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[68 | 4x20] Der Abgrund / The Chasm

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[68 | 4x20] Der Abgrund / The Chasm

#1

Beitragvon Alexslider » Di 19. Nov 2013, 22:34


Die Sliders lernen diesmal eine Gesellschaft kennen, die in tiefster Ruhe und Frieden lebt. Dieses Paradies ist jedoch nur dadurch möglich, dass in regelmäßigen Abständen ein "Auserwählter", der die negativen Gefühle aller anderen in sich trägt, in einen tiefen, mysteriösen Abgrund springt. Während die Sliders versuchen, sich in dieser Gesellschaft zurecht zu finden, wird Rembrandt zum nächsten Auserwählten.



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Re: [68 | 4x20] Der Abgrund / The Chasm

#2

Beitragvon Sponskonaut » Sa 4. Jan 2014, 02:44

"Der Abgrund" ist für mich eine eher schwächere Episode, auch wenn es den ein oder anderen interessanten Aspekt (vor allem zum Ende hin) dann doch gibt.

Zu Beginn ist bei mir schnell "Stephen-King-Stimmung" aufgekommen: eine amerikanische Kleinstadt, bunte 50er-Jahre-Kulisse, eine sekten- und eigenartige Bevölkerung, ein übernatürliches Phänomen und letztlich noch ein paar Leute, die dem ganzen Mysterium auf die Schliche kommen wollen. Das sind alles Zutaten, die sehr oft in Geschichten von Stephen King verarbeitet werden. Ich würde sogar sagen, dass man (sofern man den ganzen Sliders-Kontext mal außen vor lässt) fast schon meinen könnte, es mit einer King-Verfilmung zu tun zu haben. Sogar der Titel wäre eines King-Romans würdig. [zwinker]

Aber auch wenn ich ein Fan des Autoren bin und viele filmische Adaptionen seiner Werke mag, habe ich mich beim Schauen dauernd gefragt, ob diese Machart überhaupt zu Sliders passt. Die größte Krux bei dieser Folge ist aber mal wieder, dass man überhaupt nichts über die Welt erfährt, sondern sich nur mit einem einzelnen mysteriösen Phänomen konfrontiert sieht - das es im Prinzip auf jeder Welt geben könnte.

Im Prinzip dümpelt die ganze Episode auf konstantem "Spannungs-Niveau" vor sich hin und bietet eigentlich keine herausragenden Höhepunkte. Bei der Szene, in der Remmy in den Abgrund springt, ist eigentlich auch klar, dass man ihm am Ende sowieso wieder sieht.

Interessant wird es aber in den Passagen, in denen Remmy und Maggie - ihre Stimmen kommen in diesen Szenen aus dem Off - diese depressiven Phasen durchleben und Selbstreflexion betreiben. Bei Rembrandt ist schon interessant zu beobachten, wie er das bisherige Slider-Leben sieht und wie ihn die Kromagg-Kriegsgefangenschaft geprägt hat. Aber noch prägnanter wird es bei Maggie, die wirkliche Zweifel an ihrer Position in der ganzen Gruppenkonstellation hegt. Zum einen glaubt sie, dass sie für die anderen mehr oder weniger ein unwürdiger "Wade-Ersatz" ist, und zum anderen wird mal wieder deutlich, dass sie für Quinn definitiv mehr als nur eine platonische Freundschaft empfindet. Leider muss ich an dieser Stelle aber gestehen, dass Kari Wuhrers schauspielerische Leistung sich in dieser Hinsicht doch arg in Grenzen hält. War jedenfalls mein subjekiver Eindruck. Ich finde, sie hatte im Verlauf der Serie schon wesentlich stärkere Szenen.

Ein bisschen dürftig fand ich zum Schluss auch die Auflösung des ganzen Mysteriums. Gerade bei einer Sci-Fi-Serie wie Sliders, in der ja öfter mal mit wissenschaftlichen und technischen Begriffen um sich geworfen wird, hätte ich schon erwartet, dass diese ganze "Emotions-Übertragungs-Sache" ein wenig detaillierter beleuchtet und erklärt wird. Vor allem an der Stelle, an der Quinn schon sagt, dass sich die Truppe mehr oder weniger mit solchen Technologien auskennt. Leider fällt das mehr oder weniger komplett unter den Tisch.

Das Finale kann man, wie ich finde, auch nicht als wirklichen Höhepunkt der Geschichte bezeichnen, weil es dann auch nicht allzu spannend ausfällt. Interessant ist aber noch Quinns Kommentar, kurz vor dem Slide. Da sagt er dann sowas wie: "Wir können keinem vorschreiben, was richtig oder falsch ist. Wir können nur andere Blickwinkel aufzeigen." Keine Ahnung, ob ich das noch exakt zusammengekriegt habe, aber so in etwa war das Zitat. Auf jeden Fall fragt sich die Truppe zum Schluss, inwieweit ihr Eingreifen überhaupt legitim ist - ein interessanter Punkt, der im Verlauf der Serie eigentlich immer mal wieder auf den Tisch kam und mit dem Quinns Statement schon irgendwie final beantwortet wird. Zumindest sehe ich das so. [zwinker]

Prinzipiell würde ich jetzt behaupten, dass "Der Abgrund" eine emotionale Folge ist. Allerdings hatte ich im Nachhinein das Gefühl, dass das ganze mysteriöse "Abgrund-Ding" irgendwie zu lange gedauert und damit die eigentliche Kernaussage mehr oder weniger überlagert hat. Erschwerend kam noch Kari Wuhrers nicht besonders überzeugende Darstellung hinzu, sodass man wohl eher sagen kann, dass es eine Episode über Emotionen ist. Nur hatte ich das Gefühl, dass die Umsetzung nicht der Thematik gebührend Rechnung getragen hat.


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Re: [68 | 4x20] Der Abgrund / The Chasm

#3

Beitragvon MartyMcFly » Do 24. Apr 2014, 21:19

Eine der schlechtesten Episoden dieser Staffel. Das beste ist, wie Sponsko schon erwähnte, dass was man von Maggie und Remmy erfährt.
Sponskonaut hat geschrieben: Interessant wird es aber in den Passagen, in denen Remmy und Maggie - ihre Stimmen kommen in diesen Szenen aus dem Off - diese depressiven Phasen durchleben und Selbstreflexion betreiben. Bei Rembrandt ist schon interessant zu beobachten, wie er das bisherige Slider-Leben sieht und wie ihn die Kromagg-Kriegsgefangenschaft geprägt hat. Aber noch prägnanter wird es bei Maggie, die wirkliche Zweifel an ihrer Position in der ganzen Gruppenkonstellation hegt. Zum einen glaubt sie, dass sie für die anderen mehr oder weniger ein unwürdiger "Wade-Ersatz" ist, und zum anderen wird mal wieder deutlich, dass sie für Quinn definitiv mehr als nur eine platonische Freundschaft empfindet. Leider muss ich an dieser Stelle aber gestehen, dass Kari Wuhrers schauspielerische Leistung sich in dieser Hinsicht doch arg in Grenzen hält. War jedenfalls mein subjekiver Eindruck. Ich finde, sie hatte im Verlauf der Serie schon wesentlich stärkere Szenen.

Kari Wuhrer war wirklich schon besser. Naja es passt zum Bild der ganzen Episode. Kari Wuhrers Kommentar zu dieser Episode:
“I spent an entire episode crying my eyes out,” she explains. “It was horrible, I couldn’t wait for that show to be over.”


Sponskonaut hat geschrieben: Interessant ist aber noch Quinns Kommentar, kurz vor dem Slide. Da sagt er dann sowas wie: "Wir können keinem vorschreiben, was richtig oder falsch ist. Wir können nur andere Blickwinkel aufzeigen." Keine Ahnung, ob ich das noch exakt zusammengekriegt habe, aber so in etwa war das Zitat. Auf jeden Fall fragt sich die Truppe zum Schluss, inwieweit ihr Eingreifen überhaupt legitim ist - ein interessanter Punkt, der im Verlauf der Serie eigentlich immer mal wieder auf den Tisch kam und mit dem Quinns Statement schon irgendwie final beantwortet wird. Zumindest sehe ich das so. [zwinker]

Genau, zum Schluss wie immer das Beste...dazu auch bildlich gut umgesetzt, hier nochmal die Schlussszene:



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Re: [68 | 4x20] Der Abgrund / The Chasm

#4

Beitragvon Lupos » Do 24. Apr 2014, 22:02

Ich fand die Folge auch nicht so besonders ..der Anfang ging ja noch ..Die ganze Story an sich hat mir wenig gefallen ..
Aber mischt sich Quinn nicht ständig in die Belange in der Welten die sie besliden ???? [hmm]


wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge

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