "Eingewöhnungsphase" der beiden Neuen nicht einfach übersprungen, sondern so deutlich thematisiert hat.

Widersprechen muss ich abschließend auch noch den "Maggie-Kritikern" hier im Thread. [yeshappy] Ich finde überhaupt nicht, dass sie "zickig" daherkommt. Man muss bedenken, wie sehr sie Quinn vermisst, zumal sie ja quasi ein ganzes Leben miteinander verbracht haben! Ich sage nur "Blasenwelt". Da ist es nur verständlich, dass sie lange darauf hofft, ihren Quinn wiederzusehen. Alles in allem muss man aber sagen, dass sie sich komplett zu einem anderen Menschen entwickelt hat. Von der karrieregeilen kalten Militär-Frau ist prinzipiell gar nichts mehr übrig geblieben, was sich auch im Gespräch mit Mallory bemerkbar macht: Freundschaft ist für sie mittlerweile das Wichtigste. Wer an dieser Figur jetzt noch was Unsympathisches finden kann, der hegt wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen eine grundsätzliche Antipathie gegenüber der Figur - oder auch vielleicht der Darstellerin gegenüber.

Auch wenn ich rückblickend wahrscheinlich eine eher negative Meinung zur 5. Staffel hatte, sind die ersten beiden Episoden schon recht stark ausgefallen, auch wenn die "Basis-Idee", nämlich das Sliden, grundsätzlich erstmal von der ganzen "Dimensions-Überlappungs-Geschichte" abgelöst wurde. Darstellerisch überraschend stark fand ich Tembi Locke, während ich Robert Floyd nach wie vor kein gutes Zeugnis ausstellen kann, was seine schauspielerische Leistung angeht.

Alles in allem kann ich "Quälende Erinnerungen" aber guten Gewissens zu den besseren Sliders-Folgen zählen, auch wenn man sich sicherlich erstmal mit den neuen Charakteren anfreunden muss. Wahrscheinlich wäre das noch leichter gefallen, wenn man statt Robert Floyd einen talentierteren Darsteller gecastet hätte, der nicht so offensichtliche Probleme mit der Darstellung einer "gespaltenen Persönlichkeit" - denn nichts anderes ist diese Verschmelzungs-Sache ja - gehabt hätte.


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Re: [72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

#16

Beitragvon MartyMcFly » Mi 21. Mai 2014, 21:51

Die Folge beginnt mit einem Rückblick von der letzten Folge. Ich glaube das erste Mal in der Sliders Geschichte. Die erste und zweite Folge dieser Staffel kann man durchaus als Einstiegs-Zweiteiler in die 5. Staffel sehen.
Das neue Sliders Intro, nun mit allen 5. Staffel Darstellern, ist irgendwie naja, Staffel 5 eben. Die Mischung von Szenen aus ALLEN Staffeln (auch 1.) ist komisch.... Zwischen der 5. und der 1. Staffel sind ja "Welten" dazwischen, drum harmoniert das Intro so eigentlich garnicht, aber naja.

Für den Season 5 "Standard" ist dies wohl eine sehr ordentliche Folge. Die Doppelgänger-Geschichte mit Diana brachte auch Tembi Locke's schauspielerisches Können zum Vorschein.

Mallory erlebt Quinns Vergangenheit wieder und dadurch sehen wir auch ein paar Bilder von früheren Folgen, auch aus den ersten Staffeln, auch nett. Das gefällt mir an dieser Episode besonders, dass wieder frühere Ereignisse erwähnt werden und auch darauf eingegangen wird! Der Professor und wie hart es für Quinn war, ihn zu verlieren. Mallory: "Ich weiß nicht wer es war, aber er bedeutete mir soviel, dass ich es nicht vergessen kann." Auch die Ereignisse aus "Genesis" (erste Folge der 4. Staffel) macht Mallory bzw. Quinn zu schaffen: "Meine Mutter ist entführt worden und euch haben Sie gefoltert..."
Ein Zitat eines Users von earthprime.com:
When he speaks of a friend he saw shot dead in front of him, it's like Mallory is speaking for every fan of the show. It's the only time in the series that Quinn responds emotionally to the events of "Genesis."

Wie RECHT er hat!

Das "Blasenuniversum", in dem Maggie und Quinn ein ganzes Leben verbringen wurde hier auch nochmal erwähnt, sehr gut! Für Maggie sehr emotional und hier sieht man endlich die Verbundenheit, die Quinn und Maggie durch diese Ereignisse hatten/haben.

Zitat der Folge:
Maggie (zu Diana, die das Leben ihres Doppelgängers verändert hat) : "Versuche nicht jemanden zu etwas zu machen, dass er nicht ist."

Diana zahlte in dieser Folge "Lehrgeld". Sie ist zum ersten Mal im "echten Leben" und muss mit dem fertig werden, was sie in dieser Welt angestellt hat...
Tembi zu dieser Folge:
“My arc really deals with finding out who I am for the first time outside of the lab, outside the protected walls of my studies. I have friends now and we’re thrown into these crazy situations.

Keith Damron (Autor):
(Interessant auch, was die Macher über den Charakter Diana zu sagen haben)

“We needed to address the question of how Quinn would deal with his new duality and how Diana would cope with meeting one of her duplicates for the first time,” says Keith Damron. “We were still trying to get a feel for who these characters were and this episode would help us further define them. For example, early on we decided it might be interesting to add a new twist to the Sliders intra-group dynamic.
“As seen in The Unstuck Man our heroes would eventually defeat Geiger and Diana would join our travelers, seemingly now on their side.

“[However,] Diana would secretly retain her loyalty to Geiger, outwardly pledging to find a way to separate the two Quinns and to stabilize Colin, but in truth always seeking a way to bring back the banished Geiger. We sort of likened her to a Doctor Smith-type character (first season of course!), always working counter to the objectives of the other three sliders. She would eventually be ‘turned to the good side,’” he adds, “but not until we were a third of the way into the season. This concept would eventually be abandoned in favor developing a more straightforward cohesive team."

Ich finde die ersten zwei Episoden haben Diana und Mallory gut eingeführt. Vorallem in Diana kann man sich und in ihre Handlungen gut hineinversetzen und wird zum Ende dieser Episode auch richtig ins Team "aufgenommen". Angekommen ist sie im Team allerdings noch lange nicht, im Gegenteil, wie schon erwähnt, musste sie erst in dieser Folge einiges dazulernen, da ist noch ein langer Weg. Also das passt erstmal.
Was Mallory betrifft, naja das flutscht noch nicht richtig. Das ist natürlich viel schwerer, wenn Rob Floyd zwei Personen verkörpern muss. Die schauspielerische Umsetzung war bis jetzt eher mäßig...
Jetzt fiel mir erst auf, das Rob Floyd ja ziemlich groß ist und alle anderen überragt, wie groß ist der denn genau?

Sponskonaut hat geschrieben: Darstellerisch fand ich das von Tembi Locke schon sehr stark, und auch das Zusammentreffen mit ihrem Mentor Dr. Geiger sollte nicht unerwähnt bleiben. Auch hier wird wieder die enorme Leinwand-Präsenz von Peter Jurasik bemerkbar. Geiger weiß genau, wie er Diana zu manipulieren hat - ich finde, dass Locke mit Jurasik hier bestens harmoniert. Jedenfalls fand ich die Szenen, die die beiden zusammen haben, sehr eindringlich und "emotional spannend". Ich muss zugeben, dass ich das so gar nicht mehr in Erinnerung hatte.

Das wurde gut in Szene gesetzt. Spannung pur war dann, als Dr. Geiger zur großen Überraschung aus dem Kraftfeld steigt!
Sponskonaut hat geschrieben: Sehr schön fand ich auch, wie Maggie später auf dem Hotelzimmer im Prinzip die ganze Message dieser Episode zusammenfasst:
Versuch nicht, jemanden zu etwas zu machen, was er nicht ist.

Maggie sagt das in Bezug auf Dianas Absicht, das Leben ihrer Doppelgängerin zu beeinflussen, gleichzeitig blickt sie dabei aber auch auf Mallory, was bedeutet, dass sie selbst zu dieser Einsicht gelangt ist. Wie gesagt, ich finde, dass das die Schlüsselszene der Folge ist, weil sie die Intention der ganzen Geschichte gnadenlos auf den Punkt bringt.

Wow, also dass Maggie hier zu Mallory blickt, habe ich nicht "mitbekommen", da Maggie hier nur nach unten und etwas nach links blickt. Dass Mallory genau dort auf dem Sofa liegt...an das habe ich nicht mehr gedacht. Gut, dass du da aufgepasst hast! Da wäre mir ja was entgangen.

Sponskonaut hat geschrieben: Widersprechen muss ich abschließend auch noch den "Maggie-Kritikern" hier im Thread. [yeshappy] Ich finde überhaupt nicht, dass sie "zickig" daherkommt. Man muss bedenken, wie sehr sie Quinn vermisst, zumal sie ja quasi ein ganzes Leben miteinander verbracht haben! Ich sage nur "Blasenwelt". Da ist es nur verständlich, dass sie lange darauf hofft, ihren Quinn wiederzusehen. Alles in allem muss man aber sagen, dass sie sich komplett zu einem anderen Menschen entwickelt hat. Von der karrieregeilen kalten Militär-Frau ist prinzipiell gar nichts mehr übrig geblieben, was sich auch im Gespräch mit Mallory bemerkbar macht: Freundschaft ist für sie mittlerweile das Wichtigste. Wer an dieser Figur jetzt noch was Unsympathisches finden kann, der hegt wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen eine grundsätzliche Antipathie gegenüber der Figur - oder auch vielleicht der Darstellerin gegenüber.

Hier muss ich dir recht geben. Obwohl ich bekannterweise früher nicht zu den "Maggie Liebhabern" gehörte, hat sie sich doch in der 4. Staffel zu einer sympathischeren und facettenreichen Charakter entwickelt und hier in dieser Folge kommt sich doch absolut realistisch rüber.

Sponskonaut hat geschrieben: Darstellerisch überraschend stark fand ich Tembi Locke, während ich Robert Floyd nach wie vor kein gutes Zeugnis ausstellen kann, was seine schauspielerische Leistung angeht.

Meine Rede. Tembi Locke war für mich auch eine Überraschung. Die Darstellung ihres Doppelgängers hatte hier auch einen großen Anteil.


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Re: [72] Quälende Erinnerungen/Applied Physics

#17

Beitragvon Alexslider » Mi 21. Mai 2014, 22:07


MartyMcFly hat geschrieben: Jetzt fiel mir erst auf, das Rob Floyd ja ziemlich groß ist und alle anderen überragt, wie groß ist der denn genau?

Rob ist laut IMDB 1,88 m groß. Cleavant Derricks ist 1,83m, Kari Wuhrer ist 1,65m und Tembi Locke 1,63m. [grinsen]


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