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Wer nutzt ein Smartphone?

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Wer nutzt ein Smartphone?

#1

Beitragvon Sponskonaut » Do 14. Okt 2010, 12:36

Da das Thema ja immer √∂fter in der Rede ist und viele Leute ja selbst auch iPhone & Konsorten nutzen, w√ľrde mich mal interessieren, wer hier im Forum selbst ein Smartphone sein Eigen nennt und regelm√§√üig nutzt!

Das iPhone von Apple ist ja immer ein Thema, das Android OS ist ja mittlerweile das meistgenutzte Mobilphone-System, und bald wirft Microsoft auch sein "Windows Phone 7" auf den Markt, das (wie ich gelesen habe) auf Geräten von Dell, HTC, Samsung und LG zum Einsatz kommen wird.

Wer von euch hat denn ein Smartphone und welches, und habt ihr euch gezielt wegen eines bestimmten Betriebssystems daf√ľr entschieden?

Zwar sehe ich keine zwingende Notwendigkeit f√ľr ein solches Ger√§t, habe mir aber des √Ėfteren schon gew√ľnscht, unterwegs mal ins Netz zu k√∂nnen, um die ein oder andere Info oder meine Mails abzurufen. Auf lange Sicht werde ich dann wohl doch irgendwann solch ein Ger√§t zulegen, bin aber etwas unentschlossen, was das System angeht.

Da ich ja auch zwei Macs nutze und im Gro√üen und Ganzen mit der intuitiven Bedienung sehr zufrieden, fiel meine erste Wahl auch aufs iPhone. Allerdings hatte ich letztens mal f√ľr einen Monat einen iPod Touch in Benutzung und muss sagen, dass mir das Handling irgendwann zu un√ľbersichtlich wurde und mich der Homescreen mit seinen vielen Icons schnell angenervt hat. Ein Video, das mal die grundlegenden Unterschiede in der Bedienung anschneidet, gibt es hier:


Anmerkung vom Admin: YouTube-Videos nur mit dem ID-Code verlinken - nicht die URL! siehe hier.

Und ich muss sagen, dass mir das Konzept von WP7 irgendwie eher zusagt als das von iOS. Vielleicht kann jemand noch was zu Android sagen, denn davon habe ich bisher nur wenig erfahren, vermute aber mal, dass es ähnlich aufgebaut ist wie iOS.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#2

Beitragvon Alexslider » Do 14. Okt 2010, 19:04

Ich hab nen simples Touchscreen-Handy (Samsung Corby). Das reicht. :)


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#3

Beitragvon Sponskonaut » Sa 16. Okt 2010, 15:59


Alexslider hat geschrieben:Ich hab nen simples Touchscreen-Handy (Samsung Corby). Das reicht. :)

Hm, deins hat wenigstens 'nen Touchscreen! :wink: Ich habe ja auch ein Samsung-Handy in Benutzung, allerdings einen simplen Slider. :wink: Das Hauptproblem bei dem Gerät ist, dass es mit einer Hand kaum aufzuschieben geht. Zum einen ist der Rand, an dem man das Display mit dem Daumen nach oben schiebt, ziemlich flach und lässt sich deswegen kaum greifen, und zum anderen ist das Ganze auch ziemlich schwergängig. Von Sprachqualität und Bedienung ist es eigentlich okay, aber die mp3-Player-Funktion ist ziemlich bescheiden, und wenn man halt solche Multimedia-Sachen damit macht, ist der Akku schnell leer.

WP7 sieht von der Bedienung aber schon mal ganz gut aus, und die Ger√§te wurden nun ja auch vorgestellt. Rein optisch gefallen mir ja das Samsung und das LG am besten, allerdings m√ľsste ich die Teile erstmal testen, um genaueres zu sagen. Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie die Preise dann bei den einzelnen Providern aussehen, und vielleicht gibt's ja dann so ein Ger√§t zu Weihnachten... :mrgreen:


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#4

Beitragvon Sponskonaut » Mo 29. Nov 2010, 01:20

So, nun habe ich von meiner Freundin schon mein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekommen, und es ist nun doch das iPhone 4 geworden, zumal wir ohnehin komplett bei o2 sind und das Gerät dort mit dem entsprechenden Tarif am attraktivsten war. Ich habe das Teil nun ca. 3 Wochen und muss sagen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Mit meinen Macs "veträgt" sich das Smartphone logischerweise prima, von den Funktionen her hat es auch alles, was ich brauche, und in den letzten Wochen war ich wirklich froh, das Teil zu haben, weil ich dauernd unterwegs war und öfter mal meine Mails abrufen oder ins Netz musste.

Allerdings muss man schon sagen, dass das iPhone wohl nur "richtig" viel Sinn macht, wenn man auch einen Mac sein Eigen nennt. Unter WIndows hat man ja lediglich iTunes, mit dem man das Gerät synchronisieren kann. Auf dem Mac hat man dazu z.B. noch Safari, iCal, Mail, das Adressbuch und iPhoto, mit denen man das iPhone wunderbar synchen kann. Und da bei mir alles Mögliche mit diesen Programmen verwaltet wird, konnte ich das Gerät mit einem Klick meinem Desktop-Mac anpassen. Alle EInstellungen, Mail-Konten, Lesezeichen, Kalendereinträge und dergleichen waren sofort auf dem Smartphone nutzbar, ewige Konfigurier-Orgien blieben mir also erspart.

Ich bin jedenfalls begeistert und kann das iPhone (unter dem Vorbehalt, dass man es parallel zu einem ststionären Mac nutzt) eigentlich guten Gewissens weiterempfehlen. :D


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#5

Beitragvon hatuks » Sa 11. Dez 2010, 18:54

F√ľr mich ist das Hauptproblem bei den Dingern, da√ü sie ja nur sinnvoll sind, wenn man einen entsprechenden Tarif hat und auch wirklich ins Internet kann. Das ist mir momentan einfach zu teuer. Schlie√ülich unterhalte ich derzeit eine Festnetz- und Internet-Flatrate f√ľr die Hauptwohnung (wo ich lebe und arbeite) und eine f√ľr die Zweitwohnung (wo ich zuhause bin und die Familie in der N√§he ist) und will nicht auch noch einen Mobiltarif im Umfang meiner Festanschl√ľsse. Mein Handy ist uralt, kann nur schlechte Fotos machen, SMS schicken und telefonieren, und ich habe einen sofort k√ľndbaren Tarif ohne Grundgeb√ľhr, mit dem ich monatlich irgendwas zwischen zwei und f√ľnf Euro verbrauche. Wenn ich unterwegs ins Netz will, kann ich mir auch einen Surfstick f√ľr mein Netbook besorgen.

Aber normalerweise bin ich entweder im B√ľro (mit Internetanschlu√ü) oder zuhause (mit Internetanschlu√ü) oder in der Zweitwohnung (mit Internetanschlu√ü) oder bei meinen Eltern (mit Internetanschlu√ü) oder auf einer Tagung (mit M√∂glichkeiten, ab und zu ins Netz zu gehen) oder im Ausland (wo mir mobiles Internet mit deutschen Vertr√§gen sowieso nichts n√ľtzt). Und die paar Stunden, die ich zwischen solchen Stationen unterwegs zubringe, √ľberlebe ich dann auch noch ohne.

Falls ich nat√ľrlich irgendwann einen Tarif finden sollte, der mir erm√∂glicht, mobil meine Flatrate von zuhause zu nutzen, ohne draufzuzahlen, w√§re das schon ein netter Luxus. Aber solange ich extra daf√ľr zahlen mu√ü, ergibt die oben angef√ľhrte √úberlegung, da√ü es mir das nicht wert ist.

Momentan habe ich aber erstmal das Projekt, mir ein Handy anzuschaffen, das ich auch als MP3-Player nutzen kann und das eine vern√ľnftige Kamera hat - dann mu√ü ich nicht immer drei Ger√§te rumschleppen. Meinem Freund habe ich zum Geburtstag ein Touchphone von LG geschenkt, das auch seine Vorz√ľge hat (und Radio sowie einen Speicherslot f√ľr bis zu 8 GB). Mal sehen, ob ich mir sowas irgendwann noch g√∂nne...


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#6

Beitragvon Sponskonaut » Mo 3. Jan 2011, 18:24


hatuks hat geschrieben:Falls ich nat√ľrlich irgendwann einen Tarif finden sollte, der mir erm√∂glicht, mobil meine Flatrate von zuhause zu nutzen, ohne draufzuzahlen, w√§re das schon ein netter Luxus. Aber solange ich extra daf√ľr zahlen mu√ü, ergibt die oben angef√ľhrte √úberlegung, da√ü es mir das nicht wert ist.

Also, ich habe das iPhone mit dem "Internetpack M" (Handy-Surf-Flatrate) von o2, das monatlich 8,50 Euro kostet, dazu kommen logischerweise noch die Raten f√ľrs iPhone dazu.

Zum Vertrag:

+ Immer und √ľberall mobil surfen
+ Unbegrenztes Datenvolumen
+ 1 Monat Mindestlaufzeit
+ Passt zu jedem O2 Mobilfunktarif
+ Bis zu 7,2 Mbit/s Geschwindigkeit
+ Neu: Reduzierung der Geschwindigkeit erst nach Verbrauch von 300 MB mtl.

Das heißt, ab einem Verbrauch von 300MB wird auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt.

Es ist (noch) m√∂glich, das iPhone als Modem zu nutzen (Tethering) und dann mit Notebook oder PC ins Netz zu gehen. Offiziell (laut o2) ist es eigentlich bei den Tarifen M und M+ nicht gestattet, Tethering mit dem iPhone zu nutzen, sondern nur beim optional aufbuchbaren "Pack L". Das Ding ist nur, dass es diesen Tarif, wenn man auf der o2-Seite mal schaut, gar nicht gibt. Und wenn man per Google danach sucht, landet man auch wieder bei den M-Pack, sieht aber in der URL, dass sie auf "pack l" endet. sIch vermute daher, dass o2 es sich momentan noch √ľberlegt, Tethering f√ľr alle Tarife zu erlauben, und laut o2-Forum wird es zurzeit von technischer Seite nicht unterbunden.

Jedenfalls hatte ich mein MacBook, als wir jetzt ein paar Tage in Brandenburg bei meiner Schwiegermutter in Brandenburg waren, per Tethering am Netz, und das funktionierte einwandfrei. F√ľr stundelanges YouTube-Gucken ist es (wegen des Datenvolumens und der Geschwindigkeit) nur bedingt geeignet, aber f√ľr "normales" Surfen und Mailabruf reicht es dicke. Selbst nach der Reduzierung war die Geschwindkeit f√ľr Foren und dergleichen absolut okay.

Im Prinzip nutze ich das iPhone auch nur mobil, Tethering werde ich in Zukunft wohl nur alle Schaltjahre mal nutzen, weswegen ich auch nicht bereit wäre, auf eine teureren Tarif zu upgraden.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#7

Beitragvon Alexslider » Fr 24. Feb 2012, 20:26

Seit Anfang Februar habe ich nun auch ein iPhone (4S). Das habe ich mit einem Vodafone Datentarif bestellt. Da sind monatlich 200 MB und kostenlos am Wochende ins Vodafone- und Festnetz telefonieren drin. F√ľr alles zahle ich 24,45 EUR. SMS etc. kostet dann extra. Aber da hab ich mir die GMX-App runtergeladen. Da hab ich 10 im Monat frei und sonst gibts da ja auch diverse andere Apps.

Das iPhone selbst war gratis (klar, die Kosten holen die sich mit der monatlichen Tarifgeb√ľhr wieder rein) aber ich hatte keine Anschlusskosten... Unterwegs nutze ich eben den Datentarif und Zuhause hab ich ja dann WLAN um mir die diversen Apps zu downloaden.

Das ganze hab ich von Mediaspar. Aktuell muss man aber bei dem Tarif, den ich habe, f√ľr das iPhone einmal 59 EUR zahlen. Gl√ľck gehabt ;) Allerding musste ich so 3 Wochen drauf warten, da Vodafone erst noch ewig gebraucht hat um den Vertrag zu pr√ľfen, Postweg usw...

Ein besonderen Apptipp hab ich auch: "Wo ist mein Wasser?" Einfach geniales Spiel. Die 79ct. waren es wert. Gibt ja auch eine kostenlose Version, mit weniger Level.

Habt ihr noch App-Tipps? Auf m.freemyapps.com (nur √ľbers iPhone aufrufen - sonst funktionierts nicht richtig) kann man sich kostenpflichtige Apps kostenlos laden.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#8

Beitragvon Sponskonaut » Sa 25. Feb 2012, 14:47

SMS habe ich bei mir sogar 50 inklusive. Allerdings muss ich daf√ľr auch die o2-App benutzen, was aber ganz gut funktioniert.

Allerdings muss ich sagen, dass es schon mehr Sinn macht, sich ein iPhone zu holen, wenn man auch andere Apple-Geräte im Haushalt hat, weil man dann in den Genuss diverser Funktionen kommt, die sonst nicht möglich sind.

Bspw. kann ich das iPhone als Fernbedienung f√ľr AppleTV benutzen (hatte ich mir zu Weihnachten geg√∂nnt, weil es bei MediaMarkt im Angebot war). Au√üerdem kann ich auch von unterwegs DVB-T-Programmierungen machen, weil ich per eyeTV-App auf meinen iMac bzw. auf die Software meines DVB-T-Sticks zugreifen kann. Von der Anbindung an OS X mal ganz abgesehen.

Ich denke, wenn ich nicht ohnehin schon Mac-User wäre, hätte ich mir wahrscheinlich ein Android-Phone oder eins mit WP7 zugelegt.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#9

Beitragvon Alexslider » Sa 25. Feb 2012, 15:48

Das iPhone ist mein erstes (und bisher einziges) Apple-Produkt ;) Aber stimmt schon. Unter den Apple-Produkten ist da viel mehr m√∂glich. Hab ich erst k√ľrzlich beim Bluetooth festgestellt. Ich kann keine Verbindung mit einem anderen Handy (z.B. meinem Alten) herstellen. Das geht wohl nur von iPhone zu iPhone bzw. iPad.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#10

Beitragvon Alexslider » Mi 14. M√§r 2012, 20:59

Eben hab ich festgestellt, dass das iPhone garkein Radio integriert hat. Jedes simple Handy hat ein Radio dabei (auch mein altes Samsung mit Hilfe des Headsets). Aber ein so hochpreisiges Ger√§t wie das iPhone nicht?! Seltsam... Man muss daf√ľr dann erst entsprechendes Zubeh√∂r zukaufen. Das beste was ich finden konnte w√§re das Griffin iFM. Oder habt ihr da noch andere Ideen? Klar man kann √ľbers Internet h√∂ren. Aber via UKW w√§re eben doch besser - da Daten√ľbertragung schonender ;)


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#11

Beitragvon hatuks » Sa 17. M√§r 2012, 17:01

Apple ist eben auch Geldmache. Da kann man mir noch so oft erz√§hlen, die Ger√§te seien besonders hochwertig (trifft auf die Macbooks, die ebenfalls aus Plastik sind, schon mal eindeutig nicht zu) und das Betriebssystem und die Programme besser als die von Microsoft - schweineteuer ist es trotzdem, und das ist es mir dann eben doch nicht wert - zumal man f√ľr den Mac komplett umlernen mu√ü und bestimmte Dinge, die ich t√§glich brauche, eben nicht komfortabler sind als bei Microsoftprodukten, sondern umst√§ndlicher.

Mich nervt aber grunds√§tzlich dieses System, alle m√∂glichen Ger√§te so aufeinander abzustimmen, da√ü man nicht wirklich viel davon hat, nur eines davon zu kaufen. Ist zwar gut f√ľr den Geldbeutel des Herstellers, aber nicht f√ľr meinen. Seit die zus√§tzlichen Ger√§te so beliebt geworden sind, sehe ich √ľbrigens viel h√§ufiger Leute mit Macbooks. Die Masche scheint also zu funktionieren, aber mir geht sie zunehmend gegen den Strich. Ich vermute n√§mlich, da√ü da viele Leute mit teuren Produkten gek√∂dert werden, die ihnen Vorteile bringen, die sie gar nicht gebraucht h√§tten und auch nicht vermi√üt haben.

Bei den Smartphones gibt es doch mittlerweile Konkurrenzprodukte, die alles können, was man braucht, aber trotzdem schmaler sind UND größere Displays haben UND billiger sind. Ich glaube nicht, daß ich mir demnächst etwas von Apple kaufe, schon weil ich es gar nicht schätze, daß man gleichzeitig viel bezahlt und im Grunde gleich mehr als ein Gerät anschaffen sollte, um die Vorteile wirklich nutzen zu können.

Aber jeder, wie er mag. ;-)


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#12

Beitragvon Sponskonaut » Sa 17. M√§r 2012, 18:11

Ich glaube, da muss ich mal ein paar Sachen klarstellen! ;]

Da kann man mir noch so oft erzählen, die Geräte seien besonders hochwertig (trifft auf die Macbooks, die ebenfalls aus Plastik sind, schon mal eindeutig nicht zu)

Die MacBooks, die du meinst, sind bei Apple schon lange nicht mehr im Programm. Mittlerweile gibt es nur noch die Unibody-Macs, die komplett aus Alu und daher sehr robust sind! Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher keinen Hersteller gefunden habe, der so robuste Geräte mit solch einer Haptik herstellt. Und als Vielschreiber haben es mir besonders die Tastaturen angetan, mit denen ich bisher am besten klarkomme. Dazu kommen noch so durchdachte Technologien wie bspw. der MagSafe-Stecker.

Die MacBooks, die du meinst, sind bei Apple schon lange nicht mehr im Programm. Mittlerweile gibt es nur noch die Unibody-Macs, die komplett aus Alu und daher sehr robust sind! Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher keinen Hersteller gefunden habe, der so robuste Geräte mit solch einer Haptik herstellt. Und als Vielschreiber haben es mir besonders die Tastaturen angetan, mit denen ich bisher am besten klarkomme. Dazu kommen noch so durchdachte Technologien wie bspw. der MagSafe-Stecker

... und das Betriebssystem und die Programme besser als die von Microsoft...

Was das Betriebsystem angeht, muss ich wirklich sagen, dass es tatsächlich einen guten Tick "besser" ist als das aus Redmond. Und ich habe da durchaus Vergleichswerte, weil ich die Veröffentlichungen beider Hersteller regelmäßig beobachte und auch produktiv nutze.

Bestes Beispiel Systemwiederherstellung. Das ist be Microsoft eine einzige "Baustelle". Wenn ich da mit "Time Machine" unter OS X vergleiche. Da kann ich sogar mein Backup vom iMac nutzen, um es aufs MacBook aufzuspielen. Ich habe z.B. gestern erst neuen Ram und eine neue Festplatte ins MacBook eingebaut, und innerhalb einer halben Stunde hatte ich das Gerät inkl. aller Programme, Einstellungen und Daten wieder einsatzbereit.

- schweineteuer ist es trotzdem...

Das ist eigentlich auch so ein Mythos, mit dem ich mal aufräumen muss. ;]

Das Problem bei der Sache ist, dass die Leute nicht richtig vergleichen! Wenn man z.B. den iMac mit irgendeinem Tower aus dem Elektronikmarkt vergleicht, dann sind diese nat√ľrlich billiger. Wenn man aber mal mit anderen All-in-One-Rechnern von SONY z.B. vergleicht, dann geben die sich preislich nicht viel. Auch was die Software angeht: Hat z.B. Microsoft jemals ein komplettes Betriebssystem f√ľr 24 Euro angeboten?

... und das ist es mir dann eben doch nicht wert - zumal man f√ľr den Mac komplett umlernen mu√ü und bestimmte Dinge, die ich t√§glich brauche, eben nicht komfortabler sind als bei Microsoftprodukten, sondern umst√§ndlicher.

Also, ich habe bisher keine Apple-Software finden k√∂nnen, die "umst√§ndlicher" zu bedienen gewesen w√§re als irgendein Microsoft-Produkt. Auch hier muss man richtig vergleichen. Man kann nat√ľrlich eine komplexe Office-Suite z.B. nicht mit iWorks vergleichen, das auf eine einfache Bedienung setzt und vornehmlich f√ľr Privatanwender gedacht ist, die mal schnell und unkompliziert was erstellen wollen. Aber den Knackpunkt bei der Sache hast du ja schon selbst angesprochen: Umlernen. Und das beibt eben nie aus, wenn man mit dem PC arbeitet. Denn das meiste, was man da tut, ist Gew√∂hnungssache. Deswegen kann das nur als subjektive Wahrnehmung durchgehen.

Ein gutes Beispiel bzgl. Software h√§tte ich noch auf Lager: Meine Homepage habe ich lange mit allerlei WYSIWYG-Editoren unter Windows erstellt. Allesamt Programme, die derart undurchsichtig und kompliziert waren und dazu noch Ergebnisse abgeliefert haben, die einfach nur nach Bauskasten aussahen. Mittlerweile mache ich das mit Apples iWeb, was genau das erf√ľllt, was ich mir von einem sogenannten "What you see is what you get"-Editoren erwartet habe; eine einfache grafische Benutzeroberfl√§che, auf der ich frei Inhalte verschieben kann und dann genau das sehe, was sp√§ter online gestellt wird.

Mich nervt aber grunds√§tzlich dieses System, alle m√∂glichen Ger√§te so aufeinander abzustimmen, da√ü man nicht wirklich viel davon hat, nur eines davon zu kaufen. Ist zwar gut f√ľr den Geldbeutel des Herstellers, aber nicht f√ľr meinen.

Na ja, aber das war bei Apple schon immer so und ist kein Grund, deswegen genervt zu sein. ;] Entweder man nutzt dieses "geschlossene" System oder eben nicht. Alternativen wie Windows oder etliche Linux-Distributionen gibt es zu Gen√ľge. Wie schon gesagt, der entscheidende Vorteil bei der Sache ist eben der, das alles einwandfrei miteinander harmoniert. Und das kann man eigentlich nur dann gew√§hrleisten, wenn man es nicht zul√§sst, dass Drittanbieter in dieses System hineinpfuschen.

Bei den Smartphones gibt es doch mittlerweile Konkurrenzprodukte, die alles können, was man braucht, aber trotzdem schmaler sind UND größere Displays haben UND billiger sind.

Diese Punkte sind eben nicht alles. ;] Ich hatte schon einige Android-Ger√§te in der Hand, wovon ich am ehesten die von Samsung nutzen w√ľrde, musste aber immer wieder feststellen, dass sehr oft das entscheidende Merkmal, n√§mlich das Touch-Display, ohne Ende gehakt hat. Auch das ist ein Nachteil, wenn man ein System nutzt, das von jedem Hersteller nach Gutd√ľnken modifiziert werden kann. Bei iOS ist es nun mal so, dass es tats√§chlich nur auf die Apple-Ger√§te optimiert ist und schon alleine deswegen so "fluffy" und sauber l√§uft.

Meine Frau nutzt dienstlich ein Blackberry, und ich nutze es auch immer mal wieder. Allerdings muss ich sagen, dass das System von RIM alles andere als anwenderfreundlich ist. Eine klare Linie in der Benutzerf√ľhrung erschlie√üt sich einfach nicht, und das Ganze ist so "verschachtelt", dass man wirklich lange suchen muss, um ans Ziel zu finden.

Seit die zus√§tzlichen Ger√§te so beliebt geworden sind, sehe ich √ľbrigens viel h√§ufiger Leute mit Macbooks. Die Masche scheint also zu funktionieren, aber mir geht sie zunehmend gegen den Strich.

Das liegt einfach daran, dass Apple viele Funktionen aus iOS mittlerweile in OS X integriert hat. Das stimmt definitiv, dass viele iOS-User √ľber diesen Weg auch ans Desktop-System geraten.

Allerdings muss man auch hier sagen, dass Apple den "Zwang" deutlich aufgehoben hat. Man braucht z.B. keinen PC oder Mac mit iTunes mehr, um sein iPhone oder iPad in Gang setzen zu k√∂nnen - das kann man bequem √ľber die iCloud bewerkstelligen. Au√üerdem muss es auch kein Mac sein, der iOS-Ger√§ten einen "Sinn" gibt. Letztendlich braucht man nur iTunes, um sein Ger√§t synchronisieren zu k√∂nnen, wenn man es denn offline machen will. Aber auch mit dem Windows Explorer kann man teilweise auf iOS zugreifen und bspw. Bilder auf den Rechner schaufeln.

Ich vermute nämlich, daß da viele Leute mit teuren Produkten geködert werden, die ihnen Vorteile bringen, die sie gar nicht gebraucht hätten und auch nicht vermißt haben.

Ob und wie sehr jemand was wirklich "braucht", muss jeder selbst wissen. Ich wette, jeder hat irgendwas zu Hause stehen oder liegen, was er nicht "braucht" - es sich aber trotzdem zugelegt hat, weil er es einfach haben wollte, oder?


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#13

Beitragvon hatuks » Sa 17. M√§r 2012, 20:52

War ja klar, daß Sponskonaut hier Gegenwind gibt. ;-)

Erstmal vielen Dank f√ľr den Hinweis, da√ü die Plastik-MacBooks nicht mehr im Programm sind. Wir haben noch eins im B√ľro, das nicht ganz 4 Jahre alt ist. Es ist also noch nicht so furchtbar lange her, da√ü sich das ge√§ndert hat, und auch vorher haben Mac-Bef√ľrworter schon behauptet, Apple produziere stabilere Ger√§te aus h√∂herwertigem Material, obwohl das eben nicht f√ľr alle Apple-Produkte zutraf. Im √ľbrigen halte ich gerade die All-in-One-Rechner grunds√§tzlich f√ľr problematisch, weil es bei solchen Ger√§ten doch schwieriger ist, kaputte Verschlei√üteile einzeln auszuwechseln (was √ľbrigens neulich mal im Fernsehen auch als Problem des iPhones angesprochen wurde). Auch das ist wieder ein Kostenfaktor. Das gilt nat√ľrlich nicht nur f√ľr Apple-Ger√§te. Was die Tastatur angeht: Ich schreibe ja nun beruflich und in meiner Freizeit - und das hei√üt erstens t√§glich und zweitens viel - und wei√ü durchaus eine gute Tastatur zu sch√§tzen. Aber die Tastatur meines Dell-Laptops, auf der ich gerade tippe, ist hervorragend, und auch mit allen externen Tastaturen bin ich bislang gut gefahren. Lediglich mein alter Laptop hat eine ung√ľnstige Tastatur, mit der es sich nicht so leicht schreibt. Herk√∂mmliche Tastaturen tun's also auch, und ich konnte bei der Mac-Tastatur bisher auch keinen besonderen Vorteil feststellen (vielleicht ist ein Vorteil, da√ü sie flacher ist, aber mir machen die normalen Tastaturen auch keine Beschwerden).

Um es aber nochmal klarzustellen: Ich habe tats√§chlich eine subjektive Ansicht ge√§u√üert und keinen objektiven Computervergleich angestellt (dazu w√§re ich gar nicht kompetent). Wozu das gut sein soll, dazu komme ich gleich. Ich kann dazu auch nur deshalb etwas sagen, weil wir im B√ľro u.a. einen Mac stehen haben (ich bin hier in einem Nest von Apple-Nutzern der ersten Stunde gelandet) und ich mich daher seit ein paar Jahren immer mal wieder damit herumschlage.

Nat√ľrlich ist das Problem des Umlernens nur gegeben, wenn man ein anderes System gew√∂hnt ist, aber ich finde, da√ü man von Windows deutlich leichter auf Linux umlernen kann als auf Mac. Dabei wird man vor allem bei der t√§glichen Arbeit nicht bei jedem Handgriff so stark ausgebremst. Und leichtes Wechseln zwischen den Systemen halte ich heutzutage tats√§chlich auch f√ľr eine wichtige Eigenschaft, deren Nichtexistenz bei mir eine geringere Toleranz f√ľr hohe Preise hervorruft (bzw. eine geringere Zahlbereitschaft, weil aus meiner Sicht ein erheblicher Nachteil vorliegt). Ist also auch eine Frage der Kriterien. Da es ein ziemlich stabiles, schlankes, ebenfalls gutes und noch dazu kostenloses System wie Linux gibt, auf das man bei Windowsm√ľdigkeit (f√ľr die es auch zahlreiche gute Gr√ľnde gibt) leichter und kosteng√ľnstiger ausweichen kann, erschlie√üt sich mir der Reiz der Apple-Welt nach wie vor nicht. Manches geht nat√ľrlich mit Linux nicht ohne weiteres, aber mit Windows und Linux zusammen komme ich gut zurecht.

Ich finde √ľbrigens nicht, da√ü Windows im Verh√§ltnis (d.h. Preis-Leistung) billiger ist, aber absolut gesehen bekommt man Ger√§te mit Windows eben schon f√ľr viel weniger Geld, und ich kenne kaum jemanden, der mit den gebotenen Funktionen nicht auskommt. Allerdings bewege ich mich auch in einem Umfeld, in dem vornehmlich Texte erstellt und layoutet werden und Bild- sowie Filmbearbeitung nur zu privaten Zwecken erfolgen. Da m√∂gen die Kriterien schon andere sein als bei Leuten, die Websites erstellen. Aber ich sehe eben eine Menge Menschen mit Macbooks herumlaufen, die aller Wahrscheinlichkeit nach auch nichts anderes damit machen als Websurfen, E-mails checken, Texte verfassen und Videos anschauen, und dazu braucht man definitiv nicht soviel Geld auszugeben. Kann nat√ľrlich jeder machen, wie er will. Ich finde es nur nicht ansprechend, wenn Leute dazu verf√ľhrt werden, die vielleicht ihren eigenen Bedarf nicht √ľberblicken, das ist alles. Man mu√ü ja nicht alles gut finden, was in der Wirtschaft so √ľblich und sinnvoll f√ľr den Gewinn ist, und man darf von solchen Dingen durchaus genervt sein, auch wenn kein Zwang vorhanden ist. Auch solche √úberlegungen k√∂nnen (und sollten m.E.) Kaufentscheidungen mitbestimmen. Meine Entscheidung lautet eben: kein geschlossenes System, wenn es mir pers√∂nlich keine bestechenden Vorteile bietet. Wozu auch?

Also: Mag sein, da√ü man bei Spezialbedarf in manchen F√§llen mit einem Mac besser f√§hrt, aber MEIN Spezialbedarf ist da nicht abgedeckt. Wenn doch, frage ich mich schon, warum meine von Anfang an Mac-nutzenden Kollegen ihre Umschriftzeichen immer umst√§ndlich per Klick aus der Sonderzeichentabelle holen, wenn das auch einfacher ginge. Zumindest scheint eine bessere L√∂sung, wenn es sie denn gibt, nicht leicht erkennbar zu sein. Auch das ist f√ľr mich ein Kriterium bei der Entscheidung f√ľr ein System: Erschlie√üt sich mir leicht, wie ich die Einstellungen vornehme, die ich brauche? - Bislang ist Word jedenfalls das einzige Schreibprogramm, das ich probiert habe, das die komfortable L√∂sung anbietet, alle Umschriftzeichen einmal mit ein paar Klicks auf beliebige Tastenkombinationen zu legen, um sie dann dauerhaft √ľber die Tastatur einzugeben. Und wenn man so eine Funktion braucht, weil man die Zeichen t√§glich benutzen mu√ü, dann ist das ausschlaggebend f√ľr die Nutzung eines Programms. Wenn ich n√§mlich jedes Umschriftzeichen einzeln anklicken mu√ü, verschwende ich damit soviel Zeit, da√ü mir die beste Tastatur nichts n√ľtzt. - Lustig ist dabei, da√ü viele meiner Kollegen anscheinend vor allem deshalb mit Mac eingestiegen sind, weil es fr√ľher ein Schreibprogramm gab, das alle m√∂glichen Schriften unterst√ľtzt hat und deshalb f√ľr Leute aus unserem Fach besonders attraktiv war. Mittlerweile hat Apple dieses Feature aber abgeschafft (sagen jedenfalls die betroffenen Kollegen), so da√ü augenscheinlich Word und Open Office mittlerweile die bessere L√∂sung f√ľr unsereins sind.

Ich akzeptiere grunds√§tzlich den Einwand, da√ü man auf derselben Ebene vergleichen sollte. Das ist fair und sinnvoll, wenn es um eine objektive Bewertung geht. Allerdings geht kaum jemand so einkaufen. Es geht ja nicht darum, was an und f√ľr sich besser und ob es den Preis wert ist, sondern was den pers√∂nlichen Bedarf befriedigt und gleichzeitig zum Geldbeutel pa√üt. Und wenn zwei Ger√§te den Bedarf befriedigen, aber eines ist deutlich teurer, ist doch verst√§ndlich, da√ü man das nicht kauft, weil der Preis unter den gegebenen Kriterien eben nicht gerechtfertigt ist. Es hilft mir ja nichts, wenn ich zwar ein Alugeh√§use und ein Betriebssystem sowie Programme bekomme, die zwar im direkten Vergleich besser sind als die - fairerweise vergleichbaren - Alternativen, ich aber das, was ich tats√§chlich brauche, damit trotzdem nicht habe, w√§hrend ich f√ľr Dinge bezahle, die mir nichts n√ľtzen, weil ich mit den weniger hochwertigen Alternativen auch gut arbeiten kann.

Was ich mit meinen Postings sagen will, ist also folgendes: Eine wachsende Anzahl an Menschen scheint davon auszugehen, da√ü es sich in jedem Fall lohnt, einen Mac zu kaufen, und da√ü ein Mac grunds√§tzlich die bessere L√∂sung ist, aber das ist nicht der Fall, sondern eine (Selbst-?)T√§uschung. Ein Mac (und jedes andere Apple-Produkt) ist NUR in dem Fall die bessere L√∂sung und lohnt sich AUSSCHLIESSLICH dann, wenn man GENAU DIE Alleinstellungsmerkmale von Apple, f√ľr die man bezahlt, auch braucht oder dringend haben will. In allen anderen F√§llen ist es reine Geldverschwendung. Zum Beispiel in meinem. :-)


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#14

Beitragvon Sponskonaut » So 18. M√§r 2012, 00:42


hatuks hat geschrieben:Erstmal vielen Dank f√ľr den Hinweis, da√ü die Plastik-MacBooks nicht mehr im Programm sind. Wir haben noch eins im B√ľro, das nicht ganz 4 Jahre alt ist. Es ist also noch nicht so furchtbar lange her, da√ü sich das ge√§ndert hat, und auch vorher haben Mac-Bef√ľrworter schon behauptet, Apple produziere stabilere Ger√§te aus h√∂herwertigem Material, obwohl das eben nicht f√ľr alle Apple-Produkte zutraf.

Das stimmt allerdings. Mein MacBook, das ich gerade mit neuem Ram und neuer Platte ausgestattet habe, ist von Mitte 2007, und ich habe mir k√ľrzlich im √∂rtlichen Apple Store das gebrochene TopCase (das ist quasi das Geh√§use um die Tastatur herum) austauschen lassen. Es ist bekannt, dass die Konstruktion aus Kunststoff und dem Magnetverschluss des "Deckels" keine Glanzleistung von Apple war.

Was ich Apple aber zugute halten muss, ist, dass sie sowas dann auch einsehen und entsprechend Abhilfe schaffen. Das TopCase wurde also problemlos (trotz des Alters) kostenlos getauscht, und das ganz reibungslos innerhalb einer halben Stunde.

Im √ľbrigen halte ich gerade die All-in-One-Rechner grunds√§tzlich f√ľr problematisch, weil es bei solchen Ger√§ten doch schwieriger ist, kaputte Verschlei√üteile einzeln auszuwechseln (was √ľbrigens neulich mal im Fernsehen auch als Problem des iPhones angesprochen wurde). Auch das ist wieder ein Kostenfaktor. Das gilt nat√ľrlich nicht nur f√ľr Apple-Ger√§te.

Ja, das geht in der Tat nur, wenn man wirklich technikaffin ist und ein H√§ndchen f√ľr Schraubereien hat. Ich habe z.B. k√ľrzlich an meinem iMac die Festplatte ausgetauscht, die Anleitung hatte ich von einer bestimmten Seite, auf der man Reparaturanleitungen zu so ziemlich allen Apple-Produkten abrufen kann. Auf den ersten Blick k√∂nnte man nat√ľrlich erstmal Angst kriegen, wenn man sieht, dass man die Glasscheibe an der Front entfernen muss - aber im Prinzip ging es dann ganz schnell. Allerdings muss man auch hier dazusagen, dass der "Otto-Normal-User" in der Regel auch nicht selbst an seinem Tower rumschraubt. F√ľr den ist es dann ziemlich unerheblich, ob er sich einen AiO-Rechner oder einen Tower hinstellt. Und bei Notebooks ist es sowieso dasselbe, denn die kann man genauso gut oder schlecht √∂ffnen wie einen AiO.

... und ich konnte bei der Mac-Tastatur bisher auch keinen besonderen Vorteil feststellen (vielleicht ist ein Vorteil, daß sie flacher ist, aber mir machen die normalen Tastaturen auch keine Beschwerden).

Also, meine Anforderungen sind, dass das Keyboard flach ist, schon alleine der Ergonomie wegen, dass die Tasten einen gewissen Abstand zueinander haben, weil ich mit meinen Wurstfingern gerne mal zwei erwische, wenn sie so nah beieinander liegen, und dass sie einen leisen "Tastenanschlag" hat. Bisher habe ich da nur eine Tastatur benutzt, die diese Anforderungen genauso wie die Apple-Keyboards erf√ľllen kann - und das ist die Solar-Tastatur von Logitech. Ein sehr sch√∂nes Teil!

Nat√ľrlich ist das Problem des Umlernens nur gegeben, wenn man ein anderes System gew√∂hnt ist, aber ich finde, da√ü man von Windows deutlich leichter auf Linux umlernen kann als auf Mac. Dabei wird man vor allem bei der t√§glichen Arbeit nicht bei jedem Handgriff so stark ausgebremst.

Das kann ich allerdings wirklich nicht nachvollziehen! Jetzt m√ľsste man erstmal kl√§ren, welche Linux-Distribution du meinst und welche GUI. Wenn ich mir da z.B. Ubuntu mit Gnome-Desktop angucke, dann ist da zur Aqua-Oberfl√§che fast gar kein Unterschied mehr, wobei Aqua noch ein bisschen klarer strukturiert ist, wenn es z.B. um die Systemeinstellungen geht.

Da es ein ziemlich stabiles, schlankes, ebenfalls gutes und noch dazu kostenloses System wie Linux gibt, auf das man bei Windowsm√ľdigkeit (f√ľr die es auch zahlreiche gute Gr√ľnde gibt) leichter und kosteng√ľnstiger ausweichen kann, erschlie√üt sich mir der Reiz der Apple-Welt nach wie vor nicht. Manches geht nat√ľrlich mit Linux nicht ohne weiteres, aber mit Windows und Linux zusammen komme ich gut zurecht.

Ich glaube, du hast ein SUSE oder ein Ubuntu noch nicht auf vielen Systemen versucht zu installieren, oder? Auch wenn die Hardware-Unterst√ľtzung wesentlich besser geworden ist, h√§ngt es an dieser immer noch gewaltig, besonders bei Notebooks. Da kommt es bisweilen vor, dass Komponenten wie W-Lan-Modul oder Netzwerkanschluss nicht richtig erkannt werden oder man gar die native Aufl√∂sung eines Monitors nutzen kann. Letzteres hatte ich bei meinem ASUS-Monitor, der nicht gerade eine exotische native Aufl√∂sung hatte. Plant man also wirklich, eine Linux-Distribution zu nutzen, muss man schon sehr darauf achten, dass man Hardware besitzt, die problemlos unterst√ľtzt wird. Das ist nun mal eine Sache, mit der man sich besch√§ftigen muss, wenn man solch ein offenes System nutzt. Leider tut sogar die "Fachpresse" ihr Bestes, um Linux immer wieder als das Allheilmittel f√ľr Windows-Probleme anzupreisen. Da ich schon in vielen PC-Foren aktiv war, wei√ü ich, wie hoch die Quote der User ist, die reum√ľtig zu Windows zur√ľckkehren, wenn es mit einer Linux-Distri nicht wirklich geklappt hat. Genau aus diesem Grund bin ich vorsichtig damit geworden, √ľberhaupt alternative Betriebssystem zu empfehlen.

Ich finde es nur nicht ansprechend, wenn Leute dazu verf√ľhrt werden, die vielleicht ihren eigenen Bedarf nicht √ľberblicken, das ist alles.

Sorry, aber was hei√üt denn "verf√ľhrt"? Das gilt dann aber f√ľr so ziemlich alles, was da drau√üen beworben und verkauft wird, oder? Da k√∂nnte man genauso gut die ganzen Elektrom√§rkte anprangern, die nur noch wahre Leistungsboliden im Sortiment haben. Aber du wirst sicherlich keinen Verk√§ufer finden, der einem Kunden ein solches Ger√§t ausredet, weil es f√ľr ihn eigentlich √ľberdimensioniert ist - und das sind f√ľr den Otto-Normal-User eigentlich alle Ger√§te, die man heute so bekommt.

Man mu√ü ja nicht alles gut finden, was in der Wirtschaft so √ľblich und sinnvoll f√ľr den Gewinn ist, und man darf von solchen Dingen durchaus genervt sein, auch wenn kein Zwang vorhanden ist. Auch solche √úberlegungen k√∂nnen (und sollten m.E.) Kaufentscheidungen mitbestimmen.

Siehe oben.

Also: Mag sein, daß man bei Spezialbedarf in manchen Fällen mit einem Mac besser fährt, aber MEIN Spezialbedarf ist da nicht abgedeckt.

Und das ist auch den gutes Recht! ;] Ich wehre mich nur halt gerne dagegen, wenn mit irgendwelchen Mac-Mythen um sich geworfen wird, die eben nicht mehr sind als das. Und noch mehr ärgert es mich (damit meine ich jetzt nicht dich), wenn die Nutzung von Apple-Produkten so sehr aufs Korn genommen wird, dass es in einem sinnlosen Bashing endet, das niemandem hilft.

Ich mache das n√§mlich auch nicht, weil ich einfach dankbar f√ľr die Vielfalt bin, die in der PC-Welt so herrscht. Es kann ja nur von Vorteil sein, wenn es f√ľr verschiedene Anforderungen auch die entsprechenden M√∂glichkeiten gibt. Deswegen w√§re ich auch der Letzte, der ein Windows, Linux oder Macintosh-System schlechtredet, da alle irgendwo ihre Daseinsberechtigung haben.

Auch das ist f√ľr mich ein Kriterium bei der Entscheidung f√ľr ein System: Erschlie√üt sich mir leicht, wie ich die Einstellungen vornehme, die ich brauche? - Bislang ist Word jedenfalls das einzige Schreibprogramm, das ich probiert habe, das die komfortable L√∂sung anbietet, alle Umschriftzeichen einmal mit ein paar Klicks auf beliebige Tastenkombinationen zu legen, um sie dann dauerhaft √ľber die Tastatur einzugeben. Und wenn man so eine Funktion braucht, weil man die Zeichen t√§glich benutzen mu√ü, dann ist das ausschlaggebend f√ľr die Nutzung eines Programms. Wenn ich n√§mlich jedes Umschriftzeichen einzeln anklicken mu√ü, verschwende ich damit soviel Zeit, da√ü mir die beste Tastatur nichts n√ľtzt.

Auch hier gehen die Meinungen nat√ľrlich wieder weit auseinander... ;] Die Begriffe "komfortabel" und "Word" w√ľrde ich nie in einen Satz packen. ;] F√ľr den professionellen Bereich mag an MS-Office vielleicht kaum ein Weg vorbeigehen, aber selbst die alternativen Office-Pakete aus dem Open-Source-Bereich sind f√ľr Privatanwender schon wieder "too much". Ich nutze Microsofts "Office for Mac" zwar auch, aber auch nur deswegen, weil sich meine Frau bestens mit MS-Office auskennt und mir damit helfen kann, und weil es nun mal die gr√∂√üte Kompatibilit√§t bietet - was aber auch nur daran liegt, dass Microsoft k√ľnstlich ein Monopol erschaffen hat - womit wir wieder beim Thema Wirtschaft und "fragw√ľrdigen" Methoden w√§ren. Zu dem Thema empfehle ich mal "Die Silicon Valley Story"!

Was ich f√ľr meine Schreiberei immer noch unter Word vermisse, ist die einfache M√∂glichkeit, statt der normalen Anf√ľhrungszeichen die franz√∂sischen Guillemets verwenden zu k√∂nnen. Das hei√üt, mit Shift+2 das √∂ffnende und mit derselben Tastenkombination das schlie√üende setzen zu k√∂nnen. Bei OpenOffice kann man das einstellen, bei meinem Schreibprogramm "Scrivener", das ich unter OS X verwende und f√ľrs kreative Schreiben ohnehin die bessere Alternative ist, kann man das √ľber das System selbst konfigurieren. Unter Word muss man entweder auf zwei verschiedene Shortcuts ausweichen oder im Nachhinein die Zeichen ersetzen.

Und wenn zwei Ger√§te den Bedarf befriedigen, aber eines ist deutlich teurer, ist doch verst√§ndlich, da√ü man das nicht kauft, weil der Preis unter den gegebenen Kriterien eben nicht gerechtfertigt ist. Es hilft mir ja nichts, wenn ich zwar ein Alugeh√§use und ein Betriebssystem sowie Programme bekomme, die zwar im direkten Vergleich besser sind als die - fairerweise vergleichbaren - Alternativen, ich aber das, was ich tats√§chlich brauche, damit trotzdem nicht habe, w√§hrend ich f√ľr Dinge bezahle, die mir nichts n√ľtzen, weil ich mit den weniger hochwertigen Alternativen auch gut arbeiten kann.

Richtig. Deswegen empfehle ich auch nicht jedem gleich einen Mac, sondern meistens eher ein "Windows-Gerät", weil es den meisten Usern ausreicht.

Eine wachsende Anzahl an Menschen scheint davon auszugehen, daß es sich in jedem Fall lohnt, einen Mac zu kaufen, und daß ein Mac grundsätzlich die bessere Lösung ist...

Das kann und will ich nicht beurteilen, auch wenn ich mit vielen Mac-Usern in Kontakt stehe, da ich erst heute in meinem "Stamm-Mac-Forum" zum Supermoderator ernannt wurde. ;] Ob die Leute tats√§chlich so "grunds√§tzlich" √ľberzeugt sind, kann nicht mal ich behaupten. Man muss aber auch dazusagen, dass die meisten Neu-Mac-User erst durch iOS zum Mac gelangt sind und in der Regel zufrieden sind, weil sie eben die vielen Funktionen, die sie unter dem mobilen System zu sch√§tzen gelernt haben, nun auch auf dem Desktop nutzen m√∂chten.

... aber das ist nicht der Fall, sondern eine (Selbst-?)T√§uschung. Ein Mac (und jedes andere Apple-Produkt) ist NUR in dem Fall die bessere L√∂sung und lohnt sich AUSSCHLIESSLICH dann, wenn man GENAU DIE Alleinstellungsmerkmale von Apple, f√ľr die man bezahlt, auch braucht oder dringend haben will. In allen anderen F√§llen ist es reine Geldverschwendung.

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber was sich f√ľr wen "lohnt" und f√ľr wen nicht, solltest du den Leuten mal selbst √ľberlassen und nicht deine subjektive Wahrnehmung als allgemeing√ľltig hinstellen. Ich glaube sowieso, dass du scheinbar zu sehr das Klischee vom verblendeten Apple-J√ľnger im Kopf hast, der blind alles kauft, auf dem ein angebissener Apfel zu sehen ist. Ich habe mich mal mit einem Bekannten unterhalten, der hier im √∂rtlichen Apple Store arbeitet, und der meinte auch, dass die Leute in der Regel schon sehr genau wissen, was sie wollen und vorher abw√§gen. Von daher kann ich deine Vermutung nicht best√§tigen.

Mir soll es jedenfalls recht sein, wenn jemand durch iOS auch zum Mac findet. So ist dann wenigstens gew√§hrleistet, dass sich Apple nicht nur vornehmlich um die Erfolgsprodukte iPhone und iPad k√ľmmert, sondern auch die Plattform weiterentwickelt, die mir am meisten am Herzen liegt. :D


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#15

Beitragvon hatuks » Mo 19. M√§r 2012, 22:52


Sponskonaut hat geschrieben: Allerdings muss man auch hier dazusagen, dass der "Otto-Normal-User" in der Regel auch nicht selbst an seinem Tower rumschraubt. F√ľr den ist es dann ziemlich unerheblich, ob er sich einen AiO-Rechner oder einen Tower hinstellt. Und bei Notebooks ist es sowieso dasselbe, denn die kann man genauso gut oder schlecht √∂ffnen wie einen AiO.

Also, ich habe kein Problem damit, Teile am Tower auszuwechseln, aber beim Laptop ist es mir in der Tat (zumindest derzeit) zu kompliziert. Der hat daf√ľr den Vorteil, da√ü man ihn leicht mitnehmen kann. Deshalb vergleiche ich in dem Punkt eher nicht portable Ger√§te miteinander.

Also, meine Anforderungen sind, dass das Keyboard flach ist, schon alleine der Ergonomie wegen, dass die Tasten einen gewissen Abstand zueinander haben, weil ich mit meinen Wurstfingern gerne mal zwei erwische, wenn sie so nah beieinander liegen, und dass sie einen leisen "Tastenanschlag" hat.

Gut, mit den Tastenabständen habe ich grundsätzlich keine Probleme, weil meine Finger gut auf jede Taste passen. Da hast du eindeutig einen anderen Bedarf.

Das kann ich allerdings wirklich nicht nachvollziehen! Jetzt m√ľsste man erstmal kl√§ren, welche Linux-Distribution du meinst und welche GUI. Wenn ich mir da z.B. Ubuntu mit Gnome-Desktop angucke, dann ist da zur Aqua-Oberfl√§che fast gar kein Unterschied mehr, wobei Aqua noch ein bisschen klarer strukturiert ist, wenn es z.B. um die Systemeinstellungen geht.

Ich arbeite mit Ubuntu Lucid Lynx und bin insgesamt ziemlich zufrieden damit. Um genau zu sagen, woran es liegt, m√ľ√üte ich mal gr√ľndlich beobachten, wo es beim Mac f√ľr mich hakt. Jedenfalls bin ich aber mit Ubuntu auf Anhieb ziemlich gut klargekommen, w√§hrend mich der Mac am Anfang richtig wahnsinnig gemacht hat. Blind getippt, w√ľrde ich sagen, es hatte unter anderem mit der rechten Maustaste zu tun, die man ja beim Mac erstmal einstellen mu√ü, damit sie ein Men√ľ anzeigt - und das habe ich erst per Zufall hier von dir erfahren (nochmal besten Dank!). Bei Ubuntu ging das ohne Extraeinstellungen sofort.

Ich glaube, du hast ein SUSE oder ein Ubuntu noch nicht auf vielen Systemen versucht zu installieren, oder? Auch wenn die Hardware-Unterst√ľtzung wesentlich besser geworden ist, h√§ngt es an dieser immer noch gewaltig, besonders bei Notebooks. Da kommt es bisweilen vor, dass Komponenten wie W-Lan-Modul oder Netzwerkanschluss nicht richtig erkannt werden oder man gar die native Aufl√∂sung eines Monitors nutzen kann. Letzteres hatte ich bei meinem ASUS-Monitor, der nicht gerade eine exotische native Aufl√∂sung hatte. Plant man also wirklich, eine Linux-Distribution zu nutzen, muss man schon sehr darauf achten, dass man Hardware besitzt, die problemlos unterst√ľtzt wird. Das ist nun mal eine Sache, mit der man sich besch√§ftigen muss, wenn man solch ein offenes System nutzt. Leider tut sogar die "Fachpresse" ihr Bestes, um Linux immer wieder als das Allheilmittel f√ľr Windows-Probleme anzupreisen. Da ich schon in vielen PC-Foren aktiv war, wei√ü ich, wie hoch die Quote der User ist, die reum√ľtig zu Windows zur√ľckkehren, wenn es mit einer Linux-Distri nicht wirklich geklappt hat. Genau aus diesem Grund bin ich vorsichtig damit geworden, √ľberhaupt alternative Betriebssystem zu empfehlen.

Ja, √ľber diese Probleme habe ich einiges gelesen. Aber ich habe mit meinen Ger√§ten (Ubuntu Lucid Lynx derzeit auf zwei Laptops und einem Netbook installiert) noch keine gr√∂√üeren Probleme bei der Hardware-Unterst√ľtzung gehabt. Mag schon sein, da√ü einem solche Erfahrungen die Sache ganz sch√∂n verleiden k√∂nnen. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht f√ľr jeden m√∂glich, nur mit Linux zu arbeiten. Aber wenn man keinen Spezialbedarf hat (also nur Texte ohne Sonderzeichen/Formeln schreiben, im Web surfen, E-Mails abrufen und dergleichen Dinge tun will), m√ľ√üte es eigentlich gut ausreichen, und dann mu√ü man nicht mal das Geld f√ľr Windows ausgeben. Bei den Betr√§gen, die man sparen kann, wenn man weder eine tolle Grafikkarte noch Unmengen Speicherplatz noch einen Top-Prozessor noch Windows braucht, lohnt es sich m.E. schon, sich vorher mal beraten zu lassen, welches Ger√§t einerseits dem eigenen Bedarf entspricht und sich andererseits mit Ubuntu vertr√§gt.

Sorry, aber was hei√üt denn "verf√ľhrt"? Das gilt dann aber f√ľr so ziemlich alles, was da drau√üen beworben und verkauft wird, oder? Da k√∂nnte man genauso gut die ganzen Elektrom√§rkte anprangern, die nur noch wahre Leistungsboliden im Sortiment haben. Aber du wirst sicherlich keinen Verk√§ufer finden, der einem Kunden ein solches Ger√§t ausredet, weil es f√ľr ihn eigentlich √ľberdimensioniert ist - und das sind f√ľr den Otto-Normal-User eigentlich alle Ger√§te, die man heute so bekommt.

Nur weil das so ist, mu√ü man es noch lange nicht m√∂gen, oder? Abgesehen davon "zieht" das Konzept eines geschlossenen Systems mit einer ganzen Produktfamilie ja doch mehr als einfache Werbung f√ľr ein √ľberdimensioniertes Ger√§t. Wie gesagt: Mich nervt das. Die Strategie ist offenbar erfolgreich und selbstverst√§ndlich zul√§ssig, aber mir gef√§llt sie nicht. Und ich nehme mir schon die Freiheit, das auch zu sagen und daraus Konsequenzen f√ľr meine Kaufentscheidungen zu ziehen. Nat√ľrlich √§rgert es mich auch grunds√§tzlich, wenn jemand versucht, mir etwas anzudrehen, was ich nicht brauche, nur damit ich mehr Geld ausgebe. Deshalb gehe ich nie unvorbereitet Ger√§te kaufen. ;]

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, inwiefern die √ľbliche Situation in Handel und Werbung (bei der man mit gutem Recht fragen kann, ob sie zwingend so sein mu√ü und ob man nicht auch von einem Verk√§ufer wirkliche Beratung sollte erwarten d√ľrfen) ein Argument dagegen sein soll, da√ü man sich diese Art von Gedanken macht und sie auch √§u√üert. Und um Mi√üverst√§ndnissen vorzubeugen: Selbstverst√§ndlich sind nicht in erster Linie die Verk√§ufer schuld, denn die tun ja wahrscheinlich nur, was ihre Vorgesetzten von ihnen erwarten.


Und noch mehr ärgert es mich (damit meine ich jetzt nicht dich), wenn die Nutzung von Apple-Produkten so sehr aufs Korn genommen wird, dass es in einem sinnlosen Bashing endet, das niemandem hilft.

Ich mache das n√§mlich auch nicht, weil ich einfach dankbar f√ľr die Vielfalt bin, die in der PC-Welt so herrscht. Es kann ja nur von Vorteil sein, wenn es f√ľr verschiedene Anforderungen auch die entsprechenden M√∂glichkeiten gibt. Deswegen w√§re ich auch der Letzte, der ein Windows, Linux oder Macintosh-System schlechtredet, da alle irgendwo ihre Daseinsberechtigung haben.

Ich glaube, darauf k√∂nnen wir uns grunds√§tzlich einigen. Vielf√§ltige M√∂glichkeiten, zwischen denen man ausw√§hlen kann, sind zun√§chst einmal etwas Gutes. Deswegen meine ich ja auch, da√ü man genau √ľberlegen sollte, was man wirklich braucht, was man nur gerne h√§tte, aber nur bis zu einem bestimmten Preis, und worauf man problemlos verzichten kann. Momentan frage ich mich, ob wir diese Diskussion wom√∂glich nur f√ľhren, weil du gegen "Mac-Bashing" sensibilisiert bist und ich gegen einen "Mac-Hype", wobei wom√∂glich beides auf Wahrnehmungen von Ausschnitten der Realit√§t zur√ľckgeht, die dem jeweils anderen noch nicht so stark ins Auge gefallen sind. Ich kenne zum Beispiel niemanden, der Apple-Produkte grunds√§tzlich schlechtredet, nehme aber im Gefolge des iPhones eine Mac-Euphorie wahr, die ich auch nicht gerechtfertigt finde.

Die Begriffe "komfortabel" und "Word" w√ľrde ich nie in einen Satz packen. ;]

Als "Immer-schon-Word-Nutzerin" m√∂chte ich das auch nicht als eine grunds√§tzliche Aussage verstanden wissen :!: , sondern ich habe das sehr eingeschr√§nkt auf die M√∂glichkeit bezogen, Sonderzeichen auf frei w√§hlbare Tastenkombinationen zu legen. Da√ü Word eine Menge nerviger Eigenarten hat und gelegentlich auch seine Macken, ist mir nur allzu gut bekannt. Deshalb habe ich ja auch nach einer anderen L√∂sung gesucht, aber eben leider keine gefunden. Denn der genannte Komfort ist f√ľr meine t√§gliche Arbeit nun mal essentiell wichtig.

Ich nutze Microsofts "Office for Mac" zwar auch, aber auch nur deswegen, weil sich meine Frau bestens mit MS-Office auskennt und mir damit helfen kann, und weil es nun mal die gr√∂√üte Kompatibilit√§t bietet - was aber auch nur daran liegt, dass Microsoft k√ľnstlich ein Monopol erschaffen hat - womit wir wieder beim Thema Wirtschaft und "fragw√ľrdigen" Methoden w√§ren. Zu dem Thema empfehle ich mal "Die Silicon Valley Story"!

Oh, falls das mi√üverst√§ndlich war: Ich bin keineswegs der Meinung, da√ü Microsoft eine "wei√üe Weste" hat, was die Vermarktungsmethoden angeht! Im Prinzip √§rgert mich auch, wieviel Geld einem f√ľr Windows und das Office-Paket aus der Tasche gezogen wird. [fire] Nur ist f√ľr mich Linux (Ubuntu) allein (noch?) nicht ausreichend und ein Windowsrechner, auf dem ich es parallel installieren kann, eben g√ľnstiger in der Anschaffung als ein Mac und au√üerdem als Tower zu haben, an dem ich Teile austauschen kann. Aber wenn Linux mal soweit ist, da√ü ich darauf alles machen kann, was ich brauche, boykottiere ich Microsoft gern umgehend! Prinzipiell w√§re ich auch bereit, f√ľr eine Linux-Distribution zu bezahlen, sofern ich sie als vollwertige L√∂sung einsetzen k√∂nnte.

Was ich f√ľr meine Schreiberei immer noch unter Word vermisse, ist die einfache M√∂glichkeit, statt der normalen Anf√ľhrungszeichen die franz√∂sischen Guillemets verwenden zu k√∂nnen. Das hei√üt, mit Shift+2 das √∂ffnende und mit derselben Tastenkombination das schlie√üende setzen zu k√∂nnen. Bei OpenOffice kann man das einstellen, bei meinem Schreibprogramm "Scrivener", das ich unter OS X verwende und f√ľrs kreative Schreiben ohnehin die bessere Alternative ist, kann man das √ľber das System selbst konfigurieren. Unter Word muss man entweder auf zwei verschiedene Shortcuts ausweichen oder im Nachhinein die Zeichen ersetzen.

Dann kannst du dir vorstellen, wie nervig es f√ľr mich ist, die Sonderzeichen nicht auf "meine" Tastenkombinationen legen zu k√∂nnen. Da reden wir n√§mlich nicht von zwei Zeichen mit getrennten Shortcuts, sondern von einem fast kompletten Alphabet, das ich in praktisch allen Namen und noch verschiedenen anderen W√∂rtern im Text brauche, also st√§ndig. ;]

Richtig. Deswegen empfehle ich auch nicht jedem gleich einen Mac, sondern meistens eher ein "Windows-Gerät", weil es den meisten Usern ausreicht.

Ich glaube mittlerweile, wir haben gar keinen wirklichen Dissens (s. weiter o.).

Das kann und will ich nicht beurteilen, auch wenn ich mit vielen Mac-Usern in Kontakt stehe, da ich erst heute in meinem "Stamm-Mac-Forum" zum Supermoderator ernannt wurde. ;] Ob die Leute tats√§chlich so "grunds√§tzlich" √ľberzeugt sind, kann nicht mal ich behaupten. Man muss aber auch dazusagen, dass die meisten Neu-Mac-User erst durch iOS zum Mac gelangt sind und in der Regel zufrieden sind, weil sie eben die vielen Funktionen, die sie unter dem mobilen System zu sch√§tzen gelernt haben, nun auch auf dem Desktop nutzen m√∂chten.

Na ja, das war auch wieder keine wissenschaftlich √ľberpr√ľfte Aussage von mir, sondern ein Eindruck, der bei mir entstanden ist. Hat vielleicht wirklich mit dem Umfeld zu tun, da√ü ich das Gef√ľhl habe, es gibt zur Zeit eine richtige Apple-Euphorie. Und die scheint mir eben genauso wenig angebracht wie Apple-Bashing, das dir ja offenbar schon begegnet ist. Ganz grunds√§tzlich denken aber schon viele Menschen, was nichts koste, sei auch nichts wert (halte ich f√ľr einen Denkfehler, auch wenn es manchmal zutrifft). Damit ist sicher jeder schon mal konfrontiert worden. Und der Umkehrschlu√ü, da√ü Dinge, die viel kosten, auch mehr wert seien, liegt dann recht nahe. Aber auch das sind wieder nur Eindr√ľcke. K√∂nnte mir allerdings vorstellen, da√ü es zu dem (allgemeinen) Thema sogar eine soziologische Studie gibt.

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber was sich f√ľr wen "lohnt" und f√ľr wen nicht, solltest du den Leuten mal selbst √ľberlassen und nicht deine subjektive Wahrnehmung als allgemeing√ľltig hinstellen. Ich glaube sowieso, dass du scheinbar zu sehr das Klischee vom verblendeten Apple-J√ľnger im Kopf hast, der blind alles kauft, auf dem ein angebissener Apfel zu sehen ist. Ich habe mich mal mit einem Bekannten unterhalten, der hier im √∂rtlichen Apple Store arbeitet, und der meinte auch, dass die Leute in der Regel schon sehr genau wissen, was sie wollen und vorher abw√§gen. Von daher kann ich deine Vermutung nicht best√§tigen.

Mir scheint, das hast du in den falschen Hals bekommen:

Erstens entscheidet sowieso jeder selber, wof√ľr er sein Geld ausgibt. Die √Ąu√üerung einer Ansicht, √úberlegung oder Einsch√§tzung beschneidet dieses Recht nicht, egal, von wem sie kommt - schon gar nicht, wenn sie nicht an prominenter Stelle get√§tigt wird. Wenn ich losginge und Leute auf der Stra√üe vor dem Apple-Store abfinge, um sie mit vorgehaltener Pistole daran zu hindern, einen Mac zu kaufen, weil ich zu der Ansicht gelangt w√§re, da√ü es sich f√ľr diese Personen nicht lohne, dann h√§ttest du recht mit der Kritik, ich w√ľrde es den Leuten nicht selbst √ľberlassen, was sie kaufen wollen. Wenn ich aber lediglich eine √úberlegung und eine daraus folgende Einsch√§tzung mitteile, ist das nicht der Fall. Warum sollte ich das also hier nicht tun?

Zweitens handelt es sich aber bei meiner √úberlegung nicht um eine subjektive Wahrnehmung, sondern um eine Abw√§gung, die sich durchaus auf einer grunds√§tzlichen Ebene abspielt, n√§mlich: Wann lohnt es sich grunds√§tzlich, ein teureres Produkt zu kaufen, wenn auch g√ľnstigere zur Verf√ľgung stehen? Dann, wenn der K√§ufer genau das ben√∂tigt oder unbedingt haben will, wof√ľr er mehr bezahlt. Ob das bei bestimmten Personen, die einen Mac kaufen, der Fall ist oder nicht, ist damit noch nicht gesagt. Und nat√ľrlich darf auch jeder ein Produkt kaufen, dessen Kauf sich gem√§√ü dieser grunds√§tzlichen √úberlegung f√ľr ihn nicht lohnt. Kann ja sein, es ist ihm einfach egal, wieviel Geld er ausgibt, weil er genug davon hat. Wenn es sich dabei um eine Person handelt, die mit einem g√ľnstigeren Produkt genauso gut bedient gewesen w√§re und die das, was das teurere Produkt teurer macht, auch nicht unbedingt haben wollte, dann lohnt es sich f√ľr diese Person nicht, da√ü sie mehr Geld ausgegeben hat. Aber das mu√ü sie nicht daran hindern, es trotzdem zu tun. Denn Menschen tun nicht nur Dinge, die sich (materiell oder emotional oder zeit-/arbeits√∂konomisch) lohnen. Und nat√ľrlich gibt es nicht nur materielle Kriterien daf√ľr, wann sich eine Ausgabe lohnt. Davon bleibt aber die grunds√§tzliche G√ľltigkeit der √úberlegung unber√ľhrt, da√ü sich eine h√∂here Ausgabe nur dann lohnt, wenn der daf√ľr gebotene Mehrwert auch ben√∂tigt wird oder gew√ľnscht ist.

Drittens habe ich gar kein besonderes Klischee im Kopf, weil ich speziell mit Blick auf Computer eher pragmatisch als dogmatisch denke und mich deshalb mit den anscheinend verbreiteten Klischees nicht besch√§ftigt habe. Was ich hier schreibe, st√ľtzt sich auf Eindr√ľcke aus meinem n√§heren Umfeld, wo ich mit manchen Menschen enger in Ber√ľhrung komme und eine relativ gro√üe Anzahl anderer Menschen von weitem beobachte. Das ist der Weg, auf dem Eindr√ľcke √ľblicherweise entstehen. Selbstverst√§ndlich sind das keine breit erhobenen und kritisch analysierten wissenschaftlichen Daten. Das habe ich auch nirgends behauptet. Was ich also beobachte, sind Korrelationen z.B. zwischen der Einf√ľhrung des iPhones und dem sichtbaren Anwachsen der Anzahl an MacBooks in einem finanziell nicht allzu gut ausgestatteten Bev√∂lkerungssegment. Solche Korrelationen legen bestimmte Schl√ľsse nahe. Die m√ľssen nicht zwingend richtig sein, aber dazu diskutiert man ja miteinander. Insofern ist es f√ľr mich durchaus interessant, den Eindruck deines Bekannten aus dem Apple-Store zur Kenntnis zu nehmen, denn dadurch erweitert sich nat√ľrlich das Fundament der mir verf√ľgbaren Eindr√ľcke. Kann also sein, da√ü das, was ich beobachte, nicht fl√§chendeckend zutrifft oder das meine Schl√ľsse nicht so oft zutreffen, wie ich meine. Aber mit Klischees hat das nichts zu tun.

Leider mu√ü ich jetzt aber aufh√∂ren, hier Romane zu schreiben, so interessant ich die Diskussion finde. Falls ich also demn√§chst nicht mehr antworte: Das liegt nur daran, da√ü ich mich in den n√§chsten Tagen wieder intensiver um die Arbeit k√ľmmern mu√ü. Also keine falschen Schl√ľsse ziehen! :))


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#16

Beitragvon Sponskonaut » Mi 21. M√§r 2012, 04:51


hatuks hat geschrieben:Also, ich habe kein Problem damit, Teile am Tower auszuwechseln, aber beim Laptop ist es mir in der Tat (zumindest derzeit) zu kompliziert. Der hat daf√ľr den Vorteil, da√ü man ihn leicht mitnehmen kann. Deshalb vergleiche ich in dem Punkt eher nicht portable Ger√§te miteinander.

Da gehörst du aber zu den wenigen Frauen, die sich das tatsächlich trauen. ;] Mir ging es eigentlich nur darum, auf deine Aussage bzgl. des Fernsehberichts (?) einzugehen, in dem wohl von der "Problematik" der AiO-Geräte die Rede war. Ich wollte damit nur sagen, dass Notebooks auch nichts anderes sind und reparaturmäßig genauso dastehen. Und Notebooks sind nun mal am weitesten verbreitet in Privathaushalten.

Das kann ich allerdings wirklich nicht nachvollziehen! Jetzt m√ľsste man erstmal kl√§ren, welche Linux-Distribution du meinst und welche GUI. Wenn ich mir da z.B. Ubuntu mit Gnome-Desktop angucke, dann ist da zur Aqua-Oberfl√§che fast gar kein Unterschied mehr, wobei Aqua noch ein bisschen klarer strukturiert ist, wenn es z.B. um die Systemeinstellungen geht.


Um genau zu sagen, woran es liegt, m√ľ√üte ich mal gr√ľndlich beobachten, wo es beim Mac f√ľr mich hakt.

Genau das ist so ein Punkt! Ich wei√ü ja nicht, wie lange du √ľberhaupt eingehender mit Macs gearbeitet hast. Aber in der Regel ist das System wirklich selbsterkl√§rend, und man muss auch dazusagen, dass sich die St√§rken erst so richtig offenbaren, wenn man mal mehrere Monate mit solch einem Ger√§t gearbeitet hat. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Meiner Ansicht nach ist es auch nicht f√ľr jeden m√∂glich, nur mit Linux zu arbeiten. Aber wenn man keinen Spezialbedarf hat (also nur Texte ohne Sonderzeichen/Formeln schreiben, im Web surfen, E-Mails abrufen und dergleichen Dinge tun will), m√ľ√üte es eigentlich gut ausreichen, und dann mu√ü man nicht mal das Geld f√ľr Windows ausgeben.

Ja, eigentlich schon. Allerdings darf sich der Anwendungsbereich auch nicht gro√üartig √§ndern. Ich habe ja auch lange mit Ubuntu und Suse gearbeitet und dem ein oder anderen auch mal diese Distributionen empfohlen, was auch kein Problem dargestellt hat, solange die Hardware unterst√ľtzt und sonst nichts anderes mit der Kiste gemacht wurde. Die Probleme gingen z.B. dann los, wenn mal ein neues Programm installiert werden musste, das nicht bequem √ľber Synaptic zu haben war. Lag die Anwendung unter Ubuntu als .deb vor - kein Thema. Sobald das aber nicht der Fall war, ging die Heulerei (und teilweise auch das Fluchen) los. Erz√§hl mal einem Standard-Anwender was vom Kompilieren...

Ich denke, das ist auch so ein Punkt, der viele User vor Linux abschreckt: Die Vielfalt an Distributionen mag zwar ein St√ľck weit "Freiheit" sein, kann aber durchaus auch verwirren und verunsichern. Da ist es unter Windows oder OS X einfacher.

Wo wir gerade bei Programmen sind: Auch der Umgang mit Installationen ist eine St√§rke von OS X! In der Regel hat man eine .dmg, die man √∂ffnet. Dort befindet sich das Programm-Icon, das man dann einfach in den Programme-Ordner zieht - Installation beendet. Und im Gegensatz zu Windows, das immer noch auf die veraltete Registry setzt, bei der kein Mensch wei√ü, wo sich Programme √ľberall hinschreiben und ihre Dateileichen hinterlassen, oder einem Linux, das irgendwelche Abh√§ngigkeiten (oft auch auch nicht erfolgreich) aufl√∂sen muss, um √ľberhaupt eine Anwendung installieren zu k√∂nnen, kann man unter OS X sehr gut nachvollziehen, wo ein Programm landet. Bei einer Deinstallation zieht man das entsprechende Icon in den Papierkorb. Dann muss man h√∂chstens noch die EInstellungsdatei aus dem Preference-Ordner l√∂schen. Damit ist das Programm dann komplett entfernt.

Nur weil das so ist, mu√ü man es noch lange nicht m√∂gen, oder? Abgesehen davon "zieht" das Konzept eines geschlossenen Systems mit einer ganzen Produktfamilie ja doch mehr als einfache Werbung f√ľr ein √ľberdimensioniertes Ger√§t. Wie gesagt: Mich nervt das. Die Strategie ist offenbar erfolgreich und selbstverst√§ndlich zul√§ssig, aber mir gef√§llt sie nicht.

Nein, das muss man sicherlich nicht m√∂gen. Zwingt einen ja auch keiner dazu. Allerdings frage ich mich, wieso dich das so "nervt". Dass das Konzept speziell dieses homogenen Prinzips so zieht, liegt letztendlich daran, weil es eben auch funktioniert. Mich w√ľrde es nur nerven, wenn mit etwas geworben werden w√ľrde, das am Ende nicht das h√§lt, was es verspricht. Wie gut aber das Apple-Konzept funktioniert, habe ich jetzt schon oft genug erlebt.

Ein kleines Beispiel: Letzte Weihnachten habe ich AppleTV geschenkt bekommen. Vorher hatte ich mal (erfolglos) probiert, unseren Samsung-TV ins Netzwerk zu bringen, mit beteiligt war u.a. der Windows-Media-Player, der die ganzen Filmdateien im Netzwerk freigeben sollte. Das Ganze ging hinten und vorne nicht! Und wenn es mal funktionierte, dann nur kurzzeitig. Dann hab ich die kleine Apfelkiste angeschlossen, in meiner iTunes-Mediathek die Privatfreigabe aktiviert, und schon konnte ich meine Filme problemlos auf den Fernseher streamen. Dazu kann ich noch, wenn ich es denn möchte, iPhone oder iPad als Fernbedienung nutzen.

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, inwiefern die √ľbliche Situation in Handel und Werbung (bei der man mit gutem Recht fragen kann, ob sie zwingend so sein mu√ü und ob man nicht auch von einem Verk√§ufer wirkliche Beratung sollte erwarten d√ľrfen) ein Argument dagegen sein soll, da√ü man sich diese Art von Gedanken macht und sie auch √§u√üert.

Hab ich gesagt, dass man sich diese Gedanken nicht machen und äußern darf?

Und um Mißverständnissen vorzubeugen: Selbstverständlich sind nicht in erster Linie die Verkäufer schuld, denn die tun ja wahrscheinlich nur, was ihre Vorgesetzten von ihnen erwarten.

Dann ersetze "Verk√§ufer" eben durch Fernsehwerbung und Flyer, in denen immer wieder Riesen-Rechner mit dem neuesten Core-i-Prozessor angepriesen werden. Mir ging es nur um das von dir angesprochene "Verf√ľhrtwerden".

Ich kenne zum Beispiel niemanden, der Apple-Produkte grundsätzlich schlechtredet, nehme aber im Gefolge des iPhones eine Mac-Euphorie wahr, die ich auch nicht gerechtfertigt finde.

Auch da stellt sich mir die Frage: Was daran findest du denn nicht gerecht? Pr√§zisiere das doch mal. Davon abgesehen, kann ich keine wirkliche "Mac-Euphorie" wahrnehmen. Und falls es doch so ist, meinst du dann nicht, dass es vielleicht auch an der Qualit√§t und am Leistungsumfang der Ger√§te liegen k√∂nnte und nicht am "Hype"? Die Anzahl der Leute, die freiwillig wieder zu einem anderen System zur√ľckkehren, ist n√§mlich schwindend gering. Darauf werde ich aber sp√§ter noch mal eingehen.

Nur ist f√ľr mich Linux (Ubuntu) allein (noch?) nicht ausreichend und ein Windowsrechner, auf dem ich es parallel installieren kann, eben g√ľnstiger in der Anschaffung als ein Mac und au√üerdem als Tower zu haben, an dem ich Teile austauschen kann. Aber wenn Linux mal soweit ist, da√ü ich darauf alles machen kann, was ich brauche, boykottiere ich Microsoft gern umgehend! Prinzipiell w√§re ich auch bereit, f√ľr eine Linux-Distribution zu bezahlen, sofern ich sie als vollwertige L√∂sung einsetzen k√∂nnte.

Bei mir ist es so, dass ein Linux mittlerweile gar nicht mehr infrage kommt, weil es einfach meine Anwendungsbereiche nur ungen√ľgend abdecken kann - und ich habe mich wirklich intensiv mit der Materie befasst und geh√∂re wahrlich nicht zu den Usern, die vorzeitig das Handtuch werfen, wenn mal etwas nicht auf Anhieb klappt. Mittlerweile denke ich aber auch, dass die Maschine f√ľr mich arbeiten sollte und nicht umgekehrt. Und da kommt mir eben ein Mac am meisten entgegen.

Dann kannst du dir vorstellen, wie nervig es f√ľr mich ist, die Sonderzeichen nicht auf "meine" Tastenkombinationen legen zu k√∂nnen. Da reden wir n√§mlich nicht von zwei Zeichen mit getrennten Shortcuts, sondern von einem fast kompletten Alphabet, das ich in praktisch allen Namen und noch verschiedenen anderen W√∂rtern im Text brauche, also st√§ndig. ;]

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass mich das gerade in bisschen √ľberfordert. ;] Nee, mal im Ernst: Ich m√ľsste mir das wohl mal in der Praxis anschauen, um es nachvollziehen zu k√∂nnen und evtl. auch unter OS X zu konfigurieren.

Hat vielleicht wirklich mit dem Umfeld zu tun, da√ü ich das Gef√ľhl habe, es gibt zur Zeit eine richtige Apple-Euphorie.

Na ja, die gibt es allerdings schon l√§nger und ist vor allem auf die iOS-Ger√§te zur√ľckzuf√ľhren. Soweit ich das mitbekommen habe, bleiben die Macs da eher au√üen vor.

Ganz grunds√§tzlich denken aber schon viele Menschen, was nichts koste, sei auch nichts wert (halte ich f√ľr einen Denkfehler, auch wenn es manchmal zutrifft). Damit ist sicher jeder schon mal konfrontiert worden.

Richtig!

Erstens entscheidet sowieso jeder selber, wof√ľr er sein Geld ausgibt. Die √Ąu√üerung einer Ansicht, √úberlegung oder Einsch√§tzung beschneidet dieses Recht nicht, egal, von wem sie kommt - schon gar nicht, wenn sie nicht an prominenter Stelle get√§tigt wird. Wenn ich losginge und Leute auf der Stra√üe vor dem Apple-Store abfinge, um sie mit vorgehaltener Pistole daran zu hindern, einen Mac zu kaufen, weil ich zu der Ansicht gelangt w√§re, da√ü es sich f√ľr diese Personen nicht lohne, dann h√§ttest du recht mit der Kritik, ich w√ľrde es den Leuten nicht selbst √ľberlassen, was sie kaufen wollen. Wenn ich aber lediglich eine √úberlegung und eine daraus folgende Einsch√§tzung mitteile, ist das nicht der Fall. Warum sollte ich das also hier nicht tun?

Davon bleibt aber die grunds√§tzliche G√ľltigkeit der √úberlegung unber√ľhrt, da√ü sich eine h√∂here Ausgabe nur dann lohnt, wenn der daf√ľr gebotene Mehrwert auch ben√∂tigt wird oder gew√ľnscht ist.

Ich will das nur noch mal klarstellen: Es ging mir hier in der Hauptsache um deine Aussage, dass sich der Kauf eines Macs nur dann lohne, wenn der K√§ufer auch ausschlie√ülich den Kauf aufgrund der "Apple-Alleinstellungsmerkmale" t√§tigen w√ľrde. So oder so √§hnlich war, glaube ich, dein Wortlaut. Und der kam mir dann doch als sehr "allgemeing√ľltig" daher.

An dieser Stelle will nur mal eben meinen Switch zum Mac schildern: Als ich mir damals (2007) das MacBook gekauft habe, tat ich das, weil ich von Windows (XP) gerade ziemlich genervt war und Linux mich nicht √ľberzeugen konnte. Es war f√ľr mich z.B. ein Unding, dass sich das System an einer popeligen externen Festplatte aufhing, die nicht mehr richtig funktionierte. Das ganze System lie√ü sich deshalb nicht mehr starten. Der Mac war, mehr oder weniger, ein Spontankauf, nachdem ich ein Jahr zuvor schon mal √ľberlegt hatte, mir einen zuzulegen.

Nat√ľrlich habe ich mich vorher, haupts√§chlich bzgl. Software, in mehreren Foren informiert. Die wahren Aha-Erlebnisse und wie leicht und intuitiv vieles, im Gegensatz zu Windows, funktionierte, konnte ich nat√ľrlich erst feststellen, nachdem ich das Teil mal eine Zeit lang benutzt hatte.

Aus eigener Erfahrung kann ich jedenfalls sagen - ich k√∂nnte jetzt hier ohne Ende Funktionen und Features aufz√§hlen -, dass ein Mac tats√§chlich sein Geld wert und im Prinzip nicht √ľberteuert ist! Ich bestreite gar nicht, dass es nat√ľrlich an der individuellen Nutzung liegt, ob man dieses oder jenes wirklich "braucht". Aber der Funktionsumfang eines Macs ist wesentlich gr√∂√üer, als es bei einem Windows oder Linux der Fall ist. Und der gr√∂√üte Unterschied, den ich dabei beobachten konnte, ist der, dass diese Funktionen auch wirklich nutzbar und zu einem gro√üen Teil auch f√ľr "Otto-Normal-User" sinnvoll sind. Ich kann mal bei Gelegenheit ein paar Sachen aufz√§hlen, aber jetzt dauert mir das gerade mal zu lange. ;] Jedenfalls war es bei mir so - und viele andere Mac-User haben mir selbiges berichtet -, dass ich nach meinem Switch zum Mac sehr oft dachte: "Cool! Genau so wollte ich das eigentlich immer haben!". Wie gesagt, dass der Mac vieles anders und oft auch weniger umst√§ndlich l√∂st, f√§llt einem erst nach l√§ngerer Nutzung auf, wenn man sich mal mit den Funktionen vertraut gemacht und das System in die t√§gliche Arbeit integriert hat. Man merkt dann schnell, wie gut der Workflow unterst√ľtzt wird.

Was ich also beobachte, sind Korrelationen z.B. zwischen der Einf√ľhrung des iPhones und dem sichtbaren Anwachsen der Anzahl an MacBooks in einem finanziell nicht allzu gut ausgestatteten Bev√∂lkerungssegment.

Sag doch gleich Unterschicht! ;] Das ist wahrlich ein Thema, das man unter einem sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkt diskutieren sollte, bei dem man die Apple-Produkte außen vor lassen könnte. Mein Bruder arbeitet in einem ganz bekannten Elektromarkt und vertritt, basierend auf seinen Erfahrungswerten, auch die Ansicht, dass es zu einem großen Teil Quatsch ist, dass "die Leute" kein Geld mehr hätten.

Jetzt noch mal abschlie√üend ein paar Worte zum Thema Apple: Ich muss gestehen, dass ich fr√ľher auch mal sehr kritisch Apple gegen√ľberstand und meine Kritik gerne habe verlauten lassen. Und auch heute w√ľrde ich mich nicht als "Apple-J√ľnger" bezeichnen, weil ich immer noch meine Meinung offen sage, wenn mir zu diesem Thema mal wieder was nicht passt. Daf√ľr habe ich von den verblendeten Apple-Fanatikern schon oft genug Schelte bekommen, und ich habe wirklich erst nach knapp 5 Jahren endlich ein Apple-Forum gefunden, in dem sich viele Gleichgesinnte tummeln, die dieselbe differenzierte Denkweise an den Tag legen wie ich.

Jetzt kommt allerdings das große Aber ;] : Vieles meiner Kritik (u.a. der Vorwurf, dass der ganze Apple-Kram nur Hype und heiße Luft sei) hat sich in Luft aufgelöst, als ich erstmal richtig mit solch einem Gerät gearbeitet habe. Dass man sich wirklich erst ein richtiges Urteil erlauben darf, wenn man mindestens mehrere Monate oder gar mal ein Jahr mit einem Mac ausgiebig gearbeitet hat, hat sich tatsächlich bestätigt.

Damals h√§tte ich den Mac auch nicht wirklich "gebraucht", aber mit der Zeit hat sich eben rausgestellt, dass f√ľr mich vieles mit diesem System am besten zu bewerkstelligen ist. Und mein Anwendungsbereich hat sich √ľber die Jahre sogar ver√§ndert und erweitert! Wie gesagt, ich kann bei Gelegenheit mal alle Sachen aufz√§hlen. ;]


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#17

Beitragvon Sponskonaut » Mo 30. Apr 2012, 00:56

So, bei mir gibt es von der "Technik-Front" mal wieder ein Update, und hatuks wird sicherlich ein bisschen lachen... ;]

Momentan bin ich n√§mlich dabei, mich von meinen Macs zu trennen bzw. habe ich das MacBook schon verkauft, der iMac wird folgen. Da ich ja (eigentlich) immer √ľberzeugter Mac-User war, wird sich der ein oder andere sicherlich fragen, wie es nun dazu gekommen ist, dass ich mir einen neuen Rechner zugelegt habe, auf dem Windows 7 l√§uft - denn genau das habe ich getan.

Hintergrund ist der, dass ich mittlerweile einfach einen leistungsst√§rkeren Rechner gebraucht habe. Die Macs waren noch mit Core2Duo ausgestattet, was schon "hart an der Grenze" war, wenn es bspw. um DVB-T-Aufnahmen ging, vom Film-Konvertieren mal ganz zu schweigen. Bei den Aufnahmen wurden mir immer wieder Fehler produziert, die im Nachhinein auf jeden Fall auf mangelnde Leistung zur√ľckzuf√ľhren sind, und das Konvertieren dieser Aufnahmen (um sie z.B. mit AppleTV abspielen zu k√∂nnen) hat mehrere Stunden gedauert, was bl√∂d ist, wenn man am Rechner arbeiten will.

Da ich aber stark auf die Kosten bzw. das Verh√§ltnis zwischen Preis und Leistungswerten achten wollte, kam ein Mac f√ľr mich nicht mehr infrage. Deswegen bin ich wieder dazu √ľbergegangen, mir einen Rechner selbst zusammenzustellen. Letztendlich sind es ein Geh√§use von 3R, Mainboard von AsRock, 8GB Ram, eine 1TB und eine 3TB-Platte von Western Digital und ein Intel Core-i5-Prozessor geworden.

Da ich vor einiger Zeit schon mal einen Rechner zusammengestellt hatte, den ich dann meinen Bruder vermacht hatte, der ihn mir netterweise jetzt bezahlt hat, konnte ich mir diesen flotten Rechner zusammenstellen (zumal ich noch ein Blu-Ray-Laufwerk und einen LG-Monitor hier hatte) und mir dazu noch meine favorisierte Logitech-Solar-Tastatur dazukaufen inkl. Maus.

Und da ich ohnehin gerade dabei war, habe ich mir noch ein neues 2.1-Set von Teufel geg√∂nnt, um noch den bestm√∂glichen Sound aus der Kiste zu holen, zumal ich letztes Jahr meinem Vater meine Stereo-Anlage vermacht habe und fast nur noch am Rechner Musik h√∂re. Allerdings wird das Teufel-Set (das mich √ľbrigens wirklich umgehaut!) ein Geburtstagsgeschenk, f√ľr das alle zusammenlegen, da ich n√§chste Woche meinen 36. feiere. :mrgreen:

Wie gesagt, das MacBook habe ich noch f√ľr einen recht guten Preis verkauft, der iMac wird hoffentlich genauso viel einbringen, alle anderen Apple-Produkte wie iPhone, iPad und AppleTV werde ich auf jeden Fall behalten.

Ein weiterer Punkt, weshalb ich mich von der Mac-Welt verabschiede ist der, der hier auch schon angesprochen wurde: Es lassen viel leichter Reparaturen vornehmen, und vor allem lassen sich Normteile verbauen! Und da ich genug Ahnung von der Materie habe, w√§re es bl√∂d auf ein System zu setzen, bei dem sich sowas nur begrenzt machen l√§sst. F√ľr die Zukunft will ich einfach auf ein System setzen, das kostenm√§√üig √ľberschaubarer ist. Wie gesagt, es lassen sich Normteile verbauen, und ich kann selbst bestimme, f√ľr welche Komponenten ich mehr oder weniger ausgeben will.

Dazu kommt noch, und das muss ich zugeben, dass das aktuelle "Lion" das bisher schw√§chste Betriebssystem aus dem Hause Apple ist, das ich jemals benutzt habe. Au√üerdem ist es unter OS X oft so, dass viele Programme bei System-Updates- oder Wechseln inkompatibel werden und man gezwungen ist, auf neue (oft kostenpflichtige) Upgrades zur√ľckzugreifen. Jedenfalls habe ich fetgestellt, dass Windows wesentlich abw√§rtskompatibler ist - was vor allem dann von Vorteil ist, wenn man viele √§ltere Programme nutzt, f√ľr die es keine Alternativen gibt.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Rechner und meiner Entscheidung. :))


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#18

Beitragvon Daniel-Wells » Mo 30. Apr 2012, 01:10

Hi

Also ich nutze auch ein Smartphone... Und zwar das Samsung Wave 723 (S7230). Mir reicht das vollkommen dazu ne INET Flat. Damit ist doch ein Slider gut ausgestattet.

Meine Freundin hingegen nutzt ein Samsung Galaxy S2


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#19

Beitragvon Sponskonaut » Sa 24. Nov 2012, 03:03


Daniel-Wells hat geschrieben:Meine Freundin hingegen nutzt ein Samsung Galaxy S2

Mein bruder hat sich vor einiger Zeit sogar das S3 geg√∂nnt, das ja quasi als das Flaggschiff von Samsung gilt. Ist schon ein sehr cooles Ger√§t, wobei es f√ľr mich einen Tick zu gro√ü w√§re. Mein Bruder findet es aber genial und m√∂chte es nicht mehr missen.

Noch mal zum Thema PCs: Nachdem ich es schon mehrmals √ľber Ebay versucht hatte, da aber immer wieder die K√§ufer abgesprungen sind, habe ich es mit dem iMac nun bei "Ebay Kleinanzeigen" probiert, wo es letztendlich geklappt hat. :DD Ich bin den iMac f√ľr 500‚ā¨ losgeworden, was ein recht guter Preis ist, wenn man bedenkt, dass der Gebrauchtpreis f√ľr dieses Ger√§t bei maximal 450‚ā¨ liegt, wenn nicht sogar noch weniger. Au√üerdem habe ich beim Verkauf √ľber das Kleinanzeigenportal keine Verkaufsgeb√ľhren. Ich bin mit dem erzielten VK aber mehr als zufrieden, wenn man ber√ľcksichtigt, dass wir das Ger√§t so Anfang/Mitte 2009 f√ľr 790‚ā¨ gekauft hatten und es damals schon ein Auslaufmodell von Anfang 2008 war.

User Haushalt ist jetzt wieder vollst√§ndig mit Windows 7 ausgestattet, was in meinem Fall auch das beste ist, weil sich softwarem√§√üig bei mir wieder vieles in Richtung Microsoft verlagert hat. iPhone, iPad und AppleTV werden wir aber definitv behalten, wobei auf ersteres schon meine Frau schielt. ;] Das hei√üt, meine Frau wird das iPhone benutzen, und ich bekomme von meinem Bruder an Weihnachten das "Samsung Omnia W", das mit WP 7.5 ausgestattet ist. Ich hatte schon vor einiger Zeit ein Auge auf ein Windows Phone geworfen, und das Omnia W liegt preislich bei 200‚ā¨, was ich doch ganz human finde. Auch wenn es nat√ľrlich ein Geschenk ist, muss ich sagen, dass ich mittlerweile auch nicht mehr gewillt w√§re, mehr f√ľr ein Smartphone auszugeben.

Gute sechs bis sieben Jahre fast ausschließlich mit Macs gearbeitet zu haben, war eine sehr interessante Erfahrung, aber ich muss auch sagen, dass ich nie zu sehr darauf fixiert war und ich die Wahl meiner "Arbeitsgeräte" immer sehr sinnvoll ausgerichtet habe. Auch im aktuellen Fall.

Ob ich mir jemals noch mal einen Mac zulegen werde, kann ich gar nicht sagen. Aber momentan gefällt mir einfach die Richtung nicht, die Apple einschlägt. Man ruht sich in Cupertino zu sehr auf den eigenen Lorbeeren aus und lässt es an wirklicher Innovation missen. Apple beschränkt sich momentan eher auf Produktpflege, und was der Konzern derzeit im Desktop-Bereich anbietet, haut mich einfach nicht vom Hocker.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich jetzt wieder eine Kiste unter dem Schreibtisch stehen habe, die ich nach eigenem Gutd√ľnken modifizieren kann, ohne mich nach irgendwelchen Restriktionen richten zu m√ľssen. Im Desktop-Bereich hat mich Apple zuletzt nicht mehr √ľberzeugen k√∂nnen.


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Re: Wer nutzt ein Smartphone?

#20

Beitragvon Alexslider » Sa 24. Nov 2012, 13:46

Gestern hatte ich im Karstadt zum ersten Mal das iPhone 5 in der Hand. Das ist ja echt leicht geworden. Zum kaufen ist es aber einfach zu teuer. Ohne hin reicht mir das 4S ja.

Apropo Samsung... das Android-Betriebssystem gef√§llt mir irgendwie √ľberhaupt nicht. Windows-Phone hab ich selbst noch nicht live gesehen. F√ľr Desktop-Rechner finde ich das, was ich bisher gesehen habe auch irgendwie h√§sslig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese "Kacheln" so praktisch zu bedienen sind.


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