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[62 | 4x14] Mutter und Kind / Mother and Child

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Alexslider
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[62 | 4x14] Mutter und Kind / Mother and Child

#1

Beitragvon Alexslider » Do 20. MĂ€r 2008, 17:31


Episodeninhalt: Die Sliders stoßen auf eine Frau, die aus einem Kromagg-Brutlager ausgebrochen ist: Zusammen mit ihrem Baby ist es der jungen Christina gelungen, vor den brutalen Außerirdischen zu fliehen. Der nĂ€chste Slide fĂŒhrt sie in Christinas Heimatwelt, wo sie Schutz bei ihrem Vater Jonathan sucht. Dieser ist jedoch außer sich, als er erfĂ€hrt, dass das Kind seiner Tochter von einem Kromagg gezeugt wurde...



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Sponskonaut
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Re: [62 | 4x14] Mutter und Kind / Mother and Child

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mo 30. Dez 2013, 14:24

"Mutter und Kind" ist auch so eine Episode, an die ich mich kaum noch erinnern konnte und erst im Zuge meines erneuten Durchlaufs der 4. Staffel "wiederentdeckt" habe.

Kormagg-Thematik hin oder her; Nach "Fast ein Mensch" ist es auf jeden Fall mal interessant, auf eine Frau zu stoßen, die (mitsamt Kind) aus einem dieser BrĂŒter-Camps fliehen konnte. Überhaupt dreht sich in dieser Folge alles um die Kromaggs. Man erfĂ€hrt bspw. auch, dass es die Heimatwelt der geflohenen Frau, Christina, geschafft hat, einen Virus zu entwickeln, der die Kromaggs tötet.

Dass Christinas Vater Jonathan gleich mal ein Geheimagent ist, der von diesem Virus weiß und natĂŒrlich auch Zugang zu einem Gegenmittel hat, das Christinas Baby verabreicht werden soll, ist natĂŒrlich wieder so ein "Zufall", der in der Geschichte nur als Mittel zum Zweck dient. ErzĂ€hlerisch ist das sicherlich keine Glanzleistung, aber um die Kromagg-Thematik ein bisschen voranzutreiben, wohl ein adĂ€quates Mittel. Gleiches gilt fĂŒr die Tatsache, dass Christina Wade gekannt haben soll und den restlichen Sliders versichert, dass sie ihnen keinerlei Schuld gibt. Da hat sich bei mir unweigerlich der Verdacht aufgedrĂ€ngt, dass man diese "nette kleine Geschichte" schlicht deswegen eingebaut hat, um Wades Verbleib einfach noch mal zur Sprache gebracht zu haben, um den Fans irgendwie Rechnung zu tragen.

Auch wenn es zu Beginn ein bisschen "Action" gibt, als die Truppe vor ihrem Slide vor den Kromaggs flĂŒchten muss, sich mit ihnen noch eine Verfolgungsjagd liefert, um von ihnen dann noch die Heimat-Koordinaten von Christinas Welt abzugreifen, handelt es sich grundsĂ€tzlich eher um eine ruhigere und emotionale Folge, die ihre StĂ€rken vor allem dann ausspielt, als Quinn, Colin, Maggie und Remmy in Jonathans Haus unterkommen. Da wĂ€re z.B. Remmys Appell an Jonathan oder auch Quinns GesprĂ€ch mit Maggie, in dem es ums Kinderkriegen geht. Allerdings gab es in der Serie schon derlei Szenen, die wesentlich "intensiver" dargestellt wurden und hier eher nur im Ansatz angedeutet werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele dieser Szenen von Christina (Natalie Radford) mitgetragen werden mĂŒssen, die das, wie ich finde, schauspielerisch nicht allzu besonders hinbekommt. Ihre Darstellung wirkt mir oftmals zu simpel und hat grundsĂ€tzlich nicht genug Tiefe, die diese Figur verdient hĂ€tte. Gleiches gilt fĂŒr Jim Metzler in der Rolle ihres Vaters Jonathan. FĂŒr meinen Geschmack ist sein Spiel ein wenig zu hölzern und unbeholfen. Vor allem zum Schluss, als er todesmutig in die SchĂŒsse des Kormaggs lĂ€uft, um sein Enkelkind zu retten. Das hat schon irgendwie etwas unfreiwillig Komisches, was man eher aus B-Filmen kennt.

Sicherlich muss man dazusagen, dass die Nebenrollen in der Regel nicht allzu glĂ€nzend besetzt sind. Nur teilweise stĂ¶ĂŸt man da auf Gesichter, die man heute noch in anderen Serien sieht. Im Fall von Metzler und Radford, die in ihren Rollen maßgeblich zum fast schon wichtigsten Handlungsstrang der Serie beitragen, war mir das schauspielerische Können aber einfach zu wenig. Meinem subjektiven Empfinden nach, waren die Nebenrollen schon wesentlich besser besetzt.

GrundsĂ€tzlich wĂŒrde ich "Mutter und Kind" nicht als wirklich schlecht bezeichnen, weil im Ansatz schon starke Momente vorhanden sind - trotz Kromagg-Thematik, der die meisten hier ja mehr oder weniger skeptisch gegenĂŒberstehen. Leider blitzen diese wenigen Momente nur leicht auf und werden, vor allem durch die Nebendarsteller, regelrecht ausgebremst, und auch der feste Cast schafft es nicht, das Ganze wieder wettzumachen.


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Re: [62 | 4x14] Mutter und Kind / Mother and Child

#3

Beitragvon MartyMcFly » Mo 7. Apr 2014, 20:40

Das war eine passable gute Folge. Besonders nett fand ich, dass Wade mal wieder erwĂ€hnt wurde und sie "ziemlich nah" an ihr dran waren. Richtig und menschlich reagierte Remmy, der sofort wollte, das man sie sucht (sie war aber bereits weg). Quinn dagegen reagierte irgendwie emotionslos und kĂŒhl oder eigentlich garnicht, fĂŒr ihn ist Wade wohl schon abgehakt. Ich finde, sie hĂ€tten auch Quinn gefĂŒhlvoller reagieren lassen sollen, schließlich waren sie jahrelang Freunde! (oder sogar mehr als das). Das fand ich einfach falsch.

Mit einem Hummer durch den Wirbel...auch nicht schlecht. Die "gewaltige Masse" hat wohl den Slide nicht geschadet.

Nett auch, dass Quinn wieder mal erwÀhnte, dass der Timer eigentlich eine Anti-Schwerkraft Maschine hÀtten werden sollen, raus kam dabei aber "etwas anderes".
Interessante Story rund um die geheime Kromaggwaffe, dass sich als Virus gegen Kromagg DNA herausstellt, damit gleich zu Sponskos Beitrag...

Vorher noch zwei Zitate der Folge:
"Vielleicht sollten Sie auch garnicht nachdenken, sondern nur was fĂŒhlen"

"Wir sind, wer wir sind und wir leben jetzt hier"

Sponskonaut hat geschrieben: Dass Christinas Vater Jonathan gleich mal ein Geheimagent ist, der von diesem Virus weiß und natĂŒrlich auch Zugang zu einem Gegenmittel hat, das Christinas Baby verabreicht werden soll, ist natĂŒrlich wieder so ein "Zufall", der in der Geschichte nur als Mittel zum Zweck dient. ErzĂ€hlerisch ist das sicherlich keine Glanzleistung, aber um die Kromagg-Thematik ein bisschen voranzutreiben, wohl ein adĂ€quates Mittel. Gleiches gilt fĂŒr die Tatsache, dass Christina Wade gekannt haben soll und den restlichen Sliders versichert, dass sie ihnen keinerlei Schuld gibt. Da hat sich bei mir unweigerlich der Verdacht aufgedrĂ€ngt, dass man diese "nette kleine Geschichte" schlicht deswegen eingebaut hat, um Wades Verbleib einfach noch mal zur Sprache gebracht zu haben, um den Fans irgendwie Rechnung zu tragen.

Ja, das stimmt, da "passte" vieles zusammen, störte mich aber nicht groß, da wir schon in einigen Folgen zuvor, solche "ZufĂ€lle" erlebt haben...Abgesehen davon, fand ich es wie gesagt sehr nett, das endlich mal wieder Wade erwĂ€hnt wird.

Sponskonaut hat geschrieben:
Auch wenn es zu Beginn ein bisschen "Action" gibt, als die Truppe vor ihrem Slide vor den Kromaggs flĂŒchten muss, sich mit ihnen noch eine Verfolgungsjagd liefert, um von ihnen dann noch die Heimat-Koordinaten von Christinas Welt abzugreifen, handelt es sich grundsĂ€tzlich eher um eine ruhigere und emotionale Folge, die ihre StĂ€rken vor allem dann ausspielt, als Quinn, Colin, Maggie und Remmy in Jonathans Haus unterkommen. Da wĂ€re z.B. Remmys Appell an Jonathan oder auch Quinns GesprĂ€ch mit Maggie, in dem es ums Kinderkriegen geht. Allerdings gab es in der Serie schon derlei Szenen, die wesentlich "intensiver" dargestellt wurden und hier eher nur im Ansatz angedeutet werden.

Das man die Heimatkoordinaten von Christina so schnell hatte, fand ich auch irgendwie...ja kurios. Vom Auto aus, ins "Kromagg Netzwerk" eingeloggt und mal schnell die Koordinaten von Christina rausfischen, okay, gut, das "lass ich mal so gelten".
Die ruhigen und emotionalen Momente in dieser Folge gab es schon frĂŒher in dieser Serie wesentlich besser, da hast du recht, aber in Season 4 "geht wohl nicht mehr", so mein Gedanke. Na mal sehen, wie die nĂ€chsten Folgen werden.

Sponskonaut hat geschrieben: Erschwerend kommt hinzu, dass viele dieser Szenen von Christina (Natalie Radford) mitgetragen werden mĂŒssen, die das, wie ich finde, schauspielerisch nicht allzu besonders hinbekommt. Ihre Darstellung wirkt mir oftmals zu simpel und hat grundsĂ€tzlich nicht genug Tiefe, die diese Figur verdient hĂ€tte. Gleiches gilt fĂŒr Jim Metzler in der Rolle ihres Vaters Jonathan. FĂŒr meinen Geschmack ist sein Spiel ein wenig zu hölzern und unbeholfen. Vor allem zum Schluss, als er todesmutig in die SchĂŒsse des Kormaggs lĂ€uft, um sein Enkelkind zu retten. Das hat schon irgendwie etwas unfreiwillig Komisches, was man eher aus B-Filmen kennt.

3 Minuten vor Schluss dachte ich ja schon, die Folge endet mit einem echten "Knaller". Also das der Kromagg mit Kind und Serum gegen das Kromagg Virus wegslidet. Das was dann kam, war von der Story her gut, dass sich Vater fĂŒr sein Kind, fĂŒr sein Enkel, ja fĂŒr die seine ganze Welt, opfert, um den Kromagg aufzuhalten. Die Darstellung wie von Sponsko erwĂ€hnt, war weniger gut. Das hĂ€tte man doch besser drehen können.

Sponskonaut hat geschrieben: GrundsĂ€tzlich wĂŒrde ich "Mutter und Kind" nicht als wirklich schlecht bezeichnen, weil im Ansatz schon starke Momente vorhanden sind - trotz Kromagg-Thematik, der die meisten hier ja mehr oder weniger skeptisch gegenĂŒberstehen. Leider blitzen diese wenigen Momente nur leicht auf und werden, vor allem durch die Nebendarsteller, regelrecht ausgebremst, und auch der feste Cast schafft es nicht, das Ganze wieder wettzumachen.

Gebe dir recht, die Folge könnte stĂ€rker sein, vorallem wegen der Schauspieler, denn die Story ist ja gut. Colin war diesmal ĂŒberhaupt nur ein Statist.
Bin aber wie gesagt, halbwegs zufrieden mit dieser Folge.
Nochmals zum Schluss, da wĂ€re doch Platz gewesen fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren Handlungsstrang/Zweiteiler mit diesem Kromagg DNA Virus, hĂ€tte man den Kromagg mit dem Impfstoff "flĂŒchten lassen". Das wĂ€re ein "Wow" Ende gewesen. Fortsetzung folgt dann in der nĂ€chsten oder eine der nĂ€chsten Folgen...
Aber eine Art Kromagg Virus spielt ja in kommenden Folgen wieder mal eine Rolle, glaube ich, weiß aber jetzt keine Details, ich gehe auch davon aus, es hĂ€ngt nicht mit dieser Erde zusammen, die sich ja von den Kromagg durch diesen Virus befreit hat.

EDIT:
Ich grĂŒble noch ĂŒber das Review (Beste Bewertung und "vielleicht die beste Episode der Serie") dieser Episode von earthprime.com: http://earthprime.com/reviews/mother-an ... eview.html
Das kann doch nicht sein "ernst" sein, was der da schreibt, oder verstehe ich das ganze Review und die "Message" dahinter nicht, hmm, muss mir das nochmals genauer durchlesen. Crazy.


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Re: [62 | 4x14] Mutter und Kind / Mother and Child

#4

Beitragvon Sponskonaut » Di 8. Apr 2014, 09:45


MartyMcFly hat geschrieben:EDIT:
Ich grĂŒble noch ĂŒber das Review (Beste Bewertung und "vielleicht die beste Episode der Serie") dieser Episode von earthprime.com: http://earthprime.com/reviews/mother-an ... eview.html
Das kann doch nicht sein "ernst" sein, was der da schreibt, oder verstehe ich das ganze Review und die "Message" dahinter nicht, hmm, muss mir das nochmals genauer durchlesen. Crazy.

Danke fĂŒr den Link! Ich muss ja gestehen, dass ich mich bisher mit earthprime.com wenig bis gar nicht befasst habe, aber das Review habe ich mir jetzt mal durchgelesen und kann dir gerne mal meine Gedanken dazu schildern.

ZunĂ€chst mal muss man natĂŒrlich dazusagen, dass der Autor das Ganze aus Sicht der Kromaggs geschrieben hat, um mal die BeweggrĂŒnde und die Sichtweise dieser Rasse zu erlĂ€utern. Schade und ungeschickt finde allerdings, dass er in den letzten AbsĂ€tzen erst mehr oder weniger wieder ankĂŒndigt, nach diesem aus Kromagg-Sicht formulierten Appell, wieder zum Review zurĂŒckzukommen, um dann doch wieder in die Kromagg-Warte zu verfallen:

I apologize, this is not so much a review as it is a diatribe about Human misconceptions. Let us go back to the episode.

Jetzt muss man natĂŒrlich sagen, dass (wie das nun mal in Kriegen so ist) sich jede Seite irgendwie im Recht sieht und ihre eigenen Moralvorstellungen hat. Und das Review soll eben, wie gesagt, auch mal die andere Seite - in dem Fall die Sichtweise der Kromaggs - beleuchten.

Allerdings finde ich, dass Krollak hier ein bisschen ĂŒbertreibt, indem er die Episode fast schon zur Charakterstudie erhebt. Aber dafĂŒr ist die Story einfach zu simpel gestrickt, und ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass es tatsĂ€chlich die Intention der Autoren war, so eine tiefgrĂŒndige Message zu transportieren. Sollte das doch der Fall sein, dann wĂ€re sie arg subtil verpackt, was ich mir fĂŒr eine Sci-Fi-Serie aus der damaligen Zeit einfach nicht vorstellen kann.

Deswegen denke ich, dass Krollaks Bewertung hier so wohlwollend ausfĂ€llt, weil er zuviel in die Episode hineininterpretiert und den Autoren eine Absicht andichtet, die sich nur schwer belegen lĂ€sst. Wenn man nur mal berĂŒcksichtigt, aus welcher Zeit die Serie stammt und wie die ersten drei Staffeln schon gestaltet waren, dann wird man schnell feststellen, dass Krollaks Schlussfolgerungen doch arg konstruiert und weit hergeholt sind.


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