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Umstieg von DVB-T auf Satellit

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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#61

Beitragvon Sponskonaut » Mi 17. Jul 2013, 11:39

So, die Aufnahme habe ich jetzt mal gecheckt, und sie scheint auch okay zu sein. Aber eine finale Aussage kann ich wirklich erst dann machen, wenn ich mal mehrere Mitschnitte gemacht und sie mir komplet angeschaut habe. Aber so wie es aussieht, scheinen die Aufnahmen fehlerfrei zu sein, sonst hätte ich beim Durchspulen schon Asynchronitäten und dergleichen entdeckt.

Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich die Fernbedienung komplett in Gang kriege... Aber ich muss sagen, dass das Ganze schon besser funktioniert als beim ersten Mal - und vor allem besser als mit der Terratec-Karte. Eigentlich schade, weil ich von Terratec eigentlich immer überzeugt war - jedenfalls traf das auf DVB-T zu. Der Satelliten-Kram ist allerdings wohl viel komplexer, und man muss einiges erst ausprobieren, um das Optimalste rausholen zu können.

Na ja, soweit bin ich schon mal zufrieden. [yeshappy]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#62

Beitragvon Sponskonaut » Do 18. Jul 2013, 14:13

Mann, jetzt muss ich mich auf lange Sicht wohl doch mal nach einer alternativen DVB-Software umschauen. Letzte Nacht hatte ich eine Aufnahme programmiert und musste heute morgen feststellen, dass sich das Programm aufgehängt hät. [fire] Keine Ahnung warum, aber vielleicht muss ich doch mal die aktuellste Version von "DVB dream" kaufen oder gleich nach einer anderen Software gucken...

Eigentlich war die Terratec-Software ideal, aber die funktioniert nur noch mit Terratec-Hardware. Wenn einer 'nen Tipp hat, immer her damit!


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#63

Beitragvon Sponskonaut » Fr 19. Jul 2013, 10:50

Jetzt habe ich mal ein paar Aufnahmen gemacht, die allesamt fehlerfrei waren. Zwei dieser Mitschnitte hatte ich per EPG programmiert, und diesmal wurden diese Aufnahmen auch einwandrei ausgeführt. Keine Ahnung, wieso die eine Programmierung fehlgeschlagen ist. [hmm] Ich werde jetzt erstmal bei "DVB dream" bleiben und beobachten, wie sich das Programm verhält. Die Aufnahmen gelingen ja sehr gut, und das ist erstmal die Hauptsache.

Parallel habe ich mich aber auch im TBS-Forum registriert, wobei diese Registrierung erst von einem Admin freigeschaltet werden muss, was seit mehreren Tagen noch nicht passiert ist. Ich werde da mal nachhaken, weil ich dort nachfragen will, wie und ob ich die Nummerntasten der Fernbedienung doch noch zum Laufen kriegen kann. Ich werde mal einen Admin anschreiben, was aus meiner Anmeldung geworden ist.

Wieso die Terratec-Karte so verhältnismäßig schlecht gearbeitet hat, weiß ich aber immer noch nicht. Die TBS-Karte ist da völlig unempfindlich, wenn ich im Wohnzimmer den Receiver einschalte. Dass die Terratec-Karte dabei Aussetzer hatte, ist schon merkwürdig. Aber das braucht mich jetzt natürlich auch nicht mehr interessieren, da ich das Teil ohnehin gestern wieder habe zurückgehen lassen. Wie gesagt, finde es sehr schade, weil ich von deren Produkten immer sehr überzeugt war.

Auf jeden Fall denke ich, dass die ganze Umrüst-Aktion jetzt weitgehend als abgeschlossen abgehakt werden kann. [feuerwerk] Wir haben jetzt mehr Programme (einige der ÖR sogar in HD), Schlechtwetter-Störungen gehören der Vergangenheit an, und wir brauchen auf längere Sicht erstmal keine Angst haben, dass irgendwelche Sender aus der Satelliten-Übertragung aussteigen, so wie es bei DVB-T der Fall ist.

Da fällt mir gerade ein: Jetzt habe ich sogar schon alle Arten des TV-Empfangs durch. [yeshappy] Bevor wir hierher gezogen sind und ich noch bei meiner Freundin und jetzigen Frau gewohnt habe, habe ich per Kabel-TV meine Mitschnitte gemacht. Damals hatte ich auch eine fest verbaute Karte drin, weiß aber nicht mehr, welcher Hersteller das war. Hauppauge? Terratec? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls hat die Karte einen Hardware-Encoder gehabt, sodass kaum Prozessorlast entstanden ist. Die Dateien landeten dann auch als mpeg2 auf der Festplatte. Allerdings waren die Mitschnitte qualitativ nicht sonderlich hochwertig, auch wenn keinerlei Störungen darin enthalten waren.

Nach unserem Umzug rüstete ich auf DVB-T um, was auch einige Zeit gedauert hat, um den Empfang zu optimieren. Na ja, und damals habe ich das Optimum mit dem Terratec-Kram rausgeholt. Wie gesagt, leider war dieser Empfangsweg immer wieder mit Störungen behaftet, was besonders bei Aufnahmen ärgerlich war. Jedenfalls musste ich feststellen, dass DVB-T von allen Empfangswegen noch am anfälligsten für schlechtes Wetter war. Vielleicht hätte man noch mehr rausholen können, wenn die Antenne auf dem Dach neu ausgerichtet oder komplett erneuert worden wäre, aber da die Vermieterin ohnehin keinen Plan von der Materie hat und sowieso kein Geld ausgeben möchte, ging es schneller, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen.

Na ja, und damit sind wir jetzt bei DVB-S angelangt, was uns bislang die beste Qualität beschert hat. [yeshappy] Zwar kann man schon sagen, dass Sat-Empfang so eine Wissenschaft für sich ist, mit der man sich (zumindest ein bisschen) befassen muss, weil so viele Komponenten eine Rolle spielen. Aber wenn es erstmal ordentlich eingerichtet ist, funktioniert es wunderbar. [daumen] Darauf gekommen, es mal konkret in Angriff zu nehmen, bin ich erst in unseren letzten beiden Urlauben. In beiden Ferienwohnungen gab es Satelliten-Empfang, wobei es in der letzten Wohnung immer wieder zu Störungen kam, was mich auch ein bisschen skeptisch gestimmt hat. Ich nehme mal an, dass das einfach an einer schlechten Ausrichtung oder an einer zu klein dimensionierten Schüssel lag. Na ja, während der Bundesliga-Relegationsspiele und dem CL-Finale gab es zumindest keine Störungen, also war das halb so wild... [zwinker]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#64

Beitragvon Sponskonaut » Mo 29. Jul 2013, 13:16

Das Ganze nimmt hier noch nicht so wirklich ein Ende... [rollendeaugen]

Aktuell kann ich "DVB dream" gar nicht mehr starten. Ich kann das programm zwar öffnen, allerdings schließt es sich sofort wieder. Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, und gestern abend konnte ich noch einwandfrei aufnehmen. In der Nacht hatte ich dann noch mal eine Aufnahme programmiert, aber als ich heute morgen auf den Rechner schaute, war DVB dream gar nicht geöffnet.

Jetzt versuche ich es mal mit dem "DVB viewer", der zwar echt stabil zu laufen scheint, allerdings nicht so richtig funktioniert. ARD HD zeigt er mich z.B. nicht an, und wenn ich aufnehmen möchte, passiert gar nichts... Na ja, jetzt werde ich mich wohl doch noch mal auf die Suche nach einem gescheiten DVB-Programm machen müssen... [fire]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#65

Beitragvon Sponskonaut » Di 30. Jul 2013, 02:23

So, jetzt habe ich den ganzen Tag rumprobiert und habe so ziemlich alles an DVB-Clients getestet, die ich finden konnte...

Der DVBviewer Pro wollte zum einen partout nicht ARD HD anzeigen und hat bei einem Klick auf den Record-Button gar nichts getan, und ProgDVB hat nach wie vor das Problem, dass die Aufnahmen etliche Aussetzer haben. Dann habe ich noch Media Portal ausprobiert, was mir aber viel zu umfangreich und langsam war, zumal ich es auch nicht geschafft habe, ein Signal von der DVB-S-Karte an das Programm zu schicken, Terratec Home Cinema habe ich ebenfalls noch mal ausgepackt, was mir aber schon während der Installation mitteilte, dass es keine Terratec-Hardware gefunden hätte und damit kein kompatibles Gerät finden würde. Ein paar andere Anwendungen habe ich auch noch versucht, die aber allesamt irgendwelche Probleme hatten.

Letztlich habe ich mich noch mal mit DVB Dream auseinandergesetzt und kam zu dem Ergebnis, dass es sich mit Admin-Rechten wieder öffnen ließ. Vorsichtshalber habe ich das Programm noch mal komplett de- und anschließend erneut installiert, der Fehler blieb aber bestehen, sodass sich das Programmfenster nur kurz öffnete und dann von selbst wieder schloß. Mit Admin-Rechten ging das Programm aber wieder auf, und dann habe ich eben noch mal alle Einstellungen (inkl. Sendersuche) vorgenommen, und sogar die Fernbedienung hat insofern wieder besser funktioniert, als dass die Nummerntasten nun endlich wieder eine Funktion zeigen!

Jedenfalls habe ich es jetzt so gelöst, dass ich das Programm (per Aufgabenplanung) nun als Admin öffnen kann, ohne dass ich jedesmal die Bestätigung dafür anklicken muss. Eine programmierte Aufnahme habe ich testweise auch mal gemacht, hat auch ganz gut funktioniert, nur hat mir das Programm eine Fehlermeldung präsentiert und hatte sich geschlossen, allerdings erst lange nach der Aufnahme. Womöglich lag das an irgendwelchen Codecs, ist zumindest nur einmal passiert. Hauptsache, die programmierten Aufnahmen funktionieren, und die Fernbedienung hat wieder mehr Funktionen.

DVB Dream ist und bleibt wohl die einzige Alternative, die so einigermaßen funktioniert und die besten Aufnahmen bringt. Wenn ich mal ein bisschen Geld über habe, kaufe ich mir vielleicht auch mal die neueste Version, in der wahrscheinlich mehrere Fehler behoben sein dürften. Aber bis dahin werde ich versuchen, mit dieser älteren Version erstmal klarzukommen, vielleicht tut sich ja noch ein anderes Programm auf, dass sich zu testen lohnt.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#66

Beitragvon Sponskonaut » Mi 31. Jul 2013, 13:04

Gestern habe ich mal wieder was aufgenommen, unter anderem eine programmierte Aufnahme in der Nacht - und DVB Dream war sogar noch offen, als ich heute früh den Monitor eingeschaltet habe. [zwinker] Nach der Neuinstallation des Programms ist es nämlich einmal mit einer Fehlermeldung abgestürzt, allerdings weiß ich nicht, woran es lag. Seither läuft das Programm aber ohne Probleme.

Trotzdem habe ich vorsichtshalber mal die Hardware-Beschleunigung im Firefox deaktiviert, da ich die Vermutung habe, dass es vielleicht Probleme gibt, wenn diese von beiden Programmen gleichzeitig genutzt wird.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#67

Beitragvon Sponskonaut » Mo 12. Aug 2013, 13:16

Was lange währt, wird endlich gut!

Zuletzt hat mir meine Version 1.7 von DVB Dream wieder die altbekannte Fehlermeldung produziert, dass eine gewisse .dll nicht in den Speicher geladen werden konnte. [fire] Nachdem man diese Meldung aber wegklickt, läuft das Programm problemlos. Das Dumme bei der Sache ist nur, dass man diese Meldung schlecht wegklicken kann, wenn man eine Aufnahme programmiert hat. [rollendeaugen] Und laut Entwickler ist diese Meldung ein Bug des Programms.

Jetzt habe ich mir aber mal die aktuellste Version (2.4b) zugelegt, bei der man in den Einstellungen einen Haken dafür setzen kann, dass diese Meldung unterdrückt wird. Zwar musste ich Sendersuche und alle Einstellungen erneut machen, aber so wie aussieht, hat es sich gelohnt! Das Programm läuft jetzt wirklich einwandfrei, und es gab auch noch keine Abstürze oder andere Probleme. [hüpfen] Manchmal hilft es eben, ein Upgrade auf die aktuellste Version zu machen. [zwinker]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#68

Beitragvon Sponskonaut » Do 15. Jan 2015, 12:35

Wie im anderen Thread schon mal geschrieben, spiele ich mit dem Gedanken, mir doch einen besseren LNB zuzulegen. Am besten gleich einen Quad-LNB.

Gestern hatte ich mir schon den "HUMAX 143" bestellt, dann allerdings wieder storniert, weil ich erstmal gucken wollte, ob sich am "alten" LNB noch was machen lässt. Allerdings denke ich - und ich hatte auch zwischenzeitlich gelesen, dass der LNB wohl spätestens dann Probleme haben soll, wenn man ein zweites Gerät einschaltet -, dass das Gerät nicht allzuviel taugt, wenn tatsächlich zwei Receiver daran betrieben werden.

Mit dem Humax Quad-LNB (mit integriertem Multischalter) erhoffe ich mir jetzt, dass das Ganze problemloser läuft, wenn man mehrere Geräte gleichzeitig betreibt. Zumal ich auch gerne die Aufnahmefunktion des Sky-Receivers nutzen, womit dann schon mal drei Anschlüsse des LNBs belegt wären.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#69

Beitragvon Sponskonaut » Sa 17. Jan 2015, 01:28

Hm, hatte heute mal wieder ein paar Störungen, als ich "Revolution" mitgeschnitten habe... [hmm] Muss jetzt noch mal testen, wie das bei HD-Aufnahmen ist. Am neu verlegten Kabel sollte es aber nicht liegen. Zum einen ist es 4-fach geschirmt, und zum anderen habe ich alle Stecker bombenfest montiert. Das sollte alles okay sein.

Ich vermute jetzt mal, dass die Kombination aus Leitungslänge und dem LNB noch eine Rolle spielt. Habe gelesen, dass die HUMAX-Reihe für längere Kabeldistanzen ganz gut geeignet sein sollen. Ansonsten fallen mir (bis auf das Flachkabel für die Fensterdurchführung, die aber am Humax/Sky-Receiver auch keine Probleme bereitet) keine Schwachstellen ein.

Ich vermute tatsächlich, dass ein besserer LNB noch einiges rausholen kann, zumal in dem Quad-LNB auch gleich ein Multischalter integriert ist. Keine Ahnung, wie das bei meinem derzeitigen Twin-LNB geregelt ist, aber qualitativ hochwertiger ist das HUMAX-Teil sicherlich. Nun denn, ich gespannt, das Gerät sollte heute früh vielleicht sogar noch kommen. [yeshappy]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#70

Beitragvon Sponskonaut » Di 27. Jan 2015, 03:37

So, der Quad-LNB wurde recht flott geliefert und ebenso zügig von mir montiert. Ich hatte das Gerät nun einige Tage im Einsatz, konnte aber wirklich keine merkliche Verbesserung feststellen, eher noch im Gegenteil. Als wir vorgestern ein bisschen TV schauen wollten - ich hatte im Arbeitszimmer schon am Rechner eine Aufnahme laufen - und den Receiver eingeschaltet haben, hat der erstmal ewig gebraucht, um ein Signal zu finden, dann hat er Fehler im Bild produziert, sich dann aber irgendwann "gefangen". Allerdings muss ich dazusagen, dass ich solche Probleme mit dem "alten" Twin-LNB nie hatte.

Jedenfalls habe ich jetzt wieder den Twin-LNB montiert und werde das HUMAX-Teil wieder zurückschicken, das auch nicht wesentlich besser zu sein scheint als das OPTICUM-LNB, das ich jetzt die ganze Zeit in Verwendung hatte. Dieser Twin-LNB scheint aber grundsätzlich auch gar nicht so schlecht zu sein und war 2009 sogar mal Testsieger bei digitalfernsehen.de. Allerdings handelt es sich bei meinem Gerät um den baugleichen ORTON, die wohl eine Zeit lang mal für OPTICUM produziert haben.

Wie auch immer, ich habe die Retoure schon fertig gemacht und schicke das HUMAX-Teil morgen wieder zurück. Ich teste jetzt einfach noch mal, wie es so funktioniert. Aber das größere Problem wird wohl die "Flickstelle" gewesen sein, an der ich einfach diesen "Signal-Verstärker" zwischengeschaltet hatte. Das waren einfach zu viele Verbindungen.

Na ja, und die Aufnahmefunktion des Sky-Receivers werde ich wahrscheinlich sowieso nicht nutzen, weswegen auch eigentlich kein Quad-LNB nötig ist. Außerdem müsste ich dafür auch noch ein drittes Kabel von der Schüssel ins Wohnzimmer verlegen, worauf ich auch nicht wirklich Lust habe. [zwinker]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#71

Beitragvon Sponskonaut » Mi 28. Jan 2015, 11:45

Puh, ich muss ja gestehen, dass mir der Sky-Receiver, den ich kostenlos (als Leihgerät) zum Abo bekommen habe, mittlerweile ziemlich auf den Senkel geht... [nono]

Sky empfiehlt ja, dass man den Receiver permanent am Strom lässt, Stromsparfunktion inklusive. Dass man das Teil nicht komplett vom Stromnetz trennen soll, hat auch seine berechtigten Gründe: Das Gerät zieht permanent irgendwelche Updates.

Zunächst mal habe ich die Sky Anytime Funktion deaktiviert, die auch ständig Daten zieht. Außerdem habe ich die mitgelieferte Festplatte abgesteckt, zumal ich die Aufnahmefunktion ohnehin nicht nutze und das Indizieren der Platte auch jedesmal den Startvorgang verzögert.

Was ich leider nicht beeinflussen kann, sind die EPG-Updates, die bei dem Gerät ewig dauern und nicht deaktiviert werden können. [langweilig] Eingestellt waren diese Updates auf 4:00 Uhr, habe das aber mal auf 5:30 Uhr weitergestellt. Das Blöde ist, dass das Gerät die EPG-Daten spätesten dann abruft, wenn man das Gerät wieder an den Strom anschließt. Und das ist noch ungünstiger, weil das Teil dann erst recht lange braucht, um einsatzbereit zu sein. Deshalb fällt die Option mit der Steckerleiste, die den Receiver über Nacht stromlos schaltet, auch weg.

Allerdings scheint das Gerät auch tagsüber immer mal wieder Updates (wahrscheinlich für die Firmware und die Pay-TV-Karten-Funktionalität) zu saugen, was man dann sieht, wenn die LEDs an der Front plötzlich leuchten. [rollendeaugen]

Was mir zudem noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das Upscaling von SD-Sendern nicht wirklich prickelnd ist. Vergleiche ich da mit meiner HUMAX nano, dann werden bei der SD-Sender wesentlich besser hochskaliert - und sehen dann natĂĽrlich auch viel besser aus.

Jetzt bin ich natürlich am Überlegen, ob ich mir nicht doch ein anderes Gerät zulegen soll, bspw. eins von Vantage. Sieht zwar auf den ersten Blick ein bisschen "billig" aus, aber die Geräte sind in der Regel sehr gut getestet, und vor allem das Upscaling soll bei denen ziemlich gut sein. Allerdings widerstrebt es mir auch ein bisschen, mir extra wieder einen Receiver zuzulegen, da das Sky-Abo schon zusätzlich kostet. Und ich weiß auch nicht, ob ich das Abo nach ABlauf tatsächlich behalte. Allerdings könnte man den Receiver danach natürlich noch weiternutzen... [hmm]


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#72

Beitragvon Sponskonaut » Do 29. Jan 2015, 12:25

So, jetzt habe ich mich zum Thema "Fremd-Receiver" noch mal schlau gemacht und in Erfahrung gebracht, dass SKY das Pairing anscheinend immer weiter vorantreibt. Das bedeutet schlicht, dass Der Konzern seine Technik so umstellt, dass dessen Karten nur noch mit den hauseigenen Receivern richtig oder ĂĽberhaupt funktionieren. [rollendeaugen]

Das heißt, ich könnte jetzt zwar hingehen und mir einen anderen Receiver kaufen, der noch mit Sky-Karten funktioniert, würde dann aber Gefahr laufen, dass das irgendwann nicht mehr so ist, sobald SKY auf den Trichter kommt, mal wieder seine Verschlüsselungstechnik umzustellen.

Angeblich gibt es wohl noch Fremd-Geräte, die zu den aktuellen Sky-Karten (v13 und v14) kompatibel sind - was sich aber schnell ändern kann. Da ich aber keine Lust habe, mir ein teures Gerät zu holen, das ich irgendwann nicht mehr nutzen kann, lasse ich es lieber bleiben. Ich werde noch mal gucken, wie die SD-Darstellung bei den ganzen Sendern so ist. Noch ist es nicht so akut, da wir für ein Jahr ja HD+ haben (bis auf die BuLi-Sender), aber sobald das ausgelaufen ist, müssen wir die Privaten auch wieder in SD gucken.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#73

Beitragvon Sponskonaut » Do 29. Jan 2015, 22:24

Von SKY habe ich jetzt auch noch eine Antwort bekommen:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir den Empfang der Sky Programme nur mit unseren Leihgeräten garantieren können. Um die hohen Sicherheitsstandards für unsere Inhalte zu gewährleidten und zu verbessern, wird die Smartcard dem Receiver von Sky zugeordnet, der bei den Kundendaten im System hinterlegt ist.

Ich kann es ja irgendwo verstehen, dass SKY das so handhabt und alles individuell zuordnen will. Zu Premiere-Zeiten gab es ja genügend "Schwarz-Gucker", die mit geknackten Karten das Programm geschaut haben. Prinzipiell ist im IT-Bereich ja auch nicht anders: Möchte man einen bestimmten Dienst von einem speziellen Hersteller benutzen, muss man dessen Geräte bzw. Betriebssysteme nutzen.

Auf der anderen Seite (so ist es ja beim Routerzwang der Provider auch) sollten diese Anbieter dann aber auch zusehen, dass man gescheite Hardware anbietet und nicht nur Geräte, die gerade eben so den Funktionsumfang dessen unterstützen, was für die angebotenen Dienste der Provider nötig ist. Da kann ich den Unmut mancher Abonnenten schon nachvollziehen, die sich extra mit kostspieliger Hardware ausgestattet haben, um dann von einem Anbieter, der sich auch noch fürstlich bezahlen lässt, dazu gezwungen zu werden, eher "minderwertige" Geräte benutzen zu müssen...

Da die Zahl dieser "Technik-Freaks" aber wohl schwindend gering ist, wird es SKY nicht groĂźartig interessieren, und man wird diesen Kurs weiterfahren. Solange man die breite Masse erreicht, wird es denen schlicht egal sein.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#74

Beitragvon Alexslider » So 1. Feb 2015, 17:09


Sponskonaut hat geschrieben:...ziemlich auf den Senkel geht... [nono]

Sky empfiehlt ja, dass man den Receiver permanent am Strom lässt, Stromsparfunktion inklusive. Dass man das Teil nicht komplett vom Stromnetz trennen soll, hat auch seine berechtigten Gründe: Das Gerät zieht permanent irgendwelche Updates.

Zunächst mal habe ich die Sky Anytime Funktion deaktiviert, die auch ständig Daten zieht. Außerdem habe ich die mitgelieferte Festplatte abgesteckt, zumal ich die Aufnahmefunktion ohnehin nicht nutze und das Indizieren der Platte auch jedesmal den Startvorgang verzögert.

Was ich leider nicht beeinflussen kann, sind die EPG-Updates, die bei dem Gerät ewig dauern und nicht deaktiviert werden können. [langweilig] Eingestellt waren diese Updates auf 4:00 Uhr......

Es wundert mich sowieso, dass die Kunden von Sky das mitmachen und sich diesen Sky-Receiver "antun". Durch meinen Bruder haben wir ja auch so ein Gerät und bis das mal gestartet ist vergehen ja Ewigkeiten. Und da ist keine Festplatte drin (das ist glaube ich noch das erste Model). Bei meinem TechniSat-Receiver mit HDD dauert es keine 3 Sekunden bis das Fernsehbild erscheint.

EPG-Updates sind auch kein Problem. Ich glaube ich habs auf FrĂĽh um 7:00 gestellt. Sollte ich wiedererwarten da mal fernsehen schauen oder etwas aufnehmen verlagert sich das Update automatisch nach hinten bzw. kann ĂĽbersprungen werden.

Gibt es denn kein Modul direkt von Sky, dass in JEDES gerät geschoben werden kann um Sky zu schauen? Ähnlich wie bei HD+



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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#75

Beitragvon Sponskonaut » So 1. Feb 2015, 23:40


Alexslider hat geschrieben:Es wundert mich sowieso, dass die Kunden von Sky das mitmachen und sich diesen Sky-Receiver "antun".

Ich denke, den meisten ist es ziemlich egal, was die für ein Gerät da stehen haben. Die wollen einfach nur ihr Pay-TV schauen, und wenn da draufsteht, dass es FullHD kann, sind die meisten Leute schon zufrieden.

Durch meinen Bruder haben wir ja auch so ein Gerät und bis das mal gestartet ist vergehen ja Ewigkeiten. Und da ist keine Festplatte drin (das ist glaube ich noch das erste Model). Bei meinem TechniSat-Receiver mit HDD dauert es keine 3 Sekunden bis das Fernsehbild erscheint.

Ich habe da wohl das neueste Modell mit 2TB-Festplatte, wobei der Start da auch ziemlich lange auert. Allerdings lasse ich die Platte jetzt weg, weil ich sie sowieso nicht nutze - und siehe da, der Startvorgang geht schon einen Tick schneller.

Gibt es denn kein Modul direkt von Sky, dass in JEDES gerät geschoben werden kann um Sky zu schauen? Ähnlich wie bei HD+

Da gibt es wohl ein CI+ Modul, in das man die Karte steckt, die man dann wiederum ins TV stecken kann. Das Blöde ist nur, dass unser Fernseher selbst nur DVB-T und DVB-C kann. Einen Receiver brauchen wir also auf älle Fälle, und der muss "Sky zertifiziert" sein. [rollendeaugen]

Aber ich bin gerade dabei, unsere Sat-Anlage ein bisschen feinzujustieren.... [zwinker]

Mit dem Sky-Receiver (in dem ja auch eine HUMAX-Box steckt) habe ich mich eigentlich jetzt angefreundet. Da die HD-Sender sowieso alle "nur" in 720p ausgestrahlt werden, habe ich die Standard-Auflösung des Receivers jetzt mal auf 720p gesetzt. Das heißt, dass die ganzen SD-Sender jetzt auch auf 720p skaliert werden, was wesentlich besser aussieht, als wenn man sie auf 1080p stellt. Das sind dann enfach zuviele Bildpunkte, die eigentlich nicht da sind und erst dazugerechnet werden müssen.

In der BuLi-Winterpause wurden ja ein paar Spiele aus der Hinrunde wiederholt, die allesamt zemlich "matschig" und pixelig aussahen. Da hatt eich schon schlimmste Befürchtungen. Aber als ich jetzt den ersten Spieltag der Rückrunde geguckt habe, war das Bild einwandfrei. Ich denke mal, dass das Umstellen auf 720p schon was gebracht hat, und zum anderen werden die Wiederholungen wahrschienlich mit niedrigerer Bitrate gesendet. Jedenfalls fand ich das Bild jetzt absolut okay. Das heißt, die Bundesliga-Sender in HD (würden noch mal 10€ extra kosten) brauche ich mir auf keinen Fall dazubuchen.

---

Ansonsten habe ich jetzt noch mal alle Koax-Stecker überprüft, bei denen ein paar lockere dabei waren, die ich jetzt gefixt habe. Und dann habe ich mir gestern, draußen für den Weg vom LNB bis zum Fenster, auch noch mal zwei neue Kabel aus dem 4-fach geschirmten gemacht, die ich die Tage mal austauschen werde. Na ja, und die "Flick-Stelle", die im Wohnzimmer hinter dem TV-Rack lag, hatte ich ja auch schon behoben, indem ich vom Fenster bis zum PC im Arbeitszimmer eine neue 4-fach-Leitung gezogen hatte - womit ich mir dann den Inline-Verstärker gespart habe. Zuviele Verbindungen soll man ja ohnehin vermeiden.

Um die Fenster-Flachkabel komme ich halt nicht herum, weil ich hier nicht bohren darf. Aber ich werde die Dinge jetzt einfach mal in Alufolie einwickeln, damit sie wenigstens ein bisschen geschirmt sind. Und fĂĽr die Kabelenden besorge ich mir noch diese Ferrit-Kerne, die man einfach ums Kabel klipsen kann. Ob diese "Schirmungs-MaĂźnahmen" was bringen, kann ich zwar nicht genau sagen, aber schaden kann es sicherlich auch nicht.

Ansonsten funktioniert das Ganze ja eigentlich ganz gut. Im Wohnzimmer haben wir mt dem Empfang überhaupt keine Probleme, nur wenn ich am PC was aufnehme, können immer mal ein paar Störungen drin sein. Wobei ich mittlerweile die Vermutung habe, dass es entweder daran liegt, dass die TV-Karte generell (und auch wegen der relativ langen Leitungslänge) mit zuwenig Spannung versorgt, und/oder dass die FritzBox, die ich seit Kurzem auch als DECT-Station fürs Telefon nutze, da ein wenig reinfunkt.

Na ja, ich werde jetzt mal diese Optimierungen vornehmen und ggf. den Router woanders platzieren, aber mehr kann ich dann auch nicht machen. Schraubverbindungen habe ich minimiert, so gut es ging, habe 4-fach-geschirmtes Kabel verlegt und alle möglichen Telefone aus Wohn- und Arbeitszimmer verbannt.Die Schüssel habe ich auch noch mal feinjustiert, - und mehr fällt mir jetzt echt nicht mehr ein. [zwinker]



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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#76

Beitragvon Sponskonaut » Do 5. Feb 2015, 00:16

Was lange währt, wird endlich gut... [yeshappy]

Gestern habe ich mla damit angefangen, im Außenbereich die Optimierungen vorzunehmen. Ich habe die Kabel, die vom LNB zu den Fensterdurchführungen gehen, gegen 4-fach-geschirmte ausgetauscht. Dazu habe ich noch diese Gummischutz-Tüllen, die über die Koax-Stecker geschoben werden, die am LNB hängen, auch verwendet. Die hatte ich dmals beim Verlegen einfach vergessen.

Außerdem habe ich die Kabel, die ich an der Metallstange mit Kabelbindern befestigt hatte, nun erstmal in einen Kabelkanal gelegt und den dann mit Kabelbindern an der Stange fixiert. Ich wollte einfach vermeiden, dass ich an irgendeiner Stelle die Schirmung zu sehr eindrücke. Dann bin ich noch hingegangen und habe, weil die Kabel an ein paar Stellen um kleine Ecken geführt werden mussten, dort in Plastikschläuche gesteckt. Auf diese Weise liegt nun kein Kabel mehr frei im Außenbereich. Könnte ja auch sein, dass sich irgendwann mal ein Marder davon bedienen will... [zwinker]

Und zu guter Letzt habe ich die Flachkabel, die im Fenster eingeklemmt sind, erst in lufolie und dann noch ein Plastikfolie eingewickelt. Zum einen habe ich die Hofffnung, dass das ein bisschen schirmt, und zum anderen sollen die AnschlĂĽsse im AuĂźenbereich ja auch nicht nass werden. Dann habe ich sie drauĂźen auf der Fensterbank noch mit Klebeband fixiert. Im Innenbereich habe ich das dann auch noch mal so gehandhabt.

---

Im Anschluss habe ich dann mal ein paar Aufnahmen gemacht. Erstmal von RTL Nitro (in SD) "Jackie Brown" aufgenommen, dann noch vom ZDF (HD) eine Probeaufnahme gemacht. Beide Sendungen waren einwandfrei. Allerdings habe ich später noch von WDR "Dressed to kill" aufgenommen, bei dem sich später herausgestellt hat, dass doch einige Fehler enthalten waren... [fire]

Nach ein bisschen Recherche im Netz (und weil ich ja in Sachen Hardware schon alles an Optimierungen durchgefĂĽhrt hatte) habe ich mich mal softwareseitig auf Fehlersuche gemacht...

Letztlich stand dann die Frage im Raum, ob der Fehler nicht doch bei meinem DVB-Programm "DVB Dream" zu suchen wäre. Nach dem Testen diverser Programme, die aber allesamt nicht richtig funktionieren wollten, habe ich es dann einfach mal mit dem "DVB Viewer" versucht, der normalerweise auch bei der Karte (in abgespeckter Version) mitgeliefert wird. Ich habe mir allerdings die Pro-Version geholt, die aber auch erstmal Zicken gemacht hat. Nach einiger Klickerei stellte ich dann fest, dass ich einfach nur ein paar andere Software-Decoder umstellen musste. [yeshappy]

Als ich das getan hatte, lief auch das TV-Bild flüssig, un dich machte mich daran, die Sender zu sortieren, was sich schon mal wesentlich einfacher gestaltete als in "DVB Dream". Danach wurde es aber spannend, als ich ein paar Testaufnahmen gemacht habe - die allesamt fehlerfrei waren. Auch als ich später (einmal von einem SD- und einmal von einem HD-Sender) Filme aufgenommen habe, hat der "TS-Doctor" (ein Programm, das ts.-Dateien auf Fehler untersucht und diese dann versucht auszumerzen) auch hier keinerlei Unstimmigkeiten gefunden! [yess]

Das heiĂźt also, dass der Hauptschuldige wohl die Software war. Ich weiĂź nicht, warum ich damals schon nicht den "DVB Viewer" genommen habe, aber wahrscheinlich hat da beim ersten Mal auch irgendwas nicht richtig funktioniert. Jedenfalls scheint "DVB Dream" irgendwelche Probleme zu haben, vor allem bei HD-Sendern. Keine Ahnung.

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Auf jeden Fall habe ich jetzt die ganze Sat-Anlage bis ins Detail optimiert, Aufnahmen funktionieren am Rechner jetzt wirklich einwandfrei und ohne jegliche Fehler, nur die Bedienung vom "DVB Viewer" ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber ich denke, dass ich mich mit der Zeit schon noch daran gewöhnen werde. Na ja, und die Fernbedienung muss ich auch noch irgendwie zum Laufen kriegen, aber das ist jetzt nicht so wichtig.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#77

Beitragvon Alexslider » Do 5. Feb 2015, 07:50

Herzlichen Glückwunsch und frohes Fernsehschauen und Aufnehmen. Das ist doch schon ein gutes Gefühl wenn alles so klappt wie man es sich vorgestellt hat. Mit meinem Receiver und den zwei Eingängen war das ja fast genauso. Es ist sogar noch immer so, dass ich überlege: "Kann ich die beiden Sender auch wirklich gleichzeitig aufnehmen?" Doch dann fällt mir im selben Moment ein: "Ja! Hast ja jetzt zwei Kabel dran". [teehee]

Zu den TS-Dateien hab ich mal noch eine Frage. Aber da mach ich später noch ein gesonderten Thread auf und verlinke den auch hier...



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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#78

Beitragvon Sponskonaut » Do 5. Feb 2015, 11:06


Alexslider hat geschrieben:Herzlichen GlĂĽckwunsch und frohes Fernsehschauen und Aufnehmen. Das ist doch schon ein gutes GefĂĽhl wenn alles so klappt wie man es sich vorgestellt hat.

Absolut! Hat mich wirklich extrem gestört, dass ich in den Aufnahmen fast immer Fehler hatte.

Mit meinem Receiver und den zwei Eingängen war das ja fast genauso. Es ist sogar noch immer so, dass ich überlege: "Kann ich die beiden Sender auch wirklich gleichzeitig aufnehmen?"

Ich hatte ja auch die ganze Zeit den Twin-LNB in Verdacht und dass der qualitativ so schlecht ist, dass er es nicht wirklich sauber mitmacht, wenn zwei Geräte gleichzeitig betrieben werden. Dass es am Ende tatsächlich an der DVB-Software lag, hatte ich so gar nicht auf dem Schirm.

Aber wie gesagt, jetzt funktioniert alles, und die beiden Endgeräte beeinflussen sich gegenseitig überhaupt nicht. Gestern beim Aufnehmen habe ich sogar parallel im Wohnzimmer TV geguckt und gezappt, was ich vorher immer vermieden habe - und was ja auch nicht Sinn und Zweck sein kann, wenn man schon einen Twin-LNB betreibt. [zwinker]

Zu den TS-Dateien hab ich mal noch eine Frage. Aber da mach ich später noch ein gesonderten Thread auf und verlinke den auch hier...

Kein Problem, gerne!


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#79

Beitragvon Sponskonaut » Fr 6. Feb 2015, 10:00

So, jetzt wird es immer besser. [yeshappy]

Ich habe nun meinen heiĂź geliebten TV-Browser per Plug-In so konfiguriert, dass ich dort per Klick Aufnahmen des DVB Viewers programmieren kann. [grinsen] Das ist jetzt richtig komfortabel. Davon mal abgesehen, dass programmierte Aufnahmen jetzt generell funktionieren. Das war mit DVB Dream immer ein kleines GlĂĽcksspiel.

Das einzig Blöde ist nur, dass nicht angezeigt wird, dass eine Aufnahme läuft bzw. gestartet wurde. Es geht also kein Fenster auf, und im Tray (Info-Bereich) wird auch kein Symbol angezeigt. Das läuft wirklich komplett im Hintergrund. Aber okay, ist jetzt auch nicht weiter wild, solange die Aufnahmen ordentlich klappen.

Jedenfalls kann ich jetzt guten Gewissens sagen, dass es endlich wie gewünscht läuft. [yeshappy] Und mit der Oberfläche des DVB Viewers habe ich mich auch mittlerweile angefreundet.


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Re: Umstieg von DVB-T auf Satellit

#80

Beitragvon Alexslider » So 8. Feb 2015, 14:22


Sponskonaut hat geschrieben:
Zu den TS-Dateien hab ich mal noch eine Frage. Aber da mach ich später noch ein gesonderten Thread auf und verlinke den auch hier...

Kein Problem, gerne!

Hat sich geklärt. Beim Umwandeln von TS4-Dateien (die mein Receiver erzeugt) in MP4 mit dem Programm XMedia Recode hat das Bild heftigst geruckelt. Jetzt habe ich statt Konvertieren nur Kopieren ausgewählt und die Ruckler waren weg.


Bild

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