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Download oder Datenträger?

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Download oder Datenträger?

#1

Beitragvon Sponskonaut » Mo 17. Jan 2011, 01:38

Ich hatte das Thema im Blu-Ray-Thread ja gerade schon angesprochen, und jetzt würde ich gerne mal in die Runde fragen, was ihr über dieses Thema denkt!

Was ist euch lieber: Download oder physischer Datenträger? Was sind für euch die Vor- und Nachteile? Wie ist euer Kaufverhalten bzgl. Film und Musik?


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Re: Download oder Datenträger?

#2

Beitragvon Alexslider » Mo 17. Jan 2011, 18:43

Nun, ich bin für physische Datenträger. Da hat man einfach etwas in der Hand und zudem eine angenehme Verpackung (DVD-Box etc...). Der Sammeleffekt wird dadurch verstärkt :) Allerdings finde ich bei einigen Sachen den Download ganz ok, wenn man den Film/Serie vielleicht einfach nur schauen will und nicht sammeln. Wobei man die Datei ja dann auch brennen oder auf einen Stick ziehen kann...

Allerdings ist bei mir der Download auch etwas benachteiligt. Wie schon im BluRay-Beitrag erwähnt, ist nicht überall eine hohe Bandbreite gewehrleistet. Bei uns haben wir leider keine Möglichkeit auf herkömmlichen Weg an DSL zu kommen. Ich surfe via Vodafone/UMTS wo wir nur 5 GB Volumen pro Monate haben und danach wird es gedrosselt. Durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit liegt zwischen 100-300 KB/s. Also größtere Files brauchen dann schon seine Zeit. Vor einigen Jahren hatten wir über die Telekom nur ISDN. Das war ja noch grausamer.


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Re: Download oder Datenträger?

#3

Beitragvon Sponskonaut » Mo 17. Jan 2011, 21:19


Alexslider hat geschrieben:Nun, ich bin für physische Datenträger. Da hat man einfach etwas in der Hand und zudem eine angenehme Verpackung (DVD-Box etc...). Der Sammeleffekt wird dadurch verstärkt :)

Dito! ;] Hatte es im anderen Thread ja auch schon mal angeschnitten, dass ich ebenfalls eher ein Fan physischer Datenträger bin, und ich denke, dass bei vielen Leuten eben der Effekt des "Fürs-Geld-was-in-den-Händen-halten" zum Tragen kommt. Eine schön aufgemachte Box im Regal macht natürlich eher was her als einfach nur eine Datei auf der Festplatte. Zumal es (beispielsweise bei Musik) oft so ist, dass man vielleicht ein oder zwei Euro drauflegen muss, um nicht nur ein paar Files, sondern auch noch ein komplettes Case mit Booklet zu haben.

Was ich sehr gut gelöst finde, ist, wenn man bspw. bei Vinyls noch einen separaten Download-Gutschein dazu bekommt, um ein Album auch als mp3 archivieren zu können. Da macht das richtig sein, zumal nicht jeder das Equipment hat, um Schallplatten zu digitalisieren. Das fand ich bisher recht praktisch, da ich im Auto ein Radio mit USB-Schnittstelle habe und dann immer schnell mal ein bisschen Mucke auf einen Stick ziehen kann - habe meine gesamte CD-Sammlung in digitaler Form archiviert.

Alexslider hat geschrieben:Wie schon im BluRay-Beitrag erwähnt, ist nicht überall eine hohe Bandbreite gewehrleistet. Bei uns haben wir leider keine Möglichkeit auf herkömmlichen Weg an DSL zu kommen. Ich surfe via Vodafone/UMTS wo wir nur 5 GB Volumen pro Monate haben und danach wird es gedrosselt. Durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit liegt zwischen 100-300 KB/s.

Ganz so "schlimm" sieht es bei uns zwar nicht aus, aber mit einer Downloadrate von zwischen 3000 und 4000 kb/s zählt unsere Leitung auch nicht gerade zu den schnellsten, die in unserer Region verfügbar sind. Ein paar Orte weiter haben z.B. mein Bruder und ein Kumpel Geschwindigkeiten von über 10000 kb/s.

Auch wenn ich es mir momentan kaum leisten kann, kaufe ich mir sehr gerne mal eine Platte, DVD oder mittlerweile auch Blu-Ray. Wobei ich mir, gerade bei Blu-Rays, vorgenommen habe, immer dann zuzuschlagen, wenn welche für unter 10 Euro im Angebot sind. Dazu habe ich den Vorteil, dass mein Buder in einem Elektromarkt arbeitet und mir immer mal was zurücklegen oder mich vorab informieren kann, wenn mal wieder ein Sonderangebots-Flyer ansteht. <:[]

Ansonsten kann ich (aus den oben genannten Gründen) den schon so oft prophezeiten "Tod" des physischen Datenträgers auf absehbare Zeit noch nicht erkennen. Sicherlich sind wohl viele Leute schon komplett auf Downloads umgestiegen. Aber in meinem Freundeskreis konnte ich noch nicht beobachten, dass jemand schon generell auf "normale" Datenträger verzichtet.


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Re: Download oder Datenträger?

#4

Beitragvon Sponskonaut » Fr 21. Jan 2011, 04:11

Noch was Interessantes zum Thema:

Apple fängt ja auch schon langsam an, sich von physischen Datenträgern zu verabschieden. Zum einen hat Apple, so wie es aussieht, nicht mehr großartig vor, Blu-Ray-Laufwerke in seine kommenden Geräte einzubauen, und zum anderen kommen bspw. die aktuellen "MacBook Air" auch schon komplett ohne DVD-Laufwerk und neuerdings auch ohne Installations-DVD, sondern einfach nur mit einem Speicherstick zu Systemwiederherstellung.

Heute habe ich gelesen, dass Microsoft mit "Windows 8" auch diese Schiene fahren und das kommende System nach dem Vorbild der Apple-Geräte gestalten will: Das System wird hauptsächlich an mobilen Devices ausgerichtet, ss wird einen App-Store geben, und das Cloud-Computing soll auch noch weiter forciert werden. Jedenfalls sagen das die internen Dokumente, die gerade an die Öffentlichkeit gedrungen sind.

Ich denke sowieso, dass die Hersteller alles in Richtung Cloud pushen wollen und die Nutzer ihre Daten vornehmlich dorthin auslagern sollen - wodurch physische Datenträger auch immer "überflüssiger" werden.


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Re: Download oder Datenträger?

#5

Beitragvon Alexslider » Fr 21. Jan 2011, 19:13

also einen Laptop/PC etc ohne DVD- oder eben BD-Laufwerk würde ich mir nicht kaufen wollen. Sowas gehört einfach dran. Schon alleine wegen diversen Programmen die es auf CD/DVD gibt.


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Re: Download oder Datenträger?

#6

Beitragvon hatuks » So 6. Feb 2011, 19:32

Bei mir kommt es darauf an: Wenn ich einen Film haben will, kaufe ich gern eine DVD. Momentan kann ich es mir auch ganz gut leisten. Wenn ich aber einen Film nur einmal sehen will oder erstmal testen muß, ob ich ihn auch wirklich haben will, dann finde ich es gut, wenn er irgendwo im Netz (möglichst günstig) als Datei verfügbar ist - zumindest, wenn mein DVD-Verleih das gesuchte Stück nicht hat, was öfter mal vorkommt. Schließlich mag ich nicht "die Katze im Sack" kaufen. Aber ich finde auch, wenn man DVDs sammelt, sollten sie möglichst in schönen professionellen Boxen und mit etwas Bonusmaterial zu haben sein. Außerdem lege ich bei amerikanischen und englischen Produktionen Wert darauf, daß der Originalton mit dabei ist. Wenn ich dann noch Zeit und Lust habe, mir eine eigen Box zu gestalten, kann ich das ja immer noch tun. Filme oder Serien, die mir wichtig sind und bei denen nicht klar ist, wie lange sie auf dem Markt erhältlich sein werden, halte ich zusätzlich auf Festplatte vor. So kann ich sie ggf. auch leichter transportieren. Bei Filmen also eindeutig: möglichst auf einem professionell gepreßten Datenträger.

Bei Musik ist das anders: Ich höre eigentlich nur noch zuhause CDs, unterwegs und im Büro bin ich komplett auf MP3-Player bzw. Abspielen vom Computer umgestiegen. Da ich grundsätzlich jede Musik, die mir gefällt, auch auf dem MP3-Player haben will und bei dem Format auch mehr auf eine CD paßt, lade ich mir lieber schnell was von Amazon herunter, was mir gefällt, und brenne es dann zur Sicherung selber auf eine CD, statt es direkt auf CD zu kaufen. Da ich praktisch nie Musik kaufen gehe, sondern sowas am Computer erledige, sehe ich keinen Sinn darin, erstmal drei Tage darauf zu warten, daß mir der Datenträger zugeschickt wird, wenn es schneller und direkter geht. Ich weiß auch nicht, welchen Vorteil professionell erstellte CDs gegenüber heruntergeladenen Musikstücken haben, die man selber auf CD brennt. Falls es Qualitätsunterschiede gibt: Meine Ohren sind nicht annähernd so anspruchsvoll wie meine Augen. Qualitätsmängel bei Filmmaterial nerven mich, bei Musik merke ich es überhaupt nur, wenn es massive Mängel sind. Bei DVDs spricht ja schon der Umstand gegen das Selberbrennen, daß ein Film von normaler Länge, üblichem Format, in guter Qualität mit zwei Tonspuren und Untertiteln sowie Extras auf einen normalen DVD-Rohling gar nicht draufpaßt. Double-Layer-Rohlinge ihrerseits sind auch nicht ganz billig, und selbst gebrannte DVDs halten ja angeblich nicht so lang wie professionell gepreßte. Da Filme aber viel mehr Speicherplatz belegen als Musik, kann ich auch nicht alle Filme auf x mobilen Datenträgern vorhalten. Mit Musik geht das. Ergo: Wenn ich mir einen Film nicht als DVD kaufe, habe ich mit Qualitätseinbußen und Verlust zu rechnen, bei Musik ist das Risiko für beides viel geringer. Dann kommt noch dazu, daß ich oft nur einzelne Musikstücke haben will und nicht die ganze CD. Da ist es doch am besten, die Titel per Download zu kaufen. Das einzige, was mich ärgert, ist, wenn ein CD-Download, bei dem der Hersteller ja immerhin die ganzen Material- und Produktionskosten für CD, Case und Inlay spart, genauso viel kostet wie die "Hardcopy".

Fazit: Filme lieber auf DVD (oder demnächst vielleicht Blu-Ray), Musik lieber als MP3 zum Download.

Im übrigen hoffe ich, daß sich der Verzicht auf DVDs, Blu-Rays und CDs bzw. die zugehörigen Laufwerke im Computerbereich nicht flächendeckend durchsetzt, denn USB-Sticks sind ja noch weniger robust als die verschiedenen Scheiben, und ich habe wirklich keine Lust, alle meine Daten in Clouds zu legen. Das ist nicht unpraktisch, aber wenn es zum Hauptspeicherort auch für sensible Daten werden soll, ist mir das einfach zu suspekt. Und wenn ich mal keinen komfortablen Internetzugang habe wie hier bei mir zuhause, dann wird es unangenehm. Das ist aber nun mal in weiten Teilen der Welt immer noch die Realität.


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Re: Download oder Datenträger?

#7

Beitragvon Sponskonaut » Mo 7. Feb 2011, 03:28


hatuks hat geschrieben:Bei Musik ist das anders: Ich höre eigentlich nur noch zuhause CDs, unterwegs und im Büro bin ich komplett auf MP3-Player bzw. Abspielen vom Computer umgestiegen.

Ja, ist bei mir größtenteils auch so. Meistens höre ich am Rechner Musik, und meine gesamte physische Sammlung ist ohnehin schon digitalisiert. Und die 2.1-Boxen am iMac machen auch schon gut Krach. Wobei ich sagen muss, dass ich auch ganz gerne mal eine CD einlege oder - hatte mir vor zwei, drei Jahren erst wieder einen gescheiten CD-Player und einen Plattenspieler gebraucht gekauft - auch mal eine Platte auflege. Auf der "richtigen" Stereo-Anlage ist das Klangerlebnis schon ein ganz anderes, gerade bei letzteren. Ein bisschen audiophil bin ich da schon veranlagt. Da der Plattenspieler "nur" ein Gebrauchtgerät ist, wird mein nächster Gerätekauf auch ein neues Gerät sein. 8)

Was ich aber gemerkt habe - und ich bin schon großer Musik-Fan - ist, dass ich, seit ich fast nur noch am Rechner Musik höre, weniger intensiv die Musik wahrnehme, was ja auch irgendwie logisch ist, wenn man am PC mit irgendwas anderem beschäftigt ist. Dieses intensive Musikhören, wenn man eine Scheibe ein- oder auflegt, sich mit dem Booklet hinsetzt und die Texte mitliest, das ist einfach völlig abhanden gekommen - was ich ziemlich schade finde, aber auch (gerade beim Plattenhören) wieder ein bisschen zurückholen möchte.

Was Filme und Serien angeht, habe ich auch vieles auf externen Platten gespeichert, was im Endeffekt auch die kostengünstigste Methode ist, wenn man sich mal die stetig sinkenden Preise von HDDs anschaut - zumal es auch gar kein Problem mehr ist, davon auch schnell mal was zu gucken. Entweder hat man einen DVD-Player mit USB-Anschluss und zieht sich dann schnell mal was auf einen Stick, oder (jedenfalls kann das unser Flatscreen) man schließt die Platte direkt an den TV an, der auch USB-Schnittstelle und schon integrierte Player-Software mit an Bord hat. Aber wie gesagt, Blu-Rays beinhalten eine so große Datenmenge, die man nicht unbedingt schnell mal übers Netz ziehen kann. Dazu sind die Blu-Ray-Preise auch recht human.

Was Cloud-Computing angeht, gebe ich hatuks wirklich Recht: Das Ganze ist mir noch ein bisschen zu "dubios", und ich weiß noch nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Mir ist es daher auch wesentlich lieber, wenn ich meine Daten auf der heimischen Festplatte sicher gelagert weiß - und das mit mehreren Backups, wobei da auch nicht unbedingt hochsensible Dokumente oder dergleichen dabei sind. ;]

Mein Fazit ist jedenfalls, dass ich zwar Fan von richtigen Datenträgern bin, mittlerweile (schon des Geldes wegen) aber wesentlich gezielter und wohlüberlegter kaufe - zumal es finanziell ohnehin gerade nicht so rosig bei mir aussieht. Wenn ich da an meine DVD-Anfänge denke... :~


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Re: Download oder Datenträger?

#8

Beitragvon hatuks » Mo 7. Feb 2011, 23:05

Das mit der Klangentfaltung und dem bewußten Musikgenuß ist sicher richtig. Aber da ich sowieso schon ewig keine Zeit mehr hatte, einfach nur rumzuliegen oder zu -sitzen und Musik zu hören, ohne nebenbei was anderes zu machen, ergibt sich das Problem für mich so nicht. Ich höre sowieso nur noch nebenher. Schade eigentlich. Aber wenn ich in letzter Zeit mal versucht habe, wie in meiner Teenagerzeit einfach nur auf dem Bett zu liegen, Musik zu hören und die Gedanken schweifen zu lassen, bin ich meistens eingeschlafen. Man wird eben doch nicht jünger, und das Leben ist ja so anstrengend! :))


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Re: Download oder Datenträger?

#9

Beitragvon Sponskonaut » Di 8. Feb 2011, 13:19

Ja, ich habe ja (momentan) noch die Zeit dafür. Allerdings muss ich sagen, dass ich, auch wenn ich arbeite, mir einfach die Zeit dafür nehme. Meistens dann halt am Wochenende. Dann lehne ich mich mit einem Kaffee oder einem Whisky zurück, leg paar Platten auf und höre mich intensiv durch. Selbiges gilt auch fürs Lesen. Der "Konsum" von Musik, Literatur und Film ist was, wofür ich mir die Zeit einfach nehme. Ich glaube, wenn ich das nicht täte, würde mir irgendwie was fehlen.


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Re: Download oder Datenträger?

#10

Beitragvon hatuks » Di 8. Feb 2011, 16:15

Das ist schon richtig: Für die wirklich wichtigen Dinge muß man sich einfach Zeit nehmen. Aber ich vermute, sooo wichtig ist es mir dann doch nicht, intensiv Musik zu hören. Wahrscheinlich reicht mir die halbe Stunde am Tag, in der ich mich mit dem MP3-Player von zuhause ins Büro und wieder zurück bewege. Zeit zum Lesen brauche ich auch dringend (und zwar täglich), außerdem Schreiben, Fernsehen, "Partnerpflege", ab und zu Kino und natürlich dieses Forum besuchen. :wink:

Aber da sieht man ja schon, wo meine Abende und Wochenenden hingehen. Vielleicht mache ich was falsch, aber ich bringe es schon kaum unter, ein bißchen Sport zu machen (ist eben auch nicht Nummer 1 auf meiner persönlichen Prioritätenliste). Und ich habe zur Zeit so eine Art "berufliches Hobby" für die Samstage (also was Fachliches, was aber zur Zeit nicht zu meinem Hauptaufgabengebiet gehört und deshalb aufs Wochenende verlegt werden muß). Na ja, und in meinem Job gibt's eben nur Feierabend, wenn ich mir das selbst verordne.

Aber ich kenne auch einen Kollegen, der zwar keinen Fernseher hat, aber sich schon mal vier Stunden am Stück irgendeine Oper anhört. Der legt natürlich auch wert auf Kauf-CDs mit möglichst gutem Klang. Allerdings hat der auch keine Freundin, die ihn dabei unterbrechen könnte... :))


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Re: Download oder Datenträger?

#11

Beitragvon Sponskonaut » Fr 11. Feb 2011, 14:55


hatuks hat geschrieben:Aber ich vermute, sooo wichtig ist es mir dann doch nicht, intensiv Musik zu hören. Wahrscheinlich reicht mir die halbe Stunde am Tag, in der ich mich mit dem MP3-Player von zuhause ins Büro und wieder zurück bewege. Zeit zum Lesen brauche ich auch dringend (und zwar täglich), außerdem Schreiben, Fernsehen, "Partnerpflege", ab und zu Kino und natürlich dieses Forum besuchen. :wink:

Ich lege schon Wert darauf, mich immer mal wieder eingehender mit Musik und meinen Lieblingsalben zu beschäftigen, was wohl daran liegt, dass ich schon seit meiner frühesten Jugend bzw. Kindheit ausgesprochener Musik-Fan bin, auch mal selbst Musik gemacht habe & ab und zu noch die Gitarre in die Hand nehme.

Im Kino waren wir schon ewig nicht mehr, legen aber auch keinen gesteigerten Wert mehr darauf, zumal wir auch noch ein bisschen Anfahrt bis zum nächstgelegenen Multiplex hätten. Und seit wir hier Blu-Ray-Player und großen Flatscreen haben, haben wir sozusagen auch eine "große Leinwand" im eigenen Wohnzimmer. Wir finden, dass es sich nicht mehr großartig lohnt, Kosten für Kino und Anfahrt hinzulegen, um einen Film auch nur einmal zu sehen. Zumal wir es bei den letzten Kinobesuchen immer so hatten, dass irgendwelche Idioten um einen gesessen haben, die den ganzen Kinogenuss zunichte gemacht haben...

Das Schreiben ist bei mir leider schon seit längerem auf der Strecke geblieben. Nicht, weil ich das so will, sondern weil mir die momentane berufliche und auch finanzielle Situation meine gesamte Motivation dafür raubt. Sonst hätte ich schon längst mal an meinem zweiten Roman weitergearbeitet...


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Re: Download oder Datenträger?

#12

Beitragvon hatuks » Fr 11. Feb 2011, 18:53


Sponskonaut hat geschrieben: Im Kino waren wir schon ewig nicht mehr, legen aber auch keinen gesteigerten Wert mehr darauf, zumal wir auch noch ein bisschen Anfahrt bis zum nächstgelegenen Multiplex hätten. Und seit wir hier Blu-Ray-Player und großen Flatscreen haben, haben wir sozusagen auch eine "große Leinwand" im eigenen Wohnzimmer. Wir finden, dass es sich nicht mehr großartig lohnt, Kosten für Kino und Anfahrt hinzulegen, um einen Film auch nur einmal zu sehen. Zumal wir es bei den letzten Kinobesuchen immer so hatten, dass irgendwelche Idioten um einen gesessen haben, die den ganzen Kinogenuss zunichte gemacht haben...

Ich habe mir zwar vor zweieinhalb Jahren auch endlich einen großen Flachbildfernseher geleistet, weil ich sowas immer schon haben wollte, aber der Blu-Ray-Player steht noch auf der Wunschliste. Wie lange die Anschaffung noch dauert, hängt ein bißchen davon ab, wieviel mich in den nächsten Monaten einige andere Dinge kosten werden. Aber da mein Arbeitsvertrag wahrscheinlich nochmal verlängert wird, sieht es gerade gut aus. :D

Trotzdem ist für mich Kino nochmal was anderes. Die Leinwand ist ja doch deutlich größer, und da wirken die Filme einfach stärker. Vor allem, weil man im abgedunkelten Raum sitzt und sich voll auf den Film konzentriert. Ich empfinde das nach wie vor als ein besonderes Erlebnis, und weil es mich so in den Film hineinsaugt, ist es auch eine der wenigen Möglichkeiten, wie ich mal richtig abschalten kann. Das klappt bei mir im Kino jedes Mal, zuhause aber nicht immer. Außerdem gehe ich sonst nicht viel raus: Ich bin weder ein Opern- noch ein Theatergänger, Tanzen gehe ich auch nicht besonders gern, und Essengehen klappt bei uns auch nicht so oft - zum Teil auch, weil die lokalen Restaurants nicht so ganz unseren Vorstellungen entsprechen. Dafür gibt es an meinem derzeitigen Wohnort drei Kinos in bequemer Entfernung und mitten in der Stadt. Ich kann mich einfach nach der Arbeit mit meinem Freund in der Stadt treffen, und wir gehen dann direkt ins Kino. Das ist also auch etwas, was wir beide mögen und gemeinsam machen können, und dieses "Ausgehen"-Gefühl gehört für mich mit zum Kinoerlebnis.

Schlechte Erfahrungen, wie Du sie gemacht hast, hatte ich bisher, zum Glück, selten oder nie. Und da ich mir momentan öfter mal einen Gang ins Kino leisten kann und nicht weiß, wie lange diese Phase anhält, greife ich zur Zeit nach Möglichkeit in die Vollen. Ob das so bleibt, wenn ich irgendwann die nächste Größenordnung für das Heimkino realisiert habe (Beamer und Leinwand), wird sich zeigen. Aber ich denke schon. Kino mochte ich einfach immer schon.


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Re: Download oder Datenträger?

#13

Beitragvon Sponskonaut » Fr 11. Feb 2011, 22:12


hatuks hat geschrieben:Kino mochte ich einfach immer schon.

Ja, so war das eigentlich bei mir auch immer. Es gab sogar Zeiten - ist aber schon ein ganzes Weilchen her -. in denen ich sogar fast jede Woche ins Kino bin. Na ja, damals konnte ich es mir noch leisten, das kommt auch noch dazu. Aber irgendwann hat es mich nur noch genervt, wenn die Leute um mich herum doff rumgequatscht oder mit ihren Nacho-Chips nervig geraschelt haben. Denn genau das verhindert bei mir, dass ich in einen Film richtig hineingezogen werde. Na ja, und was das Filmerlebnis bzw. den abgedunkelten Raum angeht, den schaffe ich mir zuhause einfach. Dann werden halt zwei Teelichter angemacht, die Telefone abgestellt und die Surround-Anlage aufgedreht. 8)

Was mein Ausgehgefühl angeht, bezieht sich das eher auf Konzerte, wenn denn mal eine coole Band hier in der Nähe ist. Kostet natürlich auch Geld, aber die letzten fünf, sechs Konzerte sind immer so günstig gefallen, dass mir die Tickets entweder geschenkt oder als Gegenleistung für irgendwas anderes ausgegeben wurden. :mrgreen: Gibt halt diverse Live-Acts, die ich mir einfach nicht entgehen lassen will.


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