Erinnerungen...

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MartyMcFly
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Erinnerungen...

Beitrag von MartyMcFly »

Als Pendant/Gegenstück zum "Zukunfts-Thread" möchte ich hier generell das Thema Erinnerungen und die Vergangenheit aufgreifen.

Grund für dieses Thema dafür ist, dass ich heute wieder jemanden zuhören durfte, der viel von früher, seiner Vergangenheit und das was er erlebt hat, erzählte. Er ist 73 Jahre alt und kann krankheitsbedingt nicht mehr aus der Wohnung und hat auch kaum jemanden der ihn besucht. Er hat soviel erlebt, dass er "Bücher schreiben könnte", wie er sagte. Es war früher eine harte Zeit, aber auch schöne Zeit, wie er sagte.
Die Floskel "ich könnte ein Buch schreiben" höre ich oft, ihr vielleicht auch, ich sage dann immer, ja warum nicht, schreibt alles nieder, aber nicht jeder oder kaum jemand macht das wirklich.
Welch abenteuerliche unglaubliche Geschichten ich von unseren lieben älteren Mitmenschen oft höre, ob 73 Jahre oder 88. Es ist sehr interessant den "Alten" zuzuhören, spannender und lehrreicher kann es garnicht sein.
Wenn ich ältere Menschen zuhöre, wie sie über die Vergangenheit (auch wenn es früher eine schwere Zeit war) sprechen, meist mit viel Leidenschaft, aber auch mit Wehmut, kommen mir auch immer viele Gedanken...

Die persönlichen Erinnerungen sind der Schatz dieser Menschen, vorallem wenn sie selbst in der Gegenwart nicht mehr viel tun können, oder nur noch mit dem Haushalt beschäftigt sind.
Dieser Schatz voller Erinnerungen ist ein echter Schatz, denn es hält die Vergangenheit und diejenige Person die davon spricht lebendig, aber nur wenn jemand da ist, der zuhört.

Wenn ich das alles höre, wie es früher war, vorallem nach dem Krieg, denke ich mir schon, in was für einen Luxus wir heute eigentlich leben?
Wenn von den guten Zeiten erzählt wird, wie zB von der Weihnachtszeit, den Duft von Keksen, wo Weihnachten, noch ein ruhiges wirklich besinnliches Weihnachten war, ohne diesen Konsumwahnsinn, den wir heute haben, dann stelle mir das wirklich als ein Fest der Freude vor. In dem ein persönlich gebasteltes Geschenk den Leuten viel mehr Freude machte, als jedes 08/15 Technikpresent von heute.

Ja, früher war vieles besser, aber niemand möchte den heutigen Wohlstand und Frieden wo wir leben, missen, klar. Der Wohlstand und das (scheinbar) "jeder alles hat" treibt die Menschen leider auch ein Stück weit auseinander und jeder macht sich seine "eigene Welt". Gerade die ärmlicheren Verhältnisse von früher haben die Menschen zusammengeschweißt, denn die waren aufeinander angewiesen.

Ich würde mir wünschen, die jungen Leute würden viel mehr auf die "Alten" hören, ihnen wirklich zuhören und verstehen, verstehen wie es früher war und dadurch für die Gegenwart lernen, was wirklich wichtig ist im Leben und in unserer schnellebigen Welt einen Weg für Ruhe und Besinnlichkeit, Freude und Liebe finden.

Außerdem frage ich mich, wie wird es uns ergehen, wenn wir (hoffentlich) 70, 80, 90 Jahre alt sind und über die Vergangenheit reden. Wie wird es sein? Werden die Jungen uns vielleicht um eine Zeit beneiden, in denen wir alles hatten, aber sie uns, die alten Generationen verachten, weil sie die "Erde ausschlachteten"?? Überspitzt formuliert. Wir uns in einer Zeit wiederfinden, wie in "Interstellar" dargestellt, in der Lebensmittelknappheit herrscht (und die Menschheit kurz vor dem Untergang steht)? Ich hoffe nicht.
Wie schon im "Zukunfts-Thread" gesagt, bin ich eher der Optimist und die Menschheit die nahen Zukunftsprobleme bewältigt und über sich hinauswächst...

Also hört zu, den Geschichten und Weisheiten lebenserfahrener Menschen.

Ich nahm mir zu wenig Zeit für meinen Vater und ihn zuzuhören. Aus verschiedensten Gründen. Das bereut man erst, wenn er nicht mehr da ist, und dir nichts mehr erzählen kann.
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Sponskonaut
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von Sponskonaut »

Auf jeden Fall gebe ich dir recht, wenn du sagst, dass es sehr interessant sein kann, wenn man sich die Geschichten von älteren Menschen mal anhört. Mein Vater ist ja Baujahr 1939, meine Mutter ist noch zwei Jahre älter, und beide haben schon uns schon viele Stories aus ihrem Leben erzählt, was vor allem dann interessant ist, wenn es um die eigene Familie geht.
Wenn ich das alles höre, wie es früher war, vorallem nach dem Krieg, denke ich mir schon, in was für einen Luxus wir heute eigentlich leben?
Wenn von den guten Zeiten erzählt wird, wie zB von der Weihnachtszeit, den Duft von Keksen, wo Weihnachten, noch ein ruhiges wirklich besinnliches Weihnachten war, ohne diesen Konsumwahnsinn, den wir heute haben, dann stelle mir das wirklich als ein Fest der Freude vor. In dem ein persönlich gebasteltes Geschenk den Leuten viel mehr Freude machte, als jedes 08/15 Technikpresent von heute.
Ein Stück weit stimmt das sicherlich, wobei der Mensch natürlich auch dazu neigt, die Vergangenheit arg zu romantisieren. Ich denke, es liegt einfach in der Natur des Menschen, schlechte Erinnerungen "automatisch" auszublenden und den schönen mehr Raum zuzugestehen. Und bei allem vermeintlichen technologischen Luxus, den die jungen Generationen heute genießen dürfen, darf man nicht vergessen, dass diese jungen Menschen in eine Welt hineingeboren werden, die mit ganz eigenen Problematiken aufwartet: Arbeitslosigkeit, Überbevölkerung, Terrorismus, die belastete Umwelt... Und da ließen sich sicherlich noch mehr Punkte finden.

Was Weihnachten angeht, muss man aber auch sagen, dass es immer schon so war, dass das Fest der Liebe immer nur so schön ist, wie man es sich selbst gestaltet. Natürlich freue ich mich auch über Geschenke. [zwinker] Aber was den Weihnachtsstress angeht, kann ich mich wirklich nicht mehr daran erinnern, wann ich den das letzte Mal hatte. Zum einen weiß ich sehr genau, worüber sich die einzelnen Familienmitglieder immer freuen, und zum anderen wird ohnehin alles im Netz bestellt, sodass das Getümmel in der Stadt problemlos vermieden werden kann. Und da meine Eltern auch nicht mehr die jüngsten sind, weiß ich jedes Weihnachtsfest, das ich mit ihnen verbringen kann, umso mehr zu schätzen. Geschenke sind bei uns eher ein kleines "Goodie" obendrauf. Jeder Einzelne weiß es einfach zu schätzen, eine besinnliche Zeit mit der Familie zu verbringen und dass das nichts ist, was selbstverständlich ist. Wie gesagt, man darf sich von diesem Konsumterror "einfach" nicht einlullen lassen. [zwinker]

Ich denke auch - ich meine, da vor einiger Zeit mal eine Studie gelesen zu haben -, dass den jüngeren Generationen die Familie und vor allem stabile Familienverhältnisse sehr wichtig sind. Ich vermute, dass das vor allem daran liegt, dass die Generation der, sagen wir mal, jetzt 45- bis 55-Jährigen viele Scheidungen und zerrüttete Familienverhältnisse hervorgebracht hat, weil da das Selbstverwirklichen ein wichtiger Faktor ist. Die jüngeren Generation legen eher Wert darauf, sowohl Familienplanung als auch Karriere von vornherein unter einen Hut zu bringen. Jedenfalls bekomme ich das so immer wieder mit.
Außerdem frage ich mich, wie wird es uns ergehen, wenn wir (hoffentlich) 70, 80, 90 Jahre alt sind und über die Vergangenheit reden. Wie wird es sein? Werden die Jungen uns vielleicht um eine Zeit beneiden, in denen wir alles hatten, aber sie uns, die alten Generationen verachten, weil sie die "Erde ausschlachteten"?? Überspitzt formuliert. Wir uns in einer Zeit wiederfinden, wie in "Interstellar" dargestellt, in der Lebensmittelknappheit herrscht (und die Menschheit kurz vor dem Untergang steht)? Ich hoffe nicht.
Wie schon im "Zukunfts-Thread" gesagt, bin ich eher der Optimist und die Menschheit die nahen Zukunftsprobleme bewältigt und über sich hinauswächst...
Was das angeht, muss ich mal wieder gestehen, dass ich eher ein Schwarzmaler bin... [zwinker]

Ich denke zwar schon, dass es in der Zukunft so etwas wie eine "Rückbesinnung auf die analoge Welt" geben wird. Allerdings wird die wohl erst kommen, wenn es sowieso schon zu spät ist. Den Kapitalismus wird es noch sehr lange geben - und der ist zu einem großen Teil schuld daran, dass die Natur bis aufs Letzte geschröpft und ihrer Ressourcen beraubt wird. Und es wird immer Leute geben, die den Hals nicht vollkriegen können...

Noch mal abschließend: Es mag sein, dass früher vieles besser war. Aber wie schon gesagt, neigt der Mensch dazu, die Vergangenheit zu verwässern und zu romantisieren. Mit knapp 40 fallen mir auch etliche Dinge ein, die in meiner Kindheit und Jugend "besser" waren. Aber mir fallen auch mindestens genauso viele Sachen ein, die sich für mich definitiv verbessert haben. [yeshappy] Man sollte die Floskel, dass "früher alles besser war", immer sehr differenziert betrachten.
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von MartyMcFly »

Ich möchte hier an dieser Stelle ein paar Worte meinen Freund widmen, den ich im Eingangspost erwähnt habe. Er war auch der Grund, warum ich diesen Thread erstellt hatte. Er ist leider vor ein paar Tagen überraschend verstorben. Er kam am Karfreitag nach einem Krankenhausaufenhalt wieder nachhause und es ging scheinbar wieder aufwärts und er war richtig glücklich wieder zuhause sein, aber drei Tage später ist er plötzlich von uns gegangen.
Ich hatte ihn letzten Sommer kennengelernt und er ist mir in den letzten Monaten sehr ans Herz gewachsen. Ich kümmerte mich hauptsächlich um ihn und durfte viel Zeit mit ihm verbringen. Er war sonst fast immer alleine und hatte lange keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn, von dem er sich zuletzt wünschte, dass er sich zumindest bei ihm meldet, ein Lebenszeichen gibt.
Ich bin dankbar, dass ich ihn gekannt habe. Er hat mir vieles erzählt, er hat vieles erlebt, vieles getan in seinem Leben, ein richtiger "Tausendsassa". Es tut mir so leid um ihn.
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von Sponskonaut »

Bei uns wird es im Juni ein Klassentreffen von der Realschule geben, was bei mir einiges an Erinnerungen hervorgeholt hat. Das heißt, ich habe schon seit letztem Jahr wieder mehr Kontakt mit einem ehemaligen Klassenkameraden, mit dem ich damals auch Musik gemacht habe, und da wir oft telefonieren, haben wir uns gemeinsam an die alten Zeiten erinnert.

Es ist schon komisch, was da in einem noch an Erinnerungen schlummert, die man aber nicht konkret vor Augen hat, sondern erst durch andere "getriggert" werden müssen. Jedenfalls haben wir uns da gegenseitig auf etliche Sachen aus der Schulzeit gebracht. Was der eine nicht mehr wusste, hatte der andere noch im Gedächtnis - und so formen die Erinnerungen langsam ein Bild, dass die Vergangenheit viel greifbarer werden lässt. Ist schon erstaunlich. [hmm]

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich gar nicht unbedingt an alles von damals erinnert werden will. Auch wenn unsere Klasse anscheinend (von allen Parallelklassen) noch die war, in der die Schüler am besten untereinander klarkamen, lege ich jetzt auch nicht gesteigerten Wert darauf, alle wiederzusehen. Ich weiß noch nicht mal, ob ich überhaupt hingehen werde, zumal der besagte Klassenkamerad/Kumpel zu dem Termin wahrscheinlich gar nicht kann. Habe auch nicht wirklich Lust, alleine dort hinzugehen. Tja, muss ich mir noch genau überlegen.
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von Sponskonaut »

Momentan fehlt es mir tatsächlich ein bisschen, kaum Zeit dafür zu haben, in Erinnerungen schwelgen zu können. Auch wenn die Wohnungsauflösung meiner Mutter Grund genug dafür bieten würde. Allerdings ist diese Gelegenheit zu sehr vom "Morgen" überschattet, von der Zukunft, aber auch von der Gegenwart. Im Hier und Jetzt muss die Bude ausgeräumt werden, Papierkram für die Zeit danach muss erledigt werden, und überhaupt ist der Blick aktuell nur nach vorne gerichtet. Also ist derzeit kein Platz für Erinnerungen. Dabei würde ich mich momentan wirklich gerne mal zurücklehnen, ein paar alte Fotoalben in die Hand nehmen und wenigstens ein bisschen in die Vergangenheit zurückkehren.
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von Sponskonaut »

MartyMcFly hat geschrieben: Mi 19. Nov 2014, 20:24 Wenn von den guten Zeiten erzählt wird, wie zB von der Weihnachtszeit, den Duft von Keksen, wo Weihnachten, noch ein ruhiges wirklich besinnliches Weihnachten war, ohne diesen Konsumwahnsinn, den wir heute haben, dann stelle mir das wirklich als ein Fest der Freude vor. In dem ein persönlich gebasteltes Geschenk den Leuten viel mehr Freude machte, als jedes 08/15 Technikpresent von heute.
Ich greife deinen Gedanken noch mal auf, weil mir zu dem Thema noch was in den Sinn gekommen ist. [zwinker]

Heute habe ich ein "selbstgebasteltes" Geschenk bekommen, was eigentlich einfach nur als kleines Dankeschön gedacht war. Tatsächlich habe ich mich sehr darüber gefreut. Mittlerweile freue ich mich wirklich mehr über solche Kleinigkeiten, seien es nun Lebensmittel oder andere "Gebrauchsgegenstände", als über teures Zeug. An technischem Schnickschnack oder irgendwelchen Sachen, die am Ende nur im Regal einstauben, ist mir echt gar nicht mehr gelegen. Hat bei mir halt auch damit zu tun, dass ich mich immer wieder mit Minimalismus auseinandersetze und nun die "richtigen" Dinge wertzuschätzen weiß. Materielles gibt mir einfach nicht mehr viel. Ich denke, dass den Leuten über mehrere Generationen hinweg viel Demut und Dankbarkeit verloren gegangen sind, woran nicht zuletzt diese ständige Verfügbarkeit und der permanente Überfluss verantwortlich sind.

Beim Thema Weihnachten muss ich auch unweigerlich an meinen Vater denken, dem das Fest auch wichtig war. Aber nicht wegen der Geschenke, sondern nur wegen der Familie. Auch wenn es für ihn dazugehört hat, dass unter dem Baum ein paar Geschenke liegen. Aber in der Hinsicht ging es ihm zum einen um die Tradition und zum anderen um die Geste. Hauptsache, jeder konnte was auspacken und sich dann darüber freuen. Freude – um mehr ist es ihm nie gegangen. Jedenfalls versuche ich jetzt, das genauso umzusetzen und zu leben.

Wie auch immer, ich kann deine Gedanken dazu sehr gut nachvollziehen! [yeshappy]
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Re: Erinnerungen...

Beitrag von Sponskonaut »

Tja, was soll ich sagen? Aktuell holen mich mal wieder viele Erinnerungen ein, die einen gut, die anderen weniger schön. Liegt wohl hauptsächlich an meiner Mutter und ihrer Wohnungsauflösung und dass sie mal wieder ihre regelmäßigen Anwandlungen hat, dass sie doch in die Heimat zurück will. [hand-vor-gesicht] Es ist ein ewiges Hin und Her...

Deshalb schwelge ich mal wieder in Erinnerungen an damals, als mein Vater noch da war und meine Mutter mit ihm eine Bezugsperson hatte. Klar, letztlich ist er mehr Kompromisse eingegangen, aber am Ende haben sie sich dann doch ganz gut ergänzt. Ich wünschte, er wäre noch da. :~

Das Dumme ist, dass ich momentan überhaupt keine Lust auf all diese Erinnerungen habe, weil ich einfach nur weitermachen und nach vorne gehen will. Mittlerweile haben sich ein paar Sachen ergeben, ich habe einige Kursänderungen angepeilt, und überhaupt wünsche ich mir, dass das Leben jetzt weitergeht.
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