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[70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

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[70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#1

Beitragvon Alexslider » Mi 20. Nov 2013, 10:53


Auf einer öden, langweiligen Erde finden die Sliders erstmals eine konkrete Spur zu Quinns und Colins Eltern. Ein Schriftsteller, der Science-Fiction-Bücher über Dimensionsreisen verfasst, erzählt ihnen, dass er aus der gleichen Dimension stammt wie die Mallorys. Er hilft ihnen, in diese Dimension zu gelangen, und dort kommt es zu einem freudigen Familientreffen. Doch die Reise der Sliders ist immer noch nicht zu Ende...



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Sponskonaut
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Re: [70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mo 6. Jan 2014, 02:00

Nach "Blick in die Zukunft" wieder eine Folge, die wegen ihrer Machart ein bisschen aus dem Rahmen fällt. Insgesamt ein recht würdiges Finale für die 4. Staffel.

+++ ACHTUNG SPOILER!!! Nur zur Info: Ich setze mal nicht alles in die Anti-Spoiler-Funktion, damit das ganze Posting nicht so zerrissen aussieht. Wer die Episode also noch nicht gesehen hat, sollte sich meinen Kommentar vielleicht erst nach dem Schauen durchlesen! +++

Zunächst mal muss man erwähnen, dass die Episode schon zu Beginn eine der Kernfragen mehr oder weniger beantwortet, die man sich als Fan der Serie irgendwann unweigerlich stellt: Wie überleben die Sliders bzw. wie verdienen sie ihren Lebensunterhalt? Eine Frage, die in den vorangegangenen Staffeln und Episoden hin und wieder im Ansatz behandelt, bislang aber nie so "ausführlich" gezeigt wurde.

Da die Truppe eine relativ lange Zeit auf dieser Welt verbringen muss, suchen sich Quinn, Colin und Maggie Jobs, um über die Runden zu kommen. Während die Brüder an einer Tankstelle die Automechaniker geben, schlägt sich Maggie als Kellnerin durch. Letztere ist dann auch ziemlich entnervt von ihrem Job - eine Szene, in der man sie in ihrem Job in Aktion erleben darf, gibt es allerdings nicht -, während die Mallorys sich mehr oder minder mit ihrer beruflichen Situation abgefunden haben. Interessant ist an diesem Handlungsstrang, wie sehr sich die Sliders an das tägliche Abenteuer gewöhnt haben, es sogar vermissen und eigentlich gar nicht mehr so recht in das "9 to 5-Schema" passen. Ich finde, dass diese Unzufriedenheit, das Fernweh und die Abenteuerlust ganz gut in Szene gesetzt und von den Darstellern überzeugend rübergebracht wurden.

Dass es in dieser Welt nicht nur langweilig, sondern auch ziemlich ruhig ist, wird aber auch von den Schauplätzen bestens transportiert: erst das Motel, in dem die Gruppe abgestiegen ist, dann das abgelegene Haus im Grünen, in dem sie den Sci-Fi-Autoren Isaac Clark ausfindig macht, mit dem sie dann auf die vermeintliche Heimaterde der Mallorys slidet. Auch dieser Schauplatz ist für die Beschaulichkeit dieser "Exil-Erde" bezeichnet. Diese ruhige Atmosphäre spiegelt sich aber auch in den Figuren bzw. den Dialogen zwischen den Protagonisten wider. Prägnant ist das vor allem das Gespräch zwischen Colin und Isaacs Tochter Catherine, die übrigens von der späteren "Terminatrix" Kristanna Loken verkörpert wird. Die beiden sitzen da gemütlich auf der Veranda und "philosophieren" über das Leben und die Familie - eine schöne Szene.

Überhaupt muss man sagen, dass sich die Geschichte viel Zeit für die Figuren und zugegebenermaßen auch für die Kromagg-Thematik nimmt, was ich aber keineswegs störend fand, weil die Story hierbei ein gutes Stück vorangetrieben wird. Als die Sliders dann beschließen, mit Clark und seiner Tochter zu sliden, ist schon recht vorhersehbar, dass irgendwas nicht ganz koscher sein kann. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich (beim jetzigen zweiten Mal Gucken) nicht mehr daran erinnern konnte, welche Absichten Clark hatte. Sieht man die Folge also zum ersten Mal, bleibt dieser Handlungsstrang also recht spannend, trotz der ruhigen Erzählweise. Wahrscheinlich ist Letztere auch genau das, was dafür sorgt, dass sich die Spannung so behutsam aufbaut. Ihren action-reichen Höhepunkt findet die Episode allerdings erst zum Schluss, in Form der Verfolgungsjagd.

Während es allerdings relativ vorhersehbar ist, dass Quinn und Colin...

SpoilerZeigen
... keineswegs an ihre richtigen Eltern geraten, sondern an deren Doubles, die mit der Entwicklung ihrer "Superwaffe" die Kromaggs nicht nur geschlagen, sondern Unheil ĂĽber deren gesamtes Volk gebracht haben,...


... bleiben die Absichten Clarks lange unklar. Überragend fand ich es für die Kromagg-Geschichte aber, dass endlich mal nicht nur die bösen, augenfressenden Invasoren zu sehen waren, sondern auch mal die Bevölkerung! Ein Aspekt, den man als Zuschauer wahrscheinlich gar nicht so wirklich "auf dem Schirm" hat, beim Thema Krieg aber keinesfalls unbeachtet bleiben sollte.

Sehr rĂĽhrend kam dann auch noch Remmys Abschied daher, als sich Colin, Quinn und Maggie entscheiden, in der vermeintlichen Heimatwelt zu bleiben. In dieser Szene ist mir mal wieder aufgefallen, was fĂĽr eine sympathische Figur Rembrandt eigentlich ist, und wie wichtig er fĂĽr die Dynamik in der Gruppe immer war. FĂĽr mich sogar noch mehr als der Professor. Auf jeden Fall eine sehr bewegende Szene in einer generell recht emotionalen Folge.

Für mich ein inszenatorisch absolut solide gemachtes Finale, das in meinen Augen sogar irgendwie "Spielfilm-Format" hatte, weil es die Spannung so behutsam, aber trotzdem konsequent aufbaut. Hätte sich das Staffel-Finale auf zwei Episoden erstreckt und bspw. das langweilige Berufsleben der Truppe noch detaillierter dargestellt und womöglich auch die Suche nach Isaac Clark ausführlicher und abenteuerlicher erzählt, hätte es es tatsächlich ein abendfüllender Sci-Fi-Film werden können - so wie der Pilotfilm. Mal davon abgesehen, dass man die gesamte Story um die Kromaggs natürlich kennen sollte.

Dass das Finale eine ganz ungewohnte Atmosphäre hat, liegt wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass man ausnahmsweise mal nicht an den üblichen Drehorten gefilmt hat. Ein Absoluter Pluspunkt, wenn man bspw. an die "Heimatwelt" der Mallorys denkt, wo richtiges Großstadt-Feeling aufkommt. Oder auch Isaac Clarks Haus im Grünen, ebenfalls ein für die Serie ungewöhnlicher Schauplatz. Jedenfalls denke ich, dass die Kulisse hierbei einen sehr großen Anteil daran hat, dass die Episode nicht das "übliche" Sliders-Flair hat, sondern ansatzweise Spielfilm-Feeling aufkommen lässt.


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Re: [70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#3

Beitragvon MartyMcFly » Sa 3. Mai 2014, 17:19

Auch in dieser Folge ist eine "Message" eingebaut.
Eltern sind auch "nur" Menschen. So wie du und ich...
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Das wirklich als Sohn/Tochter zu begreifen, ist ein großer Schritt, um die Eltern, sowie deren Handlungen, etc. besser zu verstehen. (Wäre schön, wenn man das noch zu Lebzeiten begreift...)
Eine sehr sehr sehr gute Message.
Das kam im Gespräch von Colin und Terminatrix ähh die Augenweide Kristinna Loken vor ;)
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Im Original bringt man das ganze wieder mal besser rĂĽber:
Colin:
"I think the hardest thing about being a son or a daughter
is realizing that your parents try to do the best they can.
But they're only human.
We're just trying to get home.
That's all any of us|want to do."
Synchro:
"Ich glaube das schwerste daran Sohn oder Tochter zu sein ist,zu verstehen dass Eltern immer das Beste fĂĽr einen wollen, wir sind alle nur Menschen. Es zieht uns nachhaus, das ist es was wir immer wieder wollen."

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Crazy! Zum ersten Mal (!?) werden die Sliders von unten ausgespuckt, was natĂĽrlich die Umsetzung etwas schwieriger macht...man sieht hier wie Quinn irgendwie noch im Wirbel mit einem Bein steht...aha. ..

Und dann noch der Knaller mit der Riesenwelt, von der sie kamen... Coole Idee. Wohoo...und da hats einer auf Maggie abgesehen...Das letzte Mal sahen wir einen Riesenhasen in Exodus.
Wobei mir allerdings die "Sliders Physik" sagt, dass man nicht in zwei Welten, sowie man es hier sieht, gleichzeitig sein kann. Der Riese fasst mal schnell in die andere Welt...und zieht dann die Hand wieder zurĂĽck? Puh...
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Sponskonaut hat geschrieben: Dass es in dieser Welt nicht nur langweilig, sondern auch ziemlich ruhig ist, wird aber auch von den Schauplätzen bestens transportiert: erst das Motel, in dem die Gruppe abgestiegen ist, dann das abgelegene Haus im Grünen, in dem sie den Sci-Fi-Autoren Isaac Clark ausfindig macht, mit dem sie dann auf die vermeintliche Heimaterde der Mallorys slidet. Auch dieser Schauplatz ist für die Beschaulichkeit dieser "Exil-Erde" bezeichnet. Diese ruhige Atmosphäre spiegelt sich aber auch in den Figuren bzw. den Dialogen zwischen den Protagonisten wider.

Ja, die Welt in der die Sliders 3 Wochen verbringen mussten, fand ich auch sehr gut und mal anders in Szene gesetzt. Das man hier auch noch Science Fiction Bücher mit ins Spiel bringt, fand ich wunderbar, auch für die Atmosphäre. Isaac Clark muss natürlich eine Anspielung auf den Sci-Fi Autor Isaac Asimov sein.

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Ich habe die Folge vielleicht vor ca. 14 oder 15 Jahren oder so, also zur Erstausstrahlung, vermutlich also ersteinmal gesehen, daher konnte ich mich ĂĽberhaupt nicht mehr erinnern, was in dieser Folge so vor sich geht. Von dem Titel "Revelations" ("EnthĂĽllungen") versprach ich mir eigentlich viel. Das das ganze auch mit Quinn und seinen ECHTEN Eltern zu tun hat. Aber die EnthĂĽllung ist wohl , dass Isaac Clarks Buch auf (teilweise) Wahrheiten basiert, sowie seine wahre Rolle und Absichten in seiner Welt.

Sponskonaut hat geschrieben: Als die Sliders dann beschließen, mit Clark und seiner Tochter zu sliden, ist schon recht vorhersehbar, dass irgendwas nicht ganz koscher sein kann. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich (beim jetzigen zweiten Mal Gucken) nicht mehr daran erinnern konnte, welche Absichten Clark hatte. Sieht man die Folge also zum ersten Mal, bleibt dieser Handlungsstrang also recht spannend, trotz der ruhigen Erzählweise.

Es war für mich, wie das erste Mal gucken. Man fragt sich natürlich, wo ist da jetzt der Haken, kommen Quinn und Colin endlich auf ihre Heimatwelt und alles ist gut? Ich hoffte (weil es eben die letzte Episode in dieser Staffel und mit Quinn ist), dass das jetzt alles stimmt, Quinn wirklich endlich in seiner Heimatwelt ankommt und seine echten Eltern trifft...und das ganze noch ein versöhnlicher Abschluss der 4. Staffel wird.
Wo wir gerade bei Abschluss sind: Die lebensveränderten Ereignisse für Quinn und Maggie, die ein Leben voller Erinnerungen in der letzten Folge geschenkt wurden, wurde hier (wie erwartet) mit keinem Wort erwähnt. Nun könnte man das salopp so erklären, dass einfach diese Erinnerungen nicht von Dauer sind und nach und nach verschwunden seien. Dennoch ist mir das zuwenig!

ZurĂĽck zu Quinn und Colin und ihrer Heimatwelt:
Spätestens als die Sliders bei Quinn und Colins vermeintlichen Eltern eingetroffen sind, schwand die Hoffnung, dass es wirklich deren Eltern sind...
Es war (oder wäre) ein schönes wiedervereintes "Familientreffen" gewesen. Das Wiedersehen erinnerte an die Folge "Endlich zuhause!?".
Die Szenen rund um Remmys Abschied waren wirklich berĂĽhrend.
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Sponskonaut hat geschrieben:Überragend fand ich es für die Kromagg-Geschichte aber, dass endlich mal nicht nur die bösen, augenfressenden Invasoren zu sehen waren, sondern auch mal die Bevölkerung! Ein Aspekt, den man als Zuschauer wahrscheinlich gar nicht so wirklich "auf dem Schirm" hat, beim Thema Krieg aber keinesfalls unbeachtet bleiben sollte.

Genau, finde ich auch!

Sponskonaut hat geschrieben: Für mich ein inszenatorisch absolut solide gemachtes Finale, das in meinen Augen sogar irgendwie "Spielfilm-Format" hatte, weil es die Spannung so behutsam, aber trotzdem konsequent aufbaut. Hätte sich das Staffel-Finale auf zwei Episoden erstreckt und bspw. das langweilige Berufsleben der Truppe noch detaillierter dargestellt und womöglich auch die Suche nach Isaac Clark ausführlicher und abenteuerlicher erzählt, hätte es es tatsächlich ein abendfüllender Sci-Fi-Film werden können - so wie der Pilotfilm. Mal davon abgesehen, dass man die gesamte Story um die Kromaggs natürlich kennen sollte.

Dass das Finale eine ganz ungewohnte Atmosphäre hat, liegt wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass man ausnahmsweise mal nicht an den üblichen Drehorten gefilmt hat. Ein Absoluter Pluspunkt, wenn man bspw. an die "Heimatwelt" der Mallorys denkt, wo richtiges Großstadt-Feeling aufkommt. Oder auch Isaac Clarks Haus im Grünen, ebenfalls ein für die Serie ungewöhnlicher Schauplatz. Jedenfalls denke ich, dass die Kulisse hierbei einen sehr großen Anteil daran hat, dass die Episode nicht das "übliche" Sliders-Flair hat, sondern ansatzweise Spielfilm-Feeling aufkommen lässt.

Die Story und alles drumherum hätte wirklich Potenzial für ein "Spielform-Format" gehabt. Die Atmosphäre und Spannung, wie du sagtest kam schon so rüber. Wie wäre zB ein Zweiteiler zum Abschied gewesen? (In der Quinn und Colin allerdings wirklich auf deren Heimatwelt gelangen).
Vorallem war ich bei der Verfolgungsjagd am Schluss erstaunt. Das war ja eine "richtige" Verfolgungsjagd in der großen Stadt L.A.. Außergewöhnlich! Dementsprechend soll es die teuerste Episode der Staffel (oder Serie?) gewesen sein.

Ich fand ja die Schlusszene doch cool, als sie vom fahrenden Zug aus in den Wirbel sprangen. In denke mir, vollem in der 4. Staffel nichts dabei!
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Gleichzeitig allerdings, hätten so eine Szene (wie viele in der 4. Staffel) in der 1. oder 2. Staffel die Beteiligten nie zugelassen und wäre sowas wirklich am Anfang der Serie gezeigt worden, hätte ich mich vermutlich auch mehr aufgeregt. Denn der Zug bewegt sich in dieser Szene WEG vom Wirbel. Also die Sliders öffnen den Wirbel gegen der Fahrtrichtung! Also sie müssten sich eigentlich nach dem Öffnen des Wirbel von diesen eben mit enfternen, aber nein der Wirbel bleibt irgendwie bei ihnen "picken". Meine "Theorie": Der Timer bewirkt, dass der Wirbel bei Ihnen bleibt, oha.
Ich hätte das jetzt auch garnicht erwähnt, weils mir nix ausmacht, hätte ich es nicht woanders gelesen...

...und genau dazu möchte ich jetzt auch noch kommen.
Wie die vorige Folge (Blick in die Zukunft) wird auch diese Folge von zwei Kritikern von slidersweb und Earthprime mit der schlechtesten Bewertung bedient.
"Recall 317" http://slidersweb.net/blinker/reviews/317revel.htm
spricht von der Episode, von der er "am meisten enttäuscht" ist, weil es so "goddamn" sinnlos/zwecklos ist, wie er schreibt. Es sind wieder satte 60 Punkte voller Fehler und Mängel die er in seinem Review auflistet. Bei den meisten hat er natürlich recht, aber bei so einer Sichtweise und "Herausquetschen" unstimmiger Details, brauche ich mir die 4. Staffel garnicht anschauen.

Beim wichtigsten, meiner Meinung nach, gehe ich allerdings schon kurz darauf ein, bei Nr. 35 und Nr. 36, fragt er sich, wie sie denn nun aufeinmal den Slidecage (der die Heimatwelt von Quinn und Colin schützt) umgehen können (Clark wusste davon nichts), auch die Heimatkoordinaten hatten sie ja schon. Warum haben sie dann bis jetzt gewartet? Ja, das frage ich mich jetzt auch. Obwohls mir ziemlich egal ist ;) Da frage ich mich, hätte er es nicht bei den Koordinaten sehen können, dass diese sich von seinen unterscheiden? What...keine Ahnung.
Das nächste ist so gesehen eigentlich auch heavy (Nr. 42, 45, 53)
Quinn, Colin, Maggie bleiben auf dieser Welt und lassen Remmy ziehen um alleine so mir nichts dir nichts EarthPrime von den Kromaggs zu befreien, mithilfe von Clark, von dem er noch die Informationen für die Kromagg Waffe holen will. Weiters stellt sich die Frage, woher Quinns Double Eltern die richtigen Koordinaten von Remmys Heimatwelt parat haben...aber das (inkl. das mit dem Slidecage) ist ja hinfällig, weil es eben nicht die richtige Heimatwelt von Quinn und Colin war, und auch nicht ihre richtigen Eltern...und daher waren das wahrscheinlich auch nicht die richtigen Koordinaten für EarthPrime, die sie Remmy gegeben haben.
Weiters muss man schon nachfragen, warum Quinn Wade, sowie seine Mutter (die eben seine Mutter auf EarthPrime war) einfach so im Stich lässt und anscheinend nichts mehr beitragen möchte um sie zu finden und zu befreien? Das mit Wade stoß mir in einer der vorigen Folgen schon auf. Aber ich muss zugeben, ich hab bei diesen Abschiedszenen in dieser Folge, garnicht an das alles gedacht. Vorallem um diese Misspunkte geht es auch in der Review von EarthPrime.

Das man sich (so wie wir) auch fĂĽr die Folge begeistern kann zeigt eine zweite Kritik von slidersweb, die auch die guten Seiten der Folge beleuchtet!

Und zum Schluss noch interessatnes hinter dieser Finalepisode der 4. Staffel:
http://earthprime.com/episode-guide/revelations.html
So what’s the titular revelation? That the script was significantly retooled — and the real story never made it to screen, according to Marc Scott Zicree at Dragon*Con.

LOL. Titel "Revelation", also die Enthüllung, dass das Skript maßgeblich umgeändert wurde. Die ursprünglich erdachte Story hat es also nicht geschafft auch gefilmt zu werden.
Was war also die ursprĂĽngliche Story?

Die Produzenten hatten einen anderen Plan für Colin. Was wir in "Exodus" und "Genesis" gesehen haben, war NICHT Earth Prime. Colin, geklont von Quinns DNA in der Folge "Invasion", sollte nur in die Sliders Truppe eingeschleust werden, damit die Kromaggs in ihre Heimatwelt "Kromagg Prime" zurückkehren können.
Die Sliders sollten in dieser Folge nach Kromagg Prime zurĂĽckkehren und somit haben auch die Kromaggs ihre groĂźe Heimkehr.

Diese Idee wurde schließlich mitte der Staffel wieder verworfen, als man sich dazu entschloss, dass Colin nun doch "mehr" sein soll...als nur ein Kromagg Bösewicht...In der Folge "Lipschitz Live" sah man ja zum ersten Mal ein Double von Colin und damit war das ganze erledigt.

Looking at certain clues in prior episodes — particularly Colin’s quantum signature varying from Quinn’s in The Alternateville Horror — it’s clear that production had a plan for his character that would eventually play a part with the season-long Kromagg arc.

Initially, the Sliders were to return to Kromagg Prime in “Revelations,” and up until Isaac Clarke’s change of the dimensional coordinates the script went largely unchanged. However, after sliding with Isaac and his daughter, Colin was supposed to begin acting very strangely.

Why? He was really a Kromagg plant — created from Quinn’s DNA (taken in Invasion and designed to infiltrate the Sliders’ journey towards home so the Kromaggs could have a vicious homecoming. The microdots? Pure fabrications.

And was that Earth Prime they landed on in Genesis and The Exodus? Nope.

The Colin arc would have ended in Quinn and Colin fighting as the Kromaggs triumphantly return to their homeworld. So what happened?

Executive Producer David Peckinpah nixed the idea. It’s also speculation that with Jerry O’Connell on board as a producer (and a potential 5th season), Colin was deemed more long-term than the fourth season villain, and keeping him a willing Sliders would let him return to the series if need be.

According to the Dimension of Continuity, Lipschitz Live was Peckinpah’s excuse to force the change of direction midseason, as the Colin clone negated the idea that Colin was a one-of-a-kind machination of the Kromaggs.

Wobei ich hier bei dieser Version allerdings eines nicht verstehen kann, warum Kromagg Prime? Warum konnten die Kromaggs nicht nach Kromagg Prime und brauchten die Sliders dafür? Wurde mal in der 4. Staffel mal erwähnt, was mit Kromagg Prime ist? Würde die Story (zumindest bis Mitte der 4. Staffel) Sinn machen? Verstehen die mit Kromagg Prime etwas anderes als wir? Vielleicht kann mich jemand aufklären.


So das genĂĽgt jetzt aber...Eigentlich wollte ich diesmal meinen Beitrag kurz halten, aber dann sinds wieder Stunden mit Nachlese geworden, eieieiei... [rollendeaugen]
Bei der 5. Staffel muss ich mich aber zurĂĽcknehmen.


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Re: [70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#4

Beitragvon Alexslider » Sa 3. Mai 2014, 18:42


Wobei ich hier bei dieser Version allerdings eines nicht verstehen kann, warum Kromagg Prime? Warum konnten die Kromaggs nicht nach Kromagg Prime und brauchten die Sliders dafür? Wurde mal in der 4. Staffel mal erwähnt, was mit Kromagg Prime ist? Würde die Story (zumindest bis Mitte der 4. Staffel) Sinn machen? Verstehen die mit Kromagg Prime etwas anderes als wir? Vielleicht kann mich jemand aufklären.

Kromagg Prime ist hier die eigentliche Heimaterde von Quinn und Colin! Die Ursprungswelt der Kromaggs. In Staffel 2 muss es sich um ein anderen Kromagg Prime gehandelt haben. Entweder um ein neue eroberte Erde oder es ist ein anderer Stamm der Magg. Denn in "Familientreffen" gibt es ja auch einen anderen Stamm zu denen die man beispielsweise in "Woher kommst du, Quinn" sah. In 4x22 waren die Kromaggs die unterdrĂĽckte Rasse.

Die Sliders brauchten sie in dem Sinne nicht. Eher die beiden Mallorys mit ihrer DNA um den Slidecage zu umgehen!

Achja... der Quinn aus "Das Böse im Nebel" hat wohlmöglich auch wieder einem anderen Stamm das Sliden beigebracht...


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Re: [70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#5

Beitragvon MartyMcFly » Mo 5. Mai 2014, 19:20


Alexslider hat geschrieben:
Kromagg Prime ist hier die eigentliche Heimaterde von Quinn und Colin! Die Ursprungswelt der Kromaggs. In Staffel 2 muss es sich um ein anderen Kromagg Prime gehandelt haben. Entweder um ein neue eroberte Erde oder es ist ein anderer Stamm der Magg. Denn in "Familientreffen" gibt es ja auch einen anderen Stamm zu denen die man beispielsweise in "Woher kommst du, Quinn" sah. In 4x22 waren die Kromaggs die unterdrĂĽckte Rasse.

Die Sliders brauchten sie in dem Sinne nicht. Eher die beiden Mallorys mit ihrer DNA um den Slidecage zu umgehen!

Achja... der Quinn aus "Das Böse im Nebel" hat wohlmöglich auch wieder einem anderen Stamm das Sliden beigebracht...

Genau, dass mit Kromagg Prime von Staffel 2 (Invasion) hat mich irritiert, das passte nicht zusammen. Thanks fĂĽr die Infos.
In der Folge 4x03 wird ja so einiges erklärt. Wie ich jetzt - von meinem eigenen Beitrag, lol - nachgelesen habe. Ist ja auch schon fast 2 Jahre her...

Die angesprochene Sache mit der ursprünglichen Idee der Macher für die 4. Staffel (Colin als Klon,etc.) und das das Staffelfinale eben ganz anders ausfiel als anfangs geplant, wurde hier in einem Beitrag von Capeträger aus seiner Sicht gut zusammengefasst.


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Re: [70 | 4x22] Familientreffen / Revelations

#6

Beitragvon Lupos » Mo 5. Mai 2014, 19:52

Der Quinn aus Das Böse im Nebel ist der Quinn aus der Pilotfolge wo er die Formel zuende gebracht hat


wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge

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