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Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

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Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

#1

Beitragvon Sponskonaut » Fr 11. Nov 2011, 03:45

Heute habe ich mich mal wieder über eine Sache geärgert, die mir meine Frau erzählt hat, die gerade auf Geschäftsreise ist. Es geht ums Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen.

In ihrem Job ist meine Frau jedenfalls ca. viermal im Jahr in ganz Deutschland mit dem Auto unterwegs. So auch jetzt im November, zusammen mit einem Kollegen.

Bei der Ankunft heute im Hotel ist meine Frau gefahren und hatte gerade im Parkhaus eingeparkt, ihr Kollege stieg aus und die Beifahrertür schnappte, quasi beim Anschlag, versehentlich noch ein Stückchen weiter auf und und "stieß" leicht an das daneben geparkte Fahrzeug. Sofort kam der Halter irgendwo hergesprungen und machte sogleich einen Aufstand. Allerdings war der Stoß der Tür so leicht (und dazu war es wohl nur eine Zierleiste o.ä.), dass man weder eine Delle noch einen Kratzer erkennen konnte. Der Halter, meine Frau und ihr Kollege suchten sogar mit der Taschenlampe alles - ohne Ergebnis.

Als "Blondchen-Lockenkopf" das eingesehen hat, ging eine Grundsatz-Diskussion darüber los, dass es in Deutschland sowieso ein Problem wäre, dass die Leute nicht mehr das Eigentum ihrer Mitmenschen respektieren würden. Während der Typ sich immer mehr reinsteigerte, immer lauter und sogar beleidigend wurde, kam wohl noch seine Tussi dazu, die die Situation auch nicht besser machte und eine "ehrliche Entschuldigung" verlangte - für ein Versehen.

Jedenfalls stellte es der Typ so hin, als ob meine Frau und ihr Kollege es absichtlich gemacht hätten, zumal sie schon beim Reinfahren ins Parkhaus so langsam gewesen wären - als ob sie sich gezielt einen Wagen raussuchen wollten, um die Tür anzudotzen...? :roll:

Das Ende vom Lied war, dass das Pärchen noch total bekloppt dabei zugeschaut hat, wie meine Frau und ihr Kollege ihr Auto ausgeladen haben. Der Kollege meiner Frau ist die ganze Zeit aber ganz cool geblieben, hat angeboten, die Polizei zu rufen, die aber (bei so einer Bagatelle) aber erfahrungsgemäß eh nicht kämen. Man muss dazusagen, dass er selbst mal Polizist war und genau wusste, wie er die Situation handhaben musste.

Was mich bei der Sache so (oder bei solchen Angelegenheiten generell) ärgert, ist, wenn Leute dann persönlich oder gar beleidigend werden, so wie es der Kerl gemacht hat. Einfach mal meine Frau gedutzt, obwohl er sogar noch jünger war, und sie später auch noch richtig beleidigt. Ich kann bei solchen Sachen immer nur den Kopf darüber schütteln, was da draußen für Idioten unterwegs sind.

Ich meine, ich hatte schon etliche Unfälle, bei denen wirklich heftige Blechschäden (meistens an meinem Fahrzeug) entstanden sind. Das heißt, ich hatte bisher noch kein Auto, in das mir keiner reingefahren wäre. :lol: Jedenfalls bin ich immer sachlich geblieben, habe keinem irgendwas unterstellt und habe immer als erstes gefragt, ob dem Unfallgegner was passiert wäre, auch wenn dieser offensichtlich "schuld" war. Ein Kfz ist eben ein Gebrauchsgegenstand, den man draußen auf der Straße beutzt, wo noch etliche andere Leute unterwegs sind. Deswegen würde ich mir auch nie ein sauteures Gefährt kaufen. Man steckt eben nicht drin, wie man so schön sagt. Aber in Deutschland scheint das Auto immer noch das Statussymbol schlechthin zu sein, was ich (gelinde gesagt) ziemlich armselig finde... Aber das ist eigentlich schon wieder ein anderes Thema...

Wie auch immer, wie seht ihr das? Wie verhaltet ihr euch in solchen Situationen? Und was ist euch bisher schon so alles passiert auf dem Asphalt?


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Re: Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

#2

Beitragvon Alexslider » Sa 12. Nov 2011, 14:43

Nee mit sowas hatte ich noch nie Probleme. Ich schimpfe immer nur wenn meine Oma oder so beim Aussteigen mit der Tür leicht an parkende Autos stößt. Vorher warne ich sie aber immer "pass auf da steht ein Auto"...


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Re: Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

#3

Beitragvon Sponskonaut » So 21. Jul 2013, 11:41

Letzte Woche hatte ich mal wieder ein Erlebnis, das mich mal wieder mit dem Kopf hat schütteln lassen. [rollendeaugen]

Ich habe meine Eltern zu einer Untersuchung in die nächste Stadt gefahren und mich dann erstmal zum Parken irgendwo hingestellt. Später hat mich mein Vater dann angerufen, damit ich die beiden abholen komme. Dazu stand ich dann an einer Kreuzung: Zwei Spuren, die gerade aus führen, und eine Linksabbiegerspur. Ich also auf der Linksabbiegerspur, und als die Ampel grün wurde, bin ich so sachte losgefahren und musste dann (mitten auf der Kreuzung) eben stehenbleiben wegen des Gegenverkehrs.

Die zwei Spuren geradeaus führten dann rechts an mir vorbei. Auf der linken Spur kam dann einer angefahren, der meinte, dass ich nicht weit genug vorgefahren wäre. Dabei stand ich schon mit der Motorhaube direkt an der Gegenspur. Jedenfalls hat der Kerl das als Verkehrsbehinderung aufgefasst. Paradoxerweise hat er es aber für legitim angesehen, mitten auf der Kreuzung stehen zu bleiben, die Scheibe runterzudrehen und mich als "Depp" zu bezeichnen. [fire]

Dummerweise habe ich nicht auf das Nummernschild geachtet, konnte aber sehen, dass es ein Firmenwagen von einem Unternehmen hier aus der Nähe ist.

Eigentlich bin ich ja kein Spießer, der auf sowas ewig rumreitet, aber irgendwie ärgert es mich schon, wenn einer so respektlos durch die Gegend poltert. Ich fahre auch nicht durch die Gegend und werde gleich persönlich. Meine Frage ist nun: Was würdet ihr machen?

Eigentlich könnte ich ja Anzeige erstatten, da hier der Tatbestand der Beleidigung erfüllt ist. Allerdings habe ich halt nicht das Nummernschild, und die Frage ist, ob und inwieweit dem Fall überhaupt nachgegangen wird, wenn ich nur aussagen kann, dass es sich um einen Firmenwagen gehandelt hat. Eine andere Alternative wäre, dass ich mal bei der Firma anrufe und denen das mal erzähle. Selbst wenn der Typ nur mal einen kleinen Rüffel von seinem Arbeitgeber bekommt, wäre das schon was. [zwinker] Ich meine, die müssen ja wahrscheinlich Fahrtenbuch schreiben, und es sollte denen wohl keine allzu großen Probleme bereiten, den Fahrer zu ermitteln.

Was würdet ihr tun?


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Re: Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

#4

Beitragvon Lupos » Di 23. Jul 2013, 18:39

Ich tue mich schwer hier drauf zu Antworten....mach es aber mal .. Vorneweg ich bin defacto kein Schläger ..sondern Verheiratet mit Tochter und Hund ....und Chef einer Firma ....

Wo ????....und ich frage Wo fängt bei Euch die "Kackgrenze an " irgendwann ist doch mal Schluß ??? oder ??
Wer ??will mir sagen was ich zu tun und zu lassen habe. wer gibt irgendjemanden das Recht .....

Egal ...

Meine Antwort Sponsko ??
Ich gehe da manchesmal recht Rustikal vor ..ich bin Steinmetz und Steinbildhauer von Beruf .......dementsprechend sehe ich aus ...auch noch mit 50 ..

wage es einmal mich Depp zu Schimpfen ...jeder macht Fehler im Straßenverkehr .auch ich ..aber wage es mich anzumachen ..ich hab schon mal ein Motoradfahrer mitten auf der kreuzung vom Hoppen geholt...
Auch bin ich einmal einem Holleänder 250 Km hinterhergefahren ..richtung Italien..
Der hat seinen Urlaub mit ..Nase gebrochen und dicke Augen angefangen ...

Vorsicht mit Scheibe runter und beleidigen..kann nach hinten losgehen [gaah]


wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge

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Re: Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen

#5

Beitragvon Sponskonaut » Mi 24. Jul 2013, 10:19

Na ja, was das angeht, bin ich auch schon etwas "rustikaler" geworden, allerdings würde ich niemals jemanden schlagen oder dergleichen. Sowas habe ich noch nie gemacht und werde ich vermutlich auch nicht mehr tun.

Als der Typ mich da dumm angemacht hat, hatte ich zum "Gegenmeckern" zwar auch schon angesetzt, aber der Kerl war dann natürlich so schnell wieder weg, dass ich eigentlich gar nichts mehr entgegnen konnte. Ob und was nicht jetzt noch machen werde, weiß ich immer noch nicht genau. Wie gesagt, das Einzige (in der Hoffnung, dass der Typ ausfindig gemacht wird und irgendwie was auf den Deckel kriegt) wäre, dass ich bei der Firma anrufe und denen den Fall erkläre. Eine Anzeige wegen Beleidigung wird wahrscheinlich schwer, weil ich zum einen das Nummernschild nicht habe, und zum anderen, weil die Polizei auch sicherlich nicht "ermitteln" wird, nur aufgrund der Tatsache, dass es ein Firmenwagen war und man auf diese Weise den Fahrer ermitteln könnte.

Na ja, ich rege mich eigentlich immer über dieses "typisch deutsche" Verhalten im Straßenverkehr auf, da werde ich mich wohl eher nicht "spießermäßig" auf dasselbe Niveau begeben. [zwinker] Da habe ich dann doch Wichtigeres zu tun, als mich über so einen Proleten aufzuregen.


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