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Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

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Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#1

Beitragvon MartyMcFly » Mi 23. Mär 2016, 00:09

Damit die Motivation noch ein bisschen steigt und auch weil ein frischer Sliders Thread mal fällig ist, gibts hier nun auch unser "Sliders Rewatch" von seriengeeks.de / Sliders Talk Center.

Sponsko und ich haben nun frisch angefangen mit dem Sliders gucken, jeder kann sich gerne dazugesellen und anfangen mit seinem persönlichen "Sliders Rewatch", egal wann, egal wo ;)

Gleichzeitig dient dieser Thread fĂĽr die 1. Staffel, fĂĽr ein Fazit nach der 1. Staffel, Gesamtmeinung dieser Staffel, usw...kommt dann hierrein.

Meinungen und Beiträge zu den Episoden selbst, kommen dann in die jeweiligen Threads:
1. Staffel

-------

In unregelmäßigen Abständen, je nach Lust und Laune, werde ich bei mir das Episoden schauen gestalten. So und wie schon an anderer Stelle erwähnt, suchte ich noch nach einem gewissen "Kick", etwas um die Motivation wieder Sliders zu schauen hochzuschrauben und tatsächlich (und diesmal ziehe es durch) ich schaue Sliders nun im Originalton. Vorest nehme ich mir Staffel 1 und Staffel 2 vor.

Und es war die richtige Entscheidung. Was ist anders:
Im englischen Original erlebe ich die Hintergrundtöne, die sogenannten Nebengeräusche viel intensiver, nicht nur das, auch generell ist die Musik bzw. die Spannungsmusik ein zusätzlich gesteigertes Erlebnis, hier sei angemerkt, dass diese im Pilotfilm sehr gut gemacht worden ist, was mir jetzt wiedereinmal aufgefallen ist.
Das "intensivere" Erlebnis hat für mich drei Gründe: Zum einen bin ich mehr konzentriert beim Zuhören, denn bei der englischen Sprache muss schon aufgepasst und mitgedacht werden was gesagt wird und das erhöht die Aufmerksamkeit. Zum anderen höre ich bei dieser Aufmerksamkeit wieder Dinge, die ich bei der deutschen Version schon längst "überhöre", einfach deswegen weil ich die deutsche Tonspur schon ziemlich intus habe. Zum dritten machts sicher auch die Tonmischung aus. Während bei der deutschen Tonspur alles wie aus einem Guss klingt, hört man aufgrund der Tatsache, dass die Sprache eben live während des schauspielerns aufgenommen wird, die Unterschiede der Töne besser raus bzw. einfach deutlicher. Aber so ein Experte bin ich da auch nicht...

Jedenfalls ist auch die englische Sprache interessant. Ich schalte zusätzlich die englischen Untertitel hinzu, damit mir auch nichts entgeht. Redewendungen zu bestimmten Szenen zu hören, die man einfach nicht ins Deutsche übersetzen kann, ist durchaus auch ein Vergnügen. Bestimmte Unterschiede zur deutschen Synchro, die mir jetzt besonders aufgefallen sind, werde ich dann in den entsprechenden Episodenthreads schreiben. Ich mache aber keine 1:1 Analsye, da ich ja nur mit der Originaltonspur jetzt schauen werde (und nicht doppelt).

Insgesamt also viel "neues" an Sliders, das man begutachten kann und ich habe wieder so ein freudiges Vorfreudegefühl in der Magengegend (ähnlich bei den heutigen Serien) auf die nächste Episode.

-------

Ich möchte jetztmal hatuks teilweise aus einem anderen Thread zitieren, hinsichtlich auch die von Sponskonauts beschriebener Leichtigkeit am Anfang der Serie (Staffel 1, Staffel 2):
Ich habe übrigens auch eine These, was da (neben Qualitätsmängeln und Phantasielosigkeit) am Ende schiefgegangen ist: Das ist genau der Punkt Spaß. Die Serie hat als nette Nachmittagsunterhaltung angefangen, mit vielen witzigen Elementen, etwas Satire und originellen Figuren. Es gab zwar immer Gefahren, die für Spannung sorgten, aber trotzdem hatte man nie das Gefühl, daß es bitterer, tödlicher Ernst mit Alptraumstimmung und einer Prise Hoffnungslosigkeit ist, wie sich das schon in Staffel 3 langsam etabliert. Die Folgen hatten immer eine gewisse Leichtigkeit. Ich hatte dazu Vertrauen gefaßt, daß die Sliders schon immer überleben, sich gegenseitig nicht im Stich lassen und sich trotz mancher Konflikte doch letztendlich richtig mögen. Das hat mir gefallen. Mein intuitiver Eindruck ist, daß diese wichtigen Elemente schon in Staffel 3 langsam verloren gingen, die Stimmung dunkler wurde, die Welten irrwitziger, und spätestens in dem Moment, in dem Arturo stirbt, ist auch das Grundvertrauen weg.

Ich kann das nur wieder unterstreichen.
Der Spaß, die Leichtigkeit, die Spannung, die richtige Dosis Ernst, sowie die Harmonie und die Atmosphäre sind das Herz von Sliders, dass leider mit Staffel 3 abhanden gekommen ist.

Mal sehen, wie ich das mit dem Rewatch wieder erlebe, bin gespannt. Erstmal ist hier die 1. Staffel dran.


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#2

Beitragvon Sponskonaut » Mi 23. Mär 2016, 09:26

Schön, dass du diesen Thread angelegt hast! [daumen] Ist vielleicht gar nicht so verkehrt, um die "neuen" Aspekte, die man so aufnimmt, gebündelt zu haben, sodass sie nicht untergehen.

Ich will dann auch gleich mal auf hatuks' Aussage eingehen:

Auch wenn ich ihr ebenfalls weitgehend Recht gebe, denke ich, dass sie (als großer Arturo-Fan) ein bisschen "befangen" ist. Ich empfand es jedenfalls nicht so, dass das "Grundvertrauen" mit seinem Ausscheiden verlorengegangen ist. Natürlich - und darüber braucht man eigentlich auch gar nicht diskutieren - geht prinzipiell nichts über den Original-Cast, was nicht nur für Sliders gilt. aber ich denke sogar, dass es ziemlich gut geklappt hätte, wenn die Besetzung stimmiger gewesen wäre und man die Abgänge gleichwertig kompensiert hätte.

Der "Physik-Nerd" Quinn hatte mit Arturos Abgang keinen mehr, mit dem er sich auf diesem fortgeschrittenen Level austauschen konnte. Und wenn man dann noch die Konstellation mit Maggie und Wade bedenkt - habe ich das richtig in Erinnerung, dass sich die beiden Darstellerinnen auch hinter den Kulissen nicht gut verstanden haben? -, dann musste die grundsätzliche Harmonie ja flöten gehen. Man hat zwar noch versucht, das Ganze irgendwie "auszutarieren", indem man Wade als eher emotionalen und Maggie als toughen weiblichen Part dargestellt hat. Aber insgesamt war das sicherlich ein recht hilfloses Unterfangen.

Legt man aber zu Grunde, dass es in der 4. und 5. Staffel immer wieder Episoden gibt, in denen irgendwie das alte "Sliders-Feeling" aufkommt, dann denke ich, dass es auch mit einem komplett anderen Cast hätte funktionieren können, sofern man eine gleichwertige und hamonische Besetzung auf die Beine gestellt und die Rollenverteilungen mehr oder weniger beibehalten hätte.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass der "Verlust" der Leichtigkeit weniger von der Besetzung, als vielmehr von der ganzen Story abhängig ist. Die Kromagg-Invasions-Thematik musste früher oder später dafür sorgen, dass es wesentlich düsterer wird. Ich meine, wovon wir hier reden, ist ein Kriegs-Szenario. Wie hätte man den Fokus also weiterhin glaubwürdig auf Abenteuerlust und Leichtigkeit setzen können?


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#3

Beitragvon Sponskonaut » Mi 23. Mär 2016, 22:46

Nachdem ich nun mit den ersten fĂĽnf Episoden (den zweiteiligen Piloten miteingeschlossen) durch bin, will ich Euch mal eben ein paar EindrĂĽcke mitteilen, die ich im Laufe des aktuellen Rewatch gewonnen habe. [zwinker]

Grundsätzlich kann ich mich erstmal voll und ganz Marty anschließen: Nachdem ich die Serie lange Zeit habe ruhen lassen, weil ich mich mehr oder weniger daran sattgesehen habe, kann ich jetzt guten Gewissens sagen, dass der alte Zauber zweifelsohne wieder da ist! [yeshappy] Jedenfalls habe ich das Gefühl, wieder "voll drin" im Sliders-Universum sein, was vermutlich nicht zuletzt der Verdienst der sehr starken Pilotfolgen ist.

Aber auch den darauffolgenden Episoden kann ich gewisse Spielfilm-Qualitäten nicht absprechen. Mir ist das z.B. in "Der korrupte Sheriff" aufgefallen. Da sind zum einen Schnitte, Kameraeinstellungen und Außenaufnahmen, die man so geballt in den späteren Staffeln nicht mehr sieht, und zum anderen habe ich auch den Eindruck, als ob man sich bei Kulisse und Requisiten mehr Mühe gegeben hat. Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass teilweise scheinbar mehr Nebendarsteller und Statisten involviert waren. All diese Aspekte verleihen den ersten Episoden tatsächlich Spielfilm-Charakter - jedenfalls in dem Rahmen, der in den 90ern gemeinhin "Standard" war. [zwinker]

Es wird jetzt sicherlich noch spannend zu beobachten, ab wann dieser Spielfilm-Charakter tatsächlich verlorengeht. Sicherlich war das eine Sache des Budgets, aber grundsätzlich macht es schon einen enormen Unterschied, wenn man mal mit den Episoden vergleicht, die weitgehend auf dem Studio-Gelände entstanden sind.

Auf jeden Fall finde ich es sehr bezeichnend, wie fesselnd die 1. Staffel immer noch ist, als für den Zuschauer alles noch neu und die Welten unerforscht waren. Wir hatten es an anderer Stelle ja schon erörtert: Die "alten Werte" (nämlich das Erforschen neuer Welten und dieser homogene Mix aus Abenteuer, Drama, Spannung und Humor) machen die Serie so sympathisch und aufregend.


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#4

Beitragvon Sponskonaut » Do 24. Mär 2016, 08:45

Im Zuge des Rewatchs und der Episode "Reise durch das Zeitloch", ist mir so eine Idee gekommen, die vielleicht ganz reizvoll klingt. [hmm] In dieser Folge sieht man ja auch in beiden Welten das FBI.

Wäre es nicht ein coolerer Handlungsstrang gewesen, statt den Kromaggs die Jagd des FBI nach den Slidern zu thematisieren? Eine Jagd, die sich quasi zu einer interdimensionalen Ermittlung ausweitet, weil das Sliden vielleicht schon vor Quinns Entdeckung von Geheimdiensten und Regierung genutzt worden wäre? [hmm] Das hätte schon wieder ganz andere Möglichkeiten geboten, als es mit der Kromagg-Thematik der Fall ist...

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr "ärgert" es mich, dass man unbedingt diese relativ "altbackene" und schon oft dagewesene "Außerirdischen-Invasions-Sache" als roten Faden in der Story verwursten musste. [nope] Auch wenn ich sagen muss, dass ich damit schlussendlich doch einigermaßen einverstanden bin, weil es am Ende schon die eine oder andere starke Folge hervorgebracht hat. Trotzdem bleibe ich dabei, dass es (nur weil es eine Sci-Fi-Serie ist) nicht zwangsläufig eine interdimensionale Kriegs-Geschichte hätte sein müssen. Schade, dass man in der Hinsicht soviel Potential verschenkt hat.


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#5

Beitragvon MartyMcFly » Do 24. Mär 2016, 22:18

Wie ich sehe, hast du den Sponsko Turbo wieder gezĂĽndet, hehe ;)
So schnell gehts bei mir aber definitiv nicht ;)

Sponskonaut hat geschrieben:
Legt man aber zu Grunde, dass es in der 4. und 5. Staffel immer wieder Episoden gibt, in denen irgendwie das alte "Sliders-Feeling" aufkommt, dann denke ich, dass es auch mit einem komplett anderen Cast hätte funktionieren können, sofern man eine gleichwertige und hamonische Besetzung auf die Beine gestellt und die Rollenverteilungen mehr oder weniger beibehalten hätte.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass der "Verlust" der Leichtigkeit weniger von der Besetzung, als vielmehr von der ganzen Story abhängig ist. Die Kromagg-Invasions-Thematik musste früher oder später dafür sorgen, dass es wesentlich düsterer wird. Ich meine, wovon wir hier reden, ist ein Kriegs-Szenario. Wie hätte man den Fokus also weiterhin glaubwürdig auf Abenteuerlust und Leichtigkeit setzen können?

Du sprichst einen interessanten Aspekt an. Jeder ist so fokussiert auf das Originalteam, was ja seine Begründungen hat, allerdings auch mit anderer guter Besetzung plus eben richtiger Story hätte wir Freude am Sliders Feeling haben können. Auch in Season 4 und 5, wie du schon sagtest, waren ein paar Episoden darunter (wenn auch in der Minderheit). Insgesamt hat sicher die Kromagg Thematik vieles zerstört plus die "Verwürfnisse" und wohl auch Harmonieverlust hinter den Kulissen.


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#6

Beitragvon Sponskonaut » Sa 26. Mär 2016, 00:37


MartyMcFly hat geschrieben:Wie ich sehe, hast du den Sponsko Turbo wieder gezĂĽndet, hehe ;)

Ja, absolut! [lachen1]

Ich bin jetzt sogar (Ostern sei Dank! [zwinker] ) schon komplett mit der 1. Staffel durch und war doch ein wenig überrascht, dass ich derart durchgerauscht bin. Eigentlich hatte ich so Mitte der Staffel die Befürchtung, dass ich doch wieder frühzeitiger aufhöre, als ich es eigentlich vorhatte. Aber okay, ging mir dann doch leichter von Hand. [zwinker]

Zur 1. Staffel kann ich jedenfalls konstatieren, dass das "alte" Sliders-Feeling anscheinend immer wieder aufkommen kann, gesetzt den Fall, dass man wirklich eine gewisse Zeit hat verstreichen lassen, in der man die Serie gar nicht mehr geguckt hat. Anscheinend war das bei mir jetzt der Fall.

Allerdings habe ich mit dem Abschluss der 1. Season auch so ein merkwürdiges Gefühl, das sich nur schwer beschreiben lässt. Aber ich versuche es mal: Grundsätzlich finde ich schon, dass die Auftakt-Staffel eine runde Sache ist. Für die Protagonisten ist alles noch neu und aufregend, wie schon mal gesagt, steht das Erforschen der neuen Welten im Vordergrund, und man hat die vier Abenteurer schon ins Herz geschlossen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. Nicht mal wegen des Cliffhangers, sondern dass es noch wesentlich interessantere Geschichten geben müsse, die man in der Serie verarbeiten könne. Man kann sagen, dass ich die 1. Staffel mehr oder weniger als "Vorspeise" oder Vorgeschmack gewertet habe und sie meine Erwartungshaltung noch geschürt hat.

Jetzt wird es wahrscheinlich spannend sein zu beobachten, ob die 2. Staffel diese Erwartungen erfüllen kann. Mir ist schon klar, dass ich alle Episoden schon mehrfach gesehen habe. ich muss aber auch gestehen, dass ich mich an vieles tatsächlich kaum noch erinnern konnte. Alles in allem kann ich also sagen, dass ich mir jetzt vorgenommen habe, nach jeder Staffel gar nicht mal so sehr die einzelnen Episoden oder den Gesamteindruck zu bewerten, sondern ein Fazit darüber zu ziehen, was für eine Erwartungshaltung auf das noch Folgende ich im Laufe des Schauens entwickelt habe. Na ja, ich hoffe, ihr wisst in etwas, was ich damit meine. Ist aber auch schon spät und mir fallen langsam die Augen zu... [zwinker]

Nach der 1. Staffel in meinem persönlichen Rewatch, kann ich jedenfalls sagen, dass ich irgendwie noch mehr erwarte, weil es gefühlt "noch nicht alles" gewesen sein kann. Vielleicht liegt dieses Gefühl auch daran - jedenfalls fällt mir das gerade so spontan ein -, dass der rote Faden (nämlich den Heimweg nach Hause zu finden) im Verlauf der Staffel gar nicht ausreichend thematisiert wurde. [hmm]


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#7

Beitragvon MartyMcFly » So 10. Apr 2016, 00:29

Ich bin nun auch mit Staffel 1 mal fertig. FĂĽr mich ist dieser Rewatch ein lockereres "entspannteres" schauen, ohne alles "durchzuanalysieren", denn das wurde schon gemacht. Also ein etwas distanzierteres angucken.

Und ja, ich muss sagen, qualitativ ist die 1. Staffel (im Stile der 90er) großartig. Viele verschiedene Ideen, Charaktere kommen richtig zur Geltung und werden erforscht und es wird gezeigt, wer sie/wie sie sind, uvm. was Sliders ausmacht, wie schon desöfteren ausführlich erwähnt.

Die letzte Folge hat sich wieder die Frage gestellt (zumindest bei Wade): Was wäre, wenn man das bzw. sein Utopia findet, entscheidet man auf dieser Welt zu bleiben/sesshaft zu werden? Vorallem mit der Tatsache, dass anscheinend die Chancen sehr schlecht stehen wieder nachhause zu kommen? Wade hat sich in dieser letzten Folge diese Frage gestellt (bevor klar wurde, was wirklich abgeht). Auch beim Professor (zweite Chance für seine große Liebe) war das mal Thema in dieser Staffel. Und ebenso bei Remmy (King is back), er war wohl am nähersten, bzw. er hat sich tatsächlich von Ihnen verabschiedet (bevor sein Double ihm die Show stehlte).
Nur von Quinn fällt mir jetzt nichts ein, aber das liegt in der "Natur der Sache", nicht nur in Quinns Forscher- und Abenteuernaturell (und auch seine oftmals eher skeptische Haltung), sondern auch die Verantwortung und das Versprechen von Quinn, sie alle wieder nachhause bringen zu wollen.
Die Beziehung zwischen Quinn und Wade, die in "Last Days" erfrischend aufflammte, hat sich sonst kaum richtig gezeigt, und in der letzten Folge sich irgendwie herausgestellt, dass sie mal vereinbart haben, das nicht richtig weiterzuführen. Allerdings hängen sie einander und würden für den anderen alles geben, dass sieht man nicht nur im Pilotfilm, auch die Eifersucht ist schnell mal bei beiden zu spüren.

Am Ende sliden erstmals 5 Leute (plus ein Hund), das System scheint es, trotz Quinns BefĂĽrchtungen, ausgehalten zu haben. Der Cliffhanger ist eigentlich sehr gut, auch wenn Wades Schrei doch etwas zu theatralisch ist.


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#8

Beitragvon Alexslider » Fr 27. Mai 2016, 13:14

Auf YouTube hat jemand vor kurzem damit begonnen die Sliders-Episoden zu rezensieren bzw. zu besprechen. NatĂĽrlich beginnend mit dem Pilotfilm. Ich verlinke hier mal das erste Video. Das Gute ist auch, dass es auch mal jemand in Deutsch sowas macht.

https://www.youtube.com/watch?v=LDJ9Gg6gcIQ


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#9

Beitragvon MartyMcFly » Fr 27. Mai 2016, 20:56

Ich hab mir jetzt mal die ersten "Kritiken" angehört. Die meiste Zeit (3/4 davon) spricht er "nur" über den Inhalt der jeweiligen Folge, dann bleiben noch zwei bis drei Minuten für seine Meinung. Alles sehr sehr sehr kurz, und für unsere Maßstäbe natürlich zu wenig.

Trotz der Kürze, muss man trotzdem lobhaft erwähnen, dass sich mal jemand in Deutsch in Bild und Ton mit Sliders auseinandersetzt. :top

Ich schätze mal, er will sich nicht so im Detail mit den Folgen auseinandersetzen, vielleicht magst ihn @Alexslider trotzdem mal anschreiben, dass es auf deiner Seite jede Menge Sliders Hintergrundinfos gibt, was ihn zB bei der einen oder anderen Unlogik, etc. sehr helfen könnte, sofern er Interesse hat. Bspw. spricht er davon und fragt sich, warum sie nicht den Timer vorzeitig aktvieren können und den Countdown abwarten müssen, usw...


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Re: Sliders Rewatch [Staffel 1] @ seriengeeks

#10

Beitragvon Sponskonaut » Sa 28. Mai 2016, 00:37


MartyMcFly hat geschrieben:Trotz der Kürze, muss man trotzdem lobhaft erwähnen, dass sich mal jemand in Deutsch in Bild und Ton mit Sliders auseinandersetzt. :top

Absolut! [daumen]

Habe mir die Videos zwar noch nicht angeschaut, finde es aber auch löblich, dass in der heutigen Zeit tatsächlich jemand kommt, der sich die Serie komplett anschaut und sich dann auch noch die Arbeit macht, seine Eindrücke in Video-Form festzuhalten und mit anderen zu teilen. Ich denke mal, dass da auf jeden Fall ein größeres Interesse vorhanden ist.

Vielleicht sollte man den Kerl wirklich mal anschreiben und fragen, ob er sich zumindest mal hier (und auf der "Hauptseite") umschauen möchte - falls er das nicht schon getan hat.


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