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[58 | 4x10] Quinn außer Gefecht / Asylum

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[58 | 4x10] Quinn außer Gefecht / Asylum

#1

Beitragvon Alexslider » Mi 23. Mär 2011, 21:23


Episodeninhalt: Kurz vor dem Slide in eine andere Dimension werden Quinn und Rembrandt bei einem Angriff auf ein Flugzeug verletzt. Quinn ist so schwer angeschlagen, dass er sofort in medizinische Behandlung muss. Nach dem Slide in die nächste Dimension bringen Colin und Maggie Quinn und Rembrandt in eine Krankenhaus, wo sich die Ärztin Grace aufopferungsvoll um Quinn kümmert. Nur leider hat diese Ärztin anscheinend eine dunkle Vergangenheit...



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Re: [58 | 4x10] Quinn außer Gefecht / Asylum

#2

Beitragvon Sponskonaut » Sa 31. Aug 2013, 04:39

Wieder eine Folge, an die ich mich kaum erinnern konnte, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich die 4. und 5. Staffel nur einmal geschaut habe. Ich stelle aber allmählich etwas verwundert fest, dass die 4. Staffel doch extrem stark ist, was mir beim ersten Durchlauf anscheinend gar nicht so aufgefallen ist. Aber nun mal zur Folge selbst:

Dass die Truppe aus einem Flugzeug heraus slidet, ist schon mal etwas, das vorher noch nicht dagewesen ist. Das ist allerdings nur der Anfang, und die Episode hält noch einige starke Momente bereit und bietet im gesamten Verlauf noch einige gute Ideen. An dieser Stelle muss man tatsächlich mal die Autoren explizit loben! Ich will jetzt aber nicht noch mal den gesamten Inhalt der Folge wiedergeben, weil man den auch auf Alex' Seite lesen kann.

Jedenfalls musste ich herzlich lachen, als ein Fernsehbericht eingeblendet wird, in der davon die Rede ist, dass der kalifornische Präsident Charlton Heston eine "couragierte Rede" hielt, in der er sagte, dass die Menschen ihre Waffen nicht benutzen müssten. So oder so ähnlich habe ich es zumindest in Erinnerung. Nur als kleine Info, für alle, die es nicht wissen: Der berühmte Ben Hur-Darsteller ist dafür bekannt, ein bekennendes und überzeugtes N.R.A.-Mitglied zu sein, zumal er auch sogar mal Vizepräsident dieser Waffen-Lobby war. Auf jeden Fall ein sehr amüsanter Seitenhieb, den sich die Autoren da ausgedacht haben. [grinsen]

Ideenreichtum haben die Autoren auch noch anderweitig bewiesen. Beispielsweise, dass man die Kromagg-Kollaborateure als "Thatchers" bezeichnet hat. Während Maggie mit einem MI5-Agenten zu tun hat, der sie darüber aufklärt, dass die Ärztin, die Remmy und Quinn behandelt hat, eben solch eine Kollaborateurin ist, geht Colin in der Bibliothek auf die Suche nach Infos. Dabei findet er heraus, dass die Bezeichnung auf ein Abkommen zurückzuführen ist, das Margaret Thatcher mit den Kromaggs ausgehandelt hat. Aber nicht nur die Idee an sich und die Tatsache, dass die Autoren non-fiktive Personen in der Geschichte "verwurstet" haben, macht diesen Handlungsstrang so interessant, sondern auch, wie das Ganze in Szene gesetzt wurde: Während sich Maggie mit dem Agenten unterhält, wühlt sich Colin parallel durch alte Zeitungsberichte, in denen z.B. Margaret Thatcher zusammen mit den Kromaggs abgelichtet ist. So werden allmählich immer mehr Informationen über die Entwicklung dieser Welt nach der Kromagg-Invasion zusammengetragen.

Was ich ebenfalls als einen großen Pluspunkt betrachte, ist der doch stark bemerkbare Remmy-Fokus dieser Episode. Er verliebt sich in die Ärztin - die, nebenbei bemerkt, Grace heißt, was auch wieder so ein kleine Feinheit ist -, vertraut sich ihr an, um letztlich doch wieder enttäuscht zu werden. Remmys Charakterentwicklung ist in dieser Episode ein stark dominierendes Thema. Was ich persönlich ebenfalls hervorheben kann, ist eben dieser Handlungsstrang mit Remmy und die ruhigen Momente, die sich in der Interaktion mit Grace ergeben. Da erzählt er von seinen Erlebnissen, resümiert über das Sliden selbst und berichtet von seinen schlimmen Erlebnis in der Kromagg-Gefangenschaft. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass "Remmys Geschichte" hier sehr behutsam und fokussiert erzählt worden ist. Ach ja, singen hört man ihn auch mal wieder, und überhaupt ist die ganze Folge sehr emotional - was mir sehr gut gefällt.

Was ich dann aber doch mit leichtem Erschrecken feststellen musste, war die Tatsache, dass ich Quinns physische Präsenz - er liegt ja die ganze Zeit über mit seiner Kopfverletzung im Krankenhaus - irgendwie überhaupt nicht vermisst habe. Dafür ist die Episode einfach viel zu spannend und mitreißend erzählt, als dass man wirklich darauf achten würde. Auch das ist wieder so ein Zeichen dafür, dass die Drehbuchautoren ganze Arbeit geleistet haben.

Erzählerisch und handwerklich ist diese Episode (auch trotz oder gerade wegen der Kromagg-Thematik) die bislang beste, was die 4. Staffel als auch das Kromagg-Thema an sich angeht. Es ist mir jedenfalls ein Rätsel, wie ich diese Folge derart verdrängen konnte!


I have no country to fight for; my country is the earth, and I am a citizen of the world.
- Eugene V. Debs

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